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	<title>Gedinge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T09:20:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gedinge&amp;diff=973179&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lektor w: /* Landwirtschaft und Handwerk */ das gehört m. E. dazu. Im Prinzip gibt es dasselbe auch heute noch, nur nicht mit dieser Bezeichnung. Stichwort Festpreis.</title>
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		<updated>2024-09-22T07:27:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Landwirtschaft und Handwerk: &lt;/span&gt; das gehört m. E. dazu. Im Prinzip gibt es dasselbe auch heute noch, nur nicht mit dieser Bezeichnung. Stichwort &lt;a href=&quot;/index.php/Festpreis&quot; title=&quot;Festpreis&quot;&gt;Festpreis&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gedinge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Art der [[Akkordarbeit]], bei der nur die zu erbringende Leistung vereinbart wird. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Gedinge&amp;#039;&amp;#039; wird nur noch selten verwendet, er wird heute vor allem mit dem [[Bergbau]] assoziiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Gedinge &amp;#039;&amp;#039;Gedinge&amp;#039;&amp;#039;] duden.de, siehe „Gebrauch: [[Bergmannssprache]]“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Branchen wird auch heute noch nach dem Prinzip des Gedingelohns bezahlt. So hat noch am 25. Februar 2010 das [[Bundesarbeitsgericht]] die Weitergeltung der Gedingerichtlinien im Bereich der SR 2 a des Abschnitts A der Anlage 2 MTArb (Gedingerichtlinien) vom 1. April 1964 bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 25. Februar 2010, Aktenzeichen [https://www.bundesarbeitsgericht.de/entscheidung/6-azr-838-08/6 6 AZR 838/08].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufszweige mit Gedinge ==&lt;br /&gt;
=== Bergbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedingstellung.jpeg|mini|Gedingstellung im Bergbau]]&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Arbeit über Tage, z.&amp;amp;nbsp;B. in Werkstätten oder auf Baustellen, war eine direkte Überwachung der Arbeitsleistung der Belegschaft im Bergbau unter Tage nicht möglich. Es bildete sich deshalb schon im 15. Jahrhundert eine spezielle Form der Entlohnung aus: das &amp;#039;&amp;#039;Gedinge&amp;#039;&amp;#039;. Der Arbeiter oder die Arbeitsgruppe wird nach erbrachter Leistung bezahlt, z.&amp;amp;nbsp;B. der Anzahl der geförderten Wagen oder der Länge der [[Streckenauffahrung|aufgefahrenen]] Strecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedinge wird individuell zwischen Ortsbelegschaft (vertreten durch Orts- oder Kameradschaftsältesten) und Betriebsleitung (vertreten durch Steiger oder Obersteiger) ausgehandelt. Häufig wurde ein sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;Probehauen&amp;#039;&amp;#039; unter Aufsicht der Bergbeamten durchgeführt, um genau die angemessene Arbeitsleistung unter den gegebenen Bedingungen festlegen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft und Handwerk ===&lt;br /&gt;
Früher war das Gedinge – mit dieser Bezeichnung – auch in der [[Landwirtschaft]] und im [[Handwerk]] verbreitet. In der Landwirtschaft stand es im Gegensatz zum [[Tagelöhner|Tagelohn]]. Man machte über eine zu liefernde Ware oder eine andere Leistung als Ganzes ein Gedinge, z.&amp;amp;nbsp;B. ein Gedinge mit dem Schmied, ein Jahr lang den [[Hufbeschlag]] bei den Pferden zu leisten. Die Leistung wurde „verdingt“, man sagte: „dem Schmied den Hufschlag auf ein Jahr verdingen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/Adelung-1793/A/Gedinge+(1),+das &amp;#039;&amp;#039;Gedinge&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Johann Christoph Adelung]], &amp;#039;&amp;#039;Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Leipzig 1796, S. 466.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Bischoff]], Heinz Bramann, [[Westfälische Berggewerkschaftskasse]] Bochum: &amp;#039;&amp;#039;Das kleine Bergbaulexikon.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage,  Verlag Glückauf GmbH, Essen, 1988, ISBN 3-7739-0501-7&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, unveränderter Nachdruck der 3. Auflage. Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster KG, Königstein i. Taunus 1994, ISBN 3-7845-6992-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|6|991|spezialkapitel=Gedinge}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Adelung-1793/A/Gedinge+(1),+das &amp;#039;&amp;#039;Gedinge&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Johann Christoph Adelung]], &amp;#039;&amp;#039;Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Leipzig 1796, S. 466.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsstudium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarrechtsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berufsausbildung und -tätigkeit im Bergbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lektor w</name></author>
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