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	<title>Geburtskanal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:26:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geburtskanal&amp;diff=58692&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-12-02T05:31:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geburtskanal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung für die Organe des weiblichen [[Geschlechtsorgan|Geschlechtssystems]], bzw. die darin befindlichen Hohlräume, die ein Kind bzw. Jungtier zum Zeitpunkt seiner [[Geburt]] passieren muss.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch)|Pschyrembel]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.pschyrembel.de/Geburtskanal/K08J4/doc/Geburtskanal Geburtskanal]&amp;#039;&amp;#039;. Pschyrembel online, zuletzt abgerufen am 18. März 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff findet hauptsächlich Anwendung bei [[Säugetiere]]n einschließlich des [[Mensch]]en, aber auch bei anderen [[Viviparie|lebendgebärenden]] Tieren. Im Fall der Säugetiere umfasst der Geburtskanal den [[Gebärmutterhals]] sowie die anschließende [[Vagina der Säugetiere|Vagina]]. Häufig wird der Begriff auf das knöcherne weibliche [[Becken (Anatomie)|Becken]] (den Beckenkanal) erweitert. Dieses stellt beim Menschen die Haupthürde für das Kind bei der Geburt dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Morphologische Verhältnisse ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Xiphophorus hellerii lyretail female pregnant 02.jpg|mini|Trächtiges lebendgebärendes [[Schwertträger]]weibchen.]]&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Rolle spielen die [[Morphologie (Biologie)|Morphologie]] bzw. Anatomie und die Größenverhältnisse zwischen den engeren Bereichen des Geburtskanals und den Föten, die ihn passieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Reptil]]ien und [[Vögel]]n sind die entsprechenden weiblichen Strukturen Teile des [[Legedarm]]s. Die meisten Reptilienarten sind [[Oviparie|ovipar]]. Auch hier wird manchmal der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Geburtskanal&amp;#039;&amp;#039; verwendet, besonders bei Beschreibungen der [[Legenot]] und ihrer Behandlung. Spezialisierte [[Tierarzt|Tierärzte]] vergewissern sich bei den Untersuchungen, dass das Verhältnis von Eigröße und Beckendurchmesser eine Eiablage erlaubt. Bei weichschaligen Eiern ist während der Beckenpassage eine gewisse Komprimierung möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Hänse, Sandra Schroff, Michael Pees: &amp;#039;&amp;#039;Die Diagnostik der Legenot bei Reptilien&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Therapie der Legenot bei Reptilien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Blaue Hefte.&amp;#039;&amp;#039; Proceedings 5. Leipziger Tierärztekongress, Band 1, 2009, S. 549–557. [https://core.ac.uk/download/pdf/226141324.pdf#page=563 (core.ac.uk)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Menschen muss eine Diskrepanz zwischen dem Umfang des kindlichen Schädels und der Weite des mütterlichen Beckens durch eine sich an die Form des Geburtskanals in der Beckenenge anpassende Verformung des Kopfes überwunden werden, wobei sich die Ränder der [[Schädel]]knochen an den noch offenen breiten [[Sutur]]en übereinanderschieben.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Bahnemann: &amp;#039;&amp;#039;Über die Bedeutung der Zusammenhänge zwischen dem Geburtsvorgang und den mit Schädelverformungen und Gesichtsasymmetrien korrelierenden Kieferanomalien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Orofacial Orthopedics / Fortschritte der Kieferorthopädie.&amp;#039;&amp;#039; Mai 1986. [https://link.springer.com/article/10.1007/BF02168847 (link.springer.com)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Weibliche Geschlechtsgänge bei Säugetieren 1.png|mini|hochkant=1.8|Schematische Darstellung der embryonalen Anlagen des Geburtskanals bei verschiedenen Säugetieren mit dem [[Sinus urogenitalis]].]]&lt;br /&gt;
Viele Säugetiere haben doppelte oder geteilte Uteri ([[Uterus bicornis]]),&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rüdiger Wehner]], [[Walter Gehring]]: &amp;#039;&amp;#039;Zoologie&amp;#039;&amp;#039;. Georg Thieme Verlag, Stuttgart/New York 1990, S. 746.&amp;lt;/ref&amp;gt; die einen für die Tierart normalen Geburtsablauf erlauben. Beim Menschen gibt es diese nur als seltene [[Fehlbildungen der Gebärmutter]]. Sie bedeuten [[Schwangerschaft#Risikoschwangerschaft|Risikoschwangerschaften]] und [[Risikogeburt]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Pfleiderer, Meinert Breckwoldt, Gerhard Martius: &amp;#039;&amp;#039;Gynäkologie und Geburtshilfe.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Thieme Verlag, 2001, S. 26, 419.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem für die [[Quadrupedie|vierbeinige]] Fortbewegung ausgelegten Körperbau der Säugetiere, auch bei dem der anderen [[Primaten]], verlaufen die Geburten meistens leichter als beim Menschen. Beim Menschen hat sich im Zusammenhang mit dem aufrechten Gang und dem im Laufe der [[Hominisation]] zunehmendem Kopfumfang der [[Neugeborenes|Neugeborenen]] eine &amp;#039;&amp;#039;relative&amp;#039;&amp;#039; Enge im Bereich des knöchernen Beckens entwickelt. Diese ist für die Geburtsverläufe von Nachteil, sie bietet aber bessere Unterstützung, um das Gewicht der Eingeweide und eines großen menschlichen Fötus während einer langen Schwangerschaft zu tragen. Studien deuten darauf hin, dass der [[Bipedie|zweibeinige Gang]] zu einer Verringerung der Flexibilität der [[Schambeinfuge]] geführt hat. Diese öffnet sich bei Säugetieren mit großen Föten weiter als beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enge des Geburtskanals speziell beim anatomisch modernen [[Mensch]]en (&amp;#039;&amp;#039;Homo sapiens&amp;#039;&amp;#039;) führte zu einem relativ hohen Risiko der Neugeborenen- und [[Müttersterblichkeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;Anastasia Makhanova: &amp;#039;&amp;#039;Narrowing Birth Canal.&amp;#039;&amp;#039; In: T. K. Shackelford, V. A. Weekes-Shackelford (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of Evolutionary Psychological Science.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Cham 22. April 2021. [https://link.springer.com/referenceworkentry/10.1007/978-3-319-19650-3_323 (link.springer.com)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias Gruss, Daniel Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;The evolution of the human pelvis: changing adaptations to bipedalism, obstetrics and thermoregulation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Philosophical Transactions for the Royal Society, Biological Sciences.&amp;#039;&amp;#039; 5. März 2015. [https://royalsocietypublishing.org/doi/full/10.1098/rstb.2014.0063 (royalsocietypublishing.org)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ekaterina Stansfield, Krishna Kumar, Philipp Mitteroecker, Nicole D. S. Grunstra: &amp;#039;&amp;#039;Biomechanical trade-offs in the pelvic floor constrain the evolution of the human birth canal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;PNAS, Anthropology.&amp;#039;&amp;#039; 14. April 2021. [https://www.pnas.org/doi/abs/10.1073/pnas.2022159118 (pnas.org)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies ist einer der Gründe, warum es in allen Kulturen üblich wurde, den Frauen [[Geburtshilfe]] zu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geburtskanal des Menschen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geburtskanal 1.png|mini|hochkant=1.8|Die für die [[Geburtsmechanik]] bedeutsamen Bereiche.]]&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Gray238.png|195|Gray239.png|195|Weibliches knöchernes Becken von oben und von unten gesehen mit Einzeichnung der inneren [[Beckenmaß]]e}}&lt;br /&gt;
Der menschliche Geburtskanal besteht aus dem knöchernen Becken mit den Beckenräumen des großen und kleinen Beckens sowie aus dem Weichteilrohr und dem Weichteilansatzrohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Knöchernes Becken ===&lt;br /&gt;
Die Grenzebene zwischen dem großen und kleinen Becken bezeichnet man als [[Linea terminalis]]. Sie verläuft vom Bereich des Promontoriums zum oberen Rand der [[Schambeinfuge|Symphyse]]. Geburtsmechanisch wichtig ist die Unterteilung des kleinen Beckens in den Beckeneingangsraum, die Beckenhöhle und den Beckenausgangsraum.&lt;br /&gt;
* Der Beckeneingangsraum beginnt an der Ebene zwischen dem Promontorium und dem oberen Rand der Symphyse.&lt;br /&gt;
* Die Beckenhöhle reicht vom Rand des Beckeneingangsraums bis zur Ebene zwischen dem Ende des [[Kreuzbein]]s und dem unteren Rand der Symphyse. Die Spinae ossis ragen von beiden Seiten her in die Beckenhöhle, deshalb ist hier mit (im [[Mittelwert]]) 10,5 cm die engste Stelle im Querdurchmesser des kleinen Beckens, die sog. „Beckenenge“.&lt;br /&gt;
* Der Beckenausgangsraum wird seitlich durch die Levatorschenkel begrenzt, das verengt ihn nach unten hin. Der Längsdurchmesser von der Steißbeinspitze zum unteren Rand der Symphyse beträgt im Mittelwert 12 cm. Das [[Steißbein]] kann ein wenig nach hinten gebogen werden, so dass der Längsdurchmesser um 1 bis 2 cm erweitert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem infolge der [[Wehe|Eröffnungswehen]] der vorangehende Teil des Kindes um den Bogen um das Promontorium herumgeschoben wurde, hat nur das unterhalb der Linea terminalis liegende kleine Becken für den weiteren [[Geburtsmechanik|Geburtsmechanismus]] Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weichteile ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Weichteilrohr&amp;#039;&amp;#039; als innerer Bereich des Geburtskanals besteht aus dem unteren Segment der [[Gebärmutter]], dem [[Cervix uteri|Gebärmutterhals]] und dem [[Beckenboden]]. Beim Austritt des kindlichen Kopfes aus dem knöchernen Becken entfalten sich [[Vagina des Menschen|Vagina]] und Beckenboden nach außen und verlängern den Geburtskanal als &amp;#039;&amp;#039;Weichteilansatzrohr&amp;#039;&amp;#039; um mehrere Zentimeter, besonders am [[Perineum|Damm]]. Bei medizinischer [[Indikation]] kann die Verlängerung (evtl. unter [[Lokalanästhesie]]) per [[Dammschnitt]] geöffnet werden, um die Geburt des Kopfes zu erleichtern und einem Riss vorzubeugen.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Pfleiderer, Meinert Breckwoldt, Gerhard Martius: &amp;#039;&amp;#039;Gynäkologie und Geburtshilfe.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Thieme Verlag, 2001, S. 378–380, 398.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folgen der Beckenenge ===&lt;br /&gt;
Geburten können die Weichteile strapazieren. Der Beckenboden wird starken Zugkräften ausgesetzt und erheblich gedehnt, weshalb infolge von Geburten Störungen der Beckenbodenfunktion und [[Harninkontinenz]] häufige chronische Gesundheitsprobleme bei Frauen darstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Tunn, Engelbert Hanzal, Daniele Perrucchini: &amp;#039;&amp;#039;Urogynäkologie in Praxis und Klinik&amp;#039;&amp;#039;. 3. Ausgabe. De Gruyter Verlag, 7. September 2021. [https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;lr=&amp;amp;id=QAZGEAAAQBAJ&amp;amp;oi=fnd&amp;amp;pg=PA7&amp;amp;dq=Geburtskanal+Amphibien&amp;amp;ots=f9_DPcjB_z&amp;amp;sig=sks2cq_fI69632KiCdSyYhwsevc#v=onepage&amp;amp;q=Geburtskanal%20Amphibien&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei 4 bis 6 Prozent der Schwangerschaften besteht vor der Geburt ein Missverhältnis zwischen dem Kopfumfang des Kindes und den Innendurchmessern des knöchernen Beckens ([[Beckenmaße]]), das eine vaginale Geburt unmöglich macht. [[Obstruktion (Medizin)|Obstruierte]] [[Wehe]]n aufgrund eines ungünstigen Größenverhältnisses können ohne [[Kaiserschnitt]] zu Verletzungen des ungeborenen Kindes und der Schwangeren und für beide zum Tod führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit bei [[Geburtsstillstand|Geburtsstillständen]] Kaiserschnitte durchgeführt werden, wurde der [[Selektion (Evolution)|Selektionsdruck]] auf die Beckeninnenmaße der Frauen und die Größe der Ungeborenen aufgehoben. Damit nimmt die moderne Geburtshilfe Einfluss auf die menschliche [[Evolution]]. Nach Berechnungen in einer Studie dürften die regelmäßigen Anwendungen lebensrettender Kaiserschnittentbindungen, die wegen eines Missverhältnisses vorgenommen wurden, evolutionär bereits zu einer Erhöhung der Rate an ungeborenen Kindern mit relativ großem Kopfumfang geführt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Mihaela Pavličev, Roberto Romero, Philipp Mitteroecker: &amp;#039;&amp;#039;Evolution of the human pelvis and obstructed labor: new explanations of an old obstetrical dilemma.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Obstetrics and Gynecology.&amp;#039;&amp;#039; Band 222, Ausgabe 2, Januar 2020, S. 3–16. [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0002937819308191 (sciencedirect.com)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;S. M. Günter, A. Gross, M. H. Carstensen: &amp;#039;&amp;#039;Stellenwert der MR-Pelvimetrie zur Beurteilung eines cephalopelvinen Missverhältnisses.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geburtshilfe und Frauenheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; 2006. [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2006-952719 (thieme-connect.com)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Wittman, M. A. Blackburn, L. Lewis Wall, L Lewis: &amp;#039;&amp;#039;The Evolutionary Origins of Obstructed Labor: Bipedalism, Encephalization, and the Human Obstetric Dilemma.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Obstetrical &amp;amp; Gynecological Survey.&amp;#039;&amp;#039; Band 62, Ausgabe 11, November 2007, S. 739–748. [https://journals.lww.com/obgynsurvey/Abstract/2007/11000/The_Evolutionary_Origins_of_Obstructed_Labor_.23.aspx (journals.lww.com)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;April Nowell, Helen Kurki: &amp;#039;&amp;#039;Moving Beyond the Obstetrical Dilemma Hypothesis: Birth, Weaning and Infant Care in the Plio-Pleistocene.&amp;#039;&amp;#039; In: R. Gowland, S. Halcrow (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Mother-Infant Nexus in Anthropology. Bioarchaeology and Social Theory.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Cham 26. Oktober 2019. [https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-030-27393-4_10 (link.springer.com)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;B. Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Die Evolution des menschlichen Beckens und die Bedeutung für die Geburt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Speculum.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 36, Band 2, 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückbildung ===&lt;br /&gt;
Nach der Dehnung der Weichteile des Geburtskanals durch den Geburtsvorgang erfolgt die [[Schwangerschaftsrückbildung]] durch Uteruskontraktion, Abbau überschüssig gewordener Muskelsubstanz, Regeneration des [[Endometrium]]s sowie Straffung der Beckenbodenmuskulatur, die wieder ihre Verschlussfunktion erfüllt. Während der Geburt ist die Vagina Teil des Geburtskanals. Nach einer Regenerationszeit, kann die Vagina wieder als Sexualorgan dienen und vaginaler [[Sex nach einer Geburt|Intimverkehr post partum]] wird möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Pfleiderer, Meinert Breckwoldt, Gerhard Martius: &amp;#039;&amp;#039;Gynäkologie und Geburtshilfe.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Thieme Verlag, 2001, S. 436–438.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jolanda Rentsch: &amp;#039;&amp;#039;Sexualität nach der Geburt – Lust und Frust.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gynäkologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, 2016, S. 10–12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geburtsdilemma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibliches Geschlechtsorgan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vagina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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