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	<title>Geert Edgar Schlubach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:36:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geert_Edgar_Schlubach&amp;diff=1688456&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert</title>
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		<updated>2023-11-27T11:10:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Edgar Schlubach 2.jpg|miniatur|hochkant|Edgar Schlubach 1962]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geert Edgar Terii-Ae-Tua Schlubach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juli]] [[1909]] in [[Hamburg]]; † [[12. Dezember]] [[2003]] in [[Eutin]]) war ein deutscher [[Architekt]], [[Bühnenbildner]] und [[Collage]]nkünstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war das älteste von 4 Kindern des Hamburger Kaufmanns [[Schlubach &amp;amp; Co.|Hermann Edgar Schlubach]] und dessen Frau Esther Lizzie Carr, einer Urenkelin [[Robert Miles Sloman|Robert M. Slomans]]. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] lebte die Familie einige Jahre in [[Den Haag]], wo sein Vater die niederländische Niederlassung der Firma Schlubach Co. leitete. Dort wurde 1920 sein Bruder [[Jan Schlubach]], geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 nach Hamburg zurückgekehrt besuchte Edgar Schlubach das [[Johanneum (Hamburg)|Johanneum]] bis zum Abitur. 1928–1929 studierte er [[Architektur]] zunächst an der [[Technische Hochschule Dresden|Technischen Hochschule Dresden]], danach an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg]] und legte 1933 bei [[Hans Poelzig]] die Diplomhauptprüfung ab. Schon damals zeigten sich seine besondere zeichnerische Begabung und sein Interesse für das Theater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Tätigkeit als Architekt in diversen Architekturbüros und als Bühnenbildner mit [[Emil Preetorius (Grafiker)|Emil Preetorius]] in München war er 1936 bis 1939 Assistent bei [[Julius Petersen (Architekt)|Julius Petersen]] an der [[Technische Hochschule Braunschweig|Technischen Hochschule Braunschweig]]. Anschließend kam er in das Büro von [[Ernst Zinsser]] in [[Hannover]], wo u. a. Kasernen für [[Spremberg]] und [[Stadtallendorf]] planen musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiben vom 16. März 2001 an Elmar Nolte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1939 wurde er wegen des Abreißens von Plakaten mit der Aufschrift „[[Gott strafe England]]“ angezeigt, von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und erst nach mehreren Verhören, Drohungen und Meldung an das Wehrkreiskommando freigelassen. Daraufhin 1943 zum Kriegsdienst eingezogen, erlitt er 1944 an der [[Operation Neptune|Invasionsfront]] einen Bauchschuss und wurde als Kriegsgefangener im Lager [[Crewe Hall]] interniert&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiben vom 2. Februar 1997 an Elmar Nolte&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach seiner Genesung arbeitete er als Dolmetscher für das britische Militär, dokumentierte seine Umgebung in farbigen Zeichnungen und schuf traumhafte Bühnenbildentwürfe. Vorzeitig entlassen zog er 1947 nach München und war u.&amp;amp;nbsp;a. im Antiquitätenhandel tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Wiederaufbaus nach der [[Währungsreform]] 1948 arbeitete er zunächst als Architekt im Büro [[Otto Apel|Apel, Letocha &amp;amp; Hardt]] in Frankfurt und als Büroleiter bei [[Heinrich Bartmann]] in Münster. 1951 wurde er Assistent bei Ernst Zinsser, der inzwischen zum Professor an die [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technische Hochschule Hannover]] berufen worden war. Es folgte 1954 die Gründung eines eigenen Büros in Hannover, das sich vor allem im Schulbau und Wohnhausbau beschäftigte. Zudem war er ehrenamtlicher Sachverständiger im Baupflege-Beirat der Stadt Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel dazu entwickelte er seine künstlerische Arbeit weiter. Bereits seit 1949 war er Mitglied der [[Kestnergesellschaft]] in Hannover. Studienreisen, bei denen er Zeichnungen und Aquarelle anfertigte, führten ihn nach Mexiko (1950) und Italien (1953 und 1955). Er war befreundet mit Künstlern wie [[Kurt Lehmann (Bildhauer)|Kurt Lehmann]] und [[Eduard Bargheer]], den er auf [[Ischia (Insel)|Ischia]] besuchte, und pflegte eine umfangreiche Korrespondenz, u. a. mit [[Hermann Hesse]]. Ab 1956 begann er, angeregt durch eine Ausstellung mit Werken von [[Kurt Schwitters]], mit der Erstellung eigener Collagen und beteiligte sich an kleineren Ausstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 gab er sein Architekturbüro an seinen Büroleiter Heinz Sperling ab und zog nach Südfrankreich in ein kleines Bauernhaus in Les Gauchers de Blauvac nahe [[Carpentras]], um sich nun ganz auf die Kunst zu konzentrieren und sich um seine inzwischen alleinstehende Mutter zu kümmern, die dort 1971 starb. Neben Zeichnungen, Aquarellen und Collagen schuf er auch Karikaturen und stand in regem Austausch mit dort lebenden Malern wie [[Kurt Kranz]], [[Hans Hermann Steffens]] und [[Siegfried Klapper]]. Während der Sommermonate entwickelte sich das Haus zu einem Treffpunkt befreundeter Architekten, Künstler und Musiker, darunter Heinrich Bartmann, [[Friedrich Wilhelm Kraemer]], [[Wilhelm Landzettel]], [[Rolf Romero]], [[Ernst Zinsser]], [[Eike Hensch]], [[Kurt Sohns]], [[Detlef Kappeler]], [[Yvonne Georgi]], [[Christoph Eschenbach]] und [[Ernest Sauter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 nach Deutschland zurückgekehrt, erwarb er in [[Warburg]] das [[Goldschmidt-Haus]], richtete es als Wohnhaus für sich und einige Freunde her und setzte seine künstlerische Tätigkeit fort. Zeitweise lebte er in Berlin, um wieder als Bühnenbildner mit seinem Bruder Jan zusammenzuarbeiten. 1993 zog er schließlich nach Eutin, wo er bis zu seinem Tod 2003 korrespondierte und Collagen fertigte. Er wurde in der Familiengrabstätte auf dem [[Ohlsdorfer Friedhof]] in Hamburg beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Museum im Stern]] in Warburg ehrte ihn zum 100. Geburtstag mit einer Sonderausstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Projekte (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[File:Am Hohen Ufer (Hannover) IMG 0647.jpg|mini|Schule am Hohen Ufer 3]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang Friedhof Seelhorst.jpg|miniatur|Friedhofseingang Hannover-Seelhorst, Garkenburgstraße]]&lt;br /&gt;
* 1956 [[Schule Am Hohen Ufer|Sonderschule Am Hohen Ufer 3]], Hannover&lt;br /&gt;
* 1958 Fabrikationsneubau der [[Geha-Werke]], Gehaplatz 1, Hannover (zusammen mit Ernst Zinsser)&lt;br /&gt;
* 1960–61 Peter-Petersen-Schule, Böhmerstraße 10, Hannover&lt;br /&gt;
* 1962–64 [[Stadtfriedhof Seelhorst]], Eingangs- und Verwaltungsgebäude und Kapelle 3, Hannover&lt;br /&gt;
* 1965–66 Evangelisches Jugendzentrum, Am Steinbruch 10–12, Hannover&lt;br /&gt;
* 1966 Erweiterung [[Ricarda-Huch-Schule Hannover|Ricarda-Huch-Schule]], Bonifatiusplatz 15, Hannover&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 1958: [[Galerie Brockstedt]], Hannover&lt;br /&gt;
* 1960: [[Galerie Brusberg]], Hannover, neben Werken von [[Carl Buchheister|Buchheister]], [[Fritz Grasshoff|Grasshoff]] und [[Joan Miró|Miró]]&lt;br /&gt;
* 1960: Galerie Pedregal, [[Mexiko-Stadt]]&lt;br /&gt;
* 1961: [[Hanna Bekker vom Rath|Galerie Hanna Bekker vom Rath]], Frankfurt&lt;br /&gt;
* 1989: Galerie Margaret Sittler, Forsthaus [[Morschen|Morschen-Eubach]]&lt;br /&gt;
* 1992 und 2009: [[Museum im Stern]], Warburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Lindau]]: &amp;#039;&amp;#039;Hannover. Wiederaufbau und Zerstörung. Die Stadt im Umgang mit ihrer bauhistorischen Identität.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2001 (2. Auflage), ISBN 3-87706-607-0.&lt;br /&gt;
* Sandra Wamers: &amp;#039;&amp;#039;Lebens-Collagen von Edgar Schlubach&amp;#039;&amp;#039;, in: Neue Westfälische Warburg, 4. Mai 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmale in Hannover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Edgar Schlubach}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/1536 Jan-Schlubach-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]] mit Werken auch von Edgar Schlubach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143460447|VIAF=168095480}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schlubach, Geert Edgar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bühnenbildner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Briten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schlubach, Geert Edgar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schlubach, Geert Edgar Terii-Ae-Tua (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Bühnenbildner und Collagenkünstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juli 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Dezember 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eutin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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