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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gedankenstopp</id>
	<title>Gedankenstopp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T07:45:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gedankenstopp&amp;diff=585241&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MBq: revert: interwiki stattdessen in wikidata korrigiert</title>
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		<updated>2023-10-23T11:54:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;revert: interwiki stattdessen in wikidata korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gedankenstopp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine in den [[1950er]] Jahren entwickelte Technik der [[Verhaltenstherapie]] zum Unterbrechen sich häufig wiederholender, belastender z.&amp;amp;nbsp;B. dysfunktionaler ([[Grübeln#Psychopathologie|Grübeln]]) Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unerwünschte Gedanke oder Gedankengang wird dabei zunächst vom Therapeuten, später vom Patienten selbst, durch ein laut artikuliertes „Stopp“ unterbrochen. Neben der Unterbrechung des Gedankengangs wirkt die durch den lauten Ausruf hervorgerufene [[Schreckreaktion#Physiologische und psychologische Aspekte der Schreckreaktion|Schreckreaktion]] als direkte [[Bestrafung#Psychologie|Bestrafung]] und soll mit zunehmender Übung im Sinne einer zunächst offenen und später [[Verdeckte Konditionierung|verdeckten Konditionierung]] zu einer nachlassenden Auftrittswahrscheinlichkeit der unerwünschten Gedanken führen.	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik sollte nur nach gründlicher [[Verhaltens- und Problemanalyse]] durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass der Patient die Technik versteht und anwenden kann, und um ein besonders schwerwiegendes [[Problemverhalten]] zu ermitteln, an dem gearbeitet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgehensweise ==&lt;br /&gt;
Die [[Patient]]en berichten zunächst ausführlich den unerwünschten Gedanken bzw. Gedankengang. Der [[Therapeut]] ruft jetzt laut „Stopp!“. Dies sollte für den Patienten unerwartet kommen und zu einer [[Schreck]]reaktion führen. Der Patient berichtet anschließend typischerweise, dass der Gedankengang durch das Verhalten des Therapeuten unterbrochen wurde. Dieser Effekt wird als Modell diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Patient wird im Folgenden in die Lage versetzt, den Gedanken schrittweise selbst zu unterbrechen. Zunächst lässt er seinen Gedanken freien Lauf, ohne sie zu berichten, meldet aber über ein vorher vereinbartes Handzeichen, wenn der unerwünschte Gedanke bzw. Gedankengang auftritt. Der Therapeut unterbricht ihn erneut durch ein lautes „Stopp!“. Nach mehrmaliger Übung dieses Vorgehens wird der Patient aufgefordert, den Gedankengang durch ein selbst artikuliertes lautes „Stopp!“ zu unterbrechen. Im folgenden Schritt wird angestrebt, die unerwünschten Gedankengänge zunächst in der Therapiesitzung, später im Alltag durch ein gedanklich (also nicht laut) ausgesprochenes „Stopp!“ zu unterbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Hautzinger]], [[Michael Linden]]: &amp;#039;&amp;#039;Verhaltenstherapiemanual.&amp;#039;&amp;#039; 6., vollst. überarb. und erw. Auflage. Springer Medizin Verlag, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-540-75739-9.&lt;br /&gt;
* P. Parenteau, Y. Lamontagne: &amp;#039;&amp;#039;The thought-stopping technique: a treatment for different types of ruminations?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Canadian journal of psychiatry. Revue canadienne de psychiatrie.&amp;#039;&amp;#039; Band 26, Nummer 3, April 1981, {{ISSN|0706-7437}}, S.&amp;amp;nbsp;192–195. PMID 7016296: „Finally, if good results are not obtained after a maximum of six sessions of therapy, other forms of treatment should be considered.“&lt;br /&gt;
* G. S. Tyron: &amp;#039;&amp;#039;A review and critique of thought stopping research.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Behav Ther Exp Psychiatry.&amp;#039;&amp;#039; Band 10, Nr. 3, Sept 1979, S. 189–192. [[doi:10.1016/j.physletb.2003.10.071]]: „Although thought stopping enjoys widespread clinical use, its effectiveness has yet to be conclusively demonstrated.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychotherapie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kognitive Verhaltenstherapie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MBq</name></author>
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