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	<title>Gedenkstein Islandfischerei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T01:12:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gedenkstein_Islandfischerei&amp;diff=2685013&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-23521-24: Die Präsident Herwig war zwar der erste deutsche Fischdampfer, der vor Island verloren ging, sie war aber der zweite, nicht der erste deutsche Fischdampfer. Das war die Sagitta. Die Wiki-Artikel zu beiden Schiffen formulieren es richtig, hier war es falsch formuliert.</title>
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		<updated>2026-04-16T20:23:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Präsident Herwig war zwar der erste deutsche Fischdampfer, der vor Island verloren ging, sie war aber der zweite, nicht der erste deutsche Fischdampfer. Das war die Sagitta. Die Wiki-Artikel zu beiden Schiffen formulieren es richtig, hier war es falsch formuliert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gedenkstein Islandfischerei (Manfred Bartels).JPG|mini|Gedenkstein in Vík í Mýrdal]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gedenkstein Islandfischerei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Vík í Mýrdal]] erinnert an die vor [[Island]] umgekommenen deutschen [[Hochseefischerei|Hochseefischer]] ebenso an die einheimischen Isländer, die [[Schiffbruch|Schiffbrüchige]] unter oft schwierigsten Bedingungen retteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Ehemalige Fischdampferfahrer und Beschäftigte der Fischindustrie gründeten unter der Leitung des Fischerei- und Schifffahrtshistorikers [[Ingo Heidbrink]] Mitte der 1990er Jahre einen Arbeitskreis, der am [[Deutsches Schifffahrtsmuseum|Deutschen Schifffahrtsmuseum]] die Geschichte der deutschen [[Hochseefischerei]] aufarbeitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZ&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;10 Jahre Gedenken an die toten Fischer&amp;#039;&amp;#039; (Nordsee-Zeitung, 7. September 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das vom Arbeitskreis initiierte [[Denkmal (Gedenken)|Denkmal]] wurde von der &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Isländischen Gesellschaft [[Bremerhaven]]/[[Bremen]]&amp;#039;&amp;#039; unterstützt. Finanziert wurde es von der [[Robert Bosch Stiftung]] und aus privaten [[Spende]]n. Das Denkmal wurde im September 2002 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Islands Südküste.JPG|mini|Südküste Islands]]&lt;br /&gt;
Von jeher dienen die fischreichen Gewässer um Island als Nahrungsquelle. Im prosperierenden [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]] wuchs der Bedarf mit der [[Industrialisierung]], die ihrerseits die industrielle [[Hochseefischerei]] ermöglichte. Häufige Stürme und Orkane, offene [[Deck (Schiffbau)|Decks]], unzulängliche Telekommunikation und wenige Häfen machten die Reisen zu gefährlichen Unternehmen. Unsichere [[Landmarke]]n, wechselnde [[Erdmagnetfeld]]er, unberechenbare [[Meeresströmung]]en und mangelhafte [[Befeuerung (Seefahrt)|Befeuerung]] der [[Küste]]n erschwerten die [[Navigation]]. [[Astronomische Navigation]] war kaum möglich. [[Steilküste]]n wie in [[Vestmannaeyjar]] und [[Vestfirðir]] machten [[Menschenrettung]]en von Land oft unmöglich. Bei [[Látrabjarg]] retteten Isländer im Winter 1947 die Besatzung eines englischen Fischdampfers. Als diese Großtat verfilmt werden sollte, gab ein neuerlicher [[Schiffsunfall]] die reale Kulisse unter gleichen Bedingungen. Der überaus eindrucksvolle Film ist in Island erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Präsident Herwig]]&amp;#039;&amp;#039;, der zweite deutsche [[Trawler|Fischdampfer]] überhaupt, [[Strandung|strandete]] als erstes deutscher Fischdampfer 1898 an der Südküste Islands. Es folgten &amp;#039;&amp;#039;Bayern&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;William Jürgens&amp;#039;&amp;#039; (1925), &amp;#039;&amp;#039;Meteor&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Westbank&amp;#039;&amp;#039; (1933) und andere Schiffe. 83 [[Loggerfischerei|Heringslogger]] und [[Trawler]] gingen unter oder strandeten. 1.200 [[Seemann|Seeleute]] [[Ertrinken|ertranken]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DSM&amp;quot;&amp;gt;[https://idw-online.de/de/news45743 Gedenkstein in Vík auf Island (2002)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzten Opfer waren [[Nicolaus Ebeling|&amp;#039;&amp;#039;N. Ebeling II&amp;#039;&amp;#039;]] (1952) und &amp;#039;&amp;#039;[[Johannes Krüss]]&amp;#039;&amp;#039; (1967).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Christian Biedekarken: &amp;#039;&amp;#039;90 Minuten Hoffen und Bangen, den Tod vor Augen&amp;#039;&amp;#039; (private Website) |url=http://www.biedekarken.de/nebeling.htm |wayback=20141027130551   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaum besiedelte [[Hinterland]], [[Fluss]]mündungen, [[Gletscher]] und unüberwindliche Felder von [[Lava]]brocken ließen Gestrandete scheitern. Nachdem der aus [[Geestemünde]] stammende Fischdampfer &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Albert&amp;#039;&amp;#039; am 19. Januar 1903 an der Südküste Islands gestrandet war, irrte die überlebende Mannschaft unter ihrem Kapitän &amp;#039;&amp;#039;Georg Büschen&amp;#039;&amp;#039; elf Tage auf der Suche nach Hilfe die Küste entlang. Drei Seeleute starben. Die Überlebenden wurden vom isländischen Bauern &amp;#039;&amp;#039;Sigurdur Jönsson&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen und versorgt. Der deutsche Konsul &amp;#039;&amp;#039;Thomsen&amp;#039;&amp;#039; initiierte aufgrund dieser Ereignisse den Bau von Schutzhütten, die erste auf eigene Kosten. Es entstanden weitere Hinweisbaken an der Südküste und das [[Reichsmarineamt]] beteiligte sich mit Hinweisblättern für die Schiffsbesatzungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archive.org/stream/islandinvergange02herr/islandinvergange02herr_djvu.txt Island in Vergangenheit und Gegenwart (archive.org)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Kingston_upon_Hull#Rebellion_der_Fischerwitwen|Tote auf See und Folgen]]&lt;br /&gt;
* [[Ferðafélag Íslands]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal ==&lt;br /&gt;
Der Gedenkstein ist ein sieben [[Tonne (Einheit)|Tonnen]] schwerer [[Granit]]fels aus der Nähe von [[Stinstedt|Moorausmoor]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZ&amp;quot; /&amp;gt; Er ist 2,20 m hoch und 1,50 m breit. Umrahmt wird er von [[Basalt]]säulen aus Island. Vier [[Bronze|Bronzetafeln]] tragen in deutscher und [[Isländische Sprache|isländischer Sprache]] die [[Inschrift]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Inschrift&lt;br /&gt;
|Text=ZUM GEDENKEN AN DIE SEELEUTE, DIE IN DER DEUTSCHEN ISLANDFISCHEREI IHR LEBEN VERLOREN. IN DANKBARKEIT UND HOCHACHTUNG DEN ISLÄNDERN, DIE VIELE SCHIFFBRÜCHIGE RETTETEN.&lt;br /&gt;
|Zentriert=1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Tafel zeigt einen gestrandeten Fischdampfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. Frank: &amp;#039;&amp;#039;Reisebericht über die Islandfahrt des Vermessungsschiffes „Meteor“ vom 1.10. bis 2.11.1934&amp;#039;&amp;#039;. Veröffentlichungen des Marineobservatoriums in Wilhelmshaven, NF H. 3 (1936), {{ZDB|1183566-7}}, separate Zählung.&lt;br /&gt;
* Rudolf Höhn: &amp;#039;&amp;#039;Meteorologischer Erfahrungsbericht über die Island-Grönlandfahrt des Vermessungsschiffes „Meteor“ im Februar–März 1935&amp;#039;&amp;#039;. Veröffentlichungen des Marineobservatoriums in Wilhelmshaven, NF H. 3, 1936, separate Zählung.&lt;br /&gt;
* [[Ingo Heidbrink]]: &amp;#039;&amp;#039;Gestrandet unter Island – Schiffsverluste und Seeunfälle der deutschen Hochseefischerei an der isländischen Küste&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Strönd við Ísland&amp;#039;&amp;#039;. Deutsches Schifffahrtsmuseum, Bremerhaven 2002.&lt;br /&gt;
* Ingo Heidbrink: &amp;#039;&amp;#039;German-Icelandic fisheries – history aspects of the development since 1945&amp;#039;&amp;#039;. Proceedings [Offprint Deutsches Schiffahrtsarchiv 26]. Deutsches Schifffahrtsmuseum, Bremerhaven 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|German monument in Vík í Mýrdal}}&lt;br /&gt;
* [http://www.islandfoto.eu/reiseberichte/reiseberichte-island/advent-in-island/8-ein-deutscher-gedankstein.html Ein deutscher „Gedankstein“ (Beate Ulich)]&lt;br /&gt;
* [http://www.monumentum.net/index.php?level=1&amp;amp;CatID=4&amp;amp;inhalt_id=4&amp;amp;do=showDetail&amp;amp;presse=662 Eintrag bei Monumentum.net]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=63.4142| EW=-19.01864|type=landmark|region=IS}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal in Island]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Island)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischereigeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-isländische Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mýrdalur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochseefischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Granitskulptur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bronzeinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Säule (Bauwerk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skulpturengruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skulptur (2002)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei (Island)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maritime Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal (soziales Engagement)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-23521-24</name></author>
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