<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gefecht_bei_Frauenfeld</id>
	<title>Gefecht bei Frauenfeld - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gefecht_bei_Frauenfeld"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gefecht_bei_Frauenfeld&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T09:50:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gefecht_bei_Frauenfeld&amp;diff=1459737&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Petermichaelgenner am 31. Januar 2026 um 17:58 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gefecht_bei_Frauenfeld&amp;diff=1459737&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-31T17:58:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefecht bei Frauenfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine militärische Auseinandersetzung während des [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskrieges]] (1799–1802). In ihr trafen am 25. Mai 1799 österreichische und französische Truppen aufeinander. Der Kampf endete am Abend mit einem Rückzug der Österreicher, doch am folgenden Tag zogen auch die Franzosen wieder ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich von Hotze.jpg|miniatur|hochkant|General Friedrich von Hotze]]&lt;br /&gt;
Die [[Alte Eidgenossenschaft]] war 1798 von [[Frankreich]] besetzt worden, das daraufhin dort die [[Helvetische Republik]] als [[Satellitenstaat]] installierte. Auf helvetischem Boden standen französische Truppen unter General [[André Masséna]] (1758–1817). In Süddeutschland kämpfte die französische Donauarmee. Nach den Niederlagen der Franzosen in den Schlachten bei [[Schlacht bei Ostrach|Ostrach]] am 21. März 1799, [[Schlacht bei Feldkirch|Feldkirch]] am 22. und 23. März 1799 und [[Schlacht bei Stockach|Stockach]] am 25. März 1799, hatten die Franzosen die östliche Schweiz räumen müssen. Ihnen folgten zwei österreichische Heere unter [[Friedrich von Hotze|Hotze]] (1739–1799) und [[Karl von Österreich-Teschen|Erzherzog Karl]] (1771–1847). Diese verfolgten die Absicht, ihre Truppen möglichst bald zu vereinen. Am 22. Mai 1799 erreichte die Vorhut der Armee des Erzherzogs die Stadt [[Frauenfeld]], wo  am 24. Mai auch die Vorhut Hotzes eintraf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin versuchte Masséna, der bei [[Winterthur]] stand, die Vereinigung der österreichischen Hauptkräfte zu verhindern. Er befahl vier französischen und zwei helvetischen [[Bataillon]]en, einer [[Kompanie (Militär)|Kompanie]] helvetischer [[Scharfschütze]]n, fünf [[Eskadron]]en [[Husaren]] und Artillerie mit acht Kanonen unter General [[Charles Nicolas Oudinot|Oudinot]] (1767–1847) und dem Schweizer [[Augustin Keller (General)|Augustin Keller]] (*&amp;amp;nbsp;1754) den Angriff auf die Österreicher bei Frauenfeld. Als Reserve folgte General [[Nicolas Jean-de-Dieu Soult|Soult]] (1769–1851) mit weiteren drei französischen und drei helvetischen Bataillonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlachtverlauf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:General Johann Weber (1752–1799).jpg|miniatur|hochkant|links|Tod General Webers]]&lt;br /&gt;
Am Morgen des 25. Mai 1799, gegen 5 Uhr, griff Oudinot die schwache österreichische Besatzung von Frauenfeld an. Diese wich langsam hinter die  [[Thur (Rhein)|Thur]] aus. Gegen 9 Uhr erschienen jedoch, aus [[Wil SG|Wil]] («Wyl») kommend, weitere Truppen der österreichischen Armee Hotze unter General Franz von Petrasch (1746–1820)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://napoleon-online.de/AU_Generale/html/petrasch.html |titel=Petrasch |abruf=2024-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  und bedrohten die Franzosen in deren linker Flanke und Rücken. Damit standen etwa 22.000 Österreicher ungefähr 14.000 Franzosen und Schweizern gegenüber.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Georg Heinzmann: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schweizer Chronik&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2, Bern (1801), S. 637&amp;lt;/ref&amp;gt; Die verlustreichen Kämpfe wogten ohne eindeutige Entscheidung bis in die Abendstunden. Auf französischer Seite fiel der erst am 24. Mai 1799 vom Direktorium der Helvetischen Republik ernannte Oberbefehlshaber der helvetischen Truppen, General [[Johannes Weber (General)|Johann(es) Weber]] (1752–1799). Gegen 19 Uhr befahl Petrasch den Rückzug. Die Österreicher verloren in der Schlacht etwa 2.000 Mann, die Grossteils in Gefangenschaft geraten waren, und 2 Kanonen.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl von Clausewitz: &amp;#039;&amp;#039;Die Feldzüge von 1796 und 1799 in Italien und in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1999, S. 435&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieses Gefechtes griffen zwei weitere Kolonnen der Armee Massénas die österreichische Hauptarmee des Erzherzogs nahe dem 25 Kilometer entfernten [[Rorbas]] und dem 17 Kilometer entfernten [[Andelfingen ZH|Andelfingen]] an, um die Österreicher auch dort zurückzudrängen, was nicht gelang. Damit war Masséna gezwungen, sich am 26. Mai aus Frauenfeld in Richtung [[Zürich]] zurückzuziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verluste ===&lt;br /&gt;
Bodart nennt für das Treffen in Frauenfeld (mit Andelfingen) auf Seiten der Franzosen 230 Tote, 570 Verwundete und keine Vermissten (in Gefangenschaft Geratene) und auf Seiten der Österreicher 750 Tote, 1450 Verwundete und 3000 Vermisste (in Gefangenschaft Geratene) darunter allein 74 Offiziere.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Militär-historisches Kriegs-Lexikon (1618-1905) |Hrsg=Gaston Bodart |Auflage=1. |Verlag=C. W. Stern |Ort=Wien / Leipzig |Datum=1908 |Seiten=335}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Masséna war es nicht gelungen, die Vereinigung der beiden österreichischen Heere zu verhindern. Damit ging für die Franzosen dann auch wenige Tage später in der [[Erste Schlacht um Zürich|Ersten Schlacht um Zürich]] die Stadt Zürich verloren. Erst Ende September, in der [[Zweite Schlacht von Zürich|Zweiten Schlacht von Zürich]], gelang den Franzosen wieder ein Sieg, in dessen Folge sie weite Landesteile und auch die Stadt Frauenfeld zurückerobern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik an Masséna ===&lt;br /&gt;
[[Carl von Clausewitz]] bemängelte, dass Masséna nicht seine gesamten Truppen für einen Schlag gegen Hotzes Armee konzentriert hatte und stattdessen drei Kolonnen (und die Reserve unter Soult) getrennt voneinander operieren ließ. Nur deshalb wäre ihm ein größerer Erfolg bei Frauenfeld versagt geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;In diesem Sinn: Carl von Clausewitz: &amp;#039;&amp;#039;Die Feldzüge von 1796 und 1799 in Italien und in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1999, S. 432–435&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carl von Clausewitz: &amp;#039;&amp;#039;Die Feldzüge von 1796 und 1799 in Italien und in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Mundus-Verlag, Leipzig 1999, S. 435&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Hanhart]]: &amp;#039;&amp;#039;Erzählungen aus der Schweizergeschichte nach den Chroniken&amp;#039;&amp;#039;, Teil 4, Basel 1838, S. 632–636 ([https://books.google.de/books?id=BU0PAAAAQAAJ&amp;amp;hl=de Online-Version])&lt;br /&gt;
* [[Ernst Herdi]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Gefecht bei Frauenfeld und die Schweizersoldaten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Thurgauer Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 25, 1950, S. 3–16 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=tjb-002:1950:25#8 e-periodica.ch])&lt;br /&gt;
* Johann Georg Heinzmann: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schweizer Chronik&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2, Bern 1801, S. 636–646 ([https://books.google.de/books?id=q1YPAAAAQAAJ&amp;amp;hl=de Online-Version])&lt;br /&gt;
* Max Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Das Gefecht von Frauenfeld 1799&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Huber, Frauenfeld 1999, ISBN 978-3-7193-1170-4&lt;br /&gt;
* [[Gaston Bodart]], &amp;#039;&amp;#039;Militär-historisches Kriegs-Lexikon (1618-1905)&amp;#039;&amp;#039;, {{digitalisat|IA=bub_gb_Eo4DAAAAYAAJ|SZ=335|LT=S. 335}}&lt;br /&gt;
* Johann Jakob Sulzberger (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Das Treffen von Frauenfeld am 25. Mai 1799.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Helvetische Militär-Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; 5/1838 ({{Digitalisat |GB=-g5AAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover}}), S. 1–5, 17–25, 33–37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefecht|Frauenfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht des Zweiten Koalitionskriegs|Frauenfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht in der Schweizer Geschichte|Frauenfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Schweiz in der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Thurgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1799]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht in der österreichischen Geschichte|Frauenfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht (18. Jahrhundert)|Frauenfeld]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Petermichaelgenner</name></author>
	</entry>
</feed>