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	<title>Gehwegplatte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:24:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gehwegplatte&amp;diff=333639&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-10-18T07:27:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Granite sidewalk chemnitz - germany.JPG|mini|Gehwegplatten aus Granit in [[Chemnitz]] (ca. 80 Jahre alt)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Beton-stoeptegel30x30.png|mini|Gehwegplatten aus Beton]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehwegplatten Berlin.jpg|mini|Gehwegplatten aus Granit in 1&amp;amp;nbsp;m Standardbreite, mit Mosaikpflaster auf beiden Seiten als traditioneller Gehwegbelag in [[Berlin]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gehwegplatten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden und werden in Europa als [[Pflaster (Belag)|Pflasterung]] für viele [[Gehweg]]e verwendet. Meist aus [[Naturstein]] oder [[Beton]] gefertigt, gibt es sie in unterschiedlichen Formen, in moderner Zeit jedoch vor allem in rechteckigen Abmessungen. Die Plattenstärke kann je nach Verwendungszweck und erwarteter Belastung zwischen etwa 4 und 12 cm differieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Aufkommen des industriell hergestellten Betons um 1900 befestigte man Gehwege mit Platten aus Natursteinen der jeweiligen Region. In besonderen Fällen, wenn die Umgebung kein geeignetes natürliches Material erbrachte, beschafften die Straßenbauer solche Beläge aus Steinbrüchen in größeren Entfernungen zum Verwendungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefragt waren wegen des geringen Bearbeitungsaufwandes Gesteine, die eine gute natürliche [[Spaltbarkeit]] aufweisen. Dazu zählen manche [[Sandstein]]e, [[Pläner]], [[Quarzit]]e, [[Kalkstein]]e, [[Gneis]]e oder [[Granit]]e. Viele [[Schiefer]] sind weniger geeignet, da ihre gespaltene Oberfläche zumeist sehr glatt ist und deshalb den Platten keine günstige Trittsicherheit verleiht.&lt;br /&gt;
{{Anker|Charlottenburger Platten}}&lt;br /&gt;
Seit der maschinellen Entwicklung in der Natursteinindustrie des 19. Jahrhunderts fallen beim Heraussägen von Natursteintafeln aus Rohblöcken unzählige &amp;#039;&amp;#039;Krustenplatten&amp;#039;&amp;#039; an. So werden die Platten genannt, die einseitig die raue Außenseite der Rohblöcke tragen. Im nachfolgenden Arbeitsprozess werden diese vorzugsweise zu Gehwegplatten formatiert. Je nach Art der Gewinnung der Rohblöcke sind deren Außenseiten leicht bauchig gewölbt. Dieser Bauch kommt einer stabilen Lage der Platten in der [[Tragschicht]] des Unterbaus entgegen und die Platten werden auch als &amp;#039;&amp;#039;Schweinebäuche&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet; in [[Berlin]] sind sie als „Charlottenburger Platten“ bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berlin-Geologie&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Norbert W.F. Meier |Titel=Berlin Geologie – Über und unter dem Pflaster der Großstadt |Auflage=1. |Verlag=Berlin Story Verlag |Ort=Berlin |Datum=2014 |ISBN=978-3-95723-002-7 |Seiten=127}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article93105/Buergersteige-haben-eine-Wampe-unten-drunter.html &amp;#039;&amp;#039;Bürgersteige haben eine Wampe, unten drunter&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;III.]] fand an den im Jahre 1824 vor der Berliner Weinhandlung [[Lutter &amp;amp; Wegner]] am [[Gendarmenmarkt]] in Berlin verlegten Gehwegplatten aus Granit Gefallen. Er ließ ab 1835 den Gehwegbau in seinem Reich mit diesen zu 2/3 durch eine Steuer auf Luxushunde finanzieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Führer zur Geologie&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Schroeder, J. H. |Titel=Naturwerksteine in Architektur und Baugeschichte von Berlin|Sammelwerk=Führer zur Geologie von Berlin und Brandenburg |Nummer=6| Auflage=2. |Verlag=Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg |Ort=Berlin |Datum=2006 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-wirtschaft/auf-den-hund-gekommen-so-finanzierte-berlin-ab-1830-das-pflastern-der-burgersteige-10149085.html |titel=Auf den Hund gekommen |autor=Beata Gontarczyk-Krampe |werk=Tagesspiegel |datum=14.07.2023 |abruf=2025-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden auch [[Bewehrung]]seisen rückseitig in die Platten eingelassen und verklebt bzw. vermörtelt, was das Befahren der Platten mit [[Lastkraftwagen]] gestattet. &amp;lt;!--Erste Verwendung fanden Betonplatten etwa im Jahr 100&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. im [[Römisches Reich|Römischen Reich]].--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegt werden die Platten meist auf [[Kies]] oder [[Gebrochene Mineralstoffe|Splitt]], was Staunässe vermeiden soll. Die Fugen werden üblicherweise mit Sand gefüllt, der gegen das Auswaschen zudem mit [[Baukalk|Kalk]], [[Zement]] oder [[Epoxidharz]] [[Bindemittel|gebunden]] werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin und anderen Städten im ehemaligen Gebiet von Preußen und Ostdeutschlands sind große Gehwegplatten aus Granit auch unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schweinebauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/gehwegdesign-ein-stein-fast-zu-schwer-zum-klauen.2156.de.html?dram:article_id=367609 |titel=Gehwegdesign – Ein Stein – (fast) zu schwer zum Klauen |werk=[[deutschlandfunk]]kultur.de |sprache=de |abruf=2019-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Thieme |url=https://www.morgenpost.de/berlin/article205640229/Die-Spur-der-Steine-fuehrt-von-China-nach-Berlin.html |titel=Die Spur der Steine führt von China nach Berlin |werk=morgenpost.de |datum=2015-09-06 |sprache=de |abruf=2019-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ggh.uni-hamburg.de/auf-der-suche-nach-den-schweinebaeuchen-rundgang-am-tag-der-steine-in-der-stadt/ |titel=Auf der Suche nach den Schweinebäuchen: Rundgang am „Tag der Steine in der Stadt“ |hrsg=Geographische Gesellschaft in Hamburg e.&amp;amp;nbsp;V. |sprache=de |abruf=2019-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jörg Niendorf |Titel=Bürgersteige haben eine Wampe, unten drunter |Datum=2006-11-07 |Online=https://www.welt.de/print-welt/article93105/Buergersteige-haben-eine-Wampe-unten-drunter.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maritta Adam-Tkalec |url=https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/was-fuer-ein-auftritt--berlin---keine-stadt-hat-so-ein-schoenes-gehwegpflaster---32439502 |titel=Was für ein Auftritt, Berlin! Keine Stadt hat so ein schönes Gehwegpflaster |werk=berliner-kurier.de |datum=2019-04-29 |sprache=de |abruf=2019-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderner Trend mit Ersatzstoffen ==&lt;br /&gt;
Insbesondere in den 1970er Jahren wurden Gehwegplatten mit [[Waschbeton]] im Privatbereich verbaut. An Stelle von Betongehwegplatten werden zunehmend häufiger [[Asphaltdecke]]n oder aber [[Pflaster (Belag)#Betonsteinpflaster|Betonsteinpflaster]] verwendet. Allerdings ist der Anteil solcher Betonelemente beim Wegebau in den Ländern sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Interlocking stones|Gehwegplatte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußverkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauteil aus Beton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbautechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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