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	<title>Gefecht von Geltwil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;CommonsDelinker: Ersetze Wappen_Bern_matt.svg durch CHE_Bern_COA.svg (von CommonsDelinker angeordnet: File renamed: Criterion 4 · Harmonisation of a fileset)</title>
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		<updated>2025-02-16T12:47:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ersetze Wappen_Bern_matt.svg durch &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:File:CHE_Bern_COA.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:File:CHE Bern COA.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;CHE_Bern_COA.svg&lt;/a&gt; (von &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:User:CommonsDelinker&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:User:CommonsDelinker (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;CommonsDelinker&lt;/a&gt; angeordnet: &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Criterion 4&lt;/a&gt; · Harmonisation of a fileset)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Militärischer Konflikt&lt;br /&gt;
|KONFLIKT=Gefecht von Geltwil&lt;br /&gt;
|TEILVON=[[Sonderbundskrieg]]&lt;br /&gt;
|BILD= Geltwil1847.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBREITE=300px&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG=Gefecht von Geltwil&lt;br /&gt;
|DATUM=12. November 1847&lt;br /&gt;
|DATUMBIS=&lt;br /&gt;
|ORT=[[Geltwil]], bei [[Muri AG]]&lt;br /&gt;
|AUSGANG=Sieg der liberalen Kantone&lt;br /&gt;
|FOLGEN=&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT1=[[Sonderbund]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Luzern matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Luzern|Luzern]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Obwalden matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Obwalden|Obwalden]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Wallis matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Wallis|Wallis]] &lt;br /&gt;
|KONTRAHENT2=[[Datei:Coat of Arms of Switzerland.svg|15px|class=noviewer]] [[Schweiz]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Zürich matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Zürich|Zürich]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:CHE Bern COA.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Bern|Bern]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Glarus matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Glarus|Glarus]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Solothurn matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Solothurn|Solothurn]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Basel-Stadt matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Basel-Stadt|Basel-Stadt]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Coat of arms of Kanton Basel-Landschaft.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Basel-Landschaft|Basel-Landschaft]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Schaffhausen matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Schaffhausen|Schaffhausen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Appenzell Ausserrhoden matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Appenzell Ausserrhoden|Appenzell Ausserrhoden]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Coat of arms of canton of St. Gallen.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton St. Gallen|St. Gallen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:CHE Graubünden COA.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Graubünden|Graubünden]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Aargau matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Aargau|Aargau]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Thurgau matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Thurgau|Thurgau]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Tessin matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Tessin|Tessin]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Waadt matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Waadt|Waadt]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Genf matt.svg|15px|class=noviewer]] [[Kanton Genf|Genf]]&lt;br /&gt;
| BEFEHLSHABER1  =[[Johann Ulrich von Salis-Soglio|Gen. J.U. von Salis-Soglio]]&amp;lt;br /&amp;gt;Oberst Franz von Elgger&lt;br /&gt;
| BEFEHLSHABER2  =[[Guillaume Henri Dufour|Gen. Henri Dufour]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Paul Carl Eduard Ziegler|Oberst Eduard Ziegler]]&lt;br /&gt;
| TRUPPENSTÄRKE1 =&lt;br /&gt;
| TRUPPENSTÄRKE2 =&lt;br /&gt;
| VERLUSTE1      =&lt;br /&gt;
| VERLUSTE2      =&lt;br /&gt;
| NOTIZEN        =&lt;br /&gt;
| ÜBERBLICK      ={{Linkbox Sonderbundskrieg}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefecht von Geltwil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine bewaffnete Auseinandersetzung der [[Schweiz|eidgenössischen]] Truppen und Einheiten des [[Sonderbund]]es während des [[Sonderbundskrieg]]es. Das Gefecht, das im Rahmen eines Vorstosses der konservativen Kantone ins [[Freiamt (Schweiz)|Freiamt]] am 12. November in [[Geltwil]] stattfand, war eines der grössten, das sich während dieses Krieges ereignete. Den staatlichen Truppen der Eidgenossen, die von [[Guillaume Henri Dufour]] geführt wurden, standen [[Luzern]]er, [[Kanton Obwalden|Obwaldner]] und [[Kanton Wallis|Wallis]]er gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Als die ersten Kampfhandlungen des Sonderbundkrieges begannen, entschied sich der eidgenössische Oberbefehlshaber [[Guillaume Henri Dufour]] zunächst für ein Vorgehen gegen das geographisch isolierte [[Freiburg im Üechtland|Freiburg]]; einerseits, weil diese Stadt von eidgenössischem Gebiet umgeben war und einen relativ leichten Teilerfolg erwarten liess, andererseits, um das nahe [[Bern]] als [[Tagsatzung]]sort zu entlasten und die frei werdenden Truppen gegen die östlichen Sonderbundskantone heranführen zu können. Der Sonderbund reagierte am 10. November auf die zu erwartende und bereits angelaufene Aktion gegen Freiburg mit zwei lokalen Aktionen. Die strategisch wichtige [[Reussbrücke Sins–Hünenberg|Reussbrücke bei Sins]] im [[Freiamt (Schweiz)|Freiamt]] wurde eingenommen und teilweise zerstört, worauf sich die hier stationierte eidgenössische Wachkompanie zurückzog. In [[Kleindietwil]] in der Nähe von [[Langenthal]] überraschten 300 Mann des Sonderbunds eine ungesicherte [[Zürich|Zürcher]] Einheit beim Frühstück, worauf sich 45 Mann, darunter vier Offiziere, ohne Gegenwehr ergaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. November, als sich die eidgenössische 1. und 2. Division in der Umgebung von Freiburg befanden und die Stadt bedrohten, unternahm der Sonderbund auf Drängen des freiburgischen Abgeordneten Ausfälle wiederum ins Freiamt. Diese vom Kriegsrat des Sonderbunds beschlossenen Aktionen erfolgten daher vor allem aus politischen Gründen, und entgegen der Meinung des sonderbündischen Oberbefehlshabers [[Johann Ulrich von Salis-Soglio]]. Neben der Entlastung für Freiburg dienten sie auch dazu, die in diesem Raum stationierte eidgenössische 4. und 5. Division voneinander zu trennen. Ausserdem versuchte der Sonderbund die politisch schwankenden Katholiken des Freiamtes und des übrigen [[Kanton Aargau|Kantons Aargau]] für ihre Sache zu gewinnen. Weitere Gründe waren die Steigerung der Stimmung der sonderbündischen Truppen, die von Anfang des Konfliktes an schlecht war, und ganz allgemein Zeitgewinn, da man auf eine Intervention des Auslands zugunsten des Sonderbundes hoffte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Truppen des Sonderbunds marschierten am 12. November aus dem Raum [[Luzern]] in vier Kolonnen, die sich bei [[Muri AG|Muri]] vereinigen sollten. Sie hatten folgende Stossrichtungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die 1. Hauptkolonne unter General von Salis-Soglio trennte sich in [[Merenschwand]] in zwei Gruppen, von denen die erste einen [[Gefecht bei Lunnern|Angriff auf Lunnern]] gegen die dortige Schiffsbrücke über die [[Reuss (Fluss)|Reuss]] durchführte, die andere sich gegen Muri und Egg wandte.&lt;br /&gt;
*Die 2. Kolonne unter Oberst Franz von Elgger über den [[Lindenberg (Schweiz)|Lindenberg]] via [[Geltwil]] nach Muri.&lt;br /&gt;
*Die 3. Kolonne unter Oberstleutnant St-Dénis sollte über [[Schongau LU|Schongau]] nach Muri ziehen und sich dort mit der 2. Kolonne vereinigen. Diese Aktion wurde aufgrund von Missverständnissen nicht durchgeführt.&lt;br /&gt;
*Die 4. Kolonne sollte die eidgenössische Führung durch Scheinangriffe im [[Bezirk Kulm|Kulmertal]] vom Freiamt ablenken.&lt;br /&gt;
*Ein weiterer Scheinangriff erfolgte vom [[Kanton Zug]] aus gegen das zürchersche [[Kappel am Albis|Kappel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Geltwil waren zwei Kompanien eidgenössischer Truppen der 4. Division unter [[Paul Carl Eduard Ziegler|Oberst Eduard Ziegler]] zwischen [[Wigger (Fluss)|Wigger]] und Reuss stationiert, die zur Abwehr entschlossen waren. Das kurze heftige Gefecht fand bei dichtem Nebel auf dem Dorfplatz von Geltwil statt und forderte etwa ein Dutzend Tote. Obwohl das Dorf nach hartem Kampf vom Sonderbund zunächst erobert werden konnte, entschloss sich Oberst Elgger bald zum Rückzug in den [[Kanton Luzern]]. Es war ein kurzer schneller Sieg der eidgenössischen Truppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Geltwil Sonderbundskrieg.JPG|mini|links|Denkmal Sonderbundskrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Nachdem alle Vorstösse ins Freiamt vollauf gescheitert waren, wurde es zunächst ruhig an der Front. Das Gefecht selbst hatte keinen kriegsentscheidenden Charakter und keine unmittelbaren Folgen, ausser dass die Moral der Sonderbundstruppen noch weiter sank. Die Hauptziele dieser Aktionen und des Gefechts, die Entlastung von Freiburg und die Trennung der nahen eidgenössischen Divisionen, waren nicht erreicht worden. Dufour liess sich von seiner Absicht, das westliche Freiburg zuerst zu neutralisieren, nicht abbringen. Er liess lediglich Truppen der 4. Division einen Tag nach dem Gefecht eine «bewaffnete [[militärische Aufklärung|Rekognoszierung]]» in den Kanton Luzern durchführen, die aber ohne Feindberührung verlief. General von Salis, der die Offensive ohnehin nicht gewollt hatte, zog sich mit seinen Truppen nach [[Gisikon]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Truppenübermacht vor den Toren der Stadt Freiburg beantragte deren Regierung am Mittag des 13. November einen Waffenstillstand, den sie bis zum nächsten Morgen sieben Uhr erhielt. Trotzdem kam es am Nachmittag durch ein Missverständnis zu einem [[Gefecht bei Cormanon und Bertigny|Gefecht bei Freiburg]] mit einigen Toten und vielen Verletzten. Freiburg kapitulierte am darauffolgenden Tag. Die eidgenössischen Truppen wurden daraufhin unverzüglich in Richtung Luzern in Marsch gesetzt, um diese Stadt als sonderbündischen [[Vorort (Geschichte)|Vorort]] zur Kapitulation zu bewegen, was Luzern nach dem [[Gefecht bei Gisikon]] und der Aussicht auf einen bevorstehenden Angriff am 24. November auch tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal ==&lt;br /&gt;
In Erinnerung an den fast vergessenen Sonderbundskrieg und das Gefecht steht eines der wenigen erhaltenen Denkmäler im Zentrum von Geltwil. Es ist aber nicht als Denkmal geschaffen worden, sondern es handelt sich um einen Grabstein für die in Geltwil Gefallenen, der auf dem Friedhof Muri stand. Als dieser geräumt wurde, liess der Murianer Arzt Dr. Ammann, dem damals der &amp;#039;&amp;#039;Freudhof&amp;#039;&amp;#039; in Geltwil gehörte, diesen Grabstein auf seinem Land an die Strasse stellen. Der Text «Hier ruhen …» entspricht somit nicht den Tatsachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kriege und Schlachten der Schweiz]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kantons Aargau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Hans Rudolf Kurz | Titel=Schweizerschlachten | Verlag=Francke Verlag | Ort=Bern | Jahr=1962}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht (19. Jahrhundert)|Geltwil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht in der Schweizer Geschichte|Geltwil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Aargau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Geschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geltwil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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