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	<title>Geeste - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geeste&amp;diff=256556&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Die wahre Raute: /* Oberflächengewässer, Moore und andere Feuchtgebiete */</title>
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		<updated>2026-04-30T14:02:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Oberflächengewässer, Moore und andere Feuchtgebiete&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit der Gemeinde Geeste im Emsland, zum gleichnamigen Fluss siehe [[Geeste (Fluss)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Geeste COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/36//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 07/16//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Geeste in EL.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Emsland&lt;br /&gt;
|Höhe              = 23&lt;br /&gt;
|PLZ               = 49744&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05937, 05907, 05963, 05925&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03454014&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GST&lt;br /&gt;
|Gliederung        = &amp;lt;!-- hier nur Einteilung lt. Hauptsatzung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Straße            = Am Rathaus 3&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.geeste.de/ www.geeste.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Helmut Höke&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Osterbrock, Sankt Isidorkirche foto1 2011-05-07 15.15.JPG|300px|mini|Osterbrock, Sankt Isidorkirche]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geeste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine an der [[Ems]] gelegene Gemeinde im zentralen westlichen Teil des [[Landkreis Emsland|Landkreises Emsland]] im westlichen [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Geeste liegt im [[Emsland]] zwischen [[Meppen]] im Norden und [[Lingen (Ems)|Lingen]] im Süden. Unmittelbar südöstlich der Gemeinde liegt das [[Speicherbecken Geeste]], und etwas weiter in dieser Richtung liegt die [[Lingener Höhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Im Nordwesten grenzt die Gemeinde Geeste an die Gemeinde [[Twist (Emsland)|Twist]], im Norden an die Stadt [[Meppen]], im Osten an die Stadt [[Haselünne]] und die [[Samtgemeinde Lengerich]]. Im Süden an die Stadt [[Lingen (Ems)|Lingen]], sowie an die Gemeinde [[Wietmarschen]] in der [[Landkreis Grafschaft Bentheim|Grafschaft Bentheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Geeste gehören die Ortsteile Geeste, Groß- und Klein [[Hesepe (Emsland)|Hesepe]], [[Osterbrock]], Bramhar, Varloh und [[Dalum]] mit der Siedlung [[Großer Sand (Geeste)|Großer Sand]].&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinde Geeste.png|links|220px]]&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
# Bramhar&lt;br /&gt;
# Dalum&lt;br /&gt;
# Geeste&lt;br /&gt;
# Groß Hesepe&lt;br /&gt;
# Klein Hesepe&lt;br /&gt;
# Osterbrock&lt;br /&gt;
# Varloh&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberflächengewässer, Moore und andere Feuchtgebiete ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Geeste liegt hydrologisch im [[Flusssystem der Ems]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ems-eems.de/fge-ems/flussgebietseinheit |titel=Flussgebietseinheit • Die Ems {{!}} De Eems |sprache=de-DE |abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Geeste wird naturräumlich vor allem durch die Ems, den [[Dortmund-Ems-Kanal]] sowie den künstlich angelegten [[Geester See]] (Speicherbecken Geeste) geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ems bildet im westlichen Gemeindegebiet einen bedeutenden natürlichen Fließgewässerraum und ist zugleich landschaftsprägend für weite Teile des südlichen Emslandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dortmund-Ems-Kanal, durchzieht das Gemeindegebiet in Nord-Süd-Richtung. Er besitzt sowohl verkehrliche als auch wasserwirtschaftliche Bedeutung und steht in enger funktionaler Verbindung zur Ems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Speicherbecken Geeste ist ein künstlich geschaffener See mit einer Wasserfläche von rund 230 Hektar südlich des Ortsteils [[Groß Hesepe]]. Er wurde in den 1980er Jahren als Kühlwasserbecken für das Kernkraftwerk Emsland angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.emsland.com/orte/staedte-gemeinden/geeste |titel=Geeste - Gemeinde mit Speichersee und Moormuseum {{!}} Emsland |abruf=2026-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existieren im Gemeindegebiet zahlreiche Entwässerungsgräben, Moorgewässer und kleinere Stillgewässer, die insbesondere mit den Hochmoor- und Renaturierungsflächen. Diese Gewässer sind vor allem für den Landschaftswasserhaushalt und den Naturschutz relevant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet liegt innerhalb der großräumigen Moorlandschaft des [[Bourtanger Moor]]es, das einst zu den größten zusammenhängenden Hochmoorkomplexen Mitteleuropas zählte. Teile dieses historischen Hochmoorgebietes prägen bis heute die Landschaft, insbesondere im Bereich von Groß Hesepe, [[Dalum]] und im westlichen Gemeindegebiet. Die Gemeinde ist Teil des [[Internationaler Naturpark Bourtanger Moor-Bargerveen|Internationalen Naturparks Bourtanger Moor-Bargerveen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.naturpark-moor.eu/ |titel=Naturpark Bourtanger Moor - Veenland |abruf=2026-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Zentrale für Tourismus e.V |url=https://www.germany.travel/de/natur-aktiv/internationaler-naturpark-bourtanger-moor.html |titel=Internationaler Naturpark Bourtanger Moor-Bargerveen - Germany Travel |sprache=de |abruf=2026-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Naturpark Bourtanger Moor – Veenland - Nationale Naturlandschaften |Sammelwerk=Nationale Naturlandschaften |Online=https://nationale-naturlandschaften.de/gebiete/naturpark-bourtanger-moor-bargerveen |Abruf=2026-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bedeutendes Feuchtgebiet ist das Naturschutzgebiet [[Geestmoor (Emsland)|Geestmoor]] (NSG WE 269)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz |url=https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutzgebiete/naturschutzgebiet-geestmoor-44960.html |titel=Naturschutzgebiet &amp;quot;Geestmoor&amp;quot; |hrsg=Land Niedersachsen |abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das rund 260 Hektar große Schutzgebiet gehört zum Internationalen Naturpark Bourtanger Moor-Bargerveen und schützt ein Hochmoor mit naturnahen Restflächen, Wiedervernässungsbereichen und feuchten Heiden. Teile des Gebietes wurden zuvor industriell abgetorft; seit der Unterschutzstellung dient es vor allem der Regeneration und Erhaltung typischer Hochmoorlebensräume. Die Entwässerung erfolgt über Gräben zur Ems.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://module.tourinfra.com/huemmling/details-content.php?guid=p_100029026 |titel=Aussichtsplattform im Geestmoor |sprache=de |abruf=2026-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich angrenzend erstreckt sich das Naturschutzgebiet [[Dalum-Wietmarscher Moor]] (NSG WE 265) &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz |url=https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutzgebiete/naturschutzgebiet-dalum-wietmarscher-moor-43696.html |titel=Naturschutzgebiet &amp;quot;Dalum-Wietmarscher Moor&amp;quot; |hrsg=Land Niedersachsen |abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; , dessen nordwestliche Randbereiche ebenfalls das Gemeindegebiet berühren. Es handelt sich um ein großflächiges Hochmoor- und Vogelschutzgebiet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz |url=https://www.nlwkn.niedersachsen.de/eu-vogelschutzgebiete/eu-vogelschutzgebiet-v13-dalum-wietmarscher-moor-und-georgsdorfer-moor-132559.html |titel=EU-Vogelschutzgebiet V13 Dalum-Wietmarscher Moor und Georgsdorfer Moor |hrsg=Land Niedersachsen |abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, das zusammen mit dem Geestmoor einen wichtigen Bestandteil des verbliebenen Bourtanger-Moor-Komplexes bildet. Die Schutzgebiete sind für den regionalen Biotopverbund sowie für den Moor- und Wiesenvogelschutz von erheblicher Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.routeyou.com/de-de/location/view/48124285 |titel=Dalum-Wietmarscher Moor - Naturgebiet |sprache=de |abruf=2026-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres bedeutendes Feuchtgebiet ist das Naturschutzgebiet [[Biotop am Speicherbecken Geeste]] nördlich des Geester Sees (NSG WE 182).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz |url=https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutzgebiete/-40938.html |titel=Naturschutzgebiet &amp;quot;Dalum-Wietmarscher Moor&amp;quot; |hrsg=Land Niedersachsen |abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das etwa 50 Hektar große Gebiet wurde in den 1980er Jahren als Ausgleichsmaßnahme für den Bau des Speicherbeckens Geeste geschaffen. Es umfasst ehemalige Fischteiche, Sumpfzonen, ein künstlich angelegtes buchtenreiches Gewässer mit Inseln, Flachwasserbereichen und Steilufern sowie Feuchtwiesen, Röhrichte und Erlenbruchwald. Es dient heute insbesondere als Lebensraum für wassergebundene Vogelarten und andere Feuchtgebietsspezialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Gemeindegrenze von Geeste und Twist liegt das Naturschutzgebiet [[Meerkolk]] (NSG WE 050)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz |url=https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutzgebiete/naturschutzgebiet-meerkolk-41267.html |titel=Naturschutzgebiet Meerkolk |hrsg=Land Niedersachsen |abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es ist 34&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] groß und liegt im Internationalen Naturpark Bourtanger Moor-Bargerveen. Es stellt einen [[Wiedervernässung|wiedervernässten]] [[Hochmoor]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;rest als Bestandteil des Bourtanger Moores dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus bestehen im Gemeindegebiet zahlreiche kleinere Moorgewässer, Entwässerungsgräben und vernässte Renaturierungsflächen, die insbesondere im Umfeld des Emsland Moormuseums und entlang der Wege des Naturparks Moor-Veenland erlebbar sind. Diese Flächen dokumentieren den Wandel vom industriell genutzten Torfabbaugebiet hin zu einer zunehmend auf Wiedervernässung und Naturschutz ausgerichteten Moorlandschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.emsland.com/orte/staedte-gemeinden/geeste |titel=Geeste - Gemeinde mit Speichersee und Moormuseum {{!}} Emsland |abruf=2026-04-29}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ansiedlungen in [[Ur- und Frühgeschichte|urgeschichtlicher Zeit]] im Bereich der heutigen Gemeinde Geeste beschränken sich auf den hohen Geestrücken in Hesepe, Dalum und Geeste. Diese Siedlungen entwickelten sich aus Einzelhöfen hin zu kleinen Zusammenschlüssen in der Form von [[Haufendorf|Haufendörfern]]. Über die Ur- und Frühgeschichte menschlichen Lebens und menschlicher Tätigkeit auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Geeste und im weiteren Emsland geben eine Anzahl von Grabungen und Funden Auskunft. Hier sind besonders die Großsteingräber aus der Steinzeit (3300 – 2500/2200 v. Chr.) auf dem Hümmling sowie Geester Bodenfunde aus der Bronzezeit, der vorrömischen Eisenzeit und der römischen Kaiserzeit (2500/2200 v. Chr. – ca. 375 n. Chr.) zu nennen. Interessante Erkenntnisse ergaben die jüngsten Ausgrabungen im Bau-/Wohngebiet Geeste-Kottbree und im Ferienhausgebiet Emspark Auenwald: Scherben, wie sie in den Großsteingräbern auf dem Hümmling zentnerweise gefunden wurden, tauchten ebenso auf wie Standspuren nicht sehr großer, fester ebenerdiger Häuser. Bereits in den 1930er Jahren war in Osterbrock ein jungsteinzeitliches Einzelgrab der Zeit zwischen 2800 und 2500/2200 v. Chr. nachgewiesen worden. Bei den aktuellen Ausgrabungen im Feriengebiet Emspark Auenwald wurden gleich drei solcher Grabanlagen geborgen. Die Verstorbenen lagen seitlich mit angezogenen Beinen und angewinkelten Armen im Grab. Man hatte ihnen Tonbecher und Feuersteinklingen als Beigabe mit ins Grab gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus der auf die Steinzeit folgenden Bronze- und vorrömischen Eisenzeit gibt es aus dem Raum Dalum – Geeste einzelne Fundstücke. Im Baugebiet Kottbree wurde in einer Urne als Beigabe eine kleine Bronzenadel entdeckt. Bereits in den 1950er Jahren wurde ein ausgedehnter Urnenfriedhof südöstlich von Dalum in der Flur „Dalen“ entdeckt. Auf der Kottheide wurde zudem ein Bronzebeil gefunden. Besonders interessant ist in Geeste die römische Kaiserzeit: Im Baugebiet Geeste-Kottbree fanden sich neben den Grundrissen der Häuser auch gebrannte Eicheln für die Schweinemast, Glasperlen und eine römische Münze des Kaisers Constantin I. Den Hauptteil der Funde stellten Scherben verschiedenster Gefäße dar, darunter mit geometrischen Mustern verzierte Schüsseln. Bei den aktuellen Ausgrabungen im Ferienhausgebiet Emspark Auenwald wurden erstmals auch Brennöfen für Keramik nachgewiesen. Die Geländekuppe war offensichtlich über längere Zeit dicht bewohnt. Zu den Funden gehören grobe große Vorratsgefäße, aber auch dünnwandige Schalen und Teller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Abgabenregister des Klosters Werden im heutigen Essen an der Ruhr findet sich die erste Erwähnung Geestes: Das um 890 entstandene Schriftstück erwähnt die Niederbrennung Geestes durch die Normannen – und belegt damit die Existenz Geestes seit mindestens 890 nach Christus. Um das Jahr 1000 nach Christus tauchen die Namen Dalum und Hesepe in historischen Einkünfteverzeichnissen des Klosters Corvey bei Höxter auf, die – obwohl in ihrer Datierung oft ungenau und zum Teil Abschriften aus späterer Zeit – dennoch einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Gemeinde markieren. 1379 ist am Ostufer der Ems die [[Burg Vredevort]] durch die Herren von Langen errichtet worden, die aber schon vor 1400 wieder zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalsozialismus und Emslandlager ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1933 und 1945 unterhielt der NS-Staat im Emsland und der Grafschaft Bentheim 15 Gefangenenlager. Als Teil des Systems von SS, Justiz und Wehrmacht waren sie alle Orte des NS-Terrors. Bis in den Zweiten Weltkrieg hinein mussten die Gefangenen schwere Zwangsarbeit u.&amp;amp;nbsp;a. in der Moorkultivierung, ab Mitte 1942 in der Torf- und Rüstungsindustrie und in Bombenräumkommandos, leisten. Zwei dieser Emslandlager befanden sich auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Geeste ([[Emslandlager Dalum|Emslandlager XII Dalum]], [[Hesepe (Emsland)|Emslandlager XI Hesepe]]). An die Historie dieser und weiterer benachbarter Lager erinnert seit 2023 der Erinnerungsort Lager XII Dalum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.geeste.de/tourismus-freizeit-und-kultur/erinnerungsort-lager-xii-dalum |titel=Erinnerungsort „Lager XII Dalum“ |abruf=2025-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im heutigen Ortsteil Varloh befand sich von 1939 bis 1945 ein [[Scheinflugplatz]], der durch den [[Wehrtechnische Dienststelle für Waffen und Munition#Betrieb und Erweiterung 1918–1945|Krupp’schen Schießplatz Meppen]] betrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Zapf |Titel=Flugplätze der Luftwaffe 1934–1945 – und was davon übrig blieb. Lexikon aller Flugplätze von A-Z |Auflage=1. Auflage |Verlag=VDMedien Heinz Nickel |Ort=Zweibrücken |Datum=2010 |ISBN=978-3-86619-054-2 |Seiten=300}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Gutachten zur Gebiets- und Verwaltungsreform der „Weber-Kommission“ von 1969 hatte es eigene Anstrengungen einiger Gemeinden gegeben, sich zu größeren Einheiten zu verbinden. So schlossen sich am 22. Mai 1968 Groß Hesepe und Klein Hesepe zur Gemeinde „Groß Hesepe“ zusammen; am 25. Januar 1971 verbanden sich auf freiwilliger Basis Dalum, Geeste und Osterbrock zur Gemeinde „Geeste“. Mit Wirkung zum 1. März 1974 gliederten sich auch Groß Hesepe, Bramhar und Varloh sowie zum 1. April 1974 Bienerfeld-Nord in die neue Gemeinde Geeste ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=257 und 258}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsnamen ===&lt;br /&gt;
;Bramhar (bei Meppen)&lt;br /&gt;
Erstmals eindeutig erwähnt 1480 (Holthing, Meppen). &amp;#039;&amp;#039;Braom&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bram-har&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bram-haar&amp;#039;&amp;#039;: Besenginster auf einer Anhöhe, Sanddüne = Ginsterhügel /-höhe. Das Bestimmungswort &amp;#039;&amp;#039;bram&amp;#039;&amp;#039; = Dorn, Stachel; aus indogerm. &amp;#039;&amp;#039;bhrom/bhrem&amp;#039;&amp;#039; = eine Spitze bilden; es beschreibt die Einhegung eines Ortes. Das Grundwort &amp;#039;&amp;#039;har/her&amp;#039;&amp;#039; = Frauenhaar, Göttin Ertha, Hera; aus germ. &amp;#039;&amp;#039;hera&amp;#039;&amp;#039;, vgl. althochdtsch./altsächs./altnord. &amp;#039;&amp;#039;har&amp;#039;&amp;#039; benennt einen Ort der Verehrung der (Erd-)Göttin. Es handelte sich also vermutlich um einen ringsum mit Dornen umgebenen Kultplatz, an dem die Erdgöttin verehrt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dalum&lt;br /&gt;
Gegründet in sächsischer Zeit, vor 700 n.&amp;amp;nbsp;Chr., erstmals eindeutig erwähnt um das Jahr 1000 n.&amp;amp;nbsp;Chr. (Corvey). &amp;#039;&amp;#039;Dalamum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dal-ham&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dalem&amp;#039;&amp;#039;: Heim (&amp;#039;&amp;#039;um&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;em&amp;#039;&amp;#039;) im Tal (&amp;#039;&amp;#039;Dal&amp;#039;&amp;#039;) oder niedriger Weideplatz oder Bachniederung („Bääke“), &amp;#039;&amp;#039;ham&amp;#039;&amp;#039; = Winkel. Zwischen Dalum und Geeste lag die [[Burg Vredevort]] an der Ems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geeste&lt;br /&gt;
Gegründet in sächsischer Zeit, vor 700 n.&amp;amp;nbsp;Chr., erstmals eindeutig erwähnt 890–900 (Werden). &amp;#039;&amp;#039;gest&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;geest&amp;#039;&amp;#039;: trockener, unfruchtbarer Sandrücken, mageres Land. &amp;#039;&amp;#039;Geczi&amp;#039;&amp;#039; (890), &amp;#039;&amp;#039;Gehse&amp;#039;&amp;#039; (1350), &amp;#039;&amp;#039;Geiße&amp;#039;&amp;#039; (1649).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hesepe&lt;br /&gt;
Gegründet in sächsischer Zeit, vor 700 n.&amp;amp;nbsp;Chr.; beinhaltet zwei Wortstämme von hohem Alter. Der Name kommt erstmals in den Corveyer Registern um 1000 als &amp;#039;&amp;#039;Hasba&amp;#039;&amp;#039; vor, 1181 erscheint der Ortsname bereits in der jetzigen Form &amp;#039;&amp;#039;Hesepe&amp;#039;&amp;#039;. Das Grundwort &amp;#039;&amp;#039;epe&amp;#039;&amp;#039;, alte Form &amp;#039;&amp;#039;[[-apa|apa]]&amp;#039;&amp;#039;, findet sich in ganz Deutschland, am meisten im Sauerland, und bezeichnet überall einen kleinen Wasserlauf. Man glaubt darin das sanskr. &amp;#039;&amp;#039;Ambhas&amp;#039;&amp;#039; (Wasser), lat. &amp;#039;&amp;#039;amnis&amp;#039;&amp;#039;, alt &amp;#039;&amp;#039;ambnis&amp;#039;&amp;#039;, sowie auch das griech. &amp;#039;&amp;#039;ombros&amp;#039;&amp;#039;, lat. &amp;#039;&amp;#039;imber&amp;#039;&amp;#039; (Platzregen) und ebenfalls das keltisch-irische &amp;#039;&amp;#039;abh&amp;#039;&amp;#039; (Fluss) zu finden, also kurzum ein indogerm. Urstammwort. Schwieriger zu deuten ist das Bestimmungswort &amp;#039;&amp;#039;has&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;häs&amp;#039;&amp;#039; (stets lang gesprochen: &amp;#039;&amp;#039;Häsepe&amp;#039;&amp;#039;). Die alte Form &amp;#039;&amp;#039;Hasba&amp;#039;&amp;#039; (wohl richtiger &amp;#039;&amp;#039;Hasapa&amp;#039;&amp;#039;) kann für Hesepe das &amp;#039;&amp;#039;has&amp;#039;&amp;#039; nicht vom Fluss Hase herleiten, da dann eine den alten Ortsnamen fremde Doppelung vorläge. &amp;#039;&amp;#039;Has&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Haas&amp;#039;&amp;#039; findet sich in Ortsnamen häufig, ohne einen einheitlichen Schluss zuzulassen. Am ehesten ist an die Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;has&amp;#039;&amp;#039; = dunkel, Nebel, zu denken, was auch auf das Wasser der Hase bzw. Ems gut passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Osterbrock&lt;br /&gt;
Gegründet 1907 als &amp;#039;&amp;#039;Gut Geeste&amp;#039;&amp;#039;. 1932 Privatisierung und Umwandlung zur Gemeinde Osterbrock. &amp;#039;&amp;#039;Ossenbruch&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Ochsenbruch&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Osterbrock&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Varloh (bei Meppen)&lt;br /&gt;
Erstmals eindeutig erwähnt 1146 (Corvey, Werden). &amp;#039;&amp;#039;far&amp;#039;&amp;#039; (Schaf, vgl. [[Färöer]], Schafinseln) und &amp;#039;&amp;#039;lo&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;loh&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;la&amp;#039;&amp;#039; (Buschwerk, Wald, lichter Eichenbestand), also eine mit Buschwerk bestandene Schafweide. &amp;#039;&amp;#039;Varnla&amp;#039;&amp;#039; (1146).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Moor-Mitte (bei Twist)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moor-Mitte ist der am westlichsten gelegene, an der Gemeinde Twist grenzende, Ortsteil von Geeste. Moormitte ist der einzige Ortsteil von Geeste, der westlich von der Autobahn A31 liegt. Hier ist das [[Emsland Moormuseum]] angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Heseper Torfwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Torfwerk oder Heseper Torfwerk liegt westlich von Gross Hesepe. Hier ist der Torfverarbeiter [[Klasmann-Deilmann]] angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Einwohnerzahlen nach:&lt;br /&gt;
G. Uelschen: Die Bevölkerung in Niedersachsen 1821 - 1961, Hannover, 1966 für 1821 bis 1961&lt;br /&gt;
Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes, Bd. 20, 1973 für 1971&lt;br /&gt;
www.meppen.de ab 2005 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1885 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1557&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1905 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1530&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3302&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1960 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7300&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1974 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9126&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1980 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9357&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1990 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9419&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2000 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10.924&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2010 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 11.272&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2013 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 11.159&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2024 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 12.480&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Geeste hat den Status einer [[Einheitsgemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Rat der Gemeinde]] Geeste besteht aus 26&amp;amp;nbsp;Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 10.001 und 11.000.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://voris.wolterskluwer-online.de/?quelle=jlink&amp;amp;query=KomVerfG+ND&amp;amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;amp;max=true Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; §&amp;amp;nbsp;46 – Zahl der Abgeordneten], abgerufen am 2. September 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gemeinderat wird durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt. Stimmberechtigt im Rat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Helmut Höke von der CDU.{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Gemeinderatswahl 2021|TITEL2=&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 63,04 %&amp;lt;/small&amp;gt;|JAHRNEU=2021|PARTEI2=SPD|ERGEBNIS2=18.6|PARTEI3=UWG|ERGEBNIS3=7.4|PARTEI1=CDU|ERGEBNIS1=63.5|ERGEBNIS4=7.1|PARTEI4=Grüne|ERGEBNIS5=3.5|ERGEBNISALT1=67.3|ERGEBNISALT2=26.0|ERGEBNISALT3=5.9|ERGEBNISALT4=0|ERGEBNISALT5=0|PARTEI5=AfD|ANMERKUNG3=Unabh. [[Wählergemeinschaft]] Geeste|JAHRALT=2016}}Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026. AfD-Gemeinderatsmitglied seit 2021 ist der Bundestagsabgeordnete [[Danny Meiners]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ratsinfo.geeste.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ratsinfo.geeste.de/bi/pe0051.php?__kpenr=359 |titel=Danny Meiners |werk=ratsinfo.geeste.de |abruf=2025-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den letzten Gemeinderatswahlen kam es zu folgenden Ergebnissen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Partei/Wählergruppe !! 2021&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03454014/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=222&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_555 |titel=Ergebnis Gemeinderatswahl 2021 |abruf=2022-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2016&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.geeste.de/wahlendata/kw-2016/454014_000034/ Website Geeste – Gemeindewahl 2016], abgerufen am 3. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[CDU]] || 16 || 17&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[SPD]] || 5 || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Wählergruppe#Freie Wähler|Unabh. Wählergemeinschaft]] (UWG) || 2 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
!26&lt;br /&gt;
!26&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;| Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
!63,04 %&lt;br /&gt;
!59,12 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Hauptamtlich]]er [[Bürgermeister]] der Gemeinde Geeste ist seit 2014 Helmut Höke (CDU). Bei der letzten Bürgermeisterwahl 2021 wurde er mit 69,37 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang wiedergewählt. Sein Gegenkandidat Ralph Brodel (SPD) erhielt 30,63 Prozent. Die [[Wahlbeteiligung]] lag bei 63,02 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03454014/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=223&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_555 |titel=Ergebnis Bürgermeisterwahl 2021 |abruf=2022-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Höke trat sein Amt zum 1. November 2021 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liste ehemaliger Amtsinhaber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1974–1986: [[Johannes Over]] (zuvor Bürgermeister der Gemeinde Dalum seit 1969)&lt;br /&gt;
* 1986–1991: [[Heinz Aepken]]&lt;br /&gt;
* 1991–1996: [[Gerrit Meyer]]&lt;br /&gt;
* 1996–2001: [[Heinz Aepken]]&lt;br /&gt;
* 2001–2014: [[Hans-Josef Leinweber]] (CDU), erster hauptamtlicher Bürgermeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindedirektor ===&lt;br /&gt;
Zur Zeit der [[Eingleisigkeit|Zweigleisigkeit]] der Kommunalverwaltung gab es neben dem ehrenamtlichen Bürgermeister einen hauptamtlichen Gemeindedirektor, der die Gemeindeverwaltung leitete.&lt;br /&gt;
* 1974–2001: Heinrich Brinkmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Geeste COA.svg|100px|Wappen, Gemeinde Geeste]]&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: In Grün ein schräglinker silberner Wellenbalken, begleitet oben von einem silbernen Bohrturm, unten von einem achtspeichigen silbernen Wagenrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Geeste entstand durch den Zusammenschluss der oben genannten Ortsteile. Alle der früher eigenständigen Gemeinden liegen rechts und links der Ems. Deshalb ist im Wappen der Gemeinde ein weißer Wellenbalken als Zeichen für die Ems. Die Gemeinde ist eine Landgemeinde, deshalb ist der Hintergrund grün. In dieser Gemeinde haben Landwirtschaft und die Erdölförderung eine große Bedeutung, weshalb im Wappen auch ein Bohrturm und ein Wagenrad abgebildet sind. Die acht Speichen des Wagenrads stehen für die acht Altgemeinden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Datei:Banner Geeste.svg|50px|Banner, Gemeinde Geeste]]&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge Geeste.svg|100px|Flagge, Gemeinde Geeste]]&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Die Farben der Gemeinde Geeste sind Grün und Weiß. Das Banner der Gemeinde Geeste ist grün – weiß – grün, 1:3:1, längsgestreift, in der Mitte der oberen Hälfte der weißen Bahn zeigt das Banner das Gemeindewappen. Die Flagge der Gemeinde Geeste ist grün – weiß – grün, 1:3:1, waagerecht gestreift, in der Mitte der weißen Bahn zeigt die Flagge das Gemeindewappen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot;&amp;gt;[https://www.geeste.de/pdf_files/hauptsatzung-22122016_1713_1.pdf Hauptsatzung der Gemeinde Geeste], abgerufen am 16. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Geeste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archiv ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 2010 wurde das Archiv der Gemeinde Geeste im Alten Rathaus in Dalum eingerichtet, das die Unterlagen aller ehemals eigenständigen Gemeinden umfasst und von dem Historiker [[Martin Koers]] geleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erinnerungsort Lager XII Dalum ===&lt;br /&gt;
Seit Juni 2023 befindet sich im denkmalgeschützten Gebäudeensemble des ehemaligen [[Emslandlager Dalum|Emslandlagers XII Dalum]] ein [[Erinnerungsort]] mit einer Dauerausstellung zum Themenkomplex der emsländischen Kriegsgefangenenlager und Außenlager des [[KZ Neuengamme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Groß-Hesepe Emsland Moormuseum.JPG|mini|Moorlandschaft im Emsland Moormuseum Groß Hesepe]]&lt;br /&gt;
Touristische Ziele sind unter anderem:&lt;br /&gt;
* der [[Speicherbecken Geeste|Speichersee in Geeste]]&lt;br /&gt;
* das [[Emsland Moormuseum]] in Groß Hesepe (Moormitte)&lt;br /&gt;
* die historische, restaurierte Ölpumpe in Dalum&lt;br /&gt;
* der nahegelegene Emsblick&lt;br /&gt;
* die Radwanderwege in und um Geeste&lt;br /&gt;
* die ökumenische [[Autobahnkapelle „Jesus – Brot des Lebens“]] am Parkplatz „Heseper Moor“ in Nord-Süd-Richtung an der [[Bundesautobahn 31]] im Gemeindegebiet von Geeste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindungen ==&lt;br /&gt;
* PKW: [[Bundesautobahn 31|A&amp;amp;nbsp;31/Abfahrt 23]], [[Bundesstraße 70|B&amp;amp;nbsp;70]]&lt;br /&gt;
* Bahn: Bahnhof Geeste (RE 15 „[[Emsland-Express]]“ [[Münster]]–[[Emden]] (stündlich)) im Ortsteil Osterbrock&lt;br /&gt;
: {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
! Betreiber&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 1X|5|EVU=1}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* Schiff: [[Dortmund-Ems-Kanal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Gerhard Bekel]] (genannt &amp;#039;&amp;#039;Hermann Eilers&amp;#039;&amp;#039;), (1745–1795), Hochmoorpionier&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Kuhr]] (1892–1971), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Aloys Coppenrath]] (1933–2013), Kaufmann und Unternehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die mit der Gemeinde verbunden sind ===&lt;br /&gt;
* [[Christian Drosten]] (* 1972), Virologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Koers: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde Geeste. Eine Zeitreise in Bildern.&amp;#039;&amp;#039; Sutton Verlag, Erfurt 2015, ISBN 978-3-95400-609-0.&lt;br /&gt;
* Gemeinde Geeste (Hrsg.), Martin Koers: &amp;#039;&amp;#039;„Wer von uns erinnert sich nicht mehr jener langen Leidenszüge von russischen Gefangenen...“. Eine Dokumentation zu den historischen Spuren der Lager Groß Hesepe und Dalum sowie des Lagerfriedhofes (Kriegsgräberstätte Dalum)&amp;#039;&amp;#039;. Geeste 2019, ISBN 978-3-00-063302-7.&lt;br /&gt;
* [[Emsland Moormuseum]] (Hrsg.), Michael Haverkamp: &amp;#039;&amp;#039;Kulturlandschaftsmerkmale und Spuren der Industriekultur.&amp;#039;&amp;#039; Fromm + Rasch, Osnabrück 2024, ISBN 978-3-89946-331-6.&lt;br /&gt;
* Werner Kaemling: &amp;#039;&amp;#039;Atlas zur Geschichte Niedersachsens.&amp;#039;&amp;#039; Gerd J. Holtzmeyer Verlag, Braunschweig 1987, ISBN 3-923722-44-3.&lt;br /&gt;
* Hermann Abels: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Emslandes in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 1929.&lt;br /&gt;
* Ernst Förstemann, Hermann Jellinghaus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Altdeutsches Namenbuch, Band II, 1 und 2: Ortsnamen.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1913/1916 (als Nachdruck: Band II, 2, Hildesheim 1967/1983, ISBN 3-487-01733-4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.geeste.de/ Website der Gemeinde Geeste]&lt;br /&gt;
* [https://www.moormitte.de Website Ortsteil Moor Mitte]&lt;br /&gt;
* [https://www.geeste.de/tourismus-freizeit-und-kultur/erinnerungsort-lager-xii-dalum Erinnerungsort „Lager XII Dalum“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Emsland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4134718-3|LCCN=n83232704|VIAF=138418816}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Emsland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geeste| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emsland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Ems]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Die wahre Raute</name></author>
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