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	<title>Gebr. Ludewig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T16:46:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gebr._Ludewig&amp;diff=851263&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-72091: Typo, Ergänzungen nach angegebener Quelle</title>
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		<updated>2026-01-06T23:39:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo, Ergänzungen nach angegebener Quelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lineup.5.JPG|mini|Rechts: ein Anderthalbdecker-[[Oberleitungsbus]] aus [[Aachen]] von [[Henschel &amp;amp; Sohn|Henschel]] mit einem Aufbau der Gebr. Ludewig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trole mendocino.JPG|mini|Ein [[Trolleybus Solingen]] mit Ludewig-Aufbau, hier 2008 noch im Einsatz in der argentinischen Stadt [[Mendoza (Stadt)|Mendoza]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gebr. Ludewig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; betrieb eine [[Karosseriebauunternehmen|Karosseriefabrik]] in [[Essen]]. Es machte sich vor allem als Hersteller von [[Omnibus]]sen einschließlich [[Oberleitungsbus]]sen und insbesondere von [[Anderthalbdecker]]bussen einen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Firmengeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Das Unternehmen begann 1909 in Essen unter der Firma „Kopp &amp;amp; Ludewig“ Aufbauten für [[PKW]] und [[Kombinationskraftwagen|Kombis]] herzustellen. Ab 1919 bestand der Standort an der Steeler Straße 199, der von den Brüdern Josef und Rudolf unter dem Namen „Gebr.&amp;amp;nbsp;Ludewig GmbH“ geführt wurde. In den 1920er Jahren erhielt man die Werksvertretung von [[Bugatti]]. Es wurden Sonderkarosserien wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Cabriolet]]s aufgebaut. Dafür wurde das Patent eines auch während der Fahrt zu öffnendem Verdeck benutzt, die auch später verwendete Bezeichnung „Aero“ wurde dabei eingeführt. Ab 1934 wurden Karosserien für Omnibusse vor allem auf [[Fahrgestell]]en von [[Opel Blitz 3,6|Opel]] hergestellt, darunter auch [[Stromlinienfahrzeug|stromlinienförmige]] Autobahn-Schnellbusse.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Gudrian, Alfred Loges, Andreas Tacke: &amp;#039;&amp;#039;Gebrüder Ludewig · Firmengeschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;80 Jahre Omnibusse in Essen 1925–2005&amp;#039;&amp;#039;, Sternfahrt, Ausg. Nr.&amp;amp;nbsp;36 vom April 2006, Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft EVAG, S.&amp;amp;nbsp;92–95&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] folgten militärische Busse mit zunehmend vereinfachten Aufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Krieg wurden weiter Opel-Blitz-Fahrgestelle, aufgrund der Materialknappheit mit sehr einfachen, Busaufbauten aufgebaut. Bereits verfügbare [[Büssing AG#Omnibustyp 5000 T, 5000 TU|Büssing]]-Fahrgestelle konnten mit größeren Bus-Karosserien komplettiert werden. Eine Besonderheit der Gebr. Ludewig war ab 1949 die Entwicklung von Anderthalbdecker-Omnibussen, die auf Büssing- und Krupp-Fahrgestellen aufgebaut wurden. Auch einige Fahrgestelle von [[Henschel &amp;amp; Sohn|Henschel]] wurden mit neuen Anderthalbdecker-[[Oberleitungsbus]]-Aufbauten erneuert.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Loges, Andreas Tacke, Gerhard Gudrian: &amp;#039;&amp;#039;Vom ersten 1½-Decker bis zum Wagen 3902&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;80 Jahre Omnibusse in Essen 1925–2005&amp;#039;&amp;#039;, Sternfahrt, Ausg. Nr.&amp;amp;nbsp;36 vom April 2006, Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft EVAG, S.&amp;amp;nbsp;138–145&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle verfügten über einen abgesenkten Heckbereich, der auf einem Patent von 1936 beruhte, und darüber ein zweites Deck. So konnte das Sitzplatzvolumen bei kaum mehr Fahrzeuglänge gesteigert werden. Wegen des erhöhten Fahrzeuggewichts wurden die Fahrgestelle hinten mit einer zusätzlichen [[Schleppachse]] ausgerüstet. Durch das abgesenkte Heck betrug die Gesamthöhe des Busses nur 3,8&amp;amp;nbsp;m. Vor allem in den Großstädten [[Nordrhein-Westfalen]]s waren Anderthalbdecker im [[Stadtbus|Linienbusbereich]] bei längeren Fahrtstrecken beliebt, um z.&amp;amp;nbsp;B. Nachbarstädte miteinander zu verbinden. Im [[Reisebus]]bereich sah man Anderthalbdecker seltener, obwohl ab 1960 der Betrieb von [[Busanhänger]]n verboten wurde. Im Reiseverkehr wurden die Sitzplätze im Unterdeckbereich von den Fahrgäste nicht gerne angenommen; im Linienverkehr befand sich bei frühen Modellen in diesem Bereich der niederflurige Einstiegsperron und daneben der [[Schaffnersitz]]. Im Linienverkehr ermöglichte diese Bauweise einen schnellen Zustieg der Fahrgäste. Nach Einführung des Einmannbetriebs änderte sich die Richtung des [[Fahrgastfluss]]es, so dass der Einstieg nun vorn beim Fahrer war. Einer der bisherigen Vorteile ging damit verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Erfolg beim Bau von Anderthalbdeckern im Linienbusgeschäft vernachlässigte Ludewig den Markt für Reisebusse. An [[Stadtbus (Fahrzeug)|Stadtbussen]] karosserierte Ludewig auch einige Krupp- und Büssing-Fahrgestelle. Mitte der 1950er Jahre konstruierte Ludewig auch einen eigenen [[Midibus|kleineren Bus]] mit [[Heinrich Kämper Motorenfabrik|Kämper]]-Dieselmotor im Heck für den Einmannbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ludewig H 4000&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;80 Jahre Omnibusse in Essen 1925–2005&amp;#039;&amp;#039;, Sternfahrt, Ausg. Nr.&amp;amp;nbsp;36 vom April 2006, Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft EVAG, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab den 1960er Jahren kamen verstärkt [[Gelenkbus]]se auf, die ebenfalls über ein größeres Fahrgastvolumen verfügen. Diese Busse wurden zunächst von anderen [[Karosseriebauunternehmen|Aufbauherstellern]] wie [[Gaubschat Fahrzeugwerke|Gaubschat]] in [[West-Berlin|Berlin]], [[Göppel Bus|Göppel]] in Augsburg und [[Walter Vetter Karosserie- und Fahrzeugbau|Vetter]] in [[Fellbach]] gefertigt. Ab 1968 stellte Ludewig auf Fahrwerken von Daimler-Benz und Büssing mit Unterflurmotor auch selbst Gelenkbusse her. Später wurden Busse zunehmend von den marktbeherrschenden [[Nutzfahrzeughersteller]]n [[Mercedes-Benz-Bus|Daimler-Benz]] und [[MAN Nutzfahrzeuge|MAN]] komplett selbst hergestellt. Das Unternehmen Ludewig musste deshalb 1976 die Omnibusherstellung aufgeben. Die Fertigung von Anderthalbdeckerbussen führte noch bis 1983 das Unternehmen Vetter fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Betrieb an der Steeler Straße in Essen firmierte zuletzt als &amp;#039;&amp;#039;Gebr.&amp;amp;nbsp;Ludewig GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039;, er hatte sich auf die Reparatur von Omnibussen und die Herstellung von Sonderauf- bzw. umbauten spezialisiert, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Bücherbus]]se, Blutspendebusse und Infomobile. So stattete Ludewig die [[Spurbus|spurgeführten]] [[Duo-Bus]]se ([[Mercedes-Benz O&amp;amp;nbsp;405&amp;amp;nbsp;G]]TD) der [[Essener Verkehrs-AG|EVAG]] zur Bedienung der Mittelbahnsteige in den [[Stadtbahn Essen|U-Stadtbahn]]-Tunneln mit linksseitigen Falttüren aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Januar 2015 wurde bekannt, dass die Firma [[Insolvenz]] angemeldet hatte. Zunächst lief der Betrieb noch weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Janet Lindgens |url=https://www.waz.de/staedte/essen/article10270030/ludewig-insolvent-mitarbeiter-erleichtert.html |titel=Ludewig insolvent – Mitarbeiter erleichtert |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2015-01-24 |abruf=2015-01-26 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2018 wurden die Werksanlagen abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Tacke u. a.: &amp;#039;&amp;#039;80 Jahre Omnibusse in Essen 1925–2005&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Sternfahrt&amp;#039;&amp;#039;, Ausg. Nr.&amp;amp;nbsp;36 vom April 2006, Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft EVAG, S.&amp;amp;nbsp;24, 40–42, 49, 51, 54, 59–61, 63–65, 68–70, 72–76, 82, 91–95, 137–145&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wolfgang H. Gebhardt&lt;br /&gt;
   |Titel=Deutsche Reiseomnibusse&lt;br /&gt;
   |Verlag=Motorbuch-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-613-03037-4&lt;br /&gt;
   |Seiten=139/140}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche Lkw- und Omnibusmarken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludewig, Gebr.}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Omnibushersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Oberleitungsbushersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Karosseriehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2015]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-72091</name></author>
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