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	<title>Gebetbuch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:05:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gebetbuch&amp;diff=354783&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PerfektesChaos: tk k</title>
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		<updated>2024-08-13T11:38:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lückenhaft|2=In dem folgenden Artikel|1=Spätere Entwicklung, heutige Gebetbücher}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis|Eine Beschreibung der Notizen von Rallyeteilnehmern befindet sich unter [[Gebetbuch (Rallyesport)]]}}&lt;br /&gt;
Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gebetbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gebetsbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{dwds.de |Stichwort=Gebetbuch |Abruf=2022-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet eine im 19. Jahrhundert auch unter den [[Andachtsbuch|Andachtsbüchern]] gefasste Gruppe von Publikationen. Sie wurden einerseits zur privaten [[Erbauung]] verfasst und enthielten vorformulierte Texte zur intimen Hinwendung an Gott. In Hinblick insbesondere auf die weibliche Leserschaft vor dem 19. Jahrhundert wurde auf ihre Gestaltung besonderer Wert gelegt. Sie entwickelten eine besondere Außenwirkung: Gebetbücher wurden aufwändiger als andere Bücher gebunden, in die Kirchen mitgenommen, in der Öffentlichkeit sichtbar gemacht. [[Buchschließe|Schmuck-Schlösser]] signalisierten gleichzeitig die Intimität der hier gepflegten Zwiesprache mit Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute sind katholische [[Gesangbuch|Gesangbücher]] zugleich Gebetbücher. So trägt auch das [[Gotteslob]] von 2013 den Untertitel &amp;#039;&amp;#039;Katholisches Gebet- und Gesangbuch&amp;#039;&amp;#039;. Auch das [[Evangelisches Gesangbuch|Evangelische Gesangbuch]] enthält einen Gebetsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitgenössische Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Liebreiche Morgen-Sonne.jpg|mini|Die Liebreiche Morgen-Sonne. Kupferstich aus: M. Johann Quirsfeldes neuvermehrte himmlische Garten-Gesellschaft / bestehend in Funffzig Geistlichen Gesprächen zwischen CHRISTO und einer gläubigen Seelen / Leipzig 1681, S. 12]]&lt;br /&gt;
[[Gottlieb Siegmund Corvinus|Amaranthes]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Frauenzimmer-Lexicon]]&amp;#039;&amp;#039; von 1715 gibt einen Blick auf das Buch in seiner Gestaltung und Außenwirkung wie auf die Texte selbst – die Titel, hier aus dem protestantischen Bereich, sind zum Teil von Frauen für Frauen verfasst, Texte besonderer Spiritualität und besonderen Anspruchs darauf, in schweren individuellen Lebenssituationen beizustehen.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gebet-Buch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Heisset dasjenige, in Silber Sammet, Saffian, Cordian, Frantzösisch oder anderes Leder eingebundene Buch, mit oder ohne Clausuren, bißweilen auch mit einem silbernen Schloß, so die Mägde dem Frauenzimmer in die Kirche nachtragen, und ihnen selbiges bey Auffmachung des Kirchen-Stuhls in die Hand geben; dergleichen sind Johann Christian Beers andächtiger Jungfer tägliches Hand- und Gebet-Buch. Leipzig 1715. it. Beers andächtigen Frauenzimmers geistliches Hand-, Hauß- und Kirchen-Buch. Leipzig 1714. Johann Cundisii geistl. Perlen-Schmuck des Frauenzimmers 1710. Nicolai Haasens die in GOtt andächtige Jungfer. Leipzig 1712. Haasens in GOtt andächtiges Frauenzimmer. Leipzig 1715. Salomon Liscovii Frauenzimmers Tugendspiegel in 12. Joh. Olearii Cristlicher Wittiben und Waysen-Trost. Hieronymi Ortelii geistlicher Frauenzimmer-Spiegel. Joh. Quirsfelds des mit Jesu verlobten Frauenzimmers allerschönster Seelen-Schmuck. Joh. Georg Schiebels andächtige Jungfer. Schiebels andächtige Wittwen. Barbaren Elisabeth Schubartin Jesum liebender Seelen Hertzens Zufriedenheit. Nürnberg 1699 Ejusdem Creutzes Probe. Annen-Marien Schwedendörfferin andächtige Hertzens-Seufftzer. Christian Zeisens Königliche Braut-Kammer 1714. Zeisens Frauenzimmers Gebet- und Andachts-Cabinet. Zeisens himmlischer Braut-Schmuck. Catharinen de Genua Göttlicher Liebes-Weg. Die GOtt wohlgefällige Priester-Frau. u.a.d.g.m&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-Lexicon&amp;#039;&amp;#039; […] &amp;#039;&amp;#039;von Amaranthes&amp;#039;&amp;#039; [=Siegmund Corvinus] (Leipzig: J. Fr. Gleditsch &amp;amp; Sohn, 1715), Sp. 638–639.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Die große Zeit der Gebetbücher, in der sie in hohen Auflagen gedruckt wurden, war das 19. Jahrhundert. Nach wie vor hatten sie oft [[erhaben]]e und auf andere Weise besonders gestaltete Gebetbucheinbände und waren mit einem [[Goldschnitt]] versehen. Da sie meist mit den nun zur Verfügung stehenden industriellen Fertigungsmethoden hergestellt wurden, waren sie auch bei einer aufwändigen Aufmachung für große Beterkreise erschwinglich. Neben den kostbar gebundenen Gebetbüchern gab es immer auch Exemplare für die weniger wohlhabende Bevölkerung. Werke populärer Autoren wie etwa im [[römisch-katholische Kirche|katholischen]] Bereich [[Martin von Cochem]] erlebten zahlreiche Auflagen und wurden mit einfacheren Einbänden versehen. Oftmals stellten sie das einzige Buch im Haushalt dar und an vielen erhaltenen Exemplaren ist durch starke Abnutzungsspuren erkennbar, dass sie sehr viel gelesen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte evangelische Gebetbuchverlage in Deutschland waren (und sind zum Teil noch) unter anderem das [[Das Rauhe Haus|Rauhe Haus]] in Hamburg, der Evangelische Bücher-Verein in Berlin, [[C. Bertelsmann Verlag|Carl Bertelsmann]] in Gütersloh, [[Verlag J. F. Steinkopf|J. F. Steinkopf]] und der [[Calwer Verlag]], beide in Stuttgart.&amp;lt;ref&amp;gt;Frieder Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Gebetbücher III. Reformations- und Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;TRE&amp;#039;&amp;#039;. Band 12. 1984, S. 109–119, hier S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannte katholische Gebetbuchverlage waren unter anderem [[Butzon &amp;amp; Bercker]] in Kevelaer, [[Verlag Herder]] in Freiburg, Laumann in Dülmen, [[Friedrich Pustet KG|Pustet]] in Regensburg und Regensberg in Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebetbücher waren stets ein beliebtes Geschenk zur [[Erstkommunion]] oder zur [[Konfirmation]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg, im Zuge eines allgemeinen Bedeutungsverlustes der religiösen Praxis ging auch die Bedeutung der Gebetbücher stark zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebetbuch im Judentum ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Siddur|Machsor}}&lt;br /&gt;
Das jüdische Gebetbuch heißt &amp;#039;&amp;#039;[[Seder]] Tefilah&amp;#039;&amp;#039; (hebräisch: „Ordnung [des] Gebets“) oder [[Siddur]] (hebräisch: „Ordnung“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lohse-Ne&amp;#039;ilah&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Mauricio Manuel Dessauer, Ulrich Michael Lohse|Titel=Was Sie schon immer über das Judentum wissen wollten – und nicht zu fragen wagten|Datum=2006|Verlag=Pelican Pub.|Ort=Fehmarn |ISBN=3-934522-13-0 |Seiten=48}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe dazu auch [[Gottesdienst#Judentum|Gottesdienst im Judentum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stundenbuch]]&lt;br /&gt;
* [[Perikopenbuch]]&lt;br /&gt;
* [[Psalter (Textbuch)]]&lt;br /&gt;
* [[Brevier (Liturgie)]]&lt;br /&gt;
* [[Rubricelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lawrence A. Hoffman, Gerard Achten, Frieder Schulz, Peter Constantin Bloth: &amp;#039;&amp;#039;Gebetbücher I. Judentum II. Mittelalter III. Reformations- und Neuzeit IV. Praktisch-theologisch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039; (TRE), Band 12: &amp;#039;&amp;#039;Gabler – Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1984, S. 103–124.&lt;br /&gt;
* Esther Wipfler: [https://www.rdklabor.de/w/?oldid=98190 &amp;#039;&amp;#039;Gebetbuch, evangelisch&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte|RDK]]&amp;#039;&amp;#039; Labor (2014).&lt;br /&gt;
* Alois Schott: &amp;#039;&amp;#039;Das Gebetbuch in der Zeit der katholischen Restauration.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für katholische Theologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 61, 1937, S. 1–28 und 211–257.&lt;br /&gt;
* Sebastian Eck: &amp;#039;&amp;#039;Katholische Gebetbücher für das Bistum Münster (1850–1914)&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff Verlag, Münster 2018, ISBN 978-3-402-11274-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Prayer books|Gebetbücher}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Gebetbuch}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rdklabor.de/wiki/Gebetbuch Gebetbuch], in RDK Labor, Online-Plattform zur kunsthistorischen Objektforschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4019515-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebetbuch| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbauungsliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet (Christentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchart (Liturgie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PerfektesChaos</name></author>
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