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	<title>Geierswalde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geierswalde&amp;diff=1356530&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 19. März 2026 um 19:46 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-19T19:46:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Geierswalde&lt;br /&gt;
| Alternativname         = Lejno&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Elsterheide&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/29/40/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/7/30/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 107&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 20.47 &amp;lt;!-- Quelle: Gemeindeverzeichnis 1994 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = {{Metadaten Einwohnerzahl Elsterheide}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = {{Metadaten Einwohnerzahl Elsterheide|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Elsterheide.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1995-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02979&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035722&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Kirche geierswalde.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = [[Kirche Geierswalde|Kirche in Geierswalde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geierswalde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Lejno|Audio=Lejno.ogg}}, ist ein Dorf in der [[Oberlausitz]] und [[Ortsteil]] der sächsischen Gemeinde [[Elsterheide]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Bautzen]]. Es zählt zum offiziellen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]] in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil hat den Status einer [[Ortschaft]] nach der [[Sächsische Gemeindeordnung|Sächsischen Gemeindeordnung]] und damit gemäß seiner [[Ortschaftsverfassung]] einen [[Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://elsterheide.de/wp-content/uploads/sites/3/2025/02/26.05.2015-Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;14 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Elsterheide |format=PDF;&amp;amp;nbsp;179&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort trägt den Charakter eines Straßendorfes und wird im Ortskern durch enggereihte Winkel-, Drei- und Vierseithöfe im meist eingeschossiger Klinkerbauweise sowie der Dorfauen entlang der Hauptstraßen geprägt. An den Gehöften findet man noch überbaute Torhäuser und Toreinfahrten, Holzblockscheunen und Oberlauben. Die [[Kirche Geierswalde|Kirche]] mit ihrem leicht geneigten Turm steht von allen Ortsdurchfahrten aus im Blickpunkt. Das Wasserwerk östlich des Ortes gilt als Industriedenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geierswalde - Geierswalder See - Schwimmende Häuser 0002.jpg|mini|links|Schwimmende Häuser im Geierswalder See]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leuchtturm-Geierswalde.jpg|mini|Leuchtturm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geierswalde befindet sich noch in der [[Niederlausitz]], liegt ungefähr 12 Kilometer nordwestlich der Stadt [[Hoyerswerda]] und ungefähr 12 Kilometer südöstlich der Stadt [[Senftenberg]], im Süden fließt die [[Schwarze Elster]] und im Westen erstreckt sich das Restloch des ehemaligen [[Tagebau Koschen|Braunkohlentagebaus Koschen]] dem heutigen [[Geierswalder See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westlichen Ufer des [[Geierswalder See]]s, in etwa fünf Kilometern liegt das [[Brandenburg|brandenburgische]] Dorf [[Kleinkoschen]] (sorbisch: &amp;#039;&amp;#039;Košynka&amp;#039;&amp;#039;), in südlicher Richtung an der Landstraße zirka einen Kilometer entfernt das Dorf [[Tätzschwitz]] (sorbisch: &amp;#039;&amp;#039;Ptačecy&amp;#039;&amp;#039;). Nach ungefähr zwei Kilometern in südöstlicher Richtung erreicht man die Gemeinde [[Laubusch]] (&amp;#039;&amp;#039;Lubuš&amp;#039;&amp;#039;) und nach fünf Kilometern im Nordosten das Dorf [[Klein Partwitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Bjezdowy&amp;#039;&amp;#039;). Der [[Koschenberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Košynska hora&amp;#039;&amp;#039;) liegt bei etwa acht Kilometer südwestlich des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreuz Geierswalde Aufnahme 1.JPG|mini|Steinkreuz im Ort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Ortsnamen, sorbisch &amp;#039;&amp;#039;Lejno&amp;#039;&amp;#039;, gibt es mehrere Deutungsversuche: Früher gab es hier im sumpfigen Gebiet der Elsterniederung viele [[Graureiher|Fischreiher]], die auch Geier genannt wurden. Geierswalde soll also „Wald der Fischreiher“ heißen. Den sorbischen Namen hat man auf &amp;#039;&amp;#039;Len&amp;#039;&amp;#039;, das ist [[Lein]] oder [[Flachsfaser|Flachs]] zurückgeführt: „Dorf des Flachsanbaus“. Richtig erscheint aber, den Namen als „Waldrodungssiedlung eines Mannes &amp;#039;&amp;#039;Geier&amp;#039;&amp;#039;“ und &amp;#039;&amp;#039;Lejno&amp;#039;&amp;#039; als Lehen (des Geier) zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geierswalde gehörte zum [[Kreis Hoyerswerda]]. Im Jahr 1961 wurde der nördlich von Geierswalde gelegene Ort [[Scado]] eingemeindet. Im Jahr 1964 erfolgte der Abbruch des neuen Ortsteils durch den Tagebau Koschen. Am 1. Juli 1995 wurde die einst eigenständigen Gemeinde Geierswalde ein Ortsteil der Gemeinde Elsterheide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das älteste Gebäude im Ort ist die evangelische Kirche in der Dorfmitte, sie wurde 1678 als Hallenkirche errichtet. Der Vorgängerbau brannte mit dem ganzen Dorf 1674 nieder. Der Turm wurde 1792 angebaut, er ist heute wegen der Folgen des Braunkohletagebaus nach Westen geneigt. Innen ist die Kirche vollständig durch W. Rittsche ausgemalt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Sprache ==&lt;br /&gt;
Bis ins 20. Jahrhundert wurde in Geierswalde überwiegend [[Sorbische Sprache|Sorbisch]] gesprochen, konkreter die zwischen dem Ober- und Niedersorbischen verorteten [[Sorbische Grenzdialekte|Koschener Dialekte]]. Geierswalde ist Geburtsort des letzten aktiven sorbischen [[Pfarrer]]s von [[Senftenberg]], Friedrich G.P. Schulze, der auf dem hiesigen Ortsfriedhof auch seine Ruhestätte fand. Auf dem Friedhof sind auch zwei sowjetische Soldaten begraben, die als Plünderer von der Sowjetarmee hingerichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 395, darunter 388 Sorben (98 %) und nur sieben Deutsche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäß Volkszählung 1910 waren damals 84,3&amp;amp;nbsp;% der Geierswalder Bevölkerung Sorben.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Richter: &amp;#039;&amp;#039;Wendische/sorbische Mehrheiten? Umstrittene Volkszählungen zwischen 1925 und 1951.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lětopis]]&amp;#039;&amp;#039; 1/2018, S. 21–46.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ernst Tschernik]] zählte 1956 im Ort einen sorbischsprachigen Anteil von nur noch 49,3 % der Bevölkerung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tschernik&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=1995 |Seiten=249}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem ist der Gebrauch des Sorbischen im Ort weiter stark zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Geierswalde/Lejno}}&lt;br /&gt;
* [https://www.elsterheide.de/gemeinde/ortsteile/geierswalde &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Geierswalde&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Elsterheide.&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Elsterheide}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1031496610|VIAF=296422917}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Elsterheide)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Lausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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