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	<title>Geichlingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geichlingen&amp;diff=226254&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bungert55: aktualisiert</title>
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		<updated>2025-10-09T13:01:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Geichlingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/57/06/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 06/16/04/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Geichlingen in BIT.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Eifelkreis Bitburg-Prüm&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Südeifel&lt;br /&gt;
|Höhe              = 330&lt;br /&gt;
|PLZ               = 54675&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06566&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07232040&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Pestalozzistraße 7&amp;lt;br /&amp;gt;54673 Neuerburg&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.geichlingen.eu/ www.geichlingen.eu]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Erwin Kaufmann&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Geichlingen 001.jpg|mini|Geichlingen, Luftaufnahme (2017)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Giichlingen by Jean Bertels 1597.jpg|mini|Giichlingen (Geichlingen) von Jean Bertels, 1597]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geichlingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Eifelkreis Bitburg-Prüm]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Südeifel]] an.&lt;br /&gt;
{{TOC limit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Geichlingen liegt 35&amp;amp;nbsp;Kilometer nordwestlich von [[Trier]], wenige Kilometer von der Grenze zu [[Luxemburg]] und dem luxemburgischen Grenzort [[Vianden (Luxemburg)|Vianden]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftlich liegt Geichlingen am Westrand der [[Südeifel]], außerdem am Rand des [[Gutland]]es, das hier an den [[Islek]] im Norden und – wie auch die Südeifel – den [[Ösling]] im Westen grenzt. Die Ortschaft liegt ferner im [[Naturpark Südeifel]], dem deutschen Teil des [[Deutsch-Luxemburgischer Naturpark|Deutsch-Luxemburgischen Naturparks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geichlinger Bach, Ortsgliederung, Ortsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Geichlinger Bach&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Lützergaybach&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Litzergay&amp;#039;&amp;#039; genannt, durchfließt das schon die Landschaft des Isleks kennzeichnende enge Waldtal nördlich von Geichlingen, offiziell &amp;#039;&amp;#039;Berscheiderbachtal&amp;#039;&amp;#039; genannt, an dessen Ausgang dann den nordöstlichen, am tiefsten gelegenen Ortsteil, von den Einheimischen mundartlich &amp;#039;&amp;#039;Op da Baach&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ɒp da baːχ}}] &amp;#039;&amp;#039;(Auf der/dem Bach)&amp;#039;&amp;#039; genannt, und mündet 3&amp;amp;nbsp;km weiter südlich bei der Ortschaft [[Körperich]] in den [[Gaybach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprung des Ortes ===&lt;br /&gt;
Die erste [[Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit|urkundliche]] Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1096, als ein Gerhard von [[Grafschaft Vianden|Vianden]] in die [[Abtei Echternach]] eintrat und dieser seinen „Hof Geichlingen mit allem Zubehör an [[Hörigkeit (Rechtsgeschichte)|Hörigen]], Höfen, Kirchen, Mühlen, Ländereien, Jagd- und Fischereirechten“ schenkte. Die Erwähnung des Ortes in einer nur als Nachzeichnung des 12. Jahrhunderts erhaltenen Papsturkunde für die Abtei Echternach aus dem Jahr 1069 geht vermutlich auf eine spätere Ergänzung zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pauly 1970&amp;quot;&amp;gt;[[Ferdinand Pauly]]: &amp;#039;&amp;#039;Siedlung und Pfarrorganisation im alten Erzbistum Trier. Band 8: Das Landkapitel Mersch.&amp;#039;&amp;#039; Trier 1970, Seite 69 ff. ([[Zitat|Zitiert]] in Hubsch 2003.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1096 also bereits existierend, könnte Geichlingen dem Ortsnamen nach zu den [[-ing]]en-Orten der [[Fränkische Landnahme|fränkischen Landnahmezeit]] gehören. Da aber fränkische Gräber fehlen, dürfte der Ort eine Ausbausiedlung der [[Karolinger]]zeit sein, für die ein benachbarten -ingen-Orten analoger Ortsname gewählt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pauly 1970&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zur französischen Besetzung 1794 ===&lt;br /&gt;
Geichlingen war unter [[Herzogtum Luxemburg|luxemburgischer]] Landeshoheit Hauptort einer gleichnamigen [[Meier]]ei in der [[Grafschaft Vianden]]. Zu dem Verwaltungs- und Gerichtsbezirk der Meierei Geichlingen gehörten neben Geichlingen auch die benachbarten Ortschaften [[Gentingen]], [[Hommerdingen]], [[Körperich]], [[Roth an der Our|Roth]] und [[Seimerich]] sowie die heute in [[Luxemburg]] liegenden Orte [[Bettel (Luxemburg)|Bettel]], [[Fouhren]] und [[Tandel|Longsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1794 hatten [[Erster Koalitionskrieg|französische Revolutionstruppen]] die [[Österreichische Niederlande|Österreichischen Niederlande]], zu denen das [[Herzogtum Luxemburg]] gehörte, besetzt und im Oktober 1795 [[Annexion|annektiert]]. Von 1795 bis 1814 gehörte der Ort zum Kanton Vianden im [[Wälderdepartement]]. Geichlingen war Sitz einer [[Mairie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Standesamt&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://client.rlpdirekt.de/private/api/datei/ymh8ABiU3CxiaU85Ghknc |titel=Standesamtszugehörigkeit der einzelnen Gemeinden |hrsg=Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm |datum=2021-07-30 |seiten=8 |format=PDF; 627 kB |abruf=2024-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebietszugehörigkeit und Verwaltungsgliederung seit 1815 ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1815 wurde das ehemals luxemburgische Gebiet östlich der [[Sauer (Mosel)|Sauer]] und der [[Our]] auf dem [[Wiener Kongress]] dem [[Königreich Preußen]] zugeordnet. Damit kam der Ort Geichlingen 1816 zum [[Kreis Bitburg]] im [[Regierungsbezirk Trier]] in der [[Provinz Großherzogtum Niederrhein]], die 1822 in der preußischen [[Rheinprovinz]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geichlingen war von 1816 bis 1861 Sitz einer [[Bürgermeisterei (Königreich Preußen)|Bürgermeisterei]], der nur die Gemeinde Geichlingen angehörte, gehörte von 1862 bis 1922 zur [[Bürgermeisterei Neuerburg (Kreis Bitburg)|Bürgermeisterei Neuerburg-Land]], von 1923 bis 1972 zur [[Bürgermeisterei Körperich]] (1927 umbenannt in Amt) und gehörte seit 1973 der neu gebildeten [[Verbandsgemeinde Neuerburg]] an, die 2014 mit der [[Verbandsgemeinde Irrel]] zur Verbandsgemeinde Südeifel zusammengelegt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Standesamt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1946 gehört die Ortschaft zum damals neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz, seit 1970 zum neu gebildeten Landkreis Bitburg-Prüm, 2007 umbenannt in „Eifelkreis Bitburg-Prüm“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Pfarrei]] St. Laurentius Geichlingen gehört zu einer [[Pfarreiengemeinschaft]] mit den weiteren Pfarreien Körperich (Dienstsitz des Pfarrers), [[Kruchten]] und [[Nusbaum]] im [[Dekanat]] St. Willibrord Westeifel im [[Bistum Trier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Geichlingen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz |url=https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0723205040&amp;amp;tp=1479 |titel=Mein Dorf, meine Stadt |abruf=2019-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 253&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 334&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 366&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 391&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 413&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 368&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 338&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 341&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 323&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 357&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 380&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 397&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 420&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|460&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-top:.5em; width:400px;&amp;quot;| [[Datei:Geichlingen (Eifel); Bevölkerungsentwicklung.jpg|mini|300px|Bevölkerungsentwicklung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Geichlingen besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/708/ausgabe/27/2024/artikel/00000000000043096524-OL-708-2024-27-27-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Ortsgemeinderat Geichlingen am 9. Juni 2024 |werk=Mitteilungsblatt Südeifel, Ausgabe 27/2024 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-12 |abruf=2024-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Erwin Kaufmann ist Ortsbürgermeister von Geichlingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Erwin Kaufmann |url=https://ol.wittich.de/titel/708/ausgabe/27/2019/artikel/00000000000015985013-OL-708-2019-27-27-0 |titel=Konstituierende Sitzung des Ortsgemeinderates Geichlingen |werk=Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Südeifel, Ausgabe 27/2019 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2019-06-25 |abruf=2021-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 77,87 %&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/2320000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |offline=1 |abruf=2021-10-19 |kommentar=siehe Südeifel, Verbandsgemeinde, 18. Ergebniszeile}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 als einziger Bewerber mit 75,5 % für jeweils weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/2320504000 |titel=Geichlingen, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Geichlingen |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= Durch blaue Leiste geteilt und oben gespalten, vorn rot-weiß-rot waagerecht gestreift, hinten in weiß ein rotes Glevenkreuz, unten in weiß ein schwarzer Rost.&lt;br /&gt;
|Zusatz      =&lt;br /&gt;
|Quelle      = {{Internetquelle |url=https://www.suedeifelinfo.de/index.php/2014-04-02-10-51-07/wappen-in-der-verbandsgemeinde-suedeifel/159-wappen-flaggen-fahnen-in-der-verbandsgemeinde-suedeifel |titel=Wappen der OG Geichlingen |abruf=2022-03-26}}&lt;br /&gt;
|Begründung  = Geichlingen gehörte als Schenkung zur Abtei Echternach, die das Glevenkreuz im Wappen führte. Geichlingen kommt im Zuge der Neuordnungen später  zur Grafschaft Vianden. Dies wird symbolisiert durch rot-silberrot. Der blaue Balken, symbolisiert die drei Bäche Geichlinger Bach, Geckler Bach und Gaybach, die im Dorfbann von Bedeutung sind und die Fluren signifikant mitgestalten. Die untere Schildhälfte zeigt die Attribute des hl. Laurentius, seit 1570 Patron der Kirche in Geichlingen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
==== Dorfkirche ====&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche St. Laurentius ist eine [[Saalkirche]] und besteht aus dem im Kern von 1757 stammenden und 1822 nach Osten erweiterten Saal, einem an dessen südlicher Längsseite angebauten Turm, dessen Erdgeschoss wahrscheinlich bis ins [[Mittelalter]] zurückreicht, sowie einer modernen [[Sakristei]] mit Flachdach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außen ist der Bau stilistisch uneinheitlich gestaltet, mit an der Westseite liegendem [[barock]]en [[Portal (Architektur)|Portal]] und Rundbogenfenstern aus dem 18. Jahrhundert, einem vom Vorgängerbau übernommenen [[Dreischneuß]] im Giebel über dem Portal und beim Umbau 1822 hinzugefügtem umlaufenden [[Gesims|Fensterbankgesims]]. Der ungegliederte Turm mit achtseitigem [[Helm (Architektur)|Spitzhelm]] erhielt sein heutiges Aussehen im 18. oder 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Innenraum hat vier [[Joch (Architektur)|Joche]] mit [[Kreuzgewölbe]]n. Der [[Chor (Architektur)|Chor]] im östlichen Joch ist um eine Stufe erhöht und sonst nicht abgesetzt. Ein [[Hochaltar]] mit [[Tabernakel]] und beidseitigen hölzernen Trennwänden, ein Seitenaltar sowie eine [[Kanzel]] im [[Rokoko]]stil stammen aus der Erbauungszeit und erhielten ihre heutige Bemalung bei einer Innenraumsanierung in den 1970er Jahren. Ein Rundbogendurchgang führt ins Erdgeschoss des Turms, wo sich der [[Beichtstuhl]] befindet. Auf der Westseite gibt es eine hölzerne Empore, die von zwei gusseisernen Säulen gestützt wird. Das Gestühl stammt aus dem 19. Jahrhundert. 2008 erhielt die Kirche ein vorläufig im Chorraum aufgestelltes [[Positiv (Musikinstrument)|Orgelpositiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Gebäude ====&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[Pfarrhaus]] stammt im Kern aus dem späten 18. Jahrhundert und wurde 1830 umgebaut. Aus dieser Zeit stammen die heutige Türeinfassung mit Namensnennung des damaligen Pfarrers Pütz und die Rechteckfenster. Das heute wahrscheinlich älteste Haus im Dorf wurde um 1980 zuletzt umfassend saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeit ab Anfang des 19. Jahrhunderts existieren noch einige teilweise gut erhaltene regionaltypische Bauernhäuser bzw. [[Bauernhof|Bauernhöfe]], die als [[Kulturdenkmal]] unter Denkmalschutz stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KulturdenkmälerRP |Kreis=Eifelkreis Bitburg-Prüm |Stand=2025 |Seiten=42 f.|Kommentar= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die um 1920/30 errichtete ehemalige [[Dorfschule]] mit Lehrerwohnung ist ein zweigeschossiger Walmdachbau mit von der [[Reformarchitektur]] beeinflusster Fassadengestaltung. Mit dem alten Schulsaal im Erdgeschoss ist sie heute Dorfgemeinschaftshaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmäler in Geichlingen]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Quetschenfest.JPG|mini|Quetschenfest 2004]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen und Bräuche ===&lt;br /&gt;
Größtes unter den wiederkehrenden Dorf- und Vereinsfesten ist das immer am ersten Wochenende im September seit 1991 stattfindende &amp;#039;&amp;#039;Quetschenfest&amp;#039;&amp;#039; nebst Markt, Unterhaltungsprogramm und Tanzmusik. Der Name bezieht sich auf den dort verkauften [[Zwetschgenkuchen]] aus Hefeteig, der in der Region mundartlich &amp;#039;&amp;#039;Kuäätschentoat&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|kuˈɛːtʃən.ˈtoat}}] oder &amp;#039;&amp;#039;-taart&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|taːʁt}}] genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bräuche im Ort sind allgemeine [[Katholizismus|katholischen]] Bräuche, das Ziehen der [[Möhnen]] von Haus zu Haus an Weiberfastnacht, das [[Hüttenbrennen|Hütten- oder Burgbrennen]] am Sonntag nach Aschermittwoch, die „Eierlage“ am Ostersonntag und das Aufstellen des [[Maibaum]]s durch die Dorfjugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dialekt ===&lt;br /&gt;
Der meist &amp;#039;&amp;#039;[[Platt]]&amp;#039;&amp;#039; genannte lokale Dialekt, die [[Eifler Mundart]], ein [[Moselfränkische Dialektgruppe|moselfränkischer Dialekt]], ist wie in der ganzen Region noch bis in die jüngere Generation hinein verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft, Nachbarschaft zu Luxemburg ===&lt;br /&gt;
Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Landwirtschaft Haupterwerbsquelle im Ort. Heute ist der größte Betrieb im Ort ein großes Möbelhaus mit Schreinerei, mit vielen Beschäftigten auch aus der umliegenden Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Erwerbstätigen arbeitet in der Region, viele davon als [[Grenzgänger]] in Luxemburg. Das kleine Nachbarland ist außerdem wie in der ganzen Grenzregion auch für ortsansässige Betriebe ein wichtiger Absatzmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren siedeln sich infolge stark gestiegener Grundstückspreise in Luxemburg vermehrt luxemburgische Staatsbürger in grenznah und verkehrsgünstig gelegenen deutschen Ortschaften – so auch in Geichlingen – an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volksfreund 20071106&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksfreund.de/region/bitburg-pruem/500-einwohner-im-visier_aid-5405279 |titel=500 Einwohner im Visier |werk=Trierischer Volksfreund |datum=2007-11-06 |abruf=2019-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
Nahe Anlaufpunkte für die Grundversorgung sind ansonsten das 12&amp;amp;nbsp;km oder 15 Autominuten entfernte [[Neuerburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächstgelegene [[Mittelzentrum]] [[Bitburg]] und die [[Bundesautobahn 60]] erreicht man über die durch den Ort verlaufende [[Bundesstraße 50]] in 24&amp;amp;nbsp;km oder 25 Autominuten, in weiteren 5&amp;amp;nbsp;km von Bitburg aus den Bahnhof Bitburg-Erdorf mit Anschluss an die Bahnlinien [[Eifelbahn|Eifel-Mosel-Express/Eifelbahn]], das nächstgelegene [[Oberzentrum]] [[Trier]] in etwa 50&amp;amp;nbsp;km oder 45 Autominuten, die [[Luxemburg (Stadt)|Stadt Luxemburg]] und den internationalen [[Flughafen Luxemburg]]-Findel ebenfalls in etwa 50&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesstraße 50 sowie die Kreisstraßen 6 und 53 verbinden Geichlingen mit den Nachbardörfern [[Berscheid]] (5&amp;amp;nbsp;km), [[Nasingen]] (4&amp;amp;nbsp;km), [[Niedergeckler]] (4&amp;amp;nbsp;km), [[Lahr (Eifel)|Lahr]] (3&amp;amp;nbsp;km) und [[Obersgegen]] (3&amp;amp;nbsp;km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bestehen hauptsächlich auf die Schülerbeförderung ausgerichtete, werktägliche Busverbindungen im [[Verkehrsverbund Region Trier]] (VRT) unter anderem bis Neuerburg und Bitburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ernst Wackenroder]] (Bearb.)&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kreises Bitburg&lt;br /&gt;
   |Reihe=Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz&lt;br /&gt;
   |BandReihe=Band 12/I&lt;br /&gt;
   |HrsgReihe=[[Paul Clemen]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Trier&lt;br /&gt;
   |Datum=1983&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88915-006-3&lt;br /&gt;
   |Seiten=111&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Mit 12 Taf. u. 227 Abb. im Text. Nachdr. d. Ausg. Schwann, Düsseldorf 1927&lt;br /&gt;
   |Umfang=315}}&lt;br /&gt;
* Matthias Emil Hubsch: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsfamilienbuch|Familienbuch]] der Pfarrei Sankt Laurentius in Geichlingen 1779–1899, sowie der Ortschaften Bauler, Nasingen und Bierendorf (Lahr) bis 1801.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2003, ISBN 3-933364-89-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{KulturDB-Trier |ort}}&lt;br /&gt;
* Auf [https://www.region-trier.de/ www.region-trier.de] liefert der Ortsname als Suchbegriff zahlreiche Informationen, großteils mit Bezug zur Denkmalpflege.&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o23205040}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Navigationsleiste Orte in der Verbandsgemeinde Südeifel}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort im Eifelkreis Bitburg-Prüm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1096]]&lt;/div&gt;</summary>
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