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	<title>Gehlberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Clemenspool: es gibt schon länger ein SVG vom Wappen</title>
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		<updated>2026-04-11T08:32:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;es gibt schon länger ein SVG vom Wappen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort Gehlberg, zu anderen Bedeutungen siehe [[Gehlberg (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Suhl&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Gehlberg COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/40/53/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/47/26/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 720&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 20.43&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 472&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name =&amp;quot;Stadt Suhl Statistik&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.suhltrifft.de/images/stories/download/Jahresstatistik-2021.pdf |titel=Stadt Suhl: Jahresstatistik 2021 |hrsg=Stadt Suhl, Amt für Prozessmanagement |seiten=2 |format=PDF; 1 MB |sprache=de |abruf=2022-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2019-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 98528&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036845&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Suhl-Gehlberg.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehlberg 01.jpg|mini|Im Ort]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gehlberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt [[Suhl]] in [[Thüringen]] in [[Deutschland]]. Der Ort liegt im [[Thüringer Wald]] und staatlich anerkannter [[Erholungsort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Gehlberg liegt am Nordhang des Thüringer Waldes auf einer Hochfläche zwischen den Tälern von [[Wilde Gera|Wilder]] und [[Zahme Gera|Zahmer Gera]] im Thüringer Wald. Der Ort erstreckt sich von etwa 680 bis 750 Metern Höhe. Der vom restlichen Dorf getrennte Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Gehlberger Grund&amp;#039;&amp;#039; liegt auf etwa 600 Metern Höhe im Tal des &amp;#039;&amp;#039;Langen Bachs&amp;#039;&amp;#039;. Der [[Rennsteig]] verläuft zwei Kilometer südlich vom Ort. Etwa einen Kilometer westlich liegt der 978 Meter hohe [[Schneekopf]], der zweithöchste Berg Thüringens. Gehlberg ist von ausgedehnten Fichtenwäldern umgeben; während des [[Orkan Kyrill|Orkans Kyrill]] im Januar 2007 ereigneten sich hier zum Teil sehr starke Forstschäden.&amp;lt;br /&amp;gt;Zum Ortsgebiet von Gehlberg gehört neben dem Schneekopf u.&amp;amp;nbsp;a. auch die [[Schmücke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Gehlberg ist von großen Fichtenwaldflächen umgeben. Die nächstgelegenen Orte im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden sind: [[Geratal]], [[Elgersburg]], [[Ilmenau]] (alle Ilm-Kreis), [[Schmiedefeld am Rennsteig]], [[Goldlauter-Heidersbach]], [[Suhl]] (alle kreisfreie Stadt Suhl) und [[Oberhof]] (Landkreis Schmalkalden-Meiningen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entfernung zum nächstgelegenen Nachbarort [[Gräfenroda]] beträgt auf der Straße knapp zehn Kilometer, womit Gehlberg zu den isoliertesten Orten in Deutschland gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehlberg, Panorama,1916.jpg|mini|Historische Ortsansicht (1916)]]&lt;br /&gt;
Gehlberg wurde 1645 im Zuge des Baues einer von Herzog [[Ernst I. (Sachsen-Gotha-Altenburg)|Ernst I.]] von Sachsen-Gotha privilegierten [[Glashütte Gehlberg|Glashütte]] im [[Amt Schwarzwald]] gegründet. Die erste Glashütte des Dorfes wurde von den beiden aus [[Fehrenbach (Masserberg)|Fehrenbach]] stammenden [[Glasmacher|Glasmeistern]] Hans Holland und David Schmidt gegründet. Der Ort, der zunächst nur aus zwei Wohnhäusern nebst Back- und Brauhaus sowie [[Sägewerk|Schneidemühle]] bestand, ist damit die jüngste Ortsgründung im heutigen [[Ilm-Kreis]]. 1793 wurden 169 Einwohner gezählt, 1820 waren es 230. Nachdem 1821 der Bau einer Hohlglasfabrik in Gehlberg genehmigt wurde, produzierte man dort ab 1842 [[Tafelglas]]. Die Fabrik wurde zum wichtigsten Arbeitgeber des Ortes. Gehlberg wurde noch im 19. Jahrhundert zu einem Zentrum der Herstellung von [[Thermometer]]n und technischen Glasartikeln für Messgeräte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.freunde-alter-wetterinstrumente.de/files_pdf/Thermometerhersteller_A-Z.pdf|titel=Tabellarische Übersicht Gehlberger Thermometerhersteller etc.|abruf=2023-05-04|format=PDF; 380&amp;amp;nbsp;kB|offline=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20091123090259/http://www.freunde-alter-wetterinstrumente.de/files_pdf/Thermometerhersteller_A-Z.pdf|archiv-datum=2009-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speziell geformtes Glas war die Voraussetzung von zunächst noch in Handarbeit gefertigten [[Röntgenröhre]]n und vergleichbaren [[Elektronenstrahlröhre]]n. Auch auf diesem Gebiet besaßen Gehlberger Unternehmen (Firma Gundelach) zunächst einen hohen Marktanteil. 1875 waren 120 von etwa 450 Einwohnern dort beschäftigt. Die industrielle Glasproduktion wurde auch zu DDR-Zeiten in einer eigenen Glashütte fortgeführt und erst 1990 eingestellt. Bis heute gilt Gehlberg als Glasmacher-Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehlberg gehörte bis 1918 zum Herzogtum [[Sachsen-Coburg und Gotha (Herzogtum)|Sachsen-Coburg und Gotha]], bis 1920 zum [[Freistaat Sachsen-Gotha]], zwischen 1922 und 1952 zum Thüringer [[Landkreis Arnstadt]], bis 1994 zum [[Kreis Suhl-Land]] und bis 2019 zum [[Ilm-Kreis]] und zur [[Verwaltungsgemeinschaft Oberes Geratal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits im Januar 2018 der Gemeinderat beschlossen hatte, sich der kreisfreien Stadt Suhl anzuschließen und auch am 21. März der Stadtrat von Suhl für eine Eingemeindung der Gemeinde stimmte, votieren am 28. Oktober 2018 bei einem Bürgerentscheid 219 von 383 Gehlbergern (57,3 %) für einen Wechsel nach Suhl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gehlberg: Mehrheit stimmt für Wechsel nach Suhl |Sammelwerk=Südthüringen.de |Verlag=Suhler Verlagsgesellschaft |Datum=2018-10-28 |Online=https://www.insuedthueringen.de/region/ilmenau/Gehlberg-Mehrheit-stimmt-fuer-Wechsel-nach-Suhl;art83439,6400310 |Abruf=2018-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eingliederung wurde am 1. Januar 2019 vollzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok/dokument/69487/gesetz_und_verordnungsblatt_nr_14_2018.pdf Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 14/2018 S. 795 ff.], aufgerufen am 1. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1843 || {{0|0.}}225&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle für schwarzburgische und sächsische Orte: [[Johann Friedrich Kratzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der Deutschen Bundesstaaten&amp;#039;&amp;#039;. Naumburg, 1843. Online abrufbar bei [http://books.google.de/books?id=Fc0tAAAAYAAJ&amp;amp;dq=handbuch%20der%20s%C3%A4mmtlichen%20deutschen%20bundesstaaten&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR2#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books]. Quelle für preußische Orte: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Provinz Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Magdeburg, 1843. Online abrufbar bei [http://books.google.de/books?id=PWjfAAAAMAAJ&amp;amp;dq=editions%3AYePsXwgtsJEC&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR1#v=onepage&amp;amp;q=editions:YePsXwgtsJEC&amp;amp;f=false Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 1.042&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=arnstadt.html|name=Einwohnerzahlen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989 || {{0|0.}}821&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://umweltinfo.thueringen.de/umweltregional/ik/tables/bevent8918_ik.pdf |titel=Bevölkerungsentwicklung im Ilm-Kreis |abruf=2023-05-04 |hrsg=Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || {{0|0.}}778&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || {{0|0.}}652&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || {{0|0.}}505&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018 || {{0|0.}}487&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || {{0|0.}}485&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt Suhl Statistik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; Datenquelle: ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik – Werte vom 31. Dezember&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TLS-Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.thueringen.de/datenbank/portrait.asp?TabelleID=GG000102&amp;amp;auswahl=gem&amp;amp;nr=70017&amp;amp;Aevas2=Aevas2&amp;amp;SZDT= |titel=Thüringer Landesamt für Statistik, Gemeinde Gehlberg, Bevölkerung |abruf=2022-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsschild Gehlberg.JPG|mini|Schild mit Wappen im Ortskern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ehemaliger Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der ehemalige Rat der Gemeinde Gehlberg bestand aus acht Mitgliedern.&lt;br /&gt;
* Schneekopfverein Gehlberg e. V.: 2 Sitze&lt;br /&gt;
* Wählergruppe Fasching und Kirmesverein Gehlberg: 1 Sitz&lt;br /&gt;
* Wählergruppe pro Gehlberg: 5 Sitze&lt;br /&gt;
(Stand: 16. Juni 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteilbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bei der Wahl zum Ortsteilbürgermeister am 12. Juni 2022 bekam Rainer Gier knapp 96 % der abgegebenen gültigen Stimmen (Wahlbeteiligung: 42,4 %). Er konnte sein Amt somit verteidigen, einen Herausforderer hatte es nicht gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen.thueringen.de/kommunalwahlen/kw_wahlergebnisse_OM.asp |titel=Wahlen in Thüringen, Ortsbürgermeisterwahlen, Wahlergebnisse (mit Link zu einer Excel-Datei mit den Wahlergebnissen) |abruf=2022-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 14. Mai 1992 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Grün eine erhöhte eingeschweifte goldene Spitze, darin auf einem grünen Hügel wachsend eine grüne Fichte; oben vorn eine goldene Blüte, oben hinten ein goldenes Kelchglas.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte Gehlbergs begann 1645 mit der Gründung einer Glashütte, die die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung bildete. Fichte und [[Arnika]]blüte verweisen auf die Wälder rund um den Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neues Thüringer Wappenbuch,&amp;#039;&amp;#039; Band 2 Seite 10; Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Thüringen e. V. 1998, ISBN 3-9804487-2-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von dem [[Wappenkünstler|Heraldiker]] [[Frank Diemar]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortspartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Breuna]] in Hessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Ein Faltblatt der Touristinformation unterrichtet über einige historische Gebäude des Ortes.&lt;br /&gt;
=== Bergkirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehlberg Bergkirche 01.jpg|mini|Bergkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehlberg-Gefallenendenkmal.JPG|mini|Gefallenendenkmal vor der Bergkirche]]&lt;br /&gt;
Die Bergkirche wurde 1751 als vermutlich letztes Werk des gothaischen Oberlandbaumeisters [[Johann Erhard Straßburger]] errichtet. Der Grundstein wurde am 15. September 1749 gelegt. Die erste Predigt am 19. April 1754 konnte der Architekt nicht mehr hören, da er drei Monate vorher in Gotha verstorben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche erhielt 1857 eine neue Orgel aus der Werkstatt von Friedrich und Guido [[Knauf (Orgelbauer)|Knauf]]. 1859 wurde das Holzschindeldach gegen ein Schieferdach ausgetauscht. 1938 entstand eine neue Emporenbemalung mit Flora- und Faunamotiven des Thüringer Waldes; der Flügelaltar des Malers [[Ludwig Treß]] stammt aus dem Jahr 1952 und zeigt biblische Motive. Ein Holzhaus (&amp;#039;&amp;#039;Haus zur Gottestreue&amp;#039;&amp;#039;), das später als Pfarr- und Gemeindehaus fungierte, erhielt die Kirchgemeinde 1962 von der Lutherischen Kirche [[Finnland]]s; da der Ort keine eigene [[Pfarrstelle]] mehr besitzt, wird es heute als [[Kindergarten]] genutzt (Haselbrunnstraße). Die Kirchgemeinde gehört dem [[Kirchspiel]] [[Gräfenroda]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehlberg-Kallert-Grabstein.JPG|mini|Grabstein von Kallert in Gehlberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldstraße Gehlberg.JPG|mini|Waldstraße im Winter]]&lt;br /&gt;
Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], im April 1945, sollte der [[Brandleitetunnel]] gesprengt werden. Der Reichsbahnobersekretär Ernst Kallert (1901–1947), dessen Grabstein auf dem Friedhof in Gehlberg diese Information trägt, soll maßgeblich dazu beigetragen haben, dass das Vorhaben nicht in die Tat umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Museum der Gehlberger Glastradition in der Ortsmitte&lt;br /&gt;
* Wilderermuseum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausflugsziele ===&lt;br /&gt;
* In vier Kilometern Entfernung befindet sich am [[Rennsteig]] die zu Gehlberg gehörende [[Schmücke]]. Mit 916 Metern über dem Meeresspiegel ist die Ausflugsgaststätte das höchstgelegene Gasthaus am Rennsteig.&lt;br /&gt;
* Zu den wichtigsten Wanderzielen in der Umgebung Gehlbergs gehört nach dem Abzug sowjetischer Truppen Anfang der 1990er Jahre auch wieder der 978 Meter hohe [[Schneekopf]] mit einem in den Jahren 2007/2008 wiedererrichteten Aussichtsturm und der 2010 eröffneten Bergbaude. Jährlich finden dort das Schneekopffest und das Jägersteinfest statt, zu dem sich tausende Gäste auf dem Gipfel einfinden.&lt;br /&gt;
* Zwischen Gehlberg und dem Gabelbachskopf wurde der &amp;#039;&amp;#039;Natur- und Erlebnisweg Gehlberg&amp;#039;&amp;#039; angelegt und ausgeschildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bf Gehlberg.JPG|mini|links|Bahnhof Gehlberg (2018)]]&lt;br /&gt;
Gehlberg war seit der Gründung ein Glasmacherdorf. Die [[Glasindustrie]] existierte bis 1990, heute gibt es noch einzelne kunsthandwerkliche [[Glasbläser]]. Während der DDR-Zeit war Gehlberg ein stark frequentierter [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]]-Ferienort. Als &amp;#039;&amp;#039;[[Erholungsort|staatlich anerkannter Erholungsort]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor = Angela Buchröder |url = https://thueringen.tourismusnetzwerk.info/wissen/erholungsort/ |titel = Erholungsort – Thüringer Erholungsorte im Überblick |werk = Tourismusnetzwerk Thüringen |sprache = de |abruf = 2025-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; besitzt die Gemeinde mehrere Hotels und Pensionen; Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftszweig im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehlberg liegt an der Straße [[Schmücke]]–[[Gräfenroda]], wobei die Straßenanbindung aufgrund der Topografie sehr umwegig ist. So beträgt die Wegstrecke auf der Straße ins (Luftlinie) neun Kilometer östlich gelegene [[Ilmenau]] 23 Kilometer und ins zehn Kilometer südwestlich gelegene [[Suhl]] 25 Kilometer. Der Ort besitzt auch einen Bahnhof an der Strecke [[Bahnstrecke Neudietendorf–Ritschenhausen|Neudietendorf–Ritschenhausen]], die einen Teilabschnitt der Verbindung zwischen Erfurt und Würzburg darstellt. Der Bahnhof liegt etwa einen Kilometer nordwestlich im Tal der [[Wilde Gera|Wilden Gera]] im &amp;#039;&amp;#039;Gehlberger Grund&amp;#039;&amp;#039;, kurz vor dem Portal des [[Brandleitetunnel]]s, welcher beim seit Dezember 2017 aufgelassenen [[Bahnhof Oberhof (Thür)|Bahnhof Oberhof]] endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Kehr]] (1862–1916), [[Chirurg]], Begründer der Gallenwegschirurgie in Deutschland, wirkte als [[Mäzen]] in Gehlberg, wo er sich 1908 eine Sommerresidenz erbauen ließ, das noch heute existierende „Glöckchen im Tal“. Auch Kehrs Grabstätte befindet sich auf dem Grundstück. Zum Gedenken wurde ein Aussichtsfelsen nordöstlich von Gehlberg am [[Bettelmannskopf]] in „Hans-Kehr-Stein“ umbenannt. Seit einigen Jahren findet sich dort auch eine von einem Ärzte-Symposium in Suhl gestiftete Gedenktafel.&lt;br /&gt;
* [[Rudi Gering]] (1917–1998), Skispringer und Unternehmer, wurde in Gehlberg geboren und wuchs dort auf. Er hielt zwischen 1941 und 1948 den [[Skiflugweltrekord]].&lt;br /&gt;
* [[Ralf Schenk]] (1956–2022), Filmkritiker und -historiker mit Fokus auf die [[DEFA]], wuchs in Gehlberg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans von Minckwitz: &amp;#039;&amp;#039;Ein Dorf im Walde. Die Geschichte Gehlbergs.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsanstalt Otto Böhmer, Arnstadt 1939.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Stieda: &amp;#039;&amp;#039;Thüringische Glashütten in der Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1910 (darin: &amp;#039;&amp;#039;Die Glashütte zu Gehlberg.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gehlberg.net/ Homepage des Fremdenverkehrsvereins Gehlberg]&lt;br /&gt;
* [http://gehlberg-chronik.de/ Homepage zur Chronik des Dorfes Gehlberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Suhl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4092728-3|VIAF=241457286}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Suhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Suhl)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Naturpark Thüringer Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1645]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Thüringen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Clemenspool</name></author>
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