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	<title>Gefechte bei Aschaffenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:33:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gefechte_bei_Aschaffenburg&amp;diff=577785&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ziegelbrenner: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-06-03T12:56:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Militärischer Konflikt&lt;br /&gt;
|KONFLIKT=Gefechte bei Aschaffenburg&lt;br /&gt;
|TEILVON=[[Deutscher Krieg]] / [[Mainfeldzug]]&lt;br /&gt;
|BILD=Die Gartenlaube (1866) b 589.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBREITE=&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG=Kampf am Herstaller Tor in Aschaffenburg, nach einer Originalzeichnung von [[Wilhelm Amandus Beer|W. A. Beer]].&lt;br /&gt;
|DATUM=[[14. Juli]] [[1866]]&lt;br /&gt;
|DATUMBIS=&lt;br /&gt;
|ORT=[[Aschaffenburg]], [[Bayern]]&lt;br /&gt;
|CASUS=&lt;br /&gt;
|GEBIETE=&lt;br /&gt;
|AUSGANG=Sieg Preußens&lt;br /&gt;
|FOLGEN=&lt;br /&gt;
|FRIEDENSSCHLUSS=&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT1={{Preußen-1803|WIDTH=22}}&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT2={{AUT-1804|WIDTH=22}}&amp;lt;br /&amp;gt; {{Hessen-1806|WIDTH=22}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Hessen-1814|WIDTH=22}}&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER1={{Preußen-1803|WIDTH=22|#}} [[August Karl von Goeben|August von Goeben]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER2={{AUT-1804|WIDTH=22|#}} [[Erwin von Neipperg]]&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE1=16.600&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE2=7.900&lt;br /&gt;
|VERLUSTE1= 27 Tote; 144 Verwundete;&amp;lt;br /&amp;gt; 9 Vermisste und Gefangene&lt;br /&gt;
|VERLUSTE2=226 Tote; 484 Verwundete;&amp;lt;br /&amp;gt; 1&amp;amp;nbsp;759 Vermisste und Gefangene&lt;br /&gt;
|NOTIZEN=Angaben gemäß Kriegsgeschichtlicher Abteilung des [[Großer Generalstab|Großen Generalstabs]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Feldzug von 1866 in Deutschland. Redigiert von der kriegsgeschichtlichen Abtheilung des Großen Generalstabs&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1867, S. 628 (scan Blatt 642) [https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb11247872_00005.html digitalisiert]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ÜBERBLICK={{Linkbox Mainfeldzug 1866}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefechten bei Aschaffenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, teilweise auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlacht bei Aschaffenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, versteht man ein Gefecht des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] am [[14. Juli]] [[1866]] zwischen [[Preußen]] einerseits, sowie Teilen des [[VIII. Armee-Korps (Deutscher Bund)|VIII.&amp;amp;nbsp;Korps der deutschen Bundesarmee]] andererseits (hauptsächlich [[Kaisertum Österreich|Österreicher]], außerdem [[Großherzogtum Hessen|Hessen-Darmstädter]] und [[Kurfürstentum Hessen|Kurhessen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Preußen unter General [[August Karl von Goeben]] (1816–1880) rückten am 14. Juli 1866 über den [[Spessart]] an, wo sie bei [[Gefecht bei Frohnhofen|Laufach]] am Tag zuvor in ein Gefecht mit [[Großherzogtum Hessen|hessisch-darmstädtischen]] Truppen verwickelt worden waren. Zur Verteidigung [[Aschaffenburg]]s hatten die [[Bundesheer (Deutscher Bund)|Bundestruppen]] entlang der Bahnlinie und in der [[Fasanerie (Aschaffenburg)|Fasanerie]] östlich der Stadt Aufstellung genommen. Bei den Bundestruppen handelte es sich größtenteils um österreichische Truppen der Brigade Generalmajor von Hahn unter dem Befehl des Divisionskommandeurs Feldmarschallleutnant [[Erwin von Neipperg]] sowie einige verbliebene hessische Restkontingente. Nach heftigem gegenseitigem Artilleriefeuer griffen die Preußen über die Fasanerie an. Die österreichischen Truppen mussten sich schließlich über freies Feld in die Stadt zurückziehen, wobei sie durch preußisches Schnellfeuer große Verluste erlitten. Die Preußen erstürmten schließlich das Herstalltor und drangen in die Stadt ein, die sie in heftigen Straßenkämpfen eroberten. Die Bundestruppen mussten westwärts über den Main ausweichen. Dafür stand ihnen nur die einzige Brücke in der Stadt zur Verfügung, da die Eisenbahnbrücke bei Stockstadt bereits von den Preußen besetzt war. Eine preußische Abteilung unter General [[Ferdinand von Kummer|Kummer]] erreichte jedoch noch vor der völligen Eroberung der Stadt rasch die Brücke und schnitt den in der Stadt verbliebenen Bundestruppen den Rückzug ab. Eine große Zahl von Soldaten geriet daraufhin in Gefangenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Feldzug von 1866 in Deutschland. Redigiert von der kriegsgeschichtlichen Abtheilung des Großen Generalstabs&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1867, S. 622–629 (scan Blatt  636–643)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theodor Fontane]]: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Krieg von 1866. Der Feldzug in West- und Mitteldeutschland&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1871, S. 172–180, [https://books.google.de/books?id=k1APAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA162&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_toc_r&amp;amp;cad=3#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am übernächsten Tag bereits besetzten die Preußen am 16. Juli die Stadt [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände östlich der Stadtgrenze, wo damals ein Großteil der Kämpfe stattfand, steht heute zum Gedenken an die damals Gefallenen das [[Österreicher Kolonie|Österreicher Denkmal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Augenzeugenberichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ÖDenkmal2.jpg|mini|hochkant|Das &amp;#039;&amp;#039;Österreicher Denkmal&amp;#039;&amp;#039; in der [[Österreicher Kolonie]] erinnert in Aschaffenburg an die hier gefallenen Österreicher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Bericht der Allgemeinen Zeitung aus [[Würzburg]] haben die Preußen in Aschaffenburg, wo sie nach den Gefechten auch die [[Landwehr (Militär)|Landwehr]] entwaffneten, „das bayerische Wappen abgerissen und namentlich am Post- und Bahnamt ihren Adler aufgepflanzt, mit der Inschrift: ‚Königlich preußisches Postamt‘.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Oberst Keller berichtet aus [[Babenhausen (Hessen)|Babenhausen]] (15&amp;amp;nbsp;km westlich von Aschaffenburg) in welchem Zustand die österreichischen Soldaten aus dem Gefecht bei Aschaffenburg gekommen sind: „Ohne Waffen und Ausrüstung. Ein österreichischer Offizier habe ihm mitgeteilt, dass Ihre Soldaten ‚die Italiener‘, sich sehr schlecht geschlagen hätten. Teilweise musste Waffengewalt eingesetzt werden, um sie überhaupt nach vorn an die Front zu bringen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.badenphila.de/wallduern.php?Zeige_Inhalt=WalldKrieg.htm |wayback=20070927225433 |text=badenphila.de}} Aus den Feldpostbriefen des Oberst Keller&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Italienern handelt es sich um Angehörige des Regiments Wernhardt, die die Fasanerie verteidigten. Es waren unerfahrene Rekruten aus der Provinz Treviso im damals noch österreichischen Venetien.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theodor Fontane]]: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Krieg von 1866. Der Feldzug in West- und Mitteldeutschland&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1871, S. 177 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der preußischen Darstellung heißt es dazu, dass sie „sich zu Anfang des Gefechts tapfer geschlagen hatten, bei der eingetretenen ungünstigen Wendung desselben keine besonderen Anstrengungen machten, um sich durchzuschlagen und der Gefangennahme vielfach nur geringen Widerstand entgegensetzten.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Feldzug von 1866 in Deutschland. Redigiert von der kriegsgeschichtlichen Abtheilung des Großen Generalstabs&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1867, S. 628 f. (scan Blatt 642)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regimentsgeschichte ===&lt;br /&gt;
In der Regimentsgeschichte des [[Husaren-Regiment „Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg“ (2. Kurhessisches) Nr. 14|Husaren-Regiments „Landgraf Friedrich&amp;amp;nbsp;II. von Hessen-Homburg“ (2.&amp;amp;nbsp;Kurhessisches) Nr.&amp;amp;nbsp;14]] wird über die Gefechte bei Aschaffenburg berichtet, dass, nachdem die 4.&amp;amp;nbsp;Felddivision geschlagen worden war, und diese den Rückzug über den [[Main]] antreten mussten, die [[Husaren]] die Nachhut übernehmen sollten. Diese versuchten durch Attacken und Fußgefechte die nachdrängenden Preußen aufzuhalten. Nachdem nun der Rest der 4.&amp;amp;nbsp;Felddivision die Mainbrücke überquert hatte, begaben sich auch die Husaren auf den Rückzug. Doch die preußischen Infanterieregimenter [[Infanterie-Regiment „Herwarth von Bittenfeld“ (1. Westfälisches) Nr. 13|Nr.&amp;amp;nbsp;13]] und [[Infanterie-Regiment „Graf Bülow von Dennewitz“ (6. Westfälisches) Nr. 55|55]] hatten bereits die Aschaffenburger Mainbrücke erreicht und kontrollierten diesen strategischen Punkt. Major Heusinger von Waldegg, der Befehlshaber des Husarenregiments nutzte in dieser Situation die Ähnlichkeit der Husarenuniformen mit denen der preußischen Husaren Nr.&amp;amp;nbsp;8. Er führte die [[Kurfürstlich Hessische Armee|Kurhessen]] zur Brücke, salutierte vor dem preußischen General Kummer und ließ seine Husaren an sich und den Wachen vorbeimarschieren. Er ritt als letzter über die Brücke, und bis die Preußen das [[Husarenstück]] bemerkten und zu schießen begannen, war es bereits zu spät.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.historische-uniformen.de/index.php?id=46 |wayback=20140203035636 |text=historische-uniformen.de |archiv-bot=2022-11-06 10:07:53 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß der Regimentsgeschichte vom &amp;#039;&amp;#039;2. Westfälisches Infanterie-Regiment Nr.&amp;amp;nbsp;15 (Prinz Friedrich der Niederlande).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;v. Krieg: &amp;#039;&amp;#039;Kriegstagebuch des Regiments aus dem Feldzuge der Main-Armee 1866&amp;#039;&amp;#039;. Minden 1867&amp;lt;/ref&amp;gt; beliefen sich die Verluste wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[13. Division (Deutsches Kaiserreich)|Division Goeben]]&lt;br /&gt;
** 17 Offiziere 163 Mann an Toten und Verwundeten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
standen gegenüber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Österreich&lt;br /&gt;
** 25 Offiziere 481 Mann an Toten und Verwundeten&lt;br /&gt;
** 22 Offiziere 1964 Mann gefangen genommen&lt;br /&gt;
* Hessen&lt;br /&gt;
** 4 Offiziere 14 Mann an Toten und Verwundeten&lt;br /&gt;
** 4 Offiziere 52 Mann gefangen genommen&lt;br /&gt;
* Kurhessen&lt;br /&gt;
** 3 Offiziere 12 Mann an Toten und Verwundeten&lt;br /&gt;
** 5 Gefangene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Kriegsleben im Spessart |Autor=Ein Süddeutscher |Jahr=1866 |Heft=38 |Seite=588–591 |Kommentar=mit Illustration von W. A. Beer}}&lt;br /&gt;
* Heinz Helmert, Hans-Jürgen Usczeck: &amp;#039;&amp;#039;Preussisch-deutsche Kriege von 1864 bis 1871 – Militärischer Verlauf&amp;#039;&amp;#039;. 6. überarbeitete Auflage. Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1988, ISBN 3-327-00222-3&lt;br /&gt;
* Kriegsgeschichtliche Abteilung des Großen Generalstabs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Feldzug von 1866 in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Berlin 1867, S. 622–628 [https://books.google.de/books?id=lDsOAAAAQAAJ&amp;amp;hl=de in der Google-Buchsuche]&lt;br /&gt;
* Roland Seubert: &amp;#039;&amp;#039;Freitag, der 13. Juli 1866. Als bei Frohnhofen Preußen und Hessen aufeinander schossen&amp;#039;&amp;#039;. Laufach 2016, ISBN 978-3-00-052810-1.&lt;br /&gt;
* Oscar von Lettow-Vorbeck: [https://books.google.de/books?ei=NLpiUNmyEfGM4gS8t4Ao&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=VeZWAAAAMAAJ&amp;amp;dq=Allgemeinen+Zeitung+aus+W%C3%BCrzburg+1866+Preu%C3%9Fen+in+Aschaffenburg&amp;amp;q=++1866+Aschaffenburg#search_anchor &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Krieges von 1866 in Deutschland: Der Mainfeldzug&amp;#039;&amp;#039;.] Verlag E. S. Mittler und Sohn, 1902, 40 Seiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Battle of Aschaffenburg|Gefecht bei Aschaffenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht des Deutschen Kriegs|Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Aschaffenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Rhein-Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefecht|Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hessische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerische Geschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht (Preußen)|Aschaffenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ziegelbrenner</name></author>
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