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	<title>Gedser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
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		<updated>2025-12-04T04:42:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Dänemark&lt;br /&gt;
|Name              = &lt;br /&gt;
|Wappen            = &lt;br /&gt;
|Region            = Sjælland&lt;br /&gt;
|Landschaft        = [[Falster]]&lt;br /&gt;
|Kommune           = Guldborgsund&lt;br /&gt;
|Kommune2006       = Sydfalster&lt;br /&gt;
|Amt2006           = Storstrøms&lt;br /&gt;
|Herred            = Falster Sønder&lt;br /&gt;
|Amt1970           = Maribo&lt;br /&gt;
|Sogn              = [[Gedser Sogn]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54.575&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11.93&lt;br /&gt;
|Gründung          = &lt;br /&gt;
|Einwohner         = {{Metadaten Einwohnerzahl DK|376-10387}}&lt;br /&gt;
|Stand             = {{#time: Y|{{Metadaten Einwohnerzahl DK|376-10387|STAND}}}}&lt;br /&gt;
|BEF44             = X&lt;br /&gt;
|Fläche            = &lt;br /&gt;
|Höhe              = &lt;br /&gt;
|Partnerschaften   = &lt;br /&gt;
|PLZ               = 4874&lt;br /&gt;
|Website           = &lt;br /&gt;
|Bild              = Kirche in Gedser.jpg&lt;br /&gt;
|BildBeschriftung  = Die Kirche in Gedser&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gedser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈgɛsəʀ}}] ist eine Stadt mit {{EWZ|DK|376-10387}} Einwohnern (Stand {{EWD|DK}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;BEF44&amp;quot;/&amp;gt; in [[Dänemark]] auf der Insel [[Falster]], südlich von [[Nykøbing Falster|Nykøbing]], und wichtiger [[Fähre|Fährhafen]] für den Verkehr über die [[Ostsee]] zwischen [[Deutschland]] und [[Skandinavien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe der Stadt liegt die [[Gedser Odde]], der [[Geografie|geografisch]] südlichste Punkt Dänemarks und damit ganz [[Skandinavien]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fähren der Reederei [[Scandlines]] fahren im Zweistundentakt nach [[Rostock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer dem Fischerei- und Fährhafen im Süden verfügt Gedser noch über einen [[Marina (Hafen)|Yachthafen]] (&amp;#039;&amp;#039;Gedser Lystbådehavn&amp;#039;&amp;#039;) im Westen der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sydfallster1850.jpg|miniatur|links|Historische Karte von Südfalster, 19. Jahrhundert, vor Existenz von Hafen und Ort Gedser]]&lt;br /&gt;
Bis Ende des 19. Jahrhunderts war der Ort Gedesby, Zentrum des [[Kirchspiel]]s ([[Dänische Sprache|dän.]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Sogn (Dänemark)|Sogn]]&amp;#039;&amp;#039;) [[Gedesby Sogn]] der südlichste Ort auf Falster. Eine Siedlung im Bereich des heutigen Ortes Gedser gab es nicht. Von einem Naturhafen an der Bucht Bøtø Nor östlich von Gedesby fuhren Schiffe nach Deutschland. Um 1870 beschloss man, die Bucht trockenzulegen und einen neuen Fährhafen an der Südspitze von Falster anzulegen. 1883 wurde die Fährlinie [[Eisenbahnfähre Warnemünde–Gedser|Gedser–Warnemünde]] eröffnet. Um den Hafen entwickelte sich der Ort Gjedser (damalige Schreibweise).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedser gehörte bis 1970 zur [[Harde]] [[Falsters Sønder Herred]] im [[Maribo Amt]], ab 1970 zur [[Sydfalster Kommune]] im damaligen [[Storstrøms Amt]], die im Zuge der [[Verwaltungsgliederung Dänemarks|Kommunalreform zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2007]] in der [[Guldborgsund Kommune]] in der [[Region Sjælland]] aufgegangen ist. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 wurde der ehemalige [[Kirchenbezirk (Dänemark)|Kirchenbezirk]] Gedser Kirkedistrikt, in dem Gedser liegt, mit der Abschaffung der dänischen Kirchenbezirke ein selbständiges Sogn [[Gedser Sogn]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ft.dk/dokumenter/tingdok.aspx?/samling/20081/lovforslag/L27/som_fremsat.htm |titel=Gesetzesvorschlag L 27 vom 9. Oktober 2008 |datum=2009-01-22 |sprache=dänisch |offline=ja |archiv-url=https://archive.today/20120906160151/http://www.ft.dk/dokumenter/tingdok.aspx?/samling/20081/lovforslag/L27/som_fremsat.htm |archiv-datum=2012-09-06 |zugriff=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] war Gedser ein besonders exponierter Vorposten der westlichen Staaten gegenüber dem [[Ostblock]]. Anfang der 1960er Jahre kamen noch Ausflugsschiffe aus der DDR bis kurz vor die dänische Küste. Gelegentlich sprangen DDR-Passagiere ab und versuchten an die Küste zu schwimmen. Andere [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|DDR-Flüchtlinge]] erreichten Gedser schwimmend oder mit kleinen Booten von der Mecklenburgischen Küste aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/einestages/kalter-krieg-an-der-ostsee-die-kueste-der-spione-a-1183335.html Kalter Krieg an der Ostsee - Die Küste der Spione] auf www.spiegel.de/einestages, abgerufen am 6. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit war Gedser auch als Militärischer Vorposten interessant. Besonders intensiv wurde der Schiffsverkehr aus dem [[Warschauer Pakt]] beobachtet, der die nahe gelegene [[Kadetrinne]] passierte. Heute weisen noch einige leerstehende Bauwerke auf diese Zeit hin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/einestages/kalter-krieg-an-der-ostsee-die-kueste-der-spione-a-1183335.html Kalter Krieg an der Ostsee - Die Küste der Spione] auf www.spiegel.de/einestages, abgerufen am 6. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1903 bis 1995 war der Ort Ausgangspunkt der [[Eisenbahnfähre|Eisenbahnfährlinie]] [[Eisenbahnfähre Warnemünde–Gedser|Gedser–Warnemünde]], die dann durch die Fährverbindung in den [[Hafen Rostock|Rostocker Überseehafen]] ersetzt wurde. Zwischen 1951 und 1963 bestand als Interimslösung  eine [[Eisenbahnfähre Großenbrode–Gedser]]. Diese Linie war notwendig geworden, da Warnemünde nach 1945 in der [[SBZ]], später in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], lag und die Bundesrepublik Deutschland eine eigene Fährverbindung nach Dänemark benötigte. Die Linie Gedser–Großenbrode wurde durch die [[Vogelfluglinie]] von [[Puttgarden]] nach [[Rødbyhavn]] abgelöst. Von 1963 bis 1990 gab es zusätzlich eine Autofähre Gedser–Travemünde, die als Konkurrent zur Vogelfluglinie fuhr; jene war nach Ausbau des Straßennetzes der Vogelfluglinie nicht mehr rentabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedser Port 2005-09-03.jpg|miniatur|Fährhafen Gedser. Im Hintergrund erkennt man den Yachthafen.]]&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Nykøbing–Gedser|Bahnstrecke nach Nykøbing]] wurde seit 1995 fast völlig durch eine Busverbindung ersetzt. Ein letztes Regionalzugpaar verkehrte jeden Vormittag zwischen Gedser und Kopenhagen, ab dem Sommer 2007 fuhren versuchsweise wieder zwei Zugpaare täglich. Zum 6.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009 wurde der Personenverkehr auf der Gedserbahn von Gedser nach Nykøbing Falster eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.museumstog.dk/?p=kalender&amp;amp;planid=247&amp;amp;lid=247| titel=Afskedstur med Gedserbanen| zugriff=2009-12-07| sprache=Dänisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 2011 wurden die Gleisanlagen im Bereich des Hafens vollständig entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedser liegt am [[Radweg Berlin–Kopenhagen]] und der europäischen [[EuroVelo]]-Route 7 und ist damit nicht nur von Berlin und Kopenhagen, sondern auch von Schweden, Tschechien und Italien mit dem Fahrrad gut erreichbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-7|titel=EuroVelo 7  – EuroVelo|autor=translator2|sprache=de|zugriff=2017-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Auf dem Wege aus der Stadt in östliche Richtung nach &amp;#039;&amp;#039;Gedser Odde&amp;#039;&amp;#039; trifft man auf den historischen Leuchtturm von 1802 – [[Gedser Fyr]], der nicht für den Publikumsverkehr geöffnet ist.&lt;br /&gt;
1957 wurde auf einem bestehenden Turm eines [[Windmotor]]s die von [[Johannes Juul]] konstruierte [[Gedser-Windkraftanlage]] in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dgs.de/news/en-detail/300421-pioniere-der-erneuerbaren-energien-4-johannes-juul/ |titel=Pioniere der Erneuerbaren Energien 4: Johannes Juul |autor=[[Götz Warnke]] |werk=www.dgs.de |hrsg=[[Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie|Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e. V. (DGS)]] |datum=2021-03-30 |abruf=2021-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese war bis 1967 in Betrieb und wurde 1979 reaktiviert, um Daten für das [[Windenergie|Windkraftprogramm]] der [[NASA]] zu gewinnen. Heute gilt die Anlage als „Archetyp“ der „dänischen Windkraftanlage“&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Schaffarczyk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Windenergietechnik.&amp;#039;&amp;#039; München 2012, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; und als großer Durchbruch in der Entwicklungsgeschichte der [[Windkraftanlage]]n&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ele.aut.ac.ir/~wind/en/pictures/juul.htm &amp;#039;&amp;#039;The Wind Energy Pioneers: The Gedser Wind Turbine.&amp;#039;&amp;#039;] Danish Wind Energy Agency. Abgerufen am 28. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Maschinenhaus und Rotor sind heute [[Museum|museal]] ausgestellt. Zudem wurde ihr Design 2006 in [[Dänemarks Kulturkanon 2006|Dänemarks Kulturkanon]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://kum.dk/Documents/Publikationer/2006/Kulturkontakten%202006/kulturkontakten_kulturkanon_2006.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Kulturkanon&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20131029183615}}. Internetseite des Dänischen Kulturministeriums; abgerufen am 28.&amp;amp;nbsp;Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedser Hauptstraße.jpg|mini|Gedser Hauptstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften in der Guldborgsund Kommune}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4535355-4|VIAF=153756589}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vogelfluglinie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Guldborgsund Kommune)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
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