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	<title>Geigenklavier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T12:45:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geigenklavier&amp;diff=968255&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stefan Karl: /* Erhaltene Instrumente */ Das Instrument ist nicht ausgestellt. Quelle: Museumsbesuch</title>
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		<updated>2024-04-14T19:56:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Erhaltene Instrumente: &lt;/span&gt; Das Instrument ist nicht ausgestellt. Quelle: Museumsbesuch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geigenklavier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Musikinstrument]], das ein [[Klavier]] mit einem Register [[Orgelpfeife]]n zusammen, den Klang einer [[Geige]] kombiniert nachahmt. Mit besonders feiner Abstufung der Dynamik sowie [[Vibrato]] konnten sie den Klang einer solistisch gespielten Geige realistisch und lebendig wiedergeben. Gesteuert wird es von [[Lochstreifen]]rollen. Das Geigenklavier zählt wie das [[Orchestrion]] zu den [[Mechanischer Musikautomat|mechanischen Musikautomaten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geigenklavier ist nicht zu verwechseln mit dem [[Streichklavier]], einem Tasteninstrument, bei dem die Saiten gestrichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Firma [[J. D. Philipps]] &amp;amp; Söhne in Frankfurt/Main stellte Geigenklaviere her, die unter der Bezeichnung „Pianella Paganini“ bekannt wurden. Ab 1910 fertigte Philipps die Paganini-Reihe, benannt nach [[Niccolò Paganini]], dem berühmtesten Geigenvirtuosen des 19. Jahrhunderts. Sie stehen damit in einer Reihe verschiedener Versuche, den Geigenklang in Automaten zu integrieren. Das Pianella Paganini wurde von Philipps zum Patent angemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Die Produktpalette der Philipps Geigenklaviere mit Klavier und Geigenregister wurden auch Geigenorchestrion mit mehreren Pfeifenregistern und weiteren Instrumenten wie Klarinette, Xylophon, Trommeln, Tambourin, Becken, Triangel und Kastagnetten gefertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geigenklaviere bot Philipps sowohl mit einfacher Mechanik zum Einlegen einer Rolle sowie mit  automatischen Rollenwechselmechanik zur Aufnahme mehrerer Rollen an, die ein Abspielen ohne Verzögerung ermöglichten. Diese Mechanikvariante wurde besonders in den damaligen [[Kino|Lichtspielhäusern]] bis zur Einführung des Tonfilms verwendet. Als Option gab es zudem eine Fernbedienung mit deren Hilfe ein  Filmvorführer das Geigenklavier steuern konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene Instrumente ==&lt;br /&gt;
Seit 2012 befindet sich ein gut erhaltenes Geigenklavier von Philipps „Pianella Paganini Modell&amp;amp;nbsp;1“, Baujahr ca. 1911, in der Sammlung des [[Deutsches Museum| Deutschen Museums]] in München. Laut den Angaben des Deutschen Museums lagen die Anschaffungskosten damals zwischen 4890 Mark für ein Geigenklavier Modell&amp;amp;nbsp;1 mit einfacher Mechanik und 19.500 Mark für das „Geigenorchestrion Modell&amp;amp;nbsp;12“ mit [[Werkzeugrevolver|Revolvermechanik]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.deutsches-museum.de/sammlungen/musikinstrumente/neuzugaenge/pianella-paganini/|titel=Geigenklavier Pianella Paganini|hrsg=Deutsches Museum|archiv-url=https://web.archive.org/web/20200223191229/http://www.deutsches-museum.de/sammlungen/musikinstrumente/neuzugaenge/pianella-paganini/|archiv-datum=2020-02-23|abruf=2024-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Q. David Bowers: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of Automatic Musical Instruments.&amp;#039;&amp;#039; Vestal, NY: Vestal Press 1972, S. 563–579 und 684–702.&lt;br /&gt;
* Katalog: Frankfurter Musikwerke-Fabrik J.D. Philipps &amp;amp; Söhne, Paganini-Geigen-Pianos, Paganini-Geigen-Orchestrions, Nachdruck, 56 Seiten, DIN-A4, Querformat&lt;br /&gt;
* Katalog: Philipps, Pianella Musikwerke,  Nachdruck, 139 Seiten, 25 cm × 18 cm, Hochformat ([http://www.musica-mechanica.de/Gsmannonce.htm Gesellschaft für Selbstspielende Musikinstrumente e.V. ])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Musikinstrument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stefan Karl</name></author>
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