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	<title>Gedeckter Weg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T03:53:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gedeckter_Weg&amp;diff=447038&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Prüm: /* Literatur */</title>
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		<updated>2024-08-11T15:10:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Waffenplatz.png|miniatur|Idealtypisches Schema zum „gedeckten Weg“:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Waffenplatz,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Bastion,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Graben,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. der gedeckte Weg zwischen Graben und Glacis.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Festung Wuelzburg 4.jpg|miniatur|Der gedeckte Weg (vorne und links) der Festung [[Wülzburg]] bei Weißenburg in Mittelfranken.]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gedeckter Weg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Fachbegriff aus dem [[Festungsbau]]. Er beschreibt einen breiten, auf der [[Contrescarpe]] (feindseitigen Mauer) oder der Außenseite des [[Burggraben|Hauptgrabens]] verlaufenden, durch das ansteigende [[Glacis (Festungsbau)|Glacis]] gegen Feindsicht und -beschuss geschützten Verbindungsweg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den einspringenden Winkeln eines gedeckten Weges befinden sich üblicherweise kurze dreieckige ausspringende Winkel als [[Waffenplatz|Waffenplätze]] des Verteidigers (die Anlage gegen Sicht und Beschuss gedeckter Waffenplätze als Sammelpunkte für [[Ausfall (Taktik)|Ausfälle]] waren ursprünglich der Hauptgrund für die Errichtung &amp;#039;&amp;#039;gedeckter Wege&amp;#039;&amp;#039;). In der Kehle des Waffenplatzes steht meist ein [[Blockhaus (Militär)|Blockhaus]], ein kleines Stein- oder Holzhaus, das zur Verteidigung mit Kanonen und Gewehren eingerichtet ist. Als Verbindungen zum gedeckten Weg dienen die großen [[Friedenstor]]e, die in [[Poterne|Torpoterne]]n oder offenen Einschnitten durch den Wall und auf Brücken oder Dämmen über den Graben führen. Auch benutzt man Rampen oder Treppen, um von der Grabensohle aus auf die Konterescarpe zu steigen. In das Vorgelände gelangt man vom gedeckten Weg durch Einschnitte im Glacis, so genannte &amp;#039;&amp;#039;Sorties&amp;#039;&amp;#039; (franz.: Ausgang). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gedeckte Weg diente der Festung zu verschiedenen Zwecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* als geschützter Transportweg jenseits des Grabens rings um die Festung&lt;br /&gt;
* zur geschützten Aufstellung von vorgeschobenen [[Wachposten]] jenseits des Grabens&lt;br /&gt;
* als Sammelort und Aufnahmestellung für Ausfalltruppen&lt;br /&gt;
* zur Aufnahme und Anbringung künstlicher Hindernisse&lt;br /&gt;
* und in Verbindung mit einer eigenen Brustwehr auch zur niederen [[Bestreichen|Bestreichung]] des nahe gelegenen Vorgeländes (Glacis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Detachiertes Werk|Detachierte Werke]] erhalten bisweilen keinen gedeckten Weg in der beschriebenen Weise, sondern nur einen ein bis zwei Meter breiten geschützten &amp;#039;&amp;#039;Rondengang&amp;#039;&amp;#039;, der sowohl dem Wachdienst als auch der Infanterieverteidigung dienen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Fachbegriffe Festungsbau]]&lt;br /&gt;
* [[Festung]]&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hartwig Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Festungsbaukunst und Festungsbautechnik. Deutsche Wehrbauarchitektur vom XV. bis XX. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Architectura militaris.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). Mit einer Bibliographie deutschsprachiger Publikationen über Festungsforschung und Festungsnutzung 1945–1987. 2. Auflage, Sonderausgabe. Bernard und Graefe, Bonn 1994, ISBN 3-7637-5929-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teil einer Befestigungsanlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Neuzeit)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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