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	<title>Gaugefechtsstand Wien - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T23:45:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gaugefechtsstand_Wien&amp;diff=521889&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luitold: HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 1940er Jahren; Ergänze Kategorie:Erbaut 1940</title>
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		<updated>2025-10-05T16:30:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_1940er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 1940er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 1940er Jahren&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erbaut_1940&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut 1940 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erbaut 1940&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gaugefechtsstand Wien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, nach [[Reichsstatthalter]] und [[Gauleiter]] [[Baldur von Schirach]] umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schirachbunker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, befand sich im [[Ottakring|16. Wiener Gemeindebezirk]].&lt;br /&gt;
[[Datei:GauGefStWien SentryBunker.jpg|miniatur|Überreste des Gaugefechtsstandes Wien (Treibstoffbunker)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GauGefStWien Drainagebuilding.jpg|miniatur|Ein noch heute erhaltener Eingang (Entwässerungsanlage)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1-Mann_Bunker.JPG|miniatur|[[Splitterschutzzelle]] auf der Vogeltennwiese neben der Jubiläumswarte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Gefechtsstand|Gaugefechtsstand]] wurde 1940 am [[Gallitzinberg]] (Wilhelminenberg), der zum nördlichen [[Wienerwald]] zählt, in 388 m Seehöhe (vgl. Stadtzentrum: 172 m) nahe der späteren Johann-Staud-Straße als Zentrum des Luftwarnsystems der &amp;#039;&amp;#039;[[Alpen- und Donau-Reichsgaue|Ostmark]]&amp;#039;&amp;#039; oberirdisch errichtet. Nach den ersten Bombardierungen wurde der Befehlsstand 1942 bis 1945 nach Plänen von Baumeister [[Hans Edelmoser]] unterirdisch angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4.&amp;amp;nbsp;April 1945 wurde der [[Bunker]] geräumt, nachdem die von Westen in die Stadt eindringende [[Rote Armee]] den 2,5 km entfernten Wiener Vorort [[Hütteldorf]] erreicht hatte. Ein halbes Jahr später wurden die Zugänge zum Stollen gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3.&amp;amp;nbsp;Jänner 1946 meldete die Wiener Rathauskorrespondenz, dass laut Finanzstadtrat [[Karl Honay]] die Abrechnung für die Errichtung des Gaugefechtsstands vorliege. Die Bauarbeiten kosteten 374.240,88 [[Reichsmark]], allerdings seien immer noch Rechnungen ausständig. Ob diese später noch eingelangt sind und ob sie von der Wiener Stadtverwaltung (oder einer anderen Behörde der Zweiten Republik) beglichen wurden, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1989 wurden vom Eigentümer, dem Forstamt der Stadt Wien, alle Eingänge nachhaltig zubetoniert. Damit sind eine Besichtigung und weitere Erforschung der teilweise baufälligen unterirdischen Räumlichkeiten ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 veröffentlichte der Wiener Journalist Alexander Haide das Buch &amp;#039;&amp;#039;Der Schirach Bunker&amp;#039;&amp;#039;. Zum ersten Mal wurden Baupläne veröffentlicht und diverse Legenden, die die Bunkerruine umgaben, aufgelöst. Fotos aus den 1980er-Jahren zeigen das zerstörte Innere des Bunkers. Zudem interviewte der Autor zwei Zeitzeuginnen, die im Gaugefechtsstand 1944 und 1945 ihren Dienst versahen. Die von Haide angeregte Ausgrabung des Bunkers wurde nicht in Angriff genommen. Recherchen zufolge existiert zumindest ein Raum im Bunker, dessen Existenz, Funktion und heutiger Zustand ungeklärt sind, da der Zugang laut Haide kurz nach Kriegsende gesprengt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der Bunker bestand aus einem Tunnel zwischen Haupt- und Notausgang mit einer Länge von etwa 100 Meter. Östlich dieses Stollens befand sich der eigentliche Gaugefechtsstand in einem zweigeschoßigen Bunker von ungefähr 16,5 m Länge, 5 m Breite und 5 m Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Obergeschoß befanden sich die Räume für die Nachrichtenübermittlung (Telefonzentrale, Fernschreiber), im Untergeschoß die Räume des Gauleiters und der Befehlsstand, von wo aus [[Luftkrieg|Fliegeralarm]] mit dem gefürchteten „Kuckuck“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mediathek.at/portaltreffer/atom/1330220E-33D-0001F-000006B0-132FA736/pool/BWEB/ &amp;#039;&amp;#039;	Der &amp;quot;Kuckuck&amp;quot; – Vor-Warnung vor Luftangriffen auf Städte und Fliegeralarm-Sirene. 1944/45&amp;#039;&amp;#039;]  Österreichische Mediathek, Audiovisuelles Archiv Technisches Museum Wien. Abgerufen am 4. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;  ausgelöst wurde, der im Reichssender Wien unüberhörbar ertönte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred Schiemer: &amp;#039;&amp;#039;Auf Ottakrings Spuren. Historische Streifzüge zwischen Gürtel und Gallitzinberg.&amp;#039;&amp;#039; Manz Verlag, Wien 1999–2001, ISBN 3-900799-26-1, S. 159–162.&lt;br /&gt;
* Alexander Haide: &amp;#039;&amp;#039;Der Schirach Bunker.&amp;#039;&amp;#039; andor Verlag, Wien 2004, ISBN 3-200-00108-9.&lt;br /&gt;
* Renato Schirer: &amp;#039;&amp;#039;Der Schirachbunker. Die Errichtung eines bombensicheren und unterirdischen Befehlsstandes für die Wiener Gauleitung der NSDAP.&amp;#039;&amp;#039; Wiener Geschichtsblätter ({{ISSN|0043-5317}}) Nummer 62(2), 2007, S. 33–66.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Schirachbunker|Schirachbunker}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wien.gv.at/video/247570/stadtUNbekannt-Die-Ueberreste-des-Schirachbunkers-am-Wilhelminenberg Die Überreste des Schirachbunkers am Wilhelminenberg] Video auf wien.at&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.roland-harder.de/relikte_drittes_reich/gaubefehlsstand-wien.html | wayback=20110721190922 | text=Gaubefehlstand Wien-Ottakring (archive.org)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.geheimprojekte.at/ort_gallitzinberg.html Gaugefechtsstand Gallitzinberg]&lt;br /&gt;
* [http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/520287/Wien_Der-Nazibunker-im-Gallitzinberg Wien – Der Nazibunker im Gallitzinberg], in: [[Die Presse]] 7. November 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/13/14/N |EW=16/16/1/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ottakring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befestigungsanlage in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bunker in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreich im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1940]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luitold</name></author>
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