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	<title>Gebärmutterhals - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:01:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geb%C3%A4rmutterhals&amp;diff=146287&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uwe Gille am 8. November 2025 um 16:59 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-08T16:59:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gray1167 de.svg|mini|250px|Schematische Darstellung der [[Gebärmutter]] (&amp;#039;&amp;#039;Uterus&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gebärmutterhals&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (fachsprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;Cervix uteri&amp;#039;&amp;#039;, von {{laS|cervix|de=Hals}} und &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|uterus}}&amp;#039;&amp;#039; deutsch ‚[[Gebärmutter]]‘), kurz auch als die &amp;#039;&amp;#039;Cervix&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zervix&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist der untere, schmale Teil der Gebärmutter. Die Zervix bildet die Verbindung zwischen der [[Vagina der Säugetiere|Scheide]] und dem Inneren der Gebärmutter.&lt;br /&gt;
[[Datei:Cervix uteri 1.jpg|mini|[[Hysteroskopie|Hysteroskopische]] Ansicht des Gebärmutterhalskanals]]&lt;br /&gt;
Ihre Öffnung ist von dicker [[Schleimhaut]] umgeben, die ca. 3&amp;amp;nbsp;cm weit in die Scheide vorragt. Im Ruhezustand ist die Öffnung eng, wodurch Keime nicht so leicht in die Gebärmutter aufsteigen können. Während der [[Geburt]] wird die Zervix unter dem Einfluss des Hormons [[Prostaglandin F2α|Prostaglandin F&amp;lt;sub&amp;gt;2α&amp;lt;/sub&amp;gt;]] weicher, was die starke Dehnung während der [[Wehe]]n erleichtert. Beim Durchtritt des Babykopfes erreicht die Öffnung einen Durchmesser von über 10&amp;amp;nbsp;cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomie ==&lt;br /&gt;
Der Gebärmutterhals wird in die von [[Plattenepithel]] bedeckte &amp;#039;&amp;#039;[[Portio vaginalis uteri]]&amp;#039;&amp;#039; (den Teil des Gebärmutterhalses, der in die Scheide hineinragt) und den von schleimbildendem [[Zylinderepithel]] ausgekleideten &amp;#039;&amp;#039;Zervixkanal&amp;#039;&amp;#039; unterteilt. Die Grenze zwischen den beiden Epithelformen verändert sich in Abhängigkeit vom Alter und der Anzahl der Geburten. Mit zunehmendem Alter verschiebt sich die Grenze immer weiter nach oben in den Gebärmutterhalskanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muttermund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cervix uteri, breastfeeding woman after 2 births.jpg|mini|Muttermund einer Frau in der [[Stillen|Stillzeit]] nach der Geburt ihres zweiten Kindes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spread vulva with unterine prolapse (cropped).png|mini|[[Vulva]] bei der wegen [[Uterusprolaps]] der äußere Muttermund von außen sichtbar wurde.]] &lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Muttermund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|Ostium uteri}} „Gebärmuttermund“) werden jene Öffnungen der Gebärmutter bezeichnet, mit denen sich der Gebärmutterhalskanal –&amp;amp;nbsp;als &amp;#039;&amp;#039;äußerer Muttermund&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– in die Scheide, bzw. –&amp;amp;nbsp;als &amp;#039;&amp;#039;innerer Muttermund&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– in die Gebärmutterhöhle (&amp;#039;&amp;#039;Cavum uteri&amp;#039;&amp;#039;) öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äußerer Muttermund ===&lt;br /&gt;
Der äußere Muttermund –&amp;amp;nbsp;das &amp;#039;&amp;#039;Ostium uteri externum&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Orificium externum uteri&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Orificium externum canalis cervicis&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Bucher: &amp;#039;&amp;#039;Histologie und mikroskopische Anatomie des Menschen mit Berücksichtigung der Histophysiologie und der mikroskopischen Diagnostik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sammlung medizinischer Lehr- und Handbücher für Ärzte und Studierende.&amp;#039;&amp;#039;). Huber, Bern / Stuttgart 1948, S. 320.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;amp;nbsp;– hat bei einer [[Nullipara]], also einer Frau, die nicht geboren hat, ein rundes Grübchen mit einer nur kurzen, querverlaufenden Öffnung, nach einer Schwangerschaft ist die Öffnung in der Regel quer gespalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterscheidung in eine hintere und eine vordere Muttermundlippe ist vor allem bei Frauen sinnvoll, die geboren haben, bei ihnen liegt ein querverlaufender Spalt zwischen den Muttermundlippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innerer Muttermund ===&lt;br /&gt;
Der innere Muttermund – das &amp;#039;&amp;#039;Ostium uteri internum&amp;#039;&amp;#039; – wird auch als „Isthmusenge“ bezeichnet und stellt das innere Ende des Zervikalkanals dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bedeutung ist der innere Muttermund in jenen Fällen, in denen bei einer [[Schwangerschaft]] die [[Plazenta]] diesen als [[Placenta praevia|Placenta praevia totalis]] vollständig bedeckt und damit ein Geburtshindernis darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwangerschaft ==&lt;br /&gt;
Während einer [[Schwangerschaft]] wird bei jeder Vorsorgeuntersuchung die Länge des Gebärmutterhalses gemessen. Die Länge sollte bis zur Geburt größer als 25&amp;amp;nbsp;mm sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist sie kürzer, kann eine [[Zervixinsuffizienz]] (Muttermundschwäche mit der Gefahr der vorzeitigen Weitung des Muttermundes) auftreten. Die Verkürzung des Gebärmutterhalses kann zu einer [[Frühgeburt]] führen, es droht die Öffnung des Muttermunds ohne Wehen. Sie ist eine Ursache für (auch wiederholte) [[Spätabort]]e und Frühgeburten. &amp;lt;!--Am häufigsten tritt eine Zervix-Insuffizienz zwischen der 13. und 35. Schwangerschaftswoche ein.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wird eine Verkürzung rechtzeitig erkannt, kann versucht werden, mit einer Umschlingung des Gebärmutterhalses mit einem Faden („[[Vithalrao Nagesh Shirodkar|Shirodkar]]- oder McDonald-[[Zervixcerclage|Cerclage]]“) oder mit einem &amp;#039;&amp;#039;totalen Muttermundverschluss&amp;#039;&amp;#039; eine Verlängerung der zu erwartenden Schwangerschaftsdauer zu erreichen, diese Methoden sind umstritten. Eher ist bei einer weiteren Schwangerschaft nach vorzeitigem Ende der vorherigen an eine prophylaktische Behandlung in Form eines operativen Muttermundverschlusses (Cerclage) zu denken.&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise dafür, dass das Risiko einer Frühgeburt durch eine dauerhafte Gabe von [[Gestagen]]en gesenkt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduardo B. Fonseca, Ebru Celik u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Progesterone and the Risk of Preterm Birth among Women with a Short Cervix.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;New England Journal of Medicine&amp;#039;&amp;#039;, 357, 2007, S.&amp;amp;nbsp;462, [[doi:10.1056/NEJMoa067815]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die physiologischen Vorgänge, die zum Weichwerden des Muttermundes und zum Einsetzen der Geburtswehen führen, ist nur wenig bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alison Kodjak |url=https://www.npr.org/sections/health-shots/2019/02/18/693635055/scientific-duo-gets-back-to-basics-to-make-childbirth-safer |titel=Scientific Duo Gets Back To Basics To Make Childbirth Safer |werk=npr |datum=2019-02-18 |sprache=en |abruf=2019-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zervixschleim ==&lt;br /&gt;
[[Datei:cervical mucus1.jpg|mini|hochkant|Fadenziehender Schleim]]&lt;br /&gt;
Der Zervixschleim bildet den Schleimpfropf des Gebärmutterhalskanales und wird durch die Zervixdrüsen (&amp;#039;&amp;#039;Glandulae cervicis uteri&amp;#039;&amp;#039;) gebildet. Es ist ein Sekret, das leicht [[Alkalische Lösung|alkalisch]] ist und dessen Konsistenz und Menge sich während des Zyklus verändert. Der Zervixschleim setzt sich u.&amp;amp;nbsp;a. zusammen aus Muzinen, [[Aminosäuren]], [[Zucker]]n, [[Enzym]]en, [[Elektrolyt]]en sowie Wasser (bis zu 90 %). Die Funktion des Zervixschleimes ist, das Eindringen von [[Krankheitserreger]]n in die Gebärmutter zu verhindern. Da für eine Empfängnis das Eindringen von Spermien notwendig ist, unterliegt die Konsistenz des Zervixschleims im Laufe des [[Menstruationszyklus]] charakteristischen Veränderungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An unfruchtbaren Tagen ist er zähflüssig bis klebrig, von pappiger Konsistenz und verschließt als eine natürliche Barriere den Muttermund. Unter dem [[Mikroskop]] sieht man die [[Muzine|Muzinfäden]] wirr und ungeordnet durcheinanderliegen. Diese Konsistenz des Schleims erschwert das Eindringen von [[Bakterien]], hemmt aber auch das Eindringen von Spermien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Tagen um den [[Follikelsprung|Eisprung]] herum wird der Schleim dagegen dünnflüssig, glasklar und fadenziehend. Die Muzinfäden sind parallel ausgerichtet. Das erlaubt ein Aufsteigen der Spermien in die Gebärmutter und in die Eileiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Pfleiderer, Meinert Breckwoldt, Gerhard Martius: &amp;#039;&amp;#039;Gynäkologie und Geburtshilfe&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. Thieme Verlag, 2001, S. 259.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Empfängnisverhütung der sogenannten [[Minipille]] beruht unter anderem auch auf der Wirkung der [[Gestagene]] auf den Zervikalschleim, dessen Durchlässigkeit für Spermien durch das Hormon stark herabgesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Einfluss von [[Estrogene|Östrogen]] wird der Zervixschleim so dünnflüssig, dass er sich zu einem Faden ausziehen lässt und spinnbar wird. Kurz vor der [[Follikelsprung|Ovulation]] (Eisprung) ist die Spinnbarkeit am größten (6–15&amp;amp;nbsp;cm lange Fäden), das Sekret für Spermien maximal durchlässig und das Farnkrautphänomen (s.&amp;amp;nbsp;u.) positiv. In der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus erfolgt unter dem Einfluss von Gestagen eine verminderte Bildung von nicht fadenziehendem Zervixschleim. Das Farnkrautphänomen ist dann negativ und die Durchlässigkeit für Spermien stark herabgesetzt oder auch völlig aufgehoben. Der [[Zervix-Score]] ist ein Punktesystem, das anhand verschiedener Parameter eine Abschätzung des Hormonstatus erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Symptothermale Methode|symptothermale]] und die [[Billings-Methode]] nutzen die Unterschiede in der Schleimqualität zur Bestimmung der fruchtbaren bzw. unfruchtbaren Tage (→ [[Empfängnisverhütung#Natürliche Methoden|natürliche Familienplanung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Farnkrautphänomen ==&lt;br /&gt;
Das Farnkrautphänomen (auch Arborisationsphänomen genannt) ist eine unter Östrogeneinfluss auftretende, sehr charakteristische Bildung von [[Farne|farnkrautähnlichen]] [[Natriumchlorid|NaCl]]-Kristallen im getrockneten Zervixschleim. Besonders deutlich tritt dieses [[Phänomen]] kurz vor dem Follikelsprung auf, verschwindet jedoch unter dem Einfluss von [[Progesteron]] in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zervixerkrankungen ==&lt;br /&gt;
Bei einer [[Kolposkopie]] können Defekte im oberflächlichen Epithel des Muttermundes ([[Portioerosion|Erosio vera]]), [[Portioektopie]], Entzündungen der Zervix ([[Zervizitis]]), [[Zervixpolyp]]en (durch [[Hyperplasie|übermäßiges Wachstum von Gewebe]]), Blutungen und Muttermundrisse oder Muttermundanomalien erkannt werden. Bei nicht eindeutig harmlosen Befunden wird in der Regel eine [[Pap-Test|Abstrichzytologie]] oder eine Gewebsentnahme durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Lazerationsektropium]] entsteht nach einem Einriss des Muttermundes während der Geburt mit nachfolgender narbiger Abheilung und Vorwölbung der Muttermundlippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Zytodiagnostik|zytologischer]] [[Pap-Test|Abstrich]] zur Färbung nach [[George Nicolas Papanicolaou|Papanicolaou]] und Befundung dient der Krebsfrüherkennung. Bei unklaren Befunden oder schwerwiegenden [[Zellatypie]]n oder einem [[Carcinoma in situ]] wird eine [[Konisation]] (eine kegelförmige Gewebsentnahme) angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Meerschweinchen kann es zu einer Zubildung der Schleimdrüsen und damit zu einer [[Endozervikale Hyperplasie|Endozervikalen Hyperplasie]] kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christof A. Bergmann et al.: &amp;#039;&amp;#039;Umfangsvermehrung der Cervix uteri bei einem Meerschweinchen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kleintierpraxis&amp;#039;&amp;#039; Band 65, 2020, Heft 7, S. 400–403.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Cervix uteri|Gebärmutterhals}}&lt;br /&gt;
* [http://www2.uni-jena.de/ufk/CDKolposkopiekursJena/Zervixkapitel/folder/start.htm Vorlesung über die Cervix uteri]&lt;br /&gt;
* [https://www.beautifulcervix.com/cervix-photo-galleries/ Fotos des äußeren Muttermundes durch ein Spekulum] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4156124-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibliches Geschlechtsorgan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebärmutter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uwe Gille</name></author>
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