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	<title>Gegenkaiser - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:06:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gegenkaiser&amp;diff=237416&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Braganza am 9. November 2025 um 13:28 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-09T13:28:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gegenkaiser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Herrscher, die den Status eines [[Kaiser]]s beanspruchten, obwohl bereits ein Throninhaber amtierte. Aus der Sicht des bereits regierenden Kaisers war ein Gegenkaiser ein [[Usurpator]], das heißt jemand, der sich die Macht widerrechtlich anmaßte. Gegenkaiser traten vor allem im [[Römisches Reich|Römischen Reich]] und im [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen Reich]] auf, aber ebenso etwa im [[Kaiserreich China]]. Im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] gab es mit Ausnahme von [[Arnolf von Kärnten]] lediglich [[Gegenkönig]]e, da die [[Liste der Wahlen der römisch-deutschen Könige|Wahl des Königs]] nicht mit der [[Kaiserkrönung]] zusammenfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaiserzeit]] und in Byzanz wurden Gegenkaiser von verschiedenen Gruppierungen erhoben, so beispielsweise Gardetruppen oder (häufiger) von Truppen in den Provinzen. Einige Erhebungen waren zudem lokal beschränkt, so dass es nicht zwingend zu einem reichsweiten Machtkampf kam. Während manche Gegenkaiser rasch von eigenen Anhängern ermordet oder von loyalen Truppen besiegt wurden, konnten sich andere längere Zeit behaupten oder auch vollständig die Macht erlangen und damit als legitime Kaiser herrschen. Im Rahmen solcher Erhebungen kam es teilweise zu inneren Krisen, so im [[Vierkaiserjahr|ersten]] und im [[Zweites Vierkaiserjahr|zweiten]] Vierkaiserjahr. Während der [[Reichskrise des 3. Jahrhunderts]] kam es zu mehreren raschen Kaiserwechseln, was das Reich vor allem um 260 erheblich destabilisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Spätantike]] waren die Usurpationen im Westen bedrohlicher als im Ostreich, bis [[Weströmisches Reich|Westrom]] – in dessen Gebieten sich auch lokale Machthaber etablierten, die nicht nach der Kaiserwürde griffen und daher in der neueren Forschung teils als „[[Warlord#Spätantike|Warlords]]“ bezeichnet werden – 476 unterging. Die oft gescheiterten Usurpatoren wurden in den spätantiken Quellen als &amp;#039;&amp;#039;tyranni&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet (vgl. auch [[Tyrannis#Allgemeine_Beurteilung_der_Tyrannis|Tyrannis]]). In der Folgezeit kam es in Byzanz weiterhin zu Erhebungen von Gegenkaisern. Das Reich wurde dadurch nicht zwingend destabilisiert, bedrohlicher war oft die teils sehr angespannte außenpolitische Lage; besonders problematisch war allerdings das gleichzeitige Auftreten von Gegenkaisern und verschärfter Bedrohungslage an den Grenzen (wie durch Araber, Bulgaren, Türken und andere äußere Feinde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Clauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Kaiser. 55 historische Portraits von Caesar bis Iustinian.&amp;#039;&amp;#039; 2., durchgesehene Auflage. C. H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-47288-5.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Demandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Spätantike. Römische Geschichte von Diocletian bis Justinian 284–565 n. Chr.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Altertumswissenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Abt. 3: &amp;#039;&amp;#039;Alter Orient, Griechische Geschichte, Römische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Teil 6). 2., vollständig bearbeitete und erweiterte Auflage. C. H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-55993-8.&lt;br /&gt;
* [[Egon Flaig]]: &amp;#039;&amp;#039;Den Kaiser herausfordern. Die Usurpation im Römischen Reich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Historische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 7). Campus-Verlag, Frankfurt am Main u. a. 1992, ISBN 3-593-34639-7.&lt;br /&gt;
* [[Ralph-Johannes Lilie]]: &amp;#039;&amp;#039;Byzanz. Das zweite Rom.&amp;#039;&amp;#039; Siedler, Berlin 2003, ISBN 3-88680-693-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4539922-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiser|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Römisches Reich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Braganza</name></author>
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