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	<title>Gefahrstoffzug - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:41:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gefahrstoffzug&amp;diff=200295&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: Redundanz-Zusammenführung</title>
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		<updated>2023-01-22T12:17:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redundanz-Zusammenführung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gefahrstoffzug.jpg|mini|Gefahrstoffzug (Beispiel)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FF_Pettenbach_GSF_OOe.JPG|mini|Gefahrenstoff-Fahrzeug]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Deko-Platz.jpg|mini|Übungsmäßiger Aufbau eines [[Dekontaminationsplatz|Dekonta&amp;amp;shy;minations&amp;amp;shy;platzes]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefahrstoffzug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, manchmal auch &amp;#039;&amp;#039;Gefahrgutzug&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Umweltschutz]]zug&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[Taktische Einheit#Zug|taktische Einheit]] der [[Feuerwehr]], welche oft aus früheren [[ABC-Dienst|ABC-Zügen]] hervorgegangen ist. Seine primäre Aufgabe besteht in der technischen Hilfeleistung nach [[Gefahrgutunfall|Gefahrgutunfällen]]. Er ist weder genormt noch bundesweit durch Vorschriften geregelt. In Deutschland setzt er sich aber in der Regel aus einem [[Einsatzleitwagen]], der den [[Zugtrupp]] transportiert, und mehreren [[Gerätewagen]], auf denen die Ausrüstung verlastet ist, zusammen. Eine [[Gruppe (Feuerwehr)|Gruppe]] wird mit einem [[Löschgruppenfahrzeug]] befördert. Eine weitere Gruppe teilt sich auf in mehrere [[Taktische Einheit#Trupp|Trupps]] auf den [[Gerätewagen Gefahrgut]], [[Gerätewagen Atemschutz/Strahlenschutz]] und das [[Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug]] bzw. das [[Dekontaminationslastkraftwagen Personen]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LM-WEL&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fffw-limburg.de/feuerwehr/gefahrstoffzug/ |hrsg=Freiwillige Feuerwehr Limburg |titel=Gefahrstoffzug Limburg |abruf=2020-04-01 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bestimmung des jeweiligen Gefahrguts geschieht oft über einen weiteren Trupp auf dem [[Messfahrzeug (Gefahrenabwehr)|Messfahrzeug]] (zum Beispiel CBRN-Erkundungswagen). Je nach Einsatzlage wird ein solcher Zug von den verschiedensten [[Feuerwehrfahrzeuge in Deutschland|Feuerwehrfahrzeugen]] unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da diese hochspezialisierten Fahrzeuge sehr teuer sind, existieren die eigentlichen Gefahrstoffzüge in der Regel nur in größeren [[Stadt|Städten]] oder Industriebetrieben. In ländlichen Regionen existieren diese Züge häufig nur theoretisch, da ihre einzelnen Komponenten oft über die Feuerwehren mehrerer [[Gemeinde]]n oder gar eines ganzen [[Landkreis]]es verteilt sind. Im Ernstfall werden dann bestimmte örtliche Feuerwehren alarmiert, die getrennt die Einsatzstelle anfahren (sogenanntes [[Rendezvous-System#Feuerwehr|Rendezvous-System]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz-Josef Sehr]] |Titel=50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Beselich |Sammelwerk=Jahrbuch für den Landkreis Limburg-Weilburg 2023 |Hrsg=Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg |Ort=Limburg |Datum=2022 |ISBN=978-3-927006-59-1 |Seiten=75–79}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei werden die Gefahrstoffzüge oft auch nur von einem Teil des Personals einer Feuerwehr besetzt, die eine zusätzliche Fachausbildung genossen haben; nicht selten waren dieses bis zur Aussetzung der [[Wehrpflicht in Deutschland|Wehrpflicht]] junge Männer, die sich für den [[Katastrophenschutz]] verpflichtet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen Fachkräften, welche die Gerätewagen besetzen, rückt stets die betreffende Feuerwehr aus, die auch das Löschgruppenfahrzeug des Gefahrstoffzuges stellt. Die Arbeit der örtlichen Feuerwehren besteht dabei jedoch oft nur aus der Sicherung der Einsatzstelle, der Sicherstellung des [[Brandschutz]]es oder anderen allgemeinen Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man in Österreich nicht von Gefahrstoff, sondern von &amp;#039;&amp;#039;Schadstoff&amp;#039;&amp;#039; spricht, bezeichnet man die Feuerwehreinheit, die bei einem Schadstoffunfall eingesetzt wird, als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schadstoffzug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Auch in Österreich besteht dieser Schadstoffzug mehr oder weniger nur theoretisch, da die Schadstofffahrzeuge und Dekontaminationsfahrzeuge hier nicht immer bei der gleichen Feuerwehr stationiert sind. Wie auch in Deutschland wird die schadstoffspezifische Gefahrenabwehr von Fachkräften übernommen, während die Rundumarbeiten von der örtlichen Feuerwehr mit anderen Hilfskräften durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen kümmert sich der Gefahrstoffzug um die Personen, nimmt den Gefahrenstoff auf, füllt diesen um oder verhindert die Ausbreitung. Dieses Tätigkeitsprofil werden um die Sicherstellung des Brandschutzes und – je nach Bedarf und Rechtslage – um Maßnahmen der Absicherung, Erkundung/Gefahrstoffanalyse, Warnung der Bevölkerung, Evakuierung derselben, [[Technische Hilfeleistung|Technischen Hilfeleistung]] als auch der [[Dekontamination]] erweitert. Das Abtragen und Entsorgen kontaminierter Sachen sowie des Gefahrstoffes selbst übernehmen regelmäßig private Spezialfirmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variante ==&lt;br /&gt;
Ähnlich wie der Gefahrstoffzug ist der &amp;#039;&amp;#039;Löschzug-Gefahrgut&amp;#039;&amp;#039; (LZ-G) eine taktische Einheit der [[Feuerwehr in Schleswig-Holstein|Feuerwehren]] im [[Kreis Herzogtum Lauenburg]], welche oft aus früheren ABC-Zügen hervorgegangen ist oder als Teil des Katastrophenschutzprogramms eingesetzt wird. Dieser Löschzug-Gefahrgut ist nicht einheitlich geregelt und unterliegt meist dem Kreis. Verantwortlich für die Koordinierung der Einsatzfahrzeuge ist der Kreisfeuerwehrverband. Der LZ-G rückt als Unterstützung für die ortsansässige Feuerwehr aus und übernimmt zu keinem Zeitpunkt die Einsatzleitung, er ist lediglich zur Beratung und Unterstützung vor Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lzg-rz.de/ |titel=Löschzug Gefahrgut Herzogtum Lauenburg |hrsg=Kreisfeuerwehrverband Herzogtum Lauenburg KdöR |werk=www.lzg-rz.de |abruf=2021-07-01 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der angeführte Vorteil des Löschzug-Gefahrgut soll seine spezielle Verteilung sein. Von einem Stützpunkt rücken Logistikfahrzeuge und [[Mannschaftstransportfahrzeug]]e (MTF) aus. Einige Erkunderfahrzeuge, wie der Reaktorerkundungstruppwagen (ReaErk) oder CBRN Erkunder&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lz-g.de/Fahrzeuge/ |titel=Fahrzeuge |hrsg=Kreisfeuerwehrverband Herzogtum Lauenburg KdöR |werk=www.lzg-rz.de |abruf=2021-07-01 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sind dabei im Einsatzgebiet verteilt, um kleine oder große Alarmschleifen auslösen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://hlfs.hessen.de/sites/hlfs.hessen.de/files/2022-09/FwDV%20500%20-%20Homepage.pdf |titel=Feuerwehr-Dienstvorschrift 500 (PDF) |titelerg=Einheiten im ABC-Einsatz |hrsg=[[Hessische Landesfeuerwehrschule]] |datum=2022-01 |abruf=2022-11-18 |abruf-verborgen=1 |format=PDF; 4,21 MB}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://hlfs.hessen.de/sites/hlfs.hessen.de/files/2022-09/FwDV%201%20-%20Hompage.pdf |titel=Feuerwehr-Dienstvorschrift 3 |titelerg=Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz |hrsg=Hessische Landesfeuerwehrschule |datum=2008-02 |abruf=2022-12-31 |abruf-verborgen=1 |format=PDF; 378 kB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisationsform in der Feuerwehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastrophenschutzorganisation in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feuerwehreinsatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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