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	<title>Gebildbrot - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T22:59:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gebildbrot&amp;diff=310223&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Religion (Essen und Trinken); Ergänze Kategorie:Essen und Trinken (Christentum)</title>
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		<updated>2026-02-16T14:39:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Religion_(Essen_und_Trinken)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Religion (Essen und Trinken) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Religion (Essen und Trinken)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Essen_und_Trinken_(Christentum)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Essen und Trinken (Christentum) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Essen und Trinken (Christentum)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Klausenmann.jpg|miniatur|hochkant|„Klausenmann“ (heiliger [[Nikolaus von Myra|Nikolaus]]) aus Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WeckMartinsgans.jpg|miniatur|Martinsgans als Hefeteiggebildbrot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gebildbrot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gebildebrot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sinn-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Bildergebäck&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Brot]] oder [[Gebäck]] in Form von figürlichen Darstellungen, wie beispielsweise Mensch, Hase, Vogel und andere, oder kunstvolle Teigflechtungen.&amp;lt;ref&amp;gt;IREKS-Arkady-Institut für Bäckereiwissenschaft (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;IREKS-ABC der Bäckerei.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Institut für Bäckereiwissenschaft, Kulmbach 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind Gebäcke, die zu Festen des [[Kirchenjahr|Kirchen-]] oder des Bauernjahres in bestimmten Formen hergestellt und verzehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebildbrot wird an den Tagen verschenkt und gegessen, die zu dem versinnbildlichten oder dem kalendarischen Anlass in Beziehung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln Brote Armee Hungerstreik Every 5 sec 121023.jpg|miniatur|Hungerstreik der Brote Armee Fraktion in Köln (Oktober 2012)]]&lt;br /&gt;
Es handelt sich um Gebäck, das zu bestimmten Anlässen&amp;amp;nbsp;– meist aus [[Hefeteig]]&amp;amp;nbsp;– frei mit der Hand geformt (gebildet) und nicht in einem Model oder in einer Backform hergestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Begriff Gebildbrot prägte der Historiker und Volkskundler [[Ernst Ludwig Rochholz]] (1809–1892). In frühen Formen des [[Leichenschmaus]]es wurden mit Gewürzen bestreute Gebildebrote bei [[Begräbnis]]sen verzehrt, um böse Geister abzuwehren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Heim]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Ablaß bis Zölibat: Kleines Lexikon der Kirchengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; München 2008, S.&amp;amp;nbsp;265.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon das 1974 erschienene Wörterbuch der deutschen Volkskunde zeigt sich gegenüber solchen Meinungen der „Populärmythologen des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts“ kritisch, obwohl es diese ausführlich referiert. Eher müsse mit dem „persönlichen Bildnertrieb des Herstellers und mit Bäckerlaunen“ oder den Erfordernissen des Backvorgangs (Durchlöcherung, Aufspaltung) gerechnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Beitl: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der deutschen Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1974, S.&amp;amp;nbsp;259; &amp;#039;&amp;#039;Katalog Schweizerisches Museum für Brot und Gebäck&amp;#039;&amp;#039;, Luzern o. J. (Begriff stammt von Rochholz) S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die meisten Brauchgebäcke bestehen aus Hefeteig, der seit dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nachweisbar ist. Um 1700 gab es Hefezüchtungen, die aber in erster Linie auf die Erfordernisse der Bierbrauer und Schnapsbrenner zielten und für die Bäcker wenig geeignet waren. Erst im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stand durch neue Brauerei-Techniken ausreichend Backhefe zur Verfügung. Allein daraus führen sich die vorchristlich-kultischen Theorien ad absurdum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ernst Burgstaller]] (1906–2000) listete für den Österreichischen Volkskundeatlas die folgenden Brauchgebäcke auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fastenzeit]]: Fastenbreze, Palmbreze&amp;amp;nbsp;– die Bezeichnung Brezel (von lat. bracellum) soll an die mönchische Gebetshaltung der verschränkten Arme erinnern&lt;br /&gt;
* [[Ostern]]: Osterfleck, Osterstriezel, Osterkipfel, Osterbreze, Osterweihbrote&lt;br /&gt;
* [[Allerseelen]]: Allerseelenstriezel, Allerseelenzopf, [[Seele (Gebäck)|Seele]]&lt;br /&gt;
* [[Weihnachten]]: Kletzenbrot&lt;br /&gt;
* Weiteres Gebäck in Form von Hirschen (zu Allerseelen, Nikolaus, Weihnachten, Ostern und Pfingsten), Hähnen und Hennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Karawai]] ist das althergebrachte Brot, das beim traditionellen Erntefest in [[Belarus]] angebrochen wird, nachdem die Frauen mit einer Sichel die ersten Getreidehalme geschnitten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Künstler [[Hermann Josef Hack]] nutzt Gebildbrote in seinen sogenannten Weckmanndemos der &amp;#039;&amp;#039;Brote Armee Fraktion&amp;#039;&amp;#039;, indem er die Weckmannfiguren mit sozialpolitischen Botschaften in Szene setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Gebildbrote ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Osterhaeschen aus Hefeteig.jpg|miniatur|hochkant|Osterhase aus Hefeteig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Easter Lamb (bread).jpg|thumb|hochkant|Osterlamm aus [[Rührteig]] in Backform]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kenkenbuum.png|mini|hochkant|Gebäck (Kenkentjüch) am friesischen [[Jöölboom]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Brezel]] in vielen Ausführungen&lt;br /&gt;
* Zopf (z.&amp;amp;nbsp;B. als Hefezopf)&lt;br /&gt;
* Couque de Dinant: Gebildelebkuchengebäck aus Belgien, Vorläufer der [[Aachener Printen]]&lt;br /&gt;
* [[Lebkuchen]]herzen&lt;br /&gt;
* Christbaumschmuck: Engel, Sterne, Mond und ähnliches aus Lebkuchenteig oder [[Salzteig]]&lt;br /&gt;
* [[Dresdner Christstollen]]&lt;br /&gt;
* [[Stutzweck|Frankfurter Stutzweck]]&lt;br /&gt;
* [[Kenkentjüch]], Gebildgebäck am nordfriesischen [[Jöölboom]]&lt;br /&gt;
* [[Neujahrsgebäck]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Neujahrsbopp]])&lt;br /&gt;
* [[Agathabrot]] oder Agathabrötchen zum Fest der hl. [[Agatha von Catania|Agatha]] am 5. Februar&lt;br /&gt;
* Osterbrote&lt;br /&gt;
* [[Agnus Dei|Osterlamm]] mit Siegesfahne &lt;br /&gt;
* [[Mutschel|Reutlinger Mutschel]]&lt;br /&gt;
* die [[Hefeteigmann|Hefeteigfigur]], Stutenkerl, Weckmann, Klausenmann oder Grättimaa genannt; auch als Johannismandl zum Fest der Geburt des hl. Johannes des Täufers üblich&lt;br /&gt;
* Zuckermännle; Honigkuchenteig aus Sachsen&lt;br /&gt;
* Buntbrot von Fehmarn&lt;br /&gt;
* Auffahrtsvögel zu Christi Himmelfahrt&lt;br /&gt;
* Schöderer Vögel (in Erinnerung an die Wiederkehr der Vögel nach der Pestzeit) werden am 1. Mai in [[Schöder]] (Steiermark) gebacken&lt;br /&gt;
* [[Reformationsbrötchen]]&lt;br /&gt;
* die tschechische oder polnische [[Kolatsche]], die bei der Hochzeit dem Brautpaar als Geschenk gereicht wurde&lt;br /&gt;
* Bubenschenkel (unterschiedliche, aber symmetrische Formen ohne Rosinen, in Mainz, Aschaffenburg, Steinfurth, Gelnhausen)&lt;br /&gt;
* Fieze-Weck (zwei zusammengebackene Brötchen aus süßem Teig, Aschaffenburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Inge Carius: &amp;#039;&amp;#039;Gebildbrot. Brauchtum im Jahres- und Lebenslauf.&amp;#039;&amp;#039; Langewiesche, Königstein 1986, ISBN 3-7845-6260-4.&lt;br /&gt;
* Hans Jürgen Hansen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunstgeschichte des Backwerks. Geschichte und Entwicklung der Gebäckarten und ihrer Formen&amp;#039;&amp;#039;. Stalling Verlag, Hamburg / Oldenburg 1968, S.&amp;amp;nbsp;31–42.&lt;br /&gt;
* Max Höfler: &amp;#039;&amp;#039;Ostergebäcke. Eine vergleichende Studie der Gebildbrote zur Osterzeit&amp;#039;&amp;#039; (Zeitschrift für österreichische Volkskunde. Supplement-Heft IV zum XII. Jahrgang 1906). Verlag des Vereines für österr. Volkskunde, Wien 1906.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|Wissenssammlungen/ABC_zur_Volkskunde_Österreichs/Gebildbrot}}&lt;br /&gt;
* [https://rheinische-landeskunde.lvr.de/de/sprache/sprache_aktuelles/erste_weckmaenner_beitrag.html Artikel zu Weckmännern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4128468-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleingebäck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Christentum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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