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	<title>Gefriersperma - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T13:28:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gefriersperma&amp;diff=221839&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T18:40:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gefriersperma.JPG|mini|Gefrierspermaportionen von [[Hausrind|Bullen]] in einem Stickstoffkanister]]&lt;br /&gt;
Bei &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefriersperma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um [[Sperma]], welches durch [[Kryokonservierung]] haltbar gemacht wurde. Es wird vor allem in der [[Künstliche Besamung|künstlichen Besamung]] bei Rindern, Pferden und einigen Zootieren, aber auch zur [[Künstliche Befruchtung|künstlichen Befruchtung]] beim Menschen eingesetzt. Gefriersperma ist praktisch unbegrenzt lagerbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung von Gefriersperma ==&lt;br /&gt;
Nach sexueller Stimulation wird die Samenflüssigkeit unmittelbar nach dem Samenerguss in einem auf Körpertemperatur angewärmten Wasserbad aufbewahrt. Im Anschluss werden Volumen und Qualität des [[Ejakulat]]s ermittelt. Wichtige Kriterien zur Qualitätsbeurteilung sind die Spermienkonzentration (Bulle: 0,8 bis 2,5 Mrd. Spermien pro ml) sowie der Prozentsatz beweglicher Spermien (Bulle: 60 bis 80 %). Vor dem Gefrieren wird die Samenflüssigkeit verdünnt. Der Verdünner enthält Nähr- und Schutzstoffe, wie beispielsweise Eigelb und Zucker, [[Pufferlösung]], Antibiotika zur Verhinderung des Keimwachstums sowie Glycerin als Frostschutz. Die Zugabe dieser Substanzen dient dazu, die Lebens- und Befruchtungsfähigkeit der Spermien zu erhalten. Nach dem Abfüllen der einzelnen Portionen in spezielle Plastikröhrchen, sogenannte Pailletten (Rind: Inhalt je nach System 0,25 bis 0,5&amp;amp;nbsp;ml), werden diese für mehrere Stunden in einem Kühlschrank auf +4&amp;amp;nbsp;°C abgekühlt. Das anschließende Einfrieren erfolgt meist in speziellen Tiefgefriermaschinen oder im [[Stickstoff]]dampf eines Spezialcontainers. Eingelagert wird Gefriersperma dann in flüssigem Stickstoff bei −196&amp;amp;nbsp;°C. Wird diese Temperatur konstant gehalten, ist das Gefriersperma nahezu unbegrenzt haltbar,&amp;lt;ref&amp;gt;A. Riesenbeck: {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.gfs-topgenetik.de/download.php?file=pdf_files%2Ffachbeitraege%2Ftk_sperma.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Tiefgefriersperma&amp;#039;&amp;#039;. |archivebot=2018-04-11 17:26:34 InternetArchiveBot}} gfs-topgenetik.de, 2007; abgerufen am 7. November 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; während es schon eine geringe Temperaturerhöhung unbrauchbar machen kann. &amp;lt;!-- Warum? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung besitzt Gefriersperma in der [[Rinderzucht]], wo beispielsweise der Bulle [[Hanoverhill Starbuck]] über 200.000 Töchter hatte und von [[Toystory]] über zwei Millionen Portionen verkauft wurden. [[Osborndale Ivanhoe]], der Muttersvater von Starbuck, war einer der ersten weltweit eingesetzten Bullen. An der durch ihn verbreiteten Erbkrankheit [[BLAD]] wurden auch die Probleme der zu engen Blutführung aufgrund des breiten Einsatzes weniger Bullen deutlich. Zum Einsatz kommt Gefriersperma auch bei Zootieren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=m2007-10-08-5411&amp;amp;pc=s01 |wayback=20081114183014 |text=&amp;#039;&amp;#039;Nashorn: Besamung mit Gefriersperma geglückt&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2025-03-22 11:09:25 InternetArchiveBot }} lifegen.de, 2007; abgerufen am 7. November 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; und seltenen Schafrassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.sbs-bnp.ch/d/insemination_d.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Produktion und Export von tiefgefrorenem Sperma des schwarzbraunen Bergschafes&amp;#039;&amp;#039;. |archivebot=2018-04-11 17:26:34 InternetArchiveBot}} sbs-bnp.ch; abgerufen am 7. November 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Schweinezucht wird Gefriersperma kaum eingesetzt. Die große Menge des Ejakulats von Schweinen erlaubt keine schnelle Abkühlung, weshalb dort fast nur mit Frischsperma gearbeitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Beanspruchung während des Gefrier- und Auftauvorgangs ist die Befruchtungsfähigkeit des Gefrierspermas gegenüber Frischsperma um etwa 15 bis 20 % geringer. Die Einfuhr und der Handel mit Gefriersperma von Tieren unterliegen gesetzlichen Regelungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Landwirtschaft/Tier/Handel/Gesundheitszeugnisse/EquidenSperma.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Tiergesundheitsbescheinigung für Equidensperma&amp;#039;&amp;#039;. |archivebot=2018-04-11 17:26:34 InternetArchiveBot}} bmelv.de; abgerufen am 7. November 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[künstliche Befruchtung]] der Frau wird Gefriersperma in [[Samenbank]]en gelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch beim Erhalt gefährdeter Tierarten bekommt die künstliche Besamung durch Gefriersperma eine immer höhere Bedeutung. So gelang chinesischen Wissenschaftlern im Juli 2009 erstmals auf diese Weise die Geburt zweier [[Großer Panda|Pandabären]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20150210092102/http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/erstmals-panda-nachwuchs-aus-tiefkhlsperma-1.3185315 &amp;#039;&amp;#039;Erstmals Panda-Nachwuchs aus Tiefkühlsperma&amp;#039;&amp;#039;.] nzz.ch; abgerufen am 27. Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* E. Grunert, K.-H. Lotthammer, M. Rüsse, J. Gaus u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Fruchtbarkeit im Kuhstall.&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-7843-2537-8&lt;br /&gt;
* A.-R. Günzel-Appel: &amp;#039;&amp;#039;Fertilitätskontrolle und Samenübertragung beim Hund.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer Verlag, Jena 1994; ISBN 3-334-60512-4&lt;br /&gt;
* Top agrar, das Magazin für moderne Landwirtschaft (Red.: Berthold Achler) (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rinderbesamung mit Erfolg: Handbuch für Eigenbestands-Besamer.&amp;#039;&amp;#039; Landwirtschaftsverlag, Münster 2002, ISBN 3-7843-3127-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reproduktionsmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierzucht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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