<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gautzsch</id>
	<title>Gautzsch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gautzsch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gautzsch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T15:03:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gautzsch&amp;diff=1513297&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */ archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gautzsch&amp;diff=1513297&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-29T16:32:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum schweizerisch-deutschen Pädagogen siehe [[Wilhelm Benjamin Gautzsch]]. Zur Leichtathletin siehe [[Birgit Gautzsch]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gautzsch-Markkleeberg.jpg|mini|Luftaufnahme von Gautzsch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gautzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Markkleeberg]] im [[Landkreis Leipzig]], südlich angrenzend an das Stadtgebiet von [[Leipzig]]. Nach der Gründung der Stadt Markkleeberg im Jahre 1934 wurde der Ort meist nur noch als Markkleeberg-West bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Topographische Karte der Umgegend von Leipzig (1863) - Gautzsch.jpg|mini|Gautzsch auf einer Karte von 1863]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gautzsch-Nov-2008 002.jpg|mini|hochkant|Martin-Luther-Kirche]]&lt;br /&gt;
Gautzsch wurde um 961 erstmals erwähnt. Der Name deutet auf einen [[Sorben|altsorbischen]] Ursprung hin. Eng einhergehend ist die Existenz des benachbarten [[Dorf]]es [[Oetzsch]], das heute ebenfalls zu [[Markkleeberg]] gehört. Gautzsch hatte mehrere Eigentümer, die mächtigsten waren die von Pflugk, Gehofen und Dieskau. 1713 wurde der Besitz von dem Leipziger [[Kaufmann]] und [[Ratsherr]]n Wolfgang Jöcher gekauft. Er ließ Herrensitz, Dorf und Kirche größtenteils neu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gautzsch lag bis 1856 im [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Kreisamt Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;60&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1856 gehörte der Ort zum [[Gerichtsamt Leipzig II]] und ab 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/leipzig.htm |titel=Die Amtshauptmannschaft Leipzig im Gemeindeverzeichnis 1900 |offline=2025-07-31 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241126232156/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/leipzig.htm |archiv-datum=2024-11-26 |abruf=2025-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1861 wurde das Gut Gautzsch von der Familie Kees aus Zöbigker erworben, die es im Stil des [[Neobarock]] umgestalteten. Aus dieser Zeit stammt der [[Kees’scher Park|Kees’sche Park]] neben der Martin-Luther-Kirche, in dem sich auch das Adlertor befindet. Um die Jahrhundertwende entstanden in Gautzsch größere Industriebetriebe, u.&amp;amp;nbsp;a. die Schokoladenfabrik Riquet,  und eine [[Villenkolonie]]. Auf dem Eulenberg war ein neues Stadtzentrum geplant. Zu Gautzsch gehörten im 19. Jahrhundert auch das [[Gut Lauer]] und die Siedlung [[Cospuden]]. Das Gut Lauer kam 1920 zu Knauthain und mit diesem 1936 zur Stadt Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1934 wurde das größere Gautzsch mit Oetzsch-Markkleeberg zur Stadt Markkleeberg vereinigt. Dabei wurde aufgrund des [[Slawische Sprachen|slawischen]] Namensursprunges der beiden Orte der Vorzug dem weitaus kleineren Markkleeberg gegeben. Aus Gautzsch wurde in dem Zuge „Markkleeberg-West“. Mit Gautzsch wurde auch die zum Ort gehörige Siedlung Cospuden nach Markkleeberg eingemeindet. Gut Lauer und Cospuden wurden in Folge des Braunkohleabbaus in der Region in den 1970er/80er Jahren durch den [[Tagebau Cospuden]] überbaggert, der dadurch entstandene [[Cospudener See]] und die ehemalige Kiesgrube [[Gut Lauer#Weiteres|Waldsee Lauer]], bewahren die Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Keesscher Park.jpg|mini|links|Pavillon im Kees’schen Park]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gautzsch-Nov-2008 019.jpg|mini|Adlertor im Kees’schen Park]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Martin-Luther-Kirche (Markkleeberg)|Martin-Luther-Kirche]] (dieser Name erst seit 1934), 1717 vom [[Sachsen|sächsischen]] Landbaumeister David Schatz im Auftrag des Leipziger Kaufmanns und Ratsherrn Wolfgang Jöcher errichtet. An der Außenwand sowie im Innern befinden sich zahlreiche wertvolle Epitaphien aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Der Innenraum wurde im Barock gestaltet und beherbergt einen Kanzelaltar aus dieser Zeit. 1903 teilweise im Neobarock umgestaltet. Neubau des Turms ebenfalls 1903 durch Julius Zeißig.&lt;br /&gt;
* Altes Kantorat, neben der Kirche, [[Fachwerkhaus]]&lt;br /&gt;
* Kees’scher Park, auf dem Gelände einer ehemaligen [[Wasserburg]], mit ausgedehnten Grünanlagen und historischen Bauten.&lt;br /&gt;
* Adlertor, Eingangstor in den Kees’schen Park, in neobarockem Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gautzsch-Nov-2008.jpg|mini|links|Koburger Straße in Gautzsch]]&lt;br /&gt;
Die Endhaltestelle der Buslinie 70 Markkleeberg-West befindet sich in Gautzsch am Theodor-Körner-Platz. Bis 2015 verkehrte hier die Straßenbahnlinie 9, deren Betrieb eingestellt wurde.&lt;br /&gt;
Die Koburger Straße verbindet Gautzsch als überörtliche Verkehrsstraße mit der [[Bundesstraße 2|B 2]] und damit dem Leipziger Stadtteil Connewitz und dem Zentrum von Leipzig.&lt;br /&gt;
Ebenfalls über die B 2 ist in wenigen Kilometern die [[Bundesautobahn 38|A 38]] über die [[Anschlussstelle Leipzig-Süd]] zu erreichen. Damit ist auch das [[Leipziger Neuseenland]] mit seiner [[Rekultivierung]]slandschaft nur eine kurze Fahrtzeit entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gymnasium-Markkleeberg.jpg|mini|[[Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg|Rudolf-Hildebrand-Schule]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Gautzsch gibt es mehrere [[Schule]]n, von der [[Grundschule]] über die [[Oberschule (Sachsen)|Oberschule]] bis zum [[Gymnasium]]. Für die Erwachsenenbildung sorgt seit 2002 eine eigene Geschäftsstelle der [[Volkshochschule]] Leipziger Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinderhospiz Bärenherz.jpg|mini|links|Kinderhospiz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hospiz ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Kinderhospiz Bärenherz&amp;#039;&amp;#039; befindet sich auf dem Gelände des Kees’schen Parks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Unmittelbar angrenzend befindet sich der touristisch attraktive [[Cospudener See]] mit dem Leipziger Strand, auch Nordstrand genannt. Hier wurde feiner Sand aufgeschüttet, und ein Rundweg führt am Ufer entlang. In der Saison haben viele Buden geöffnet. Der [[Markkleeberger See]] ist von Gautzsch aus gut über Radwege zu erreichen. Beide sind durch Flutung von zwei Tagebauen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des Cospudener Sees befindet sich der &amp;#039;&amp;#039;Landschaftspark Cospuden&amp;#039;&amp;#039; mit dem &amp;#039;&amp;#039;Waldsee Lauer&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Elsterfloßgraben#Heutige Bedeutung|Floßgraben]], der den Cospudener See mit den Leipziger Flüssen verbindet, sowie der [[Wildpark Leipzig]], ein beliebtes [[Naherholungsgebiet]] für Leipzig und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Albertine Zehme]] (1857–1946), Schauspielerin und Rezitatorin, ehemals wohnhaft in Gautzsch&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leipzig.de/jugend-familie-und-soziales/frauen/1000-jahre-leipzig-100-frauenportraets/detailseite-frauenportraets/projekt/zehme-albertine-geborene-aman/ Albertine Zehme] bei leipzig.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Walter Kopp (1875–1953), Kunst- und Landschaftsmaler (Münchner Schule), vorwiegend Leipziger Tieflandsbucht&lt;br /&gt;
* [[Moritz Willy Stolle]] (1896–nach 1966), Lehrer, Heimatforscher und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Irene Seligo]] (1904–1988), Journalistin und Autorin, lebte und arbeitete seit den frühen 1940er Jahren in Portugal&lt;br /&gt;
* [[Fritz Angermann]] (1906–1944), Konzert- und Opernsänger, Mitglied der [[Kardosch-Sänger]]&lt;br /&gt;
* [[Martin Kießig]] (1907–1994), Pädagoge, Germanist, Literaturkritiker, Autor und Publizist&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Franz (Parteifunktionär)|Wilhelm Franz]] (1909–1933), Kaufmann und KPD-Funktionär&lt;br /&gt;
* [[Alfred Heuß]] (1909–1995), Althistoriker&lt;br /&gt;
* [[Fritz Funke (Buchwissenschaftler)|Fritz Funke]] (1920–2018), Buchwissenschaftler, Schriftsteller und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Hans Moritz (Theologe)|Hans Moritz]] (1926–2017), Theologe, Hochschullehrer für Religionssoziologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|16|19|21|Gautzsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [http://www.markkleeberg.de/de/stadt_verwaltung/leben/ortsteile/Gautzsch.html Informationen der Stadt Markkleeberg zu Gautzsch]&lt;br /&gt;
* [http://www.markkleeberg.de/de/kultur_tourismus/sehenswertes/architektur/Gut_Gautzsch.html Informationen der Stadt Markkleeberg zum Gut Gautzsch]&lt;br /&gt;
* [http://www.keesscher-park.de/ Aktuelles u. Geschichtliches (einschl. historischer Aufnahmen) zum Kees’schen Park]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51/16/47/N|EW=12/21/26/E|type=city|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5003939-8|VIAF=158978517}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Markkleeberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
	</entry>
</feed>