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	<title>Gefecht bei Liebertwolkwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gefecht_bei_Liebertwolkwitz&amp;diff=2080078&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Prüm: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-12-27T08:44:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Militärischer Konflikt&lt;br /&gt;
|KONFLIKT=Gefecht bei Liebertwolkwitz&lt;br /&gt;
|TEILVON=Befreiungskriege&lt;br /&gt;
|DATUM=14. Oktober 1813&lt;br /&gt;
|DATUMBIS=&lt;br /&gt;
|ORT=[[Liebertwolkwitz]], [[Königreich Sachsen]]&lt;br /&gt;
|BILD= Battle of Liebertwolkwitz, 14 October 1813 (Schlachten-Atlas).jpg&lt;br /&gt;
|CASUS=&lt;br /&gt;
|GEBIETE=&lt;br /&gt;
|AUSGANG=Abbruch des Gefechts&lt;br /&gt;
|FOLGEN=&lt;br /&gt;
|FRIEDENSSCHLUSS=&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT1={{FRA-1804|WIDTH=22}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{POL-1807|WIDTH=22}}&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rheinbund]]&amp;lt;br /&amp;gt;{{ITA-1805|WIDTH=22}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Neapel-1811|WIDTH=22}}&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT2={{AUT-1804|WIDTH=22}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Preußen-1803|WIDTH=22}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{RUS-1721|WIDTH=22}}&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT3=&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER1={{FRA-1804|WIDTH=22|#}} [[Joachim Murat]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER2={{RUS-1721|WIDTH=22|#}} [[Ludwig Adolf Peter zu Sayn-Wittgenstein|Ludwig zu Wittgenstein]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER3=&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE1=42.000 Mann [[Infanterie]]&amp;lt;br /&amp;gt;7000 Mann [[Kavallerie]]&amp;lt;br /&amp;gt;156 Geschütze&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE2= &amp;#039;&amp;#039;am Morgen:&amp;#039;&amp;#039; 3000 Mann&amp;lt;br /&amp;gt;20 Geschütze&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;am Abend:&amp;#039;&amp;#039; 60.000 Mann&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE3=&lt;br /&gt;
|VERLUSTE1=unbekannt&lt;br /&gt;
|VERLUSTE2=unbekannt&lt;br /&gt;
|VERLUSTE3=&lt;br /&gt;
|NOTIZEN=&lt;br /&gt;
|ÜBERBLICK={{Linkbox Schlachten und Belagerungen der Befreiungskriege}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Richard Knötel - Reitergefecht bei Liebertwolkwitz.jpg|mini|hochkant=1.4|Reitergefecht bei Liebertwolkwitz. Marschall Murat (im Vordergrund) entgeht der Gefangennahme. Gemälde von [[Richard Knötel]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefecht bei Liebertwolkwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Kavalleriegefecht bei Liebertwolkwitz&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kavalleriegefecht bei Güldengossa&amp;#039;&amp;#039; genannt, war eine militärische Auseinandersetzung zwischen Truppen der [[Sechster Koalitionskrieg|Sechsten Koalition]] und Einheiten der [[Grande Armée]] [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] im Süden von [[Leipzig]] am [[14. Oktober]] [[1813]], zwei Tage vor Beginn der entscheidenden [[Völkerschlacht bei Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Streitkräfte der Verbündeten hatten den Armeen Napoleons im Herbstfeldzug 1813 bereits empfindliche Niederlagen zugefügt und dem französischen Feldherrn nur wenig Raum zur Initiative gelassen. Im Oktober hatte Napoleon vergebens versucht, die [[Schlesische Armee (Befreiungskriege)|schlesische Armee]] unter [[Gebhard Leberecht von Blücher|Blücher]], die seit dem Sieg bei [[Schlacht bei Wartenburg|Wartenburg]] am 3. Oktober die Elbe überschritten hatte, zur Schlacht zu stellen. Blücher war mit seinen Kräften geschickt Richtung [[Halle (Saale)|Halle]] ausgewichen und gab somit der alliierten [[Böhmische Armee (Befreiungskriege)|Hauptarmee]] unter [[Karl Philipp zu Schwarzenberg|Schwarzenberg]] Gelegenheit, aus dem [[Königreich Sachsen|sächsisch]]-[[Böhmen|böhmischen]] Grenzraum nach Nordwesten zu marschieren. Napoleon hatte etwa 50.000 Mann unter dem Kommando Murats abkommandiert, die anfangs zwischen Leipzig und dem Erzgebirge lagen und sich mit dem Vormarsch der Hauptarmee immer weiter Richtung Leipzig zurückzogen. Murat hatte Napoleon wiederholt um Unterstützung gegen Schwarzenberg gebeten, was dieser schließlich am 13. Oktober billigte. Er glaubte Blücher in ausreichender Entfernung, um genug Zeit zu haben, die Hauptarmee schlagen zu können. Von [[Bad Düben|Düben]] aus marschierte Napoleon nach Süden. Murat hatte seine Stellung inzwischen auf eine Linie nur wenige Kilometer südlich von Leipzig zurückgenommen. Die Vorhut der Verbündeten stand ihm bereits in der Nacht zum 14. direkt gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlachtverlauf ==&lt;br /&gt;
Schwarzenberg befahl von seinem [[Hauptquartier]] in [[Altenburg]] aus für den Morgen des 14. Oktober eine gewaltsame Aufklärung. Die Vorhut der noch im Anmarsch befindlichen Hauptarmee sollte die Stellungen der Franzosen südlich von Leipzig erkunden und nach Möglichkeit den Feind weiter zurückwerfen. Unter dem Kommando von General Wittgenstein sollten 3000 Mann russischer [[Kavallerie]] die Aufklärung betreiben. Ihm unterstanden weiterhin die beiden [[Korps|Infanteriekorps]] unter [[Eugen von Württemberg (1788–1857)|Eugen von Württemberg]] und [[Andrei Iwanowitsch Gortschakow|Gortschakow]], das Kavalleriekorps [[Carl Magnus von der Pahlen|Pahlen]] sowie die Korps [[Johann von Klenau|Klenau]] und [[Friedrich von Kleist|Kleist]], zu dem auch die Reservekavallerie unter [[Friedrich Erhard von Röder|Röder]] gehörte.&lt;br /&gt;
Den Verbündeten standen etwa 50.000 Mann gegenüber. Das Korps [[Josef Anton Poniatowski|Poniatowski]] lag mit 6000 Mann in [[Connewitz]], [[Lößnig]], [[Dölitz]] und [[Markkleeberg]]. Das II. Korps unter dem Kommando von [[Claude-Victor Perrin gen. Victor|Victor]] stand mit 15.000 Mann in [[Wachau (Markkleeberg)|Wachau]] und das V. Korps mit 12.700 Mann unter [[Alexandre-Jacques-Bernard Law de Lauriston|Lauriston]] in [[Liebertwolkwitz]]. Die Reserve bestand aus dem IX. Korps [[Charles Pierre François Augereau|Augereau]] mit 10.000 Mann in [[Thonberg (Leipzig)|Thonberg]], einer [[Division (Militär)|Division]] [[Garde impériale|Junger Garde]], insgesamt 4000 Mann Kavallerie der Divisionen [[Édouard Jean-Baptiste Milhaud|Milhaud]], Berkheim und L’Heritier sowie 2000 polnischen Reitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefecht begann ab 9 Uhr. Murat führte zu Beginn das Kommando von der „Napoleonlinde“ im Garten des Rittergutes Wachau aus. Die Vorstöße der Verbündeten begannen auf dem rechten Flügel mit dem Angriff auf das nur noch schwach verteidigte [[Großpösna]] durch das Korps Klenau. Die Angriffe auf Liebertwolkwitz wurden in den ersten Stunden nur unzureichend durchgeführt. Erst gegen 11 Uhr sahen sich die Franzosen in ihrer Flanke bedroht, als die Division [[Nicolas-Joseph Maison|Maison]] in Seifertshein, [[Holzhausen (Leipzig)|Holzhausen]] und am Kolmberg östlich von Liebertwolkwitz von den Österreichern umfasst wurde. Zwischen 11:30 Uhr und 12:30 Uhr konnte Klenau Liebertwolkwitz erobern, verlor es aber durch einen Gegenangriff Murats wenig später und gewann es um 14 Uhr wieder. Die Franzosen eroberten das Dorf erneut, mussten es nach einer kurzzeitigen Bedrohung durch russische Kavallerie in ihrem Rücken aufgeben und hielten es endgültig ab 18 Uhr, während Klenau sich nach Großpösna zurückzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleist griff ab 10 Uhr mit mehreren [[Preußische Armee|preußischen]] [[Kavallerie]][[Regiment|regimentern]] das südlichere Güldengossa an. Parallel dazu ging Röder mit seinen Einheiten sowohl auf Wachau als auch Markkleeberg vor. Der Angriff auf Güldengossa und Wachau wurde ab der Mittagszeit auch durch das [[Korps]] Eugen von Württemberg unterstützt, das zwischen beiden Dörfern in Stellung ging. Die Eroberung beider Dörfer wurde jedoch durch die zahlreichen französischen Einheiten verhindert, die sich in der Schäferei Auenhain verschanzt hatten, welche, am Rande Güldengossas liegend, aus massiven Backsteingebäuden bestand. Eine Kanonade durch verbündete [[Artillerie]] auf dem Wachtberg bei Güldengossa und französische Artillerie, welche auf dem [[Galgenberg (Leipzig/Markkleeberg)|Galgenberg]] zwischen Wachau und Liebertwolkwitz stand, gab den Anlass für weitere gegenseitige Kavallerieangriffe, die beide Seiten so erschöpften, dass ab 12 Uhr der Kampf vorerst eingestellt wurde. Gegen 13 Uhr führte Murat einen Angriff mit etwa 5000 Reitern gegen das Zentrum der Verbündeten, die etwa die gleiche Anzahl an Kavallerie einsetzten. Dabei entging Murat nur knapp der Gefangennahme. Gegen 14 Uhr brachen auf beiden Flanken des französischen Zentrums preußische und russische Reiter durch und verfolgten die Franzosen bis Wachau, wo sie massivem Geschützfeuer weichen mussten. Genauso scheiterten Murats Gegenangriffe an preußischer Artillerie auf dem Wachtberg. Zeitweise befanden sich bei diesen Gefechten bis zu 14.000 Reiter auf dem Schlachtfeld. Ab 17 Uhr wurden die Kämpfe im Zentrum eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Kaiserlich Russische Armee|russischen]] und [[Preußische Armee|preußischen Einheiten]] unter Pahlen und Röder gelang es auf dem linken Flügel trotz großer Anstrengungen nicht, die Polen aus ihren Stellungen zu vertreiben. Die Ausbruchsversuche Poniatowskis aus Markkleeberg scheiterten jedoch ebenso blutig.&lt;br /&gt;
Wegen des starken Widerstandes der Verteidiger hatten die Verbündeten zahlreiche weitere Einheiten aus dem Süden auf das Schlachtfeld beordert, bis ab dem späten Nachmittag etwa 60.000 Mann Murat gegenüberstanden. Trotzdem befahl Schwarzenberg den Abbruch des Gefechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Durch den Abbruch der Angriffe und das Zurückweichen beider Seiten auf die jeweiligen Ausgangsstellungen vom Vormittag kann der Ausgang als unentschieden gewertet werden. Murat konnte insofern einen taktischen Sieg davontragen, als er die Angriffe der Verbündeten und ihren Vormarsch auf Leipzig so lange verzögerte, bis Napoleon bis zum 16. Oktober die Hauptkräfte der Armee in den Süden Leipzigs verlegen konnte. Die Verbündeten zogen in den folgenden Tagen ebenso den Großteil der Hauptarmee heran. Die Verbündeten errangen insofern einen strategischen Sieg, da sie der bereits kaum auf Sollstärke befindlichen Kavallerie Napoleons weitere Verluste zufügten, was in den folgenden Tagen eine erhebliche Schwächung auf französischer Seite bedeutete. Die eigenen Verluste wogen bei den Verbündeten hingegen nicht so schwer. Die Stellungen beider Seiten blieben unverändert und wurden am 16. Oktober erneut heftig umkämpft. Die meisten Schlüsselpositionen und Dörfer wurden von den Franzosen erst am 18. Oktober geräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dieter Walz: &amp;#039;&amp;#039;Sachsenland war abgebrannt&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Verlag Sachsenbuch, Leipzig 1999, ISBN 3-89664-002-X.&lt;br /&gt;
* [[Paul Benndorf]]: &amp;#039;&amp;#039;Völkerschlacht bei Leipzig. Ein Gedenkbuch für die 100jährige Jubelfeier, der deutschen Jugend erzählt&amp;#039;&amp;#039;. Saxoniabuchverlag, Dresden 2013, ISBN 978-3-944822-14-3. (Nachdr. der Ausg. Berlin 1913)&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Börner]]: &amp;#039;&amp;#039;Völkerschlacht bei Leipzig 1813&amp;#039;&amp;#039; (= [[Liste der Illustrierten historischen Hefte|Illustrierte historische Hefte]]; Bd. 32). 2. Auflage. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1988. ISBN 3-326-00323-4.&lt;br /&gt;
* Holger Krug: &amp;#039;&amp;#039;Die Völkerschlacht bei Leipzig&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht des Herbstfeldzugs 1813|Liebertwolkwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefecht|Liebertwolkwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht in der österreichischen Geschichte|Liebertwolkwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht (Preußen)|Liebertwolkwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht (Russisches Kaiserreich)|Liebertwolkwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leipziger Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht in der sächsischen Geschichte|Liebertwolkwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebertwolkwitz]]&lt;/div&gt;</summary>
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