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	<title>Gehofen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gehofen&amp;diff=61240&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sommerhitze: /* Einwohnerentwicklung */ Werte 2022 bis 2024 ergänzt</title>
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		<updated>2025-10-18T12:28:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; Werte 2022 bis 2024 ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Gehofen.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/19/27/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/19/04/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Gehofen in KYF.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Kyffhäuserkreis&lt;br /&gt;
|Erfüllende Gemeinde = [[Artern]]&lt;br /&gt;
|Höhe              = 125&lt;br /&gt;
|PLZ               = 06571&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03466&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16065019&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE XGF&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 68&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.gehofen.de/ www.gehofen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Sebastian Koch&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gehofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Kyffhäuserkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Gehofen im Norden des Landes [[Thüringen]] liegt im südlichen Zipfel der [[Goldene Aue|Goldenen Aue]], etwa zwei Kilometer westlich der [[Unstrut]] am Fuße der [[Hohe Schrecke|Hohen Schrecke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung von Gehofen bietet mit ihren Wäldern eine umfangreiche Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren. Neben der [[Finne (Höhenzug)|Finne]] ist vor allem die Hohe Schrecke bekannt – ein Höhenzug südlich von Gehofen, dessen größter Teil zum Naturschutzgebiet erklärt und als Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes „Hohe Schrecke - Finne“ an die Europäische Kommission gemeldet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vermutlich als fränkische Gründung um das Jahr 600, wurde Gehofen 782 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Hovun&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 9. Jahrhunderts wurde Gehofen in einem Verzeichnis der Güter des vom Erzbischof [[Lullus (Erzbischof von Mainz)|Lullus]] von Mainz erbauten [[Kloster Hersfeld|Klosters Hersfeld]] als &amp;#039;&amp;#039;Hofun&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab ein gleichnamiges &amp;#039;&amp;#039;Rittergeschlecht von Gehofen&amp;#039;&amp;#039; vom 13. Jahrhundert bis zum Erlöschen im Jahre 1711.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gehörte bis zu deren Auflösung zum 1. Januar 2019 zur [[Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern]], seither ist die Stadt [[Artern]] [[Verwaltungsgemeinschaft und erfüllende Gemeinde (Thüringen)#Erfüllende Gemeinde|erfüllende Gemeinde]] für Gehofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994: 912&lt;br /&gt;
* 1995: 902&lt;br /&gt;
* 1996: 890&lt;br /&gt;
* 1997: 880&lt;br /&gt;
* 1998: 865&lt;br /&gt;
* 1999: 856&lt;br /&gt;
* 2000: 840&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2001: 828&lt;br /&gt;
* 2002: 808&lt;br /&gt;
* 2003: 795&lt;br /&gt;
* 2004: 792&lt;br /&gt;
* 2005: 781&lt;br /&gt;
* 2006: 761&lt;br /&gt;
* 2007: 740&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2008: 719&lt;br /&gt;
* 2009: 722&lt;br /&gt;
* 2010: 699&lt;br /&gt;
* 2011: 689&lt;br /&gt;
* 2012: 675&lt;br /&gt;
* 2013: 676&lt;br /&gt;
* 2014: 659&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2015: 640&lt;br /&gt;
* 2016: 632&lt;br /&gt;
* 2017: 615&lt;br /&gt;
* 2018: 608&lt;br /&gt;
* 2019: 606&lt;br /&gt;
* 2020: 611&lt;br /&gt;
* 2021: 600&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2022: 607&lt;br /&gt;
* 2023: 602&lt;br /&gt;
* 2024: 599&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Sitzverteilung im Gemeinderat (8 Sitze, Wahl 2014):&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]: 3&lt;br /&gt;
* Sportverein: 2&lt;br /&gt;
* Freie Wählergemeinschaft: 2&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]: 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt an der seit 2006 nicht mehr regelmäßig befahrenen [[Unstrutbahn]], die die Städte [[Naumburg (Saale)|Naumburg]] und [[Artern]] verbindet. Darüber hinaus durchläuft die Landstraße von [[Reinsdorf (Thüringen)|Reinsdorf]] bei Artern nach [[Wiehe]] die Gemeinde. Etwa 15 Kilometer von Gehofen entfernt verläuft nördlich die [[Bundesautobahn 38]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche in Gehofen.JPG|mini|hochkant|Kirche St. Johann Baptist]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriegerdenkmal Erster Weltkrieg in Gehofen.jpg|hochkant|mini|Kriegerdenkmal]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Die evangelische Kirche [[St. Johann Baptist (Gehofen)|St. Johann Baptist]] ist eine [[Neugotik|neugotische]] [[Saalkirche]] mit eingezogenem [[Chor (Architektur)|Chorpolygon]] und schlankem, achteckigem Westturm. Sie wurde vermutlich 1866–68 nach einem Entwurf von [[Friedrich August Stüler]] anstelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus errichtet. Die Verblendung besteht aus Sandsteinquadern, die Ausstattung stammt aus der Erbauungszeit. Zu beachten ist ein aufwendig skulptierter Taufstein aus dem frühen 17. Jahrhundert, dessen sechsseitiger Fuß Luther, Paulus und die Evangelisten zeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dehio]], bearbeitet von Stephanie Eißing u. a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch|Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]]. Thüringen&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. [[Deutscher Kunstverlag]], München/Berlin 2003, ISBN 3-422-03095-6, S. 430.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal (1924 anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Kriegervereins auf dem Kirchplatz erbaut)&lt;br /&gt;
* Ziegelei (wohl 1840 gebaut, in der heutigen Form seit 1886)&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Bodendenkmale in Gehofen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Feuerwehrverein Gehofen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Freundeskreis d. Kirche St. Joh. Baptist zu Gehofen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Geflügelzuchtverein Gehofen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Jugendclub Gehofen 1999 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Karnevalsverein Gehofen Weiß-Blau e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Kleingartenverein Zur Erholung Gehofen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Shintai Do - Gehofen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* SV Fortuna Gehofen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Verein für Rassekaninchenzucht Gehofen 1969 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Sportfest (Ende Juni)&lt;br /&gt;
* Rassekaninchenschau (Anfang Juli)&lt;br /&gt;
* Kirmes (jedes 3. Wochenende im Oktober)&lt;br /&gt;
* Weihnachtsmarkt (Anfang Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Albrecht von Eberstein]] (1605–1676), Heerführer im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]]&lt;br /&gt;
* [[Christian Ludwig von Eberstein]] (1650–1717), Oberaufseher in Harzgerode, Oberberghauptmann, Obristwachtmeister und Oberforstmeister&lt;br /&gt;
* [[Catharina Margaretha Linck]] (1687–1721), Knopfmacherin, Kattundruckerin und Soldatin, gab sich als Mann aus&lt;br /&gt;
* [[Friedrich August von Helmolt]] (1690–1755), sachsen-weißenfelsischer Kammerrat und Amtshauptmann zu [[Amt Sachsenburg|Sachsenburg]] sowie Erb-, Lehn-, Gerichtsherr und Kirchenpatron zu Kannawurf&lt;br /&gt;
* [[Wolf George von Eberstein]] (1724–1779), preußischer Major und Ritter des Ordens [[Pour le Mérite]]&lt;br /&gt;
* [[Gustav Diettrich]] (1869–1947), Pfarrer und Hebraist&lt;br /&gt;
* [[Hermann Kellermann (Politiker)|Hermann Kellermann]] (1887–1954), Parteifunktionär (SPD/USPD/KPD/SED) und Teilnehmer an der Novemberrevolution&lt;br /&gt;
* [[Karl Kühn (Ingenieur)|Karl Kühn]] (1894–1962), Ingenieur und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Louis Ferdinand Freiherr von Eberstein: &amp;#039;&amp;#039;Historische Nachrichten über den zur gräflich-mansfeldischen Herrschaft Heldrungen gehörenden Marktflecken Gehofen und die in der Landgrafschaft Thüringen gelegenen Ämter Leinungen und Morungen.&amp;#039;&amp;#039; Baensch, Berlin 1889 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-477674}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|7524770-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kyffhäuserkreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7524770-7|VIAF=246315058}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kyffhäuserkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Unstrut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 782]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sommerhitze</name></author>
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