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	<title>Gebenstorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gebenstorf&amp;diff=46313&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-44166-9: Neuer gemeindeamman</title>
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		<updated>2026-01-21T07:11:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer gemeindeamman&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Gebenstorf&lt;br /&gt;
| BILD = Gebenstorf.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Blick nach Norden auf Gebenstorf, im Hintergrund das Untere Aaretal&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Gebenstorf 2024.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Gebenstorf AG.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Baden (Aargau)|Baden]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Baden, Aargau&lt;br /&gt;
| BFS = 4029&lt;br /&gt;
| PLZ = 5412 Gebenstorf&amp;lt;br /&amp;gt;5412 Vogelsang AG&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.47950&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.24235&lt;br /&gt;
| HÖHE = 376&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 5.65&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Toni Suter&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.gebenstorf.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gebenstorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Gäbischtorf,&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|ˈɡæbiʃˌtɔrf}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=171–172 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Baden (Aargau)|Bezirk Baden]] und liegt in der Mitte zwischen [[Baden AG|Baden]] und [[Brugg]]. Bis 1884 gehörte auch die Ortschaft [[Turgi]] zu Gebenstorf, bevor es eine eigene Gemeinde wurde, 2024 aber mit [[Baden AG|Baden]] fusionierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gebenstorf02.JPG|mini|links|Vogelsang und Wasserschloss]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt beim [[Wasserschloss der Schweiz]], wo drei der fünf grössten Flüsse der Schweiz – [[Aare]], [[Limmat]] und [[Reuss (Fluss)|Reuss]] – zusammenkommen. Etwa einen Kilometer nördlich des Dorfzentrums fliesst die Reuss in die Aare, nochmals einen Kilometer weiter entfernt befindet sich die Mündung der Limmat. Der alte Dorfkern liegt auf einer [[Terrasse (Geologie)|Terrasse]] zwischen dem Ostufer der Reuss und dem westlichen Abhang des Gebenstorfer Horns, einer Erhebung des [[Tafeljura]]s. Das Tal des [[Hölibach (Reuss)|Hölibachs]], der westlich des Dorfzentrums in die Reuss mündet, nimmt einen grossen Teil des südlichen Gemeindeareals ein. In der Flussschlaufe der Reuss liegt der junge Ortsteil mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Reuss&amp;#039;&amp;#039;, der mit Gebenstorf zusammengewachsen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot;&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1070, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aare und Limmat bilden eine 900 Meter lange und 300 Meter breite Halbinsel, auf der die Ortschaft Vogelsang liegt. Die Halbinsel wird durch einen künstlich angelegten Kraftwerkkanal durchschnitten, der als Energiequelle für eine ehemalige Baumwollspinnerei diente. Im Mündungsbereich von Aare und Limmat liegen drei aus [[Sedimentation|Sedimenten]] entstandene Inseln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebietes beträgt 565 [[Hektar]]en, davon sind 227 Hektaren bewaldet und 157 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt liegt auf {{Höhe|561|CH}} auf dem Chörnlisberg, einem Teil des Gebenstorfer Horns, der tiefste auf {{Höhe|328|CH}} nördlich von Vogelsang am Zusammenfluss von Aare und Limmat. Nachbargemeinden sind [[Untersiggenthal]] im Norden,  [[Baden AG|Baden]] im Nordosten, [[Birmenstorf]] im Süden, [[Windisch AG|Windisch]] im Westen sowie [[Brugg]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. führte die [[Römerstraße|Römerstrasse]] vom [[Römisches Militärlager|Legionslager]] [[Vindonissa]] nach [[Aquae Helveticae]] (heute [[Baden AG|Baden]]) durch das heutige Gemeindegebiet. Diese Erkenntnis ist seit 1534 gesichert: Damals fand ein Bauer in Wil (heute zu [[Turgi]] gehörend) beim Pflügen seines Feldes einen römischen [[Meilenstein]], der heute im [[Landesmuseum Zürich]] ausgestellt ist. Im Ortsteil Vogelsang kamen römische Soldatengräber zum Vorschein. Der Grabstein eines Soldaten der [[Legio XI Claudia]] ist in die reformierte Kirche eingemauert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Martin Hartmann, Hans Weber | Titel=Die Römer im Aargau | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1985 | Seiten=170 | ISBN=3-7941-2539-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Dorf entstand im 8. Jahrhundert, als sich [[Alamannen|alamannische]] Siedler hier niederliessen. Die Ortsteile Reuss und Vogelsang sowie die beiden «Berghöfe» Schwabenberg und Petersberg auf dem Gebenstorfer Horn entstanden zwischen 1000 und 1200. Im Jahr 1247 erfolgte die erste Erwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Gobistorf&amp;#039;&amp;#039;, als die [[Habsburg]]er die Kirche des Dorfes erwarben. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Gebinesthorf&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «Dorf des Gebin».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Die Habsburger übertrugen 1330 ihren Besitz und ihre Rechte in Gebenstorf an das Kloster [[Königsfelden]] in [[Windisch AG|Windisch]], mit Ausnahme der [[Blutgerichtsbarkeit]]. Am 26.&amp;amp;nbsp;Dezember 1351, vor der [[Schlacht bei Dättwil]], wurde das Dorf von den Zürchern geplündert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Gebenstorf bildete nun ein eigenes Amt in der [[Grafschaft Baden]], einer [[Gemeine Herrschaft|gemeinen Herrschaft]]. Während der [[Reformation]] von 1529 trat etwa die Hälfte der Bevölkerung zur neuen Konfession über. Nach dem [[Zweiter Kappelerkrieg|Zweiten Kappelerkrieg]] von 1531 wurde die Reformation in der Grafschaft Baden wieder weitgehend rückgängig gemacht. Doch Gebenstorf blieb als eine der wenigen Ausnahmen konfessionell gemischt. Beide Konfessionen nutzten die [[St. Margaretha (Gebenstorf)|Kirche St.&amp;amp;nbsp;Margaretha]] jahrhundertelang gemeinsam. Im September 1769 fand dort die Heirat von [[Johann Heinrich Pestalozzi]] und [[Anna Pestalozzi|Anna Schulthess]] statt. Im Juni 1889 musste die Margaretenkirche wegen Baufälligkeit abgerissen werden, und beide Konfessionen bauten jeweils eigene Gotteshäuser. Die katholische Pfarrkirche wurde 1889 eingeweiht, die [[Reformierte Kirche Gebenstorf|reformierte Kirche]] im November 1891.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Gebenstorf-LBS H1-026204.tif|mini|links|Luftansicht (1965)]]&lt;br /&gt;
Im März 1798 nahmen die Franzosen die Schweiz ein und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Gebenstorf war zunächst eine Gemeinde im kurzlebigen [[Kanton Baden]], seit 1803 gehört sie zum Kanton Aargau. 1826 hielt die [[Industrialisierung]] Einzug, als die Gebrüder Bebié auf freiem Feld in [[Turgi]], weitab des Dorfes, eine erste Fabrik errichteten. Aus dem Nichts entstand eine proletarisch geprägte Industriearbeitersiedlung, deren Bewohner aus allen Teilen der Schweiz und aus dem nahen Ausland stammten. Am 29.&amp;amp;nbsp;September 1856 wurde dort ein Bahnhof an der Strecke [[Bahnhof Baden|Baden]]–[[Bahnhof Brugg|Brugg]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gegensatz zwischen den alteingesessenen Gebenstorfern und den bunt gemischten Turgemern wurde immer grösser. Obwohl Turgi mittlerweile mehr Einwohner zählte, wurden dessen Einwohner bei den Gemeindeversammlungen regelmässig überstimmt, da die Bevölkerung des neuen Dorfes einen hohen Anteil nicht stimmberechtigter Jugendlicher und Ausländer aufwies. Die Situation entspannte sich erst, als sich Turgi am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1884 von Gebenstorf trennte und eine selbständige Gemeinde bildete. Doch auch in Gebenstorf hatten sich mittlerweile zahlreiche Industriebetriebe angesiedelt, vor allem in Vogelsang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] errichtete und besetzte die Schweizer Armee im Oktober 1939 mit der [[Limmatlinie|Limmatstellung]] die erste Armeestellung. Die Sperrstelle Gebenstorf mit zahlreichen, grösstenteils heute noch bestehenden Bunkern und Panzersperren war eine von mehreren ab der Grenze in der Tiefe gestaffelten Verteidigungslinien. Sie hatte in der Engstelle zwischen [[Bruggerberg]] und Gebenstorfer Horn einen allfälligen Durchbruch der deutschen [[Wehrmacht]] aufzuhalten. Von 1940 bis 1943 lebten rund 300 vor der deutschen Wehrmacht geflüchtete [[Polen|polnische]] Soldaten in einem [[Internierungslager]] bei Gebenstorf. Wegen seiner ausgezeichneten Verkehrslage zwischen Brugg und Baden entwickelte sich Gebenstorf ab 1950 zu einem bevorzugten Wohnort. Die Gemeinde erlebte einen Wachstumsschub wie schon im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und wandelte sich allmählich von einem Industriedorf zu einer Wohngemeinde für Pendler. Innerhalb von fünfzig Jahren verdoppelte sich die Einwohnerzahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aare - Limmat (Limmatspitz) IMG 6764.jpg|mini|Das [[Naturschutzgebiet Limmatspitz]] von [[Pro Natura]] Aargau beim Zusammenfluss von [[Aare]] und [[Limmat]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Limmat - Vogelsang (Gebenstorf) IMG 6784.jpg|mini|Die Limmat in Gebenstorf]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Gebenstorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «Gespalten von Rot mit weissem [[Hippe (Werkzeug)#Rebmesser|Rebmesser]] und von Weiss mit roter [[Pflugschar]].» Die erste Abbildung des Wappens erschien 1872 auf dem Gemeindesiegel. Das Rebmesser und die Pflugschar stellen die einstmals wichtigsten Erwerbszweige der Gemeinde dar, den Weinbau und die Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=163 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-04 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1798 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 630 || 1796 || 1574 || 1955 || 2110 || 2728 || 3539 || 3610 || 4079 || 4182 || 4664 || 5514&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4029}} Menschen in Gebenstorf, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4029}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 32,7 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 22,4 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 44,9 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-06-04 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2022-11-06 07:47:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 83,3 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 4,8 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], je 2,3 % [[Albanische Sprache|Albanisch]] und [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]], 1,0 % [[Französische Sprache|Französisch]], je 0,8 % [[Englische Sprache|Englisch]] und [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]] sowie 0,7 % [[Türkische Sprache|Türkisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-04 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Baden zuständig. Gebenstorf gehört zum Friedensrichterkreis V (Mellingen).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-18 |archiv-datum=2019-06-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190616155410/https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |offline=ja |archiv-bot=2025-03-22 00:40:05 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Gebenstorf gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 1700 Arbeitsplätze, davon 2 % in der Landwirtschaft, 30 % in der Industrie und 68 % im Dienstleistungsbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-06-04 |format=Excel, 157 kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2022-11-06 07:47:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten in den nahen Städten [[Brugg]] und [[Baden AG|Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von 1909 bis 1998 bestehende [[BAG Turgi|BAG]] in Vogelsang war mehrere Jahrzehnte lang eine der grössten Produzenten von Leuchten in der Schweiz. Das ehemalige Kraftwerk der BAG produziert als [[Kraftwerk Gebenstorf]] Strom ins Versorgungsnetz der [[AEW Energie]]. Nach der Einstellung der Produktion übergab die BAG eine grosse Sammlung von Dokumenten und Produkten aus der Firmengeschichte dem Staatsarchiv des Kantons Aargau und dem Museum Aargau.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=arg-001:2002:114::274 Dokumentation BAG] (PDF; 6,4&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen reaktiviert die Nachfolgefirma BAG Immobilien das ehemalige Fabrikareal in Vogelsang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pirmin Kramer |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/baden/ehemaliges-industrieareal-vogelsang-soll-zu-modernem-wohnquartier-werden-127839917 |titel=Ehemaliges Industrieareal Vogelsang soll zu modernem Wohnquartier werden |hrsg=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2014-04-01 |abruf=2019-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch das Dorf verläuft die [[Hauptstrasse 3]] zwischen [[Brugg]] und [[Baden AG|Baden]]. Sie überquert die Reuss zwischen Windisch und Gebenstorf seit 1799 bzw. 1832 auf einer Strassenbrücke, die in Erinnerung an die ehemalige Zollstelle noch heute «Zollbrücke» genannt wird; die neue Spannbetonbrücke stammt von 1982.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Killer: &amp;#039;&amp;#039;Brücken im Aargau. Brücken von der Römerzeit bis 1940.&amp;#039;&amp;#039; In: Schweizer Ingenieur und Architekt, 105, 1987, S. 641.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein kleiner, betonierter Steg von 1916 führt unterhalb des Reusswehrs bei der ehemaligen [[Spinnerei Kunz]] über den Fluss.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/windisch-gebenstorf-nicht-mehr-sicher-reussbruecke-wird-sofort-gesperrt Nicht mehr sicher: Reussbrücke wird sofort gesperrt] auf: srf.ch, abgerufen am 9. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Ortsteil Vogelsang überspannt je eine Brücke die Aare und die Limmat. Der Anschluss Baden-West der Autobahn [[Autobahn 1 (Schweiz)|A1]] befindet sich rund vier Kilometer südöstlich bei [[Dättwil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenbahnlinie Brugg-Baden überquert die Reuss auf der [[SBB-Reussbrücke Turgi|Brücke Turgi]] und durchquert das Gemeindegebiet von Gebenstorf, das jedoch seit der Trennung von Turgi keinen eigenen Bahnhof mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebenstorf ist Endstation einer Buslinie der [[Regionale Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen|RVBW]] zum [[Bahnhof Baden]] und nach [[Würenlos]]. Hier beginnt auch die [[Postauto]]linie über [[Turgi]] und [[Untersiggenthal]] nach [[Würenlingen]]. Eine weitere Postautolinie führt vom [[Bahnhof Brugg]] über Gebenstorf zum [[Bahnhof Mellingen Heitersberg]] (Anschluss an die [[S-Bahn Zürich]]). An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Baden über Gebenstorf und [[Birmenstorf]] zurück nach Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gebenstorf liegt der Endpunkt der in [[Bremgarten AG|Bremgarten]] beginnenden Kanuroute auf der Reuss.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kanuland.ch/de/routen/route-090.html Kanuroute Reuss] auf www.kanuland.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Gebenstorf besitzt vier [[Kindergarten|Kindergärten]] sowie drei Schulhäuser, in denen die [[Primarschule]], die [[Sekundarschule]] und die [[Realschule]] untergebracht sind. Die [[Bezirksschule]] kann in [[Turgi]] besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Kantonsschule Baden]] und die [[Kantonsschule Wettingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Rengger]] (1764–1835), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Karl Killer (Politiker)|Karl Killer]] (1878–1948), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Meinrad Busslinger]] (* 1952), Molekularbiologe und Immunologe&lt;br /&gt;
* [[Daniel Gygax]] (* 1981), Fussballer, in Gebenstorf aufgewachsen&lt;br /&gt;
* Tanja Bachmann (* 1981), Sängerin der Pop-Gruppe [[TinkaBelle]], aus Vogelsang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1640|Autor=[[Andreas Steigmeier]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Dominik Sauerländer, Andreas Steigmeier |Herausgeber=Einwohnergemeinde Gebenstorf |Titel=Wohlhabenheit wird nur Wenigen zu Theil – Aus der Geschichte der Gemeinde Gebenstorf |Ort=Gebenstorf |Jahr=1997 |DNB=953201538}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Hoegger |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band VII: Bezirk Baden II |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Jahr=1995 |ISBN=3-909164-44-7 |Seiten=35–52}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gebenstorf.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Gebenstorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Baden Aargau}}&lt;br /&gt;
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