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	<title>Gebirgsbahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gebirgsbahn&amp;diff=197985&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chemnitzer Eisenbahner am 20. April 2026 um 15:33 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-20T15:33:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Bahnstreckentyp Gebirgsbahn; zur anderen Bedeutungen siehe [[Gebirgsbahn (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Längenprofile der bedeutendsten Bergbahnen der Welt (1896).jpg|mini|Längenprofile der bedeutendsten Bergbahnen der Welt (1896)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Semmering-09590u.jpg|mini|Typische Trassierung einer Gebirgsbahn: [[Semmeringbahn]] bei der Krauselklause]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-08-02 13-05-17 Switzerland Alp Grüm.jpg|mini|Künstliche Verlängerung der Trasse durch eine [[Kehre (Eisenbahn)|Kehre]] unterhalb der Station [[Alp Grüm]] der [[Berninabahn]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Biaschina Intermodal.jpg|mini|Talwärtsfahrender Zug auf der [[Gotthardbahn]]: die Züge müssen mit mehreren Lokomotiven versehen werden, um die 26 ‰ Steigungen der Rampen zu überwinden. Im Hintergrund ist die künstliche Längenentwicklung der Strecke auf drei Ebenen sichtbar.]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gebirgsbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Eisenbahnstrecke]], die ein [[Gebirge]] überquert oder dieses mit einem [[Scheiteltunnel]]&amp;lt;ref&amp;gt;Fabien Lüthi: [https://energeiaplus.com/2020/08/28/nouveau-tunnel-nouvelle-efficacite/?translateto=de &amp;#039;&amp;#039;Neuer Tunnel, neue Effizienz.&amp;#039;&amp;#039;] In &amp;#039;&amp;#039;energeiaplus&amp;#039;&amp;#039;, einem Magazin des [[Bundesamt für Energie|Bundesamts für Energie]]. 28. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; durchquert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://d-nb.info/gnd/4134719-5|titel = Gebirgsbahn|datum = 1986|zugriff = 2014-01-26|werk = Katalog der Deutschen Nationalbibliothek}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] führt meist in topographisch schwierigem Gelände über einen [[Gebirgspass]] und muss dabei große [[Höhenunterschied]]e überwinden, was neben der großen [[Steigung]] auch durch künstliche Verlängerung der Strecke geschieht. Der Bau und Betrieb von Gebirgsbahnen ist im Vergleich zu Bahnen im [[Ebene (Geographie)|Flachland]] aufwändiger. Im Gegensatz zu [[Bergbahn]]en dienen Gebirgsbahnen nicht hauptsächlich einem touristischen Zweck und sind mit dem übrigen Schienennetz verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://www.zeno.org/nid/20011413883|titel = Gebirgsbahnen|werk = Röll: Enzyklopädie des Eisenbahnwesens|zugriff = 2014-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://www.zeno.org/nid/20006027202|werk = Lueger: Lexikon der gesamten Technik|titel = Gebirgsbahnen|zugriff = 2014-01-26|datum = 1906}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trassierung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Belgrad-Bar railroad profile.jpg|mini|Streckenprofil der [[Bahnstrecke Belgrad–Bar|Strecke Belgrad–Bar]], einer 476&amp;amp;nbsp;km langen Normalspur-Gebirgsbahn, die seit 1976 die Donauebene mit dem Mittelmeer über das Dinarische Gebirge hinweg verbindet. Sie gilt als &amp;#039;&amp;#039;Gigant unter den europäischen Gebirgsbahnen&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
Die meisten Gebirgsbahnen weisen eine Linienführung mit Steigungen über 20 ‰ auf. [[Normalspur]]ige [[Hauptbahn]]en wurden mit Steigungen bis 35 ‰ ausgeführt, im Falle der [[Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main]] auch 40&amp;amp;nbsp;‰, bei den [[Schmalspurbahn]]en hält die [[Berninabahn]] mit 70&amp;amp;nbsp;‰ Steigung den Rekord. Seltener verfügen die Gebirgsbahnen über [[Zahnradbahn|Zahnstangen]]-Abschnitte, die bei Schmalspurbahnen Neigungen bis 246&amp;amp;nbsp;‰ möglich machen.&amp;lt;ref&amp;gt;Steilstrecke der [[Luzern-Stans-Engelberg-Bahn]], in Betrieb bis 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die Maximalsteigung der Strecke nicht überschritten wird, muss die Trasse mittels [[Kehre (Eisenbahn)|Kehren]], [[Spitzkehre (Eisenbahn)|Spitzkehren]], [[Eisenbahntunnel#Kehrtunnel|Kehrtunneln]] oder Kehren in [[Seitental|Seitentälern]] verlängert werden. Die Strecken weisen meist viele Kunstbauten in Form von [[Tunnel]]n und [[Brücke]]n, sowie [[Damm (Wall)|Dämme]] und [[Einschnitt (Verkehrsweg)|Einschnitte]] auf. In höheren Lagen muss zudem die Trasse vor [[Schnee]], [[Lawine]]n und [[Steinschlag]] geschützt werden, weshalb oft [[Galerie (Verkehrsbauwerk)|Galerien]] errichtet werden. Die [[Passhöhe]] wird vielfach durch einen [[Scheiteltunnel]] unterquert. Um die Anzahl der Kunstbauten zu begrenzen, haben die Strecken enge [[Kurvenradius|Kurvenradien]]. Bei Normalspurbahnen liegen die kleinsten Kurvenradien üblicherweise zwischen 180 und 350&amp;amp;nbsp;m, bei Schmalspurbahnen zwischen 42&amp;lt;ref name=&amp;quot;gmf44&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= Michael Nold |Titel= Die Infrastruktur-Diesellokomotiven Gmf 4/4 II der Rhätischen Bahn |Sammelwerk=[[Schweizer Eisenbahn-Revue]] |Nummer= 06 |Datum= 2018-06 |Seiten= 308–313}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 120&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb ==&lt;br /&gt;
Die steilen Strecken verlangen stärkere bzw. zusätzliche Lokomotiven für die Züge oder eine Teilung der Züge für den Transport über das Gebirge. Einige Bahnen verwenden abschnittsweise [[Zahnradbahn|Zahnstangenstrecken]] zur Überwindung von starken Steigungen, früher waren auch Bahnen nach [[Fell-Lokomotive|System Fell]] üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterhalt der Trasse im Gebirge ist aufwändiger, weil der Transport von Baumaterial im steilen Gelände kompliziert ist und oft durch Naturgewalten verursachte Schäden repariert werden müssen. Viele Gebirgsbahnen haben einen Scheitelpunkt von über 1000&amp;amp;nbsp;Meter, so dass in höheren Lagen regelmäßig Schnee geräumt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Power exits Lower Spiral.jpg|mini|Zug in Kanada beim Verlassen des unteren der zwei Spiral Tunnels]]&lt;br /&gt;
Die für die [[Filstalbahn]] von 1847 bis 1850 errichtete [[Geislinger Steige]] gilt als die erste Gebirgsquerung einer Eisenbahn in [[Kontinentaleuropa]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;muehl-seidel-1980-40&amp;quot;&amp;gt;Albert Mühl, Kurt Seidel: &amp;#039;&amp;#039;Die Württembergischen Staatseisenbahnen&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Konrad-Theiss-Verlag, Stuttgart 1980, ISBN 3-8062-0249-4, S.&amp;amp;nbsp;40–42.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Amerika baute die [[Baltimore and Ohio Railroad]] bis 1852 ihre Strecke über die [[Allegheny Mountains]], wobei die Mountain Subdivision in einer 17-Meilen-Rampe auf über 700 m ansteigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://bobbalew.blogspot.com/2006/12/17-mile-grade.html |titel=BobbaLew: 17-Mile grade |sprache=en |abruf=2024-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere frühe Gebirgsbahn in [[Europa]] war die 1854 eröffnete [[Semmeringbahn]] in [[Österreich]]. 1856 folgte die erste Gebirgsbahn in [[Deutschland]], die [[Windbergbahn]] im Süden von [[Dresden]]. In der [[Schweiz]] gilt die 1858 eröffnete alte [[Hauensteinstrecke]] über Läufelfingen als die älteste Gebirgsbahn. Die 1867 eröffnete [[Brennerbahn]] ist die höchste normalspurige Gebirgsbahn in Europa, die in 1371&amp;amp;nbsp;m [[Höhe über dem Meeresspiegel]] den [[Brennerpass]] überquert. 1868&amp;amp;nbsp;folgte die mit Lokomotiven nach dem [[Fell-Lokomotive|System Fell]] betriebene [[Mont-Cenis-Bahn]] über den [[Mont Cenis]], die 1871 durch die heutige [[Bahnstrecke Modane–Turin]] mit dem [[Mont-Cenis-Eisenbahntunnel|Mont-Cenis-Tunnel]] abgelöst wurde. Die [[Gotthardbahn]] folgte 1882, die [[Arlbergbahn]] 1884. 1885&amp;amp;nbsp;wurde die [[Canadian Pacific Railway#Der Bau der transkontinentalen Eisenbahn (1881 bis 1885)|transkontinentale Eisenbahnverbindung in Kanada]] eingeweiht. Am [[Kicking Horse Pass]] hat diese Strecke ein Gefälle von 4,5 %, das 1909 durch die [[Spiral Tunnel]] auf 2,2 % verringert wurde. Im Schweizer Kanton Graubünden fährt seit 1903 die [[Albulabahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 eröffnete als erste von Beginn an [[Bahnstrom|elektrifizierte]] Gebirgsbahn die anfänglich mit [[Dreiphasenwechselstrom]] betriebene [[Simplonstrecke]] durch den gleichnamigen [[Simplontunnel|Tunnel]]. Als höchste Gebirgsbahn Europas gilt die 1910 eröffnete elektrisch betriebene [[Meterspur|meterspurige]] [[Berninabahn]], welche den gleichnamigen Pass auf 2253&amp;amp;nbsp;m ü. M. überquert. 1913&amp;amp;nbsp;folgte als erste mit [[Wechselstrom|Einphasen-Wechselstrom]] betriebene Gebirgsbahn die [[Lötschberg-Bergstrecke|Lötschberglinie]] der heutigen [[BLS AG]]. In Deutschland wurde ab 1914 die [[Schlesische Gebirgsbahn]] (Görlitz-Waldenburg) in Betrieb genommen. 1926&amp;amp;nbsp;eröffnete die in West-Ost-Richtung durch die Alpen führende [[Furka-Oberalp-Bahn]] den durchgehenden Betrieb mit Dampflokomotiven, die Elektrifizierung folgte erst 1941. Die Strecke wurde bis zur Eröffnung des Basistunnels 1982 nur in den Sommermonaten durchgängig betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden in [[Südamerika]] mehrere Gebirgsbahnen über die [[Anden]] gebaut, um das Hinterland an die Häfen am [[Pazifischer Ozean|Pazifischen Ozean]] anzuschließen. Sie erreichen gegenüber den europäischen Bahnen wesentlich höhere Scheitelpunkte. Als höchste Gebirgsbahn der Welt mit Personenverkehr galt lange Zeit die [[Ferrocarril Central Andino|Peruanische Zentralbahn]]. Sie erreicht im Galera-Tunnel auf der Strecke [[Callao]]–[[La Oroya]] eine Höhe von 4784&amp;amp;nbsp;m, was mit der Spitze des [[Mont Blanc]] zu vergleichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 wurde nach 25-jähriger Bauzeit die über die breiteste Stelle des [[Dinariden|dinarischen Gebirgsblocks]] führende [[Bahnstrecke Belgrad–Bar]] eröffnet. Diese wird aufgrund ihrer Länge von 476&amp;amp;nbsp;km und dem immensen Aufwand von Material und Mensch für deren Vollendung als „Gigant unter den europäischen Gebirgsbahnen“ (Schneider Ascanio) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 wurde in [[China]] die [[Lhasa-Bahn]] eröffnet, die ihren Scheitelpunkt bei 5072 m hat. Wegen der großen Höhe sind die Wagen mit einer zusätzlichen [[Sauerstoff]]versorgung ausgestattet. So soll verhindert werden, dass Reisende an [[Höhenkrankheit]] leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ANNO|oav|00|00|1884|240|AUTOR=Franz Kreuter|ZUSATZ=(Band XV)|Ueber Eisenbahnen im Gebirge. Vortrag, gehalten in der Section Moravia in Brünn|ALTSEITE=228–261.|anno-plus=ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4134719-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstreckentyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chemnitzer Eisenbahner</name></author>
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