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	<title>Geier-Werke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:02:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geier-Werke&amp;diff=460134&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Asdrubal: /* Zweiter Weltkrieg */</title>
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		<updated>2025-10-10T22:46:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zweiter Weltkrieg&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Quelle}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geier-Werke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren eine Fahrzeug- und Maschinenfabrik in [[Lengerich (Westfalen)]] im [[Tecklenburger Land]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung und Aufbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Geier 1953 150ccm 6,5 PS.JPG|mini|Geier 1953, 150 cm³, 6,5 PS]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Necko Jlo Moped2.jpg|mini|Das Geier-Moped „Necko“, hergestellt für [[Neckermann (Versandhandel)|Neckermann]], Baujahr 1957]]&lt;br /&gt;
Das Unternehmen geht auf Ernst Upmeier zurück, der von etwa 1910 an als Fahrradhändler und als [[Schlosser (Beruf)|Schlosser]] tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorstener Volkszeitung vom 16. November 1926, abgerufen über deutsche-digitale-bibliothek.de, [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/6QHO5IOGRNEYMOQGONP6OREOFMSLRIF6?issuepage=4 Direktlink].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Volkswille: Organ der sozialdemokratischen Partei vom 4. Mai 1929, abgerufen über deutsche-digitale-bibliothek.de, [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/FGYB4ZVWATL7BHIVQ3DH3JH5CBG64KOJ?issuepage=6 Direktlink].&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] produzierte Upmeier eigene Fahrradrahmen und 1919 baute Sohn Gustav Upmeier das erste Fahrrad. Mitte der 1920er-Jahre wurde die Produktion auf Fahrradteile erweitert. Der Umsatz stieg stetig an, so dass 1933 ein neues Betriebsgebäude bezogen wurde. Das war der Beginn der Geier-Werke Lengerich, die sich seit 1935, mit dem Unternehmenseintritt dreier Söhne des Gründers&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutscher Reichsanzeiger]] und Preußischer Staatsanzeiger vom 14. Februar 1935, abgerufen über deutsche-digitale-bibliothek.de, [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/EP2AQ4CT2OJRYNJSBHBD2ZP2S3WQGJUI?issuepage=13 Direktlink].&amp;lt;/ref&amp;gt;, Geier-Fahrradwerke Ernst Upmeier &amp;amp; Söhne nannten, nachdem die 1897 gegründete Geier Fahrradfabrik Hannover auf Oscar Upmeier überschrieben worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DZ&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dzonline.de/muensterland/das-aus-nach-500000-fahrradern-1471017?&amp;amp;npg Dülmener Zeitung]. Abgerufen am 9. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 hatte Upmeier die Herstellung von [[Motorrad|Motorrädern]] aufgenommen, für die er den 74-cm³-Motor von [[ZF Sachs|Sachs]] bezog. Größere Bekanntheit erreichten jedoch die motorisierten [[Dreirad|Dreiräder]], die für Lasten- und für Personenbeförderung vorgesehen waren. Sie wurden ab 1935 mit einem 125-cm³-[[ILO-Motorenwerke|ILO]]-Motor ausgestattet und konnten bis zu zweieinhalb [[Zentner]] Nutzlast befördern. Die schwarzen Dreiräder wurden mit einer [[Pritschenwagen (Automobil)|Pritsche]] oder einem geschlossenen Kasten ausgeliefert. Die Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge betrug ca. 40&amp;amp;nbsp;km/h. Sie hatten eine [[Rücktrittbremse]]. Ab 1938 bot Geier verstärkte Modelle mit [[DKW]]-Motoren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig entwickelten die Geier-Werke ein Motorrad mit einem modernen [[Rohrrahmen]]. Zunächst hatte es einen 100-cm³-ILO-Motor, später einen 125-cm³- und einen 175-cm³-Motor. Während die deutschen Motorräder meist in dunklen Farben lackiert wurden, zeigten sich die Motorräder in einem lebhafteren Finish. So gab es eine leuchtend graugrüne Lackierung mit Zierlinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] führte zu einer Umstellung der Produktion; unter anderem wurde [[Handgranate]]n hergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DZ&amp;quot; /&amp;gt; Teil des Unternehmens war in dieser Zeit ein Zwangsarbeiterlager.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Weinmann (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Das nationalsozialistische Lagersystem&amp;#039;&amp;#039;, Zweitausendeins, Frankfurt am Main, 1998, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Internationale Automobil-Ausstellung|IAA]] 1939 brachte Upmeier allerdings noch zwei Versionen eines Dreirads heraus, die stärkere als „Geier-Motor-Liefer-Dreirad“ Typ 100/S&amp;amp;nbsp;3RT mit 100-cm³-DKW-Motor, laut Werbung ein „hochwertiges Austauschfahrzeug für Behelfs-Lieferwagen“, das eine Höchstgeschwindigkeit von 35&amp;amp;nbsp;km/h erreichte. Es war ein Frontlader mit zwei Rädern vorn, dazwischen einem Kasten mit Deckel oder wahlweise Fronttür und dahinter einem breiten Bügel als Lenker zum Schwenken des Kastens. Das Fahrzeug hatte eine Dreiradbremse mit Wirkung der Fußbremse auf die Vorderräder; der Radstand betrug 1450&amp;amp;nbsp;mm, die Spurweite 1100&amp;amp;nbsp;mm und die Gesamtlänge etwa 2400&amp;amp;nbsp;mm. Hinterer Rahmen, Motoranordnung, Sattel und Kraftstofftank entsprachen einem Motorrad. Die stärkere Ausführung mit 3,5-PS-Motor und einer Nutzlast von 200 kg statt 125 kg wurde 1941 für 635,00 Reichsmark angeboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mathieu&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;motri&amp;quot;&amp;gt;[https://motri-projekt.jimdofree.com/geier-werke/ Technische Daten in &amp;#039;&amp;#039;Motri-Projekt&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 9. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde ein großer Teil der Werksanlagen durch die [[Besatzungsmacht|Besatzungsmächte]] demontiert, so dass eine erneute Produktion nur unter schwierigen Bedingungen wieder aufgenommen werden konnte. Doch schon 1948 wurden die ersten 150 Motorfahrräder mit einem 98-cm³-ILO-Motor gebaut. Sie entsprachen noch dem letzten Vorkriegsmodell, aber schon 1949 gab es gegen Aufpreis statt der Parallelogrammgabel eine [[Teleskopgabel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem präsentierte Geier 1948 das „Geier-Motri“, ein Dreirad mit 145-cm³-Motor, Dreiganggetriebe, 50 km/h Höchstgeschwindigkeit und einer Nutzlast von 200 kg ohne Fahrer. Laut Werbung sollte es als Lieferfahrzeug und als Taxi eingesetzt werden können. Im Gegensatz zum „Geier-Motor-Liefer-Dreirad“ von 1941 hatte es einen Motorradrahmen mit Motorradlenker und vorderem Einzelrad an einer [[Parallelogrammgabel]]. Das Chassis kostete 1.790,00 DM, der Preis mit „Ganzstahlaufbau in Stromlinienform“ betrug 1.990,00 DM. Angeboten wurde das Fahrzeug bis Herbst 1951.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mathieu&amp;quot;&amp;gt;[https://archiv-axel-oskar-mathieu.de/pdfs/Geier.pdf Archiv Axel Oskar Mathieu]. Abgerufen am 9. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der ersten großen Zweiradmesse in [[Frankfurt am Main]] 1950 zeigten die Geier-Werke ein neues Motorfahrrad. Das Geier-Volksmofa war auf der Messe das günstigste [[Mofa]]. Für nur 535 DM gab es das Fahrzeug in einer schlichten grauen Lackierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geier-Werke produzierten noch bis 1953 eigene Motorfahrräder. Neben den eigenen Motorfahrrädern und den Motorrädern mit Einbaumotoren wurden auch Zweiräder für andere Hersteller produziert, zum Beispiel für die im Krieg zerstörten Frankfurter [[Torpedo-Werke]]. Später kam das bei dem [[Neckermann (Versandhandel)|Neckermann-Versand]] erhältliche „Necko“-Moped mit Sachs-Motor hinzu, das auch unter dem eigenen Namen L300 verkauft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedergang ===&lt;br /&gt;
Verluste durch den Niedergang am Zweiradmarkt konnten durch den [[Heizkessel]]bau aufgefangen werden, den die Geier-Werke nebenbei betrieben. Doch im Jahr 1967 zeichneten sich zunehmend wirtschaftliche Schwierigkeiten ab, die im März 1968 zum [[Insolvenz|Konkurs]] führten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;motri&amp;quot; /&amp;gt; Wie aus den Unterlagen des Stadtarchivs hervorgeht, wurde die Gesellschaft 1974 gelöscht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mathieu&amp;quot; /&amp;gt; Die Betriebsgebäude wurden im Zuge der Stadtsanierung abgerissen. So erinnert heute nichts mehr an das Unternehmen, das einst über 600 Mitarbeiter beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://motri-projekt.tk/ Geier Motri Projekt – Geier-Werke] &amp;lt;!-- man beachte, dass unter dem Link unter anderem der obige Text 1:1 zu finden ist, incl. der Angabe, dass der Text aus der Wikipedia stammt. (Stand 6.2.2017) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://motri-projekt.jimdofree.com/geier-werke/ Geier-Motri Projekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinen- und Gerätehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Motorradhersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Fahrradhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Tecklenburger Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Lengerich, Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Kreis Steinfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Fahrradhersteller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asdrubal</name></author>
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