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	<title>Geheimsache Ghettofilm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geheimsache_Ghettofilm&amp;diff=2575360&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Wikilink mit sichtbaren Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-06T09:58:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink mit sichtbaren Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild              = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel   = Geheimsache Ghettofilm&lt;br /&gt;
| Originaltitel     = Shtikat Haarchion &amp;lt;br /&amp;gt;A Film Unfinished (International)&lt;br /&gt;
| Produktionsland   = [[Israel]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr  = 2010&lt;br /&gt;
| Länge             = 90&lt;br /&gt;
| Originalsprache   = &lt;br /&gt;
| FSK               = 12&lt;br /&gt;
| JMK               = &lt;br /&gt;
| Regie             = [[Yael Hersonski]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch          = Yael Hersonski&lt;br /&gt;
| Produzent         = [[Itay Ken Tor]], [[Noemi Schory]]&lt;br /&gt;
| Musik             = [[Yishai Adar]]&lt;br /&gt;
| Kamera            = [[Itai Ne&amp;#039;eman]]&lt;br /&gt;
| Schnitt           = [[Joelle Alexis]]&lt;br /&gt;
| Besetzung         = *Luba Gewisser – Zeitzeuge&lt;br /&gt;
* Jurck (David) Plonski – Zeitzeuge&lt;br /&gt;
* Aliza Vitis-Shomron – Zeitzeuge&lt;br /&gt;
* Shula Zeder – Zeitzeuge&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Vogler]] – Darsteller&lt;br /&gt;
* [[Alexander Beyer]] – Darsteller&lt;br /&gt;
* [[Julia Jäger]] – Sprecher&lt;br /&gt;
* [[Carmen Maja Antoni]] – Sprecher&lt;br /&gt;
* [[Franziska Pigulla]] – Sprecher&lt;br /&gt;
* Axel Thielmann – Sprecher&lt;br /&gt;
* [[Adam Czerniaków]] – Tagebuch&lt;br /&gt;
* [[Emanuel Ringelblum]] – Tagebuch&lt;br /&gt;
* [[Chaim Aron Kaplan]] – Tagebuch&lt;br /&gt;
* Ben Shem – Tagebuch&lt;br /&gt;
* Abraham Lewin – Tagebuch&lt;br /&gt;
* Rachel Auerbach – Tagebuch&lt;br /&gt;
* [[Jonas Turkow]] – Tagebuch&lt;br /&gt;
| Synchronisation   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geheimsache Ghettofilm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Shtikat Haarchion&amp;#039;&amp;#039;, Internationaler Titel: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A Film Unfinished&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Deutschland|deutsch]]-[[israel]]ischer [[Dokumentarfilm]] von [[Yael Hersonski]] aus dem Jahr [[2010]] über wiedergefundene Filmszenen eines nicht fertiggestellten deutschen [[Propagandafilm]]s. Die Archivaufnahmen entstanden [[1942]] im [[Warschauer Ghetto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yael Hersonski, Jahrgang 1976, lebt und arbeitet überwiegend in Israel. Sie studierte von 1996 bis 1998 [[Philosophie]] in [[Tel Aviv]] und danach bis 2003 an der „Sam Spiegel Film &amp;amp; Television School“ in [[Jerusalem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Das Original-Filmmaterial wurde im Jahre 1942 von einer deutschen Aufnahmetruppe ([[Propagandakompanie]]) gedreht, zwei Monate vor Beginn der &amp;#039;&amp;#039;Aussiedlungsaktionen&amp;#039;&amp;#039; genannten [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|Deportationen]] aus dem [[Warschauer Ghetto]] in die [[Vernichtungslager]]. Der Originalfilm wurde nie fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem in Archiven erhalten gebliebenen Filmmaterial gestaltete Hersonski 2009 einen Film, in welchem den unvertonten und nicht untertitelten Bildern Berichte von Augen- oder Zeitzeugen, Aussagen aus Tagebüchern und andere Protokolle gegenübergestellt werden. Die Dokumentation offenbart den Zynismus der damaligen Dreharbeiten und stellt die unkritische Verwendung der teilweise inszenierten Aufnahmen in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Die Frage nach der Aussagekraft und Interpretationsbreite von Bildern brachte Yael Hersonski dazu, sich mit archiviertem Filmmaterial zu beschäftigen. {{Zitat| Text=Anders als bei schriftlichen Berichten, in denen Menschen ihre eigene Geschichte erzählen, haben Bilder eine ganz andere Qualität: Sie lassen sehr viel mehr Raum für Interpretationen. [...] Bezogen auf die Zeit des Holocaust habe ich mich gefragt, was passiert mit dem Filmmaterial, wenn die Überlebenden aufgrund ihres Alters nun nach und nach sterben. Wir, die zurück bleiben, haben dann nur noch die Archive.|ref=&amp;lt;ref name=yael /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noemi Schory, die Produzentin des Films und Autorin von über 100 Kurzfilmen für das Visuelle Zentrum von [[Yad Vashem]], half Hersonski bei der Zusammenstellung von geeigneten Archivfundstellen. Darunter befand sich auch der unvollendete [[Nazi]]-Propagandafilm aus dem Warschauer Ghetto. In zweieinhalbjähriger Arbeit recherchierte Hersonski für &amp;#039;&amp;#039;Geheimsache Ghettofilm&amp;#039;&amp;#039; Informationen und Hintergründe dieser Filmfragmente.&amp;lt;ref name=yael /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Auftraggeber und genauen Zweck der Aufnahmen herrscht bis heute Unklarheit. Der Kameramann Willy Wist sagte später: {{&amp;quot;|Mir ist zu keiner Zeit bekannt geworden, zu welchen Zwecken die von uns abgedrehten Filme benutzt werden sollten. Dass sie der Propaganda dienten, war mir natürlich klar.}}&amp;lt;ref name=monster /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Gründe, weshalb keine Dokumentation über die Produktion existiert und der Film in der Rohfassung verblieb, existieren unterschiedliche Spekulationen. Eine davon ist, dass der Film als Archivmaterial gedacht war, um für nachfolgende Generationen das jüdische Leben festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yael Hersonski schreibt dazu: {{&amp;quot;|Für diese Annahme spricht, dass [[Joseph Goebbels]] wenige Tage vor Beginn der Dreharbeiten in Warschau in seinem Tagebuch vermerkte, dass [[Heinrich Himmler|Himmler]] die Umsiedlung der deutschen Juden nach Osteuropa vorantreibe. Und dass er, Goebbels, deshalb Filmaufnahmen beauftragt habe, um Dokumentarmaterial zur Erziehung der nächsten Generation im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] zu haben.}}&amp;lt;ref name=yael&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Yael Hersonski |hrsg=[[Bundeszentrale für politische Bildung]] |url=https://www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/154342/interview-mit-der-regisseurin-yael-hersonski |titel=Was passierte &amp;quot;außerhalb&amp;quot; der Filmaufnahmen? |datum=2013-05-08 |abruf=2013-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archivmaterial ===&lt;br /&gt;
Das Material des Filmfragments mit dem Archivtitel &amp;#039;&amp;#039;Ghetto&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;GHETTO (Archivtitel), Produktionsland: Unbekannt, Auftraggeber: Unbekannt, Kamera: Sonderführer Willy Wist, beschäftigt bei Filmeinsatztrupp OKW, Drehzeit: 2. Mai bis 2. Juni 1942, Drehort: Warschauer Ghetto; Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv, Signatur 17411, 35 mm, s/w, stumm, 1.737 m (= ca. 63’). Film ohne Titel und Vorspann, mit Tonkasch kopiert.&amp;lt;/ref&amp;gt;, gedreht vom 2. Mai bis 2. Juni 1942 auf acht Filmrollen mit einer Länge von 1.737 Metern, etwa 63 Filmminuten, wurde in den [[1950er]] Jahren im [[Staatliches Filmarchiv der DDR|Staatlichen Filmarchiv]] der [[DDR]] aufgefunden und befindet sich heute im [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]], Abteilung Filmarchiv Berlin. Das Material wurde zusätzlich unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Asien in Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039; katalogisiert. Der Hinweis auf diesen möglichen Arbeitstitel stammt aus dem Erinnerungsbuch des Holocaustüberlebenden Jonas Turkow.&amp;lt;ref name=archiv&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anja Horstmann |hrsg=[[Bundeszentrale für politische Bildung]] |url=https://www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/156549/das-filmfragment-ghetto?p=all |titel=Das Filmfragment &amp;quot;Ghetto&amp;quot; – erzwungene Realität und vorgeformte Bilder |datum=2013-05-08 |abruf=2013-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich konnte weiteres Material aus Beständen des [[Reichsfilmarchiv]]s den Dreharbeiten zu &amp;#039;&amp;#039;Ghetto&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet werden, u.&amp;amp;nbsp;a. zwei Rollen Dubnegativ (Kopie des Kameranegativs), die das Bundesarchiv im Jahr 1998 von der [[Library of Congress]] unter dem Übernahmetitel &amp;#039;&amp;#039;Warsaw Ghetto&amp;#039;&amp;#039; erhalten hat. Dieses Material enthält den Vorspann „Achtung / Geheime Kommandosache!“ und ist heute im Bundesarchiv unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Ghetto-Restmaterial&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;GHETTO – RESTMATERIAL (Archivtitel), Produktionsland: Deutsches Reich, Produktionsfirma. Unbekannt, Auftraggeber: Unbekannt, Kamera: Sonderführer Willy Wist, Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv, Signatur: M 19675, 35 mm, s/w, stumm mit Tonkasch kopiert, 948 m.&amp;lt;/ref&amp;gt; archiviert.&amp;lt;ref name=archiv /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existieren noch zwei Amateurfilme, die in weiten Teilen Szenen der beiden &amp;#039;&amp;#039;Ghetto&amp;#039;&amp;#039;-Aufnahmen zeigen, jedoch aus einer anderen Perspektive. Zum einen rund 10 Minuten Aufnahmen, die wahrscheinlich von den Kameramännern Paul Adam und Andreas Honowski stammen und im Bundesarchiv unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das Warschauer Ghetto&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;DAS WARSCHAUER GHETTO (Archivtitel), Produktionsland: Deutsches Reich, Produktionsfirma: Amateurfilm, Kamera: Paul Adam/Andreas Honowski, Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv, Signatur: M 3180, 16 mm, s/w, stumm, 86 m.&amp;lt;/ref&amp;gt; verzeichnet sind. Zum anderen ein vier Minuten langer Farbfilm, vermutlich gedreht von Hans Juppenlatz, registriert im Bundesarchiv unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Im Warschauer Ghetto&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;IM WARSCHAUER GHETTO (Archivtitel), Produktionsland: Deutsches Reich, Produktionsfirma: Amateurfilm, Kamera: vermutlich Hans Juppenlatz, Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv, Signatur: M 20814, 16 mm, Farbe, stumm, 106 m.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Hilfe dieser Aufnahmen konnte der Kameramann Willy Wist ermittelt und bestätigt werden.&amp;lt;ref name=archiv /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umstrittene Verwendung des Filmmaterials ==&lt;br /&gt;
Der Film enthält viele Bilder, die auf unvorbereitete Augen grausam wirken. Zwar sind die Szenen durch die NS-Filmer gestellt, aber die gezeigten Toten und Lebenden sind keine Darsteller, sondern wirkliche Opfer der [[Judenvernichtung|NS-Judenvernichtung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste &amp;#039;&amp;#039;Ghetto&amp;#039;&amp;#039;-Archivmaterial wurde lange Zeit für authentisch gehalten und in Museen und Ausstellungen als Wahrheit präsentiert. Erst mit dem Auftauchen des Restmaterials 1998 wurde deutlich, dass die Bilder inszeniert waren.&amp;lt;ref name=monster /&amp;gt; Unkritische Reporter verwenden bisweilen das Material, ohne auf den inszenierten Charakter der Szenen hinzuweisen. So zeigte [[3sat]] am 8. Mai 2013, zum Jahrestag des Aufstands im Ghetto, die [[ZDF]]-Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Leben im Ghetto&amp;#039;&amp;#039; von Armin Coerper&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[3sat]] |url=http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/169535/index.html |titel=Jüdisches Leben im Ghetto (Mittwoch, 8. Mai 2013, 21:40 Uhr) |abruf=2013-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; über das Warschauer jüdische Leben, zum Beispiel die Kultur vor 1939, die Vernichtung und die wenigen Spuren, die noch erhalten sind.&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Vor dem Krieg gab es viele jüdische Theater. In Warschau pulsierte das jüdische Leben. Hier lebte die jüdische Kultur wie nirgends sonst in Europa. Es wurde getanzt, gespielt, gesungen, bis die Deutschen diese Welt brutal zerstörten.|Quelle=Zitat aus der Dokumentation: Jüdisches Leben im Ghetto |ref=&amp;lt;ref name=broder /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder aus dem Theater, die Coerper bei diesen Worten zeigte, stammen jedoch aus dem &amp;#039;&amp;#039;Ghetto&amp;#039;&amp;#039;-Propagandamaterial. Die Deutschen inszenierten das angebliche „jüdische Leben“ allein für ihre Kameras, sie zwangen die Menschen, sich nach Regieanweisungen zu verhalten. So entstanden die Aufnahmen im Theater, mit übertrieben auftretenden Schauspielern und Tänzern und auf Kommando lachenden Zuschauern, die in der Realität verzweifelt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Um das pulsierende jüdische Leben und die jüdische Kultur im Warschau vor dem Krieg zu zeigen, benutzte Armin Coerper Szenen aus der NS-Farce, die nur Minuten vorher in der Dokumentation von Yael Hersonski als Propaganda entlarvt wurde.|Autor=[[Henryk M. Broder]] |Quelle=[[Die Welt]] |ref=&amp;lt;ref name=broder&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henryk M. Broder |hrsg=[[Die Welt]] |url=https://www.welt.de/kultur/medien/article116382765/Wie-das-ZDF-auf-Nazi-Propaganda-hereinfiel.html |titel=Wie das ZDF auf Nazi-Propaganda hereinfiel |datum=2013-05-21 |abruf=2013-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Der Film wurde im Jahr [[2009]] mit einem Budget von 300.000 [[Euro]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernard Dichek |hrsg=Jerusalem Report via Birmingham Holocaust Education Center |url=http://www.bhamholocausteducation.org/documents/Dichek_ReviewofAFilmUnfinished.pdf |sprache=en |titel=The Questions that Remain &amp;quot;A Film Unfinished&amp;quot; challenges prevailing images of the Warsaw Ghetto |datum=2011-02 |abruf=2013-09-02 |format=PDF; 120&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von Belfilms Ltd. ([[Tel Aviv]]) in Co-Produktion mit [[Yes (Israel)]], [[Mitteldeutscher Rundfunk|Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)]] und [[Südwestrundfunk|Südwestrundfunk (SWR)]], mit Förderung und im [[Filmverleih|Verleih]] der [[Bundeszentrale für politische Bildung]] (bpb), produziert.&amp;lt;ref name=filmportal /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstaufführung erfolgte in den [[USA]] am 25. Januar 2010&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=sundance.org |url=http://www.sundance.org/pdf/press-releases/CompetitionFilms.pdf |titel=26. Sundance Film Festival (21.-31.01.2010): Competition Films |datum=2009-12-15 |abruf=2013-09-02 |format=PDF; 4,8&amp;amp;nbsp;MB |archiv-datum=2016-03-04 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304085431/http://www.sundance.org/pdf/press-releases/CompetitionFilms.pdf |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem [[Sundance Film Festival]] in [[Park City (Utah)]], in [[Deutschland]] am 15. Februar 2010 auf der [[Berlinale]]. Die Erstausstrahlung im Deutschen [[Free-TV]] war am 8. Dezember 2010 auf [[Arte]].&amp;lt;ref name=filmportal&amp;gt;{{Filmportal|353928aa2ed34f28b6dd917c472f005a|Abruf=2013-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=[[OFDb.de]] |url=http://www.ofdb.de/view.php?page=fassung&amp;amp;fid=192409&amp;amp;vid=310274 |titel=Geheimsache Ghettofilm |abruf=2013-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 2011 folgte durch [[Absolut Medien]] die Herausgabe der Dokumentation auf [[DVD]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Yael Hersonski: Geheimsache Ghettofilm&amp;#039;&amp;#039;, absolut Medien (Arte Edition), Englisch/Deutsch. Berlin, ISBN 978-3-89848-544-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=criticde /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;World Cinema Documentary Editing Award&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Sundance Film Festival 2010|Sundance Film Festival]] in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Internationaler Dokumentarfilm&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2010: Aufführung auf den [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2010|Internationalen Filmfestspielen Berlin]] in der Sektion &amp;#039;&amp;#039;Panorama Dokumente&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;Writers Guild of America Documentary Screenplay Award&amp;#039;&amp;#039; auf dem Silverdocs Documentary Festival&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=discovery.com |url=http://press.discovery.com/ekits/silverdocs2010/ |titel=AFI-Discovery Channel Silverdocs Documentary Festival announces Award Winners |datum=2010 |abruf=2013-09-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130128122959/http://press.discovery.com/ekits/silverdocs2010/ |archiv-datum=2013-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;Best International Feature Award&amp;#039;&amp;#039; auf dem HotDocs Canadian International Documentary Festival.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=hotdocs.ca |url=http://www.hotdocs.ca/media/press_releases/hot_docs_awards_top_honours_to_a_film_unfinished_and_in_the_name_of_th |titel=Hot Doc Awards Top Honours to A Film Unfinished and In the Name of the Family |datum=2010-05-07 |abruf=2013-09-02 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011: Nominierung für den [[Grimme-Preis]] in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Information &amp;amp; Kultur&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Grimme-Institut]] |url=http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=1236#c7951 |titel=Nominierungen Information &amp;amp; Kultur 2011 |abruf=2013-09-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130824135638/http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=1236#c7951 |archiv-datum=2013-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: Nominierung für den [[Emmy]]-Award in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Outstanding Historical Programming - Long Form&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Yael Hersonski zeigt zum einen große Teile des Materials, das sonst nur sehen kann, wer sich selbst ins Archiv begibt. Zum anderen legt die israelische Dokumentarfilmerin den Herstellungsprozess der Aufnahmen offen.&amp;amp;nbsp;[…] Kritisch ist demnach anzumerken, dass Geheimsache Ghettofilm weder die Tagebuch-Autoren noch die interviewten Zeugen durchgängig mit Namen benennt. Wessen Stimme gerade zu hören ist, erschließt sich nur bei sehr aufmerksamem Zuhören. Aber gerade ein Film, dem es um Quellenkritik geht, sollte seine eigenen Quellen deutlich ausweisen. |Autor=Sonja M. Schultz |Quelle=critic.de |ref=&amp;lt;ref name=criticde&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.critic.de/film/geheimsache-ghettofilm-2711/ |titel=Geheimsache Ghettofilm |hrsg=critic.de |autor=Sonja M. Schultz |datum=2011-05-25 |abruf=2013-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Die Dokumentation ‚Geheimsache Ghettofilm‘, die das Erste im Spätprogramm wiederholt, setzt das Originalmaterial in den richtigen Kontext.&amp;amp;nbsp;[…] Doch auch ansonsten sind es harte Bilder, die Hersonski den Zuschauern zumutet. Verhungerte, die auf der Straße liegen bleiben. Kinder, die aussehen wie Greise, wie Aliens, jedenfalls nicht mehr wie Kinder, mit von Mangelernährung verkrümmten Beinen.&amp;amp;nbsp;[…]‚Geheimsache Ghettofilm‘ ist eine Ohrfeige für alle Schlussstrichzieher. Und bitter nötig. |Autor=Sabine Metzger |Quelle=MonstersAndCritics.de |ref=&amp;lt;ref name=monster&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sabine Metzger |url=http://www.monstersandcritics.de/artikel/201120/article_190586.php |titel=Filmkritik: Die Blumen hätten wir gegessen! |hrsg=monstersandcritics.de |datum=2011-06-15 |abruf=2013-09-02 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Hippler]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Der ewige Jude]]&amp;#039;&amp;#039;, 1940, ein nationalsozialistischer Propagandafilm, im Stil eines Dokumentarfilms. Er kam in die Kinos.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Theresienstadt (Film)|Theresienstadt. Ein Dokumentarfilm aus dem jüdischen Siedlungsgebiet.]]&amp;#039;&amp;#039; ist ebenfalls ein im Stil eines Dokumentarfilms produzierter NS-Propagandafilm, der vom August bis September 1944 gedreht wurde. Er sollte die angeblich guten Lebensverhältnisse im [[Ghetto Theresienstadt]] (NS-Sammellager oder KZ), im heutigen [[Terezín]], darstellen.&lt;br /&gt;
* [[Jud Süß – Film ohne Gewissen]] (2010). Spielfilm, der die Entstehung des antisemitischen Propagandafilms &amp;#039;&amp;#039;[[Jud Süß (1940)|Jud Süß]]&amp;#039;&amp;#039; (1940) dramatisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt1568923}}{{OFDb |192409}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/141441/geheimsache-ghettofilm Bundeszentrale für Politische Bildung: kostenloser Stream des kompletten Films und Dossier zum Dokumentarfilm]&lt;br /&gt;
* [https://www.afilmunfinished.com/ Offizielle Website &amp;#039;&amp;#039;A Film Unfinished&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Anja Horstmann |hrsg=[[Bundeszentrale für politische Bildung]] |url=https://www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/156549/das-filmfragment-ghetto?p=all |titel=Das Filmfragment &amp;quot;Ghetto&amp;quot; – erzwungene Realität und vorgeformte Bilder |datum=2013-05-08 |abruf=2013-09-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geheimsache Ghettofilm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israelischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentarfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaust-Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Warschauer Ghetto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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