<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gefecht_bei_Tillendorf</id>
	<title>Gefecht bei Tillendorf - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gefecht_bei_Tillendorf"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gefecht_bei_Tillendorf&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T03:19:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gefecht_bei_Tillendorf&amp;diff=2906465&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carlo Emilio Graffer: Hinzugefügt wurde der heutige polnische Ortsname Tylewice.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gefecht_bei_Tillendorf&amp;diff=2906465&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-04T16:43:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hinzugefügt wurde der heutige polnische Ortsname Tylewice.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Militärischer Konflikt&lt;br /&gt;
|KONFLIKT= &lt;br /&gt;
|TEILVON= [[Großer Nordischer Krieg]]&lt;br /&gt;
|BILD= &lt;br /&gt;
|BILDBREITE= &lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|DATUM= 9. November 1704&lt;br /&gt;
|DATUMBIS= &lt;br /&gt;
|ORT= Tillendorf bei [[Fraustadt]], heutiges Polen&lt;br /&gt;
|CASUS= &lt;br /&gt;
|GEBIETE= &lt;br /&gt;
|AUSGANG= Sieg der Schweden&lt;br /&gt;
|FOLGEN= &lt;br /&gt;
|FRIEDENSSCHLUSS= &lt;br /&gt;
|KONTRAHENT1= {{SWE-1650|WIDTH=22}}&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT2= {{RUS-1699|WIDTH=22}}&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT3= &lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER1= {{SWE-1650|WIDTH=22|#}} [[Otto Vellingk]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER2= {{RUS-1699|WIDTH=22|#}} Oberst Görtz&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER3= &lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE1= mehr als 1500 Mann&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE2= 1500 Mann&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE3= &lt;br /&gt;
|VERLUSTE1= &lt;br /&gt;
|VERLUSTE2= ca. 1500 Tote&lt;br /&gt;
|VERLUSTE3= &lt;br /&gt;
|NOTIZEN= &lt;br /&gt;
|ÜBERBLICK= &lt;br /&gt;
{{Linkbox Schlachten und Belagerungen des Großen Nordischen Krieges}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefecht bei Tillendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (heute Tylewice, Polen) am 9. November 1704 war eine militärische Auseinandersetzung im [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieg]].&lt;br /&gt;
Ein russisches Korps unter dem Oberst Görtz wurde bei Tillendorf bei [[Fraustadt]], in der Nähe von [[Schlesien]] von einer schwedischen [[Abteilung (Militär)|Abteilung]] unter Kommando von General [[Otto Vellingk]] vollständig vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
{{Positionskarte&lt;br /&gt;
 |Polen&lt;br /&gt;
 |width = 250&lt;br /&gt;
 |float = left&lt;br /&gt;
 |caption = &amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lage des Schlachtfeldes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |label=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefecht bei Tillendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |label_size=86&lt;br /&gt;
   |maptype = relief&lt;br /&gt;
   |position=right&lt;br /&gt;
   |bg=white&lt;br /&gt;
   |lat=51.816667&lt;br /&gt;
   |long=16.25&lt;br /&gt;
   |region=PL&lt;br /&gt;
   |mark=Battle icon active (crossed swords).svg&lt;br /&gt;
   |marksize=18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Entthronungskrieg [[Karl XII. (Schweden)|Karls XII.]] gegen [[August der Starke|August den Starken]] ging in sein viertes Jahr, ohne das bisher eine endgültige Entscheidung militärisch herbeigeführt wurde. Die Sachsen erhielten zunehmend Unterstützung durch russische Kontingente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heer Karls XII. war 1704 in Richtung [[Lemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vermutlich geht es hier nicht um das verlinkte ukrainische Lwiw, sondern um das schlesische [[Lwówek Śląski|Löwenberg]], für das in älteren Quellen auch die Schreibweise „Lemberg“ verwendet wird oder um [[Schloss Lemberk]] im Lausitzer Gebirge. Bitte anhand der angegebenen Quellen überprüfen.&amp;lt;/ref&amp;gt; marschiert, um die Stadt einzunehmen und die Sachsen zu einer offenen Feldschlacht zu zwingen. [[Posen]] und die Hauptstadt [[Warschau]] blieb derweil ohne nennenswerten Schutz. Diese Situation nutzte ein sächsisch-russisches Heer. Nachdem die Sachsen erfolgreich in Warschau einmarschiert waren und August der Starke seinen Thronanspruch erneut gefestigt hatte, wandten sie sich wieder Richtung Posen, um auch diese [[Belagerung von Posen (1704)|befestigte Stadt zu belagern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachrichten über das Herannahen des Schwedenkönigs aus Lemberg sowie der Rückzug Augusts des Starken aus Warschau verunsicherten die Belagerer. Am 2. Oktober wurde der geordnete Rückzug angetreten. Dieser fand in der Nacht statt und die Schweden marschierten triumphierend am Morgen aus der Stadt um die Sachsen zu verfolgen. Die sächsische Armee flüchtete Richtung Heimat. Auf dem Weg nach [[Kurfürstentum Sachsen|Sachsen]] verbanden sie sich mit der Armee von Schulenberg. Auch das russische Korps zog sich zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die schwedische Armee unter Karl XII., hatte zuvor das sächsische Kontingent unter [[Johann Matthias von der Schulenburg]] in der [[Schlacht bei Punitz]] gestellt aber nicht verhindern können, dass sich diese auf sicheres Reichsterritorium retten konnte, auf das die Schweden nicht ohne weiteres Zugriff hatten.&lt;br /&gt;
Oberst Görtz, der die vier russischen Regimenter kommandierte, war die [[Obra]] hinauf marschiert, um sich dort mit den Truppen unter [[Johann Reinhold von Patkul]] zu vereinigen. Die sächsische und die russische Infanterie trennte sich aber, um schneller vorrücken zu können. Daher nahmen die russischen Regimenter auch nicht an der Schlacht bei Punitz teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schwedische Korps von Karl XII. blieb nach der Schlacht bei Punitz vier Meilen von der [[Oder]] bei dem Dorf Krangelwitz. Als die Nachricht einging, dass sich bei Tillendorf eine 1500 Mann starke russische Abteilung befand, wurde diese von den Schweden angegriffen. Die schwedische Abteilung unter Velingk bestand aus vier Kavallerie- und ein Dragonerregiment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Russen verfügten über 14 Kanonen und bildete zu ihrer Verteidigung eine [[Wagenburg]]. Die Wagenburg wurde von den Schweden gestürmt. Die Russen flüchteten dann in das Dorf. Einige Hundert der Russen sammelten sich dort und feuerten aus den Fenstern auf die Schweden. Die Russen wollten sich nicht ergeben und kämpften bis fast zum letzten Mann. Viele der Russen verbrannten in den Häusern. Lediglich sechs Russen überlebten das Gefecht. Den Schweden fielen neben den 14 Kanonen 4 Fässer Geld in die Hände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Nachdem von Vellingk die Nachricht vom Gefecht einging, machte sich das königliche Korps auf dem Weg dahin. Am 11. November inspizierte Karl XII. das Gefechtsfeld bei Tillendorf, auf dem die Russen noch immer unbeerdigt lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterher wollte Patkul den kommandierenden Oberst Görtz dazu zwingen, vor ein gemischtes sächsisch-russisches Kriegsgericht gestellt zu werden, da er ihn für den Verlust des Schatzes verantwortlich machte. Görtz entzog sich jedoch einem Zugriff und ging zu den Schweden über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte Dezember nahmen die Schweden ihre Winterquartiere entlang der [[Schlesien|schlesischen]] Grenze auf von der sie mögliche Truppenbewegungen der Sachsen beobachten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Adam Heinrich Dietrich von Bülow]]: &amp;#039;&amp;#039;Militärische Biographien berühmter Helden neuerer Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Zweiter Band, Berlin 1804, S. 58–60&lt;br /&gt;
* Sigmund Schott: &amp;#039;&amp;#039;Max Emanuel, Prinz von Würtemberg und sein Freund Karl XII König von Schweden&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart, 1839, S. 109f&lt;br /&gt;
* Benjamin von Bergmann: &amp;#039;&amp;#039;Johann Reinhold von Patkul vor dem Richterstuhle der Nachwelt&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig, 1806, S. 192ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht des Großen Nordischen Krieges|Tillendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1704]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht in der sächsischen Geschichte|Tillendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht (Zarentum Russland)|Tillendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht in der schwedischen Geschichte|Tillendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefecht|Tillendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carlo Emilio Graffer</name></author>
	</entry>
</feed>