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	<title>Gbadolite - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Spyridon am 26. Dezember 2025 um 00:07 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
|BREITE        = 4/16/30/N&lt;br /&gt;
|LÄNGE         = 21/0/0/E&lt;br /&gt;
|NAME          =&lt;br /&gt;
|AMT-NAME      =&lt;br /&gt;
|HÖHE          =&lt;br /&gt;
|FLÄCHE        =&lt;br /&gt;
|EINWOHNER     = 50489&lt;br /&gt;
|STAND         = 2005&lt;br /&gt;
|GRÜNDUNG      =&lt;br /&gt;
|ISO-CODE      = CD-NU&lt;br /&gt;
|WWW           =&lt;br /&gt;
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|BÜRGERMEISTER =&lt;br /&gt;
|PARTEI        =&lt;br /&gt;
|PARTNER       =&lt;br /&gt;
|BILD          = Gbadolite aerial view.jpg&lt;br /&gt;
|BILD-TEXT     =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gbadolite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;G’badolite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im Norden der [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]] und hat 50.489 Einwohner (Stand 2005). Sie ist die Hauptstadt der Provinz [[Nord-Ubangi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gbadolite liegt von Regenwald umgeben und kann praktisch nur mit dem Flugzeug erreicht werden. Es gibt keine befestigten Straßen zu anderen größeren Städten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Gbadolite liegt am Fluss [[Ubangi (Fluss)|Ubangi]], der die Grenze zwischen der [[Zentralafrikanische Republik|Zentralafrikanischen Republik]] und der Demokratischen Republik Kongo bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gbadolite war das Heimatdorf des ehemaligen Präsidenten von Zaïre, [[Mobutu Sese Seko]]. Während seiner Amtszeit baute Mobutu Gbadolite zur Residenzstadt aus, beginnend in den 1970er Jahren. Es wurden nicht nur Paläste für ihn selbst und seine Familie erbaut, er verwandelte Gbadolite auch in eine zweite [[Hauptstadt]] neben [[Kinshasa]], in der für alle [[Ministerien]] Gebäude errichtet wurden – nur in kleinerem Maßstab. So war Mobutu in der Lage im Notfall von Gbadolite aus zu regieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobutu baute in Gbadolite drei Paläste. Diese gaben der Stadt den Spitznamen „Versailles des Urwalds“:&lt;br /&gt;
* der größte Palast hat 3 Stockwerke, verziert mit edlem [[Marmor]] und [[Jade]] und diente für öffentliche Anlässe&lt;br /&gt;
* Mobutus private Residenz, erbaut im [[Antoni Gaudí|Gaudí]]-Stil&lt;br /&gt;
* ein Palast im Stil chinesischer [[Pagode]]n, erbaut von Chinesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palastanlagen waren prachtvoll ausgestattet. Sie beherbergten unter anderem eine Palastkirche mit einer [[Orgel|Kirchenorgel]] der Gebrüder [[Gebr. Oberlinger Orgelbau|Oberlinger]], ein kleines [[Amphitheater]], zwei Schwimmbäder mit Aussicht auf den Fluss Ubangi sowie großzügige Gartenanlagen mit Springbrunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den, für eine Stadt kongolesischer Verhältnisse, außergewöhnlichen Einrichtungen gehör(t)en außerdem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein Flughafen mit kleinem [[Empfangsgebäude|Terminal]] (das eine vergoldete [[Kuppel]] besitzt), dessen [[Start- und Landebahn]] die [[Concorde]] benutzen konnte (Mobutu charterte diese gelegentlich)&lt;br /&gt;
* Zwei [[Kraftwerk]]e; eines ist ein [[Wasserkraftwerk]], das mit der [[Wasserkraft]] des Ubangi betrieben wird&lt;br /&gt;
* Ein Krankenhaus mit deutschen [[Arzt|Ärzten]]&lt;br /&gt;
* Ein vierspuriger [[Boulevard]] inklusive Straßenbeleuchtung, der die Stadt mit den Palästen verbindet&lt;br /&gt;
* ein [[Motel]]&lt;br /&gt;
* eine von Schweizern bewirtschaftete [[Farm (Landwirtschaft)|Farm]], auf der Viehzucht mit europäischem Vieh betrieben wurde. 5000&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Le retour de la toque léopard |Hrsg=Philippe Thureau-Dangin |Sammelwerk=[[Courrier international]] hors-série politique |WerkErg=Les héritiers: Comment le pouvoir se transmet en famille |Ort=Paris |Datum=2024-03 |Seiten=48 f. |Kommentar=Ersterscheinung dieses Artikels in der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Cape Argus&amp;#039;&amp;#039; in Kapstadt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Langhaarschafe wurden eigens mit der Präsidentenmaschine aus Venezuela eingeflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vertreibung Mobutus [[1997]] wurde Gbadolite von Rebellen eingenommen. Dabei wurde die Stadt komplett geplündert. Alle Paläste sind heute zugewachsen und verlassen. Im [[Zweiter Kongokrieg|Zweiten Kongokrieg]] war Gbadolite Sitz der [[Mouvement de Libération du Congo|Movement for the Liberation of Congo]], deren Anführer der Geschäftsmann [[Jean-Pierre Bemba]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nord-Ubangi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptort einer Verwaltungseinheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spyridon</name></author>
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