<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gaugreben</id>
	<title>Gaugreben - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gaugreben"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gaugreben&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T07:54:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gaugreben&amp;diff=1434335&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vonpadberg: /* Linien und Besitzungen */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gaugreben&amp;diff=1434335&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-08T17:29:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Linien und Besitzungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das westfälisch-waldecksche Adelsgeschlecht. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Gogreve]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaugreben-Wappen.png|mini|Wappen derer von Gaugreben im [[Wappenbuch des Westfälischen Adels]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gaugreben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Gogreve&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Hogrebe]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gaugrebe&amp;#039;&amp;#039;) ist der Name eines [[Westfalen|westfälisch]]-[[Waldeck|waldeckschen]] [[Adelsgeschlecht]]s. Die Herren von Gaugreben gehörten zum [[Uradel]] im [[Hochsauerland]] und [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Die Familie leitete ihren Namen vom [[Gograf]]enamt ab. Mitglieder des Geschlechts standen über Generationen hinweg dem [[Niedergericht]] zu [[Medebach]] vor. Als wahrscheinlich erster urkundlich nachweisbarer Angehöriger erschien im Jahre 1172 Gograf &amp;#039;&amp;#039;Luithewicus (Ludwig) Gougravius&amp;#039;&amp;#039; im [[Amt Medebach (Herzogtum Westfalen)|Amt Medebach]],&amp;lt;ref&amp;gt;J. S. Seiberts: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch des Herzogtums Westfalen,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Arnsberg 1839, Nr. 62&amp;lt;/ref&amp;gt; während der als sicher zu dem Geschlecht gehörige &amp;#039;&amp;#039;Hermannus Gogravius de Medebike&amp;#039;&amp;#039; 1255 urkundlich erscheint.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Westfälisches Urkundenbuch,&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Münster 1894, Nr. 599&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Ritter &amp;#039;&amp;#039;Heinemann Gogreve&amp;#039;&amp;#039; († vor 1394), urkundlich erwähnt 1343 bis 1390, beginnt die ununterbrochene [[Stammreihe]]. Er war Besitzer des [[Burglehn]]s zu Medebach und waldeckischer [[Amtmann]] zu [[Korbach]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Jagdschloss Siedlinghausen.jpg|miniatur|hochkant|[[Schloss Siedlinghausen]], von 1370 bis 1657 im Besitz der Familie&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://siedlinghausen.eu/cms/pages/home/ortsgeschichte.php |wayback=20121203015707 |text=Ortsgeschichte von Siedlinghausen vom 31. August 2008 |archiv-bot=2023-05-09 02:02:47 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Bruchhausen.jpg|miniatur|hochkant|[[Schloss Bruchhausen]], vom 15. Jahrhundert bis 1937 in Familienbesitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linien und Besitzungen ===&lt;br /&gt;
Nach 1300 kamen Teile des [[Assinghauser Grund]]es als Pfand von der [[Grafschaft Waldeck]] an die Familie Gaugreben. 1370 erwarb die Familie auch Grundbesitz in [[Nordenau]] und 1380 im Assinghauser Grund Eigentum in [[Brunskappel]] und [[Siedlinghausen]]. Die Pfandschaft über den Assinghauser Grund endete 1533.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Knoche: &amp;#039;&amp;#039;Der freie Grund&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes&amp;#039;&amp;#039;, 2/2009, S. 72&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Angehörigen der Familie erhielten 1453 das sogenannte Hessenlehen, d.&amp;amp;nbsp;h. die [[Freigrafschaft]] [[Grönebach]] und [[Burg Goddelsheim]] (heute Ortsteil von [[Lichtenfels (Hessen)|Lichtenfels]]), von [[Landgraf]] [[Ludwig II. (Hessen)|Ludwig II.]] von [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]] zu [[Lehnswesen|Lehen]]. Die Grafschaft Grönebach war um 1410 noch [[waldeck]]isches Lehen der Herren von Büren,&amp;lt;ref&amp;gt;StMü Msc. VII, 5102&amp;lt;/ref&amp;gt; ab 1453 jedoch hessisches Lehen der Familie Gaugreben.&amp;lt;ref&amp;gt;HStA Marburg, Urk. 1, 3233, Revers der Gaugreben über die Belehnung mit Goddelsheim, 1453 Juli 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch 1812 fand eine Belehnung der Familie Gaugreben statt durch Großherzog Ludwig von Hessen, den damaligen Herzog in Westfalen.&amp;lt;ref&amp;gt;StMü Akten Oberlandesgericht Arnsberg III G 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Bockshammer: &amp;#039;&amp;#039;Territorialgeschichte der Grafschaft Waldeck&amp;#039;&amp;#039;, Marburg 1958, S. 143&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grafschaft Grönebach umfasste die Dörfer Grönebach, Siedlinghausen, [[Niedersfeld]] und [[Hildfeld]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Bruns: &amp;#039;&amp;#039;Hallenberger Quellen und Archivverzeichnisse&amp;#039;&amp;#039;, Münster 1991, S. 66–69&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts bildeten sich zwei Linien, eine ältere Linie zu Siedlinghausen, die in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wieder erlosch, und eine jüngere zu [[Schloss Bruchhausen|Bruchhausen]]. Die jüngere Linie teilte sich während des 16. und 17. Jahrhunderts in die Äste zu Bruchhausen, zu Goddelsheim ([[Katholizismus|katholischer]] Ast), zu [[Rittergut Valme|Valme]] und [[Baldeborn]], zu Goddelsheim ([[Protestantismus|protestantischer]] Ast), zu [[Meineringhausen]] und zu [[Alme (Brilon)|Oberalme]]. Mitglieder des katholischen Astes Goddelsheim gelangten bis nach [[Russland]] und traten in russische Militärdienste. [[Charlotte von Lieven|Charlotte Margarete von Gaugreben]] (* 1742; † 1828) aus dem katholischen Ast Goddelsheim heiratete den russischen General Otto Heinrich von Lieven und wurde [[Zar]]enerzieherin und [[Hofmeister|Obersthofmeisterin]] am russischen Hof. Für ihre Verdienste wurde sie am 22. Februar 1799 in den [[Grafenstand]] und am 28. August 1826 in den [[Fürst]]enstand erhoben. Sie war [[Stammmutter]] der Fürsten [[Lieven (Adelsgeschlecht)|von Lieven]]. Bis auf den Ast Bruchhausen sind alle wieder erloschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung der [[Provinz Westfalen]] Anfang des 19. Jahrhunderts traten zahlreiche Angehörige in [[Königreich Preußen|preußische]] Dienste und wurden Offiziere in der [[Preußische Armee|preußischen Armee]]. Angehörige aus dem Ast Bruchhausen erhielten 1847 eine preußische Bestätigung des seit alters geführten Freiherrentitels. Die letzte Besitzerin des alten Familiengutes Bruchhausen, Therese von Gaugreben, adoptierte im Jahre 1918 ihre – später mit dem [[Freiherr]]en [[Ferdinand Freiherr von Lüninck|Ferdinand von Lüninck]] auf Ostwig verheiratete – Nichte Auguste [[Schönau (Adelsgeschlecht)#Schönau-Wehr|Freiin von Schönau-Wehr]]. Dieser wurde daraufhin durch königlich-preußische [[Kabinettsorder]] vom 31. Oktober 1918 der Name &amp;#039;&amp;#039;Gaugreben-Schönau&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das [[Stammwappen]] zeigt in Silber drei schwarze [[Pfahl (Heraldik)|Pfähle]]. Auf dem [[Helm (Heraldik)|Helm]] ein silberner [[Flug (Heraldik)|Flug]], jeder Flügel mit den Pfählen belegt. Die [[Helmdecke]]n sind schwarz-silbern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ahnenwappen „De Gogreve“ in der Marktkirche [[St. Nikolai (Rinteln)|St. Nikolai]] zu Rinteln aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts zeigt drei aufrechte [[Wolfsangel]]n nebeneinander.&amp;lt;ref&amp;gt;Epitaph von Joachim [[Post (Adelsgeschlecht)|von Post]]&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;Ä. († 1557) auf [[Gut Posteholz|Posteholz]], [[Holtensen (Hameln)|Holtensen]] und [[Hessisch Oldendorf|Oldendorf]] und Agnes von Wartensleben († 1564); vgl. Werner Constantin von Arnswaldt: &amp;#039;&amp;#039;Grabinschriften der lutherischen Kirche in Rinteln&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Herold&amp;#039;&amp;#039; 39 (1908), S. 35–37, bes. S. 36 ([https://books.google.de/books?id=NcIYhTlm2SsC&amp;amp;pg=PA36&amp;amp;hl=de Google-Books]; eingeschränkte Vorschau); ([https://www.bildindex.de/document/obj20442005?medium=fm1516869 Digitalisat] im Bildarchiv Foto Marburg).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensträger ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Caspar von Gaugreben]] (1713–1767), Generalleutnant in russischen Diensten&lt;br /&gt;
* [[Johann von Gaugreben]] (1848–1912), Landrat des Kreises Brilon&lt;br /&gt;
* Jobst Hildebrand von Gaugreben (* um 1553 in Bruchhausen; † 19. März 1624 in [[Valme (Bestwig)|Valme]]), Begründer der [[Rittergut Valme|Valmer]] Linie&lt;br /&gt;
* [[Werner von Gaugreben]] (1783–1832), deutscher Gutsbesitzer und Abgeordneter&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lagis-hessen.de/pnd/1198512946 Hessische Biografie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Fahne]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Westphälischen Geschlechter.&amp;#039;&amp;#039; [https://books.google.de/books?id=Q4hMAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA170 S.170&amp;amp;nbsp;f. (Stammtafeln)].&lt;br /&gt;
* Karl Hogrebe: &amp;#039;&amp;#039;Die Sauerländer Gogreven&amp;#039;&amp;#039;. 2 Teile, Bigge, 1939.&lt;br /&gt;
* [[Otto Hupp]]: &amp;#039;&amp;#039;Münchener Kalender 1928&amp;#039;&amp;#039;. Buch u. Kunstdruckerei AG, München / Regensburg 1928.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Heinrich Kneschke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 3, Friedrich Voigt’s Buchhandlung, Leipzig 1861, Seite 456 ([https://books.google.de/books?id=usgEAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA456&amp;amp;hl=de Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Max von Spießen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Wappenbuch des Westfälischen Adels]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Görlitz 1901–1903, S. [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8330382 58]; Band 2, Görlitz 1903, Tafel [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8365502 136].&lt;br /&gt;
* [[Leopold von Zedlitz-Neukirch]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues preussisches Adelslexicon]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Gebrüder Reichenbach, Leipzig 1836, Seite 218 ([https://books.google.de/books?id=HdkEAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA218&amp;amp;hl=de Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Genealogisches Handbuch des Adels]], &amp;#039;&amp;#039;Adelslexikon&amp;#039;&amp;#039; Band IV, Band 67 der Gesamtreihe, [[Starke Verlag|C.A. Starke Verlag]], Limburg (Lahn) 1978, {{ISSN|0435-2408}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=FINDBUCH-20045100002810 Online-Findbuch „Archiv Bruchhausen, Gaugreben-Bruchhausen“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189417374|VIAF=220941222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westfälisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preußisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vonpadberg</name></author>
	</entry>
</feed>