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	<title>Geheimtinte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:22:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geheimtinte&amp;diff=51141&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: Änderungen von ~2026-21688-83 (Diskussion) auf die letzte Version von Invisigoth67 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-08T12:33:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-21688-83&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-21688-83&quot;&gt;~2026-21688-83&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-21688-83&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-21688-83 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Invisigoth67&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Invisigoth67 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Invisigoth67&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Geheimtinten der DDR-Staatssicherheit Deutsches Spionagemuseum Berlin, CC BY-SA 4.0.jpg|mini|Sammlung von Geheimtinten der DDR-[[Ministerium für Staatssicherheit|Staatssicherheit]]]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geheimtinten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sympathetische Tinten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch chemische Tinten) werden [[Tinte]]n bezeichnet, die entweder nicht sichtbar sind oder ihre Eigenschaften nach einiger Zeit ändern. Heutzutage werden Geheimtinten überwiegend von Kindern für „geheime“ Botschaften genutzt, da sie für professionelle Anwendungen durch die Entwicklung digitaler Verschlüsselung zunehmend verzichtbar wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon um 50 n. Chr. benutzte [[Plinius der Ältere]] Geheimtinte aus der Pflanze [[Wolfsmilch]] (Tithymalus). Der Text wurde erst sichtbar, wenn man das [[Pergament]] über dem Feuer erhitzte. Besonders im 17. bis hinein in das 19. Jahrhundert waren Geheimtinten sehr beliebt. Aus dieser Zeit stammt auch die Bezeichnung „Sympathetische Tinte“ (von griech. &amp;#039;&amp;#039;Sympatheia&amp;#039;&amp;#039; „Zuneigung“), da sie häufig zum Verfassen von [[Liebesbrief]]en genutzt wurden. Schon [[Ovid]] empfiehlt den Römerinnen [[Milch]], um ihre [[Korrespondenz]] für Unberufene unsichtbar zu machen; man müsse dann nur Kohlenpulver darauf streuen. 1653 schlug der Franzose [[Pierre Borel (Mediziner)|Pierre Borel]] vor, mit einer [[Bleizucker]]lösung zu schreiben und die Schriftzüge mit [[Schwefelleber]]lösung sichtbar zu machen. [[Jacob Waitz]], Leibarzt in [[Gotha]], entdeckte die Eigenschaft des [[Cobalt(II)-chlorid|Kobaltchlorids]] (Chlorkobalt), Schriftzüge zu erzeugen, die nach dem Eintrocknen fast unsichtbar sind, dagegen beim Erwärmen deutlich in blauer Farbe hervortreten und beim Erkalten erneut verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden dann Tinten entwickelt, die man mit [[Säure]] oder mittels [[UV-Licht]] sichtbar machen kann, oder die nach einiger Zeit verschwinden. Im Kalten Krieg nutzten Geheimdienste spezielle „trockene“ Verfahren, damit Agenten keine verdächtigen Ampullen für die Geheimtinte mit sich führen mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsches-spionagemuseum.de/sammlung/seidenschal-fuer-geheimschriften |titel=Seidenschal für Geheimschriften |werk=Deutsches Spionagemuseum |abruf=2020-07-13 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2011 gewährte der US-Geheimdienst erstmals Einblick in „altbackene“ Techniken, die im Ersten Weltkrieg verwendet wurden und zeigte damit, dass Geheimtinte bis dahin noch nicht ganz irrelevant geworden sei. Auch der BND gewährte zuletzt Einblick in die Techniken der 1950er/60er Jahre. Es gibt aber auch Erfindungen neueren Datums. Chinesische Geheimtinte konnte 2017 erstmals mehrfach hintereinander mit Halogenid-Salzen und UV-Licht sichtbar und mit Methanol wieder unsichtbar gemacht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ntv&amp;quot;&amp;gt;[https://www.n-tv.de/wissen/China-erforscht-High-Tech-Geheimtinte-article20116692.html &amp;#039;&amp;#039;Spionage damals und heute – China erforscht High-Tech-Geheimtinte.&amp;#039;&amp;#039;] n-tv, 5. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele einfacher Geheimtinten ==&lt;br /&gt;
* Saft von [[Zitrone]]n oder Küchen[[zwiebel]]n (wird beim Erwärmen sichtbar)&lt;br /&gt;
* [[Essig]] (wird beim Erwärmen sichtbar)&lt;br /&gt;
* [[Milch]] (wird beim Erwärmen sichtbar)&lt;br /&gt;
* [[Tintenlöscher]] (wird beim Erwärmen sichtbar)&lt;br /&gt;
* [[Urin]] (wird beim Erwärmen sichtbar)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.beltz.de/fileadmin/beltz/aktionen/Geheimtinte.pdf&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Phenolphthalein]]lösung (wird beim Bestreichen mit [[Ammoniaklösung]] sichtbar und verschwindet später wieder); Variante: Phenolphthaleinlösung gemischt mit etwas Ammoniaklösung (Schrift verschwindet nach kurzer Zeit)&lt;br /&gt;
* [[Gerbsäure]] (wird bei Bestreichen mit [[Eisen(II)-sulfat]]lösung sichtbar)&lt;br /&gt;
* [[Natriumcarbonat]]-[[Lösung (Chemie)|Lösung]] (Soda) (wird beim Bestreichen mit einer 1-%-Phenolphthaleinlösung sichtbar und verschwindet später wieder)&lt;br /&gt;
* [[Cobalt(II)-chlorid]]-Lösung (wird beim Erwärmen sichtbar und verschwindet später wieder)&lt;br /&gt;
* [[Kaliumrhodanid]]-Lösung (wird durch Besprühen mit [[Eisen(III)-chlorid]]-Lösung sichtbar)&lt;br /&gt;
* [[Fruchtsaft]] (wird durch UV-Licht oder Erhitzen sichtbar gemacht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Vanino]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der sympathetischen Tinten (Geheimtinte)&amp;#039;&amp;#039;. [[Archiv der Pharmazie]] 253(1915), 6–8, S. 505–511, {{ISSN|0365-6233}}&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=Ap8YEaWIwQsC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=de+atramentis+cujuscunque+generis&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=th9hTZy7PIP14gbJtPy-CQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false De atramentis cujuscunque generis. Opus san novum, hactenus nemine promulgatum.] von 1660, (Geheim- und Dufttinte) in Latein bei Google Books.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tinte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steganographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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