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	<title>Gau Baden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:44:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gau_Baden&amp;diff=2412262&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;McNamara: /* Geschichte und Struktur */Fehlende Vornamen ergänzt</title>
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		<updated>2025-11-09T20:52:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte und Struktur: &lt;/span&gt;Fehlende Vornamen ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:NS administrative Gliederung 1944.png|mini|Gaue der NSDAP im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] im Jahr 1944]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gau Baden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Verwaltungseinheit]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei]] (NSDAP). Er bestand seit 1925, vom 22. März 1941 bis 1945 trug der Gau den Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baden-Elsass&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Gelegentlich wird auch der inoffizielle Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gau Oberrhein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Struktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nsdap gaue.png|mini|hochkant=2|Gaue der NSDAP in den Jahren 1926, 1928, 1933 (obere Reihe), sowie 1937, 1939, 1943 (untere Reihe)]]&lt;br /&gt;
Der [[Struktur der NSDAP#Die 43 Gaue (1941) und ihre Gauleiter|Gau]] bestand seit 1925 nach der Gründung durch den Gauleiter [[Robert Wagner (Gauleiter)|Robert Wagner]]. Seit 1927 erschien die Gauzeitung [[Der Führer (Zeitung)|Führer]] unter dem Chefredakteur [[Franz Moraller]], seit 1928 dem späteren Kultusminister [[Otto Wacker (Politiker)|Otto Wacker]]. Seit 1926 amtierte der Gaupropagandaleiter [[Karl Lenz (Politiker, 1899)|Karl Lenz]] als Stellvertreter des Gauleiters und zog 1930 für den [[Liste der Wahlkreise und Wahlkreisverbände der Weimarer Republik|Reichstagswahlkreis]] 32 in den Reichstag ein. Der Weinheimer NS-Kreisleiter [[Walter Köhler (Politiker, 1897)|Walter Köhler]] folgte ihm als Stellvertreter bis zum Machtgewinn der NSDAP 1933. Seit 1934 hatte der Heidelberger NS-Kreisleiter und Gaustabsleiter [[Hermann Röhn]] MdR dieses Amt inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wagner bildete am 11. März 1933 eine kommissarische Regierung und übernahm das Amt des [[Staatspräsident]]en der [[Republik Baden]]. Am 5. Mai 1933 wurde er zum [[Reichsstatthalter]] ernannt. [[Walter Köhler (Politiker, 1897)|Walter Köhler]] wurde am 6. Mai 1933 badischer Ministerpräsident, der vor allem in der Wirtschaftspolitik eigene Macht wahrnehmen konnte. Das Gaugebiet entsprach nicht ganz dem von Baden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ka.stadtwiki.net/Gau_Baden Stadtwiki Karlsruhe]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wagner betrieb 1940 die Bildung eines neuen [[Reichsgau]]s „Oberrhein“ unter Einschluss des besetzten [[Elsass]], der aber formell nicht zustande kam, wohl aber der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gau Baden-Elsass&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der NSDAP am 22. März 1941. Die [[Sinti und Roma]] aus Baden wurden am 20. Mai 1940 in das Sammellager [[Hohenasperg]] bei Stuttgart gebracht, von wo aus sie nach Polen [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]] werden sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung des Elsass wurde Robert Wagner am 20. Juni 1940 dort [[Chef der Zivilverwaltung]] unter dem Hauptziel, das Elsass wieder „deutsch“ zu machen; Köhler übernahm die Wirtschaft und die Finanzen beim CdZ. Aufgrund der [[Germanisierung]]spolitik wurden 45.000 Menschen aus dem Elsass verwiesen bzw. deportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. und 23. Oktober 1940 wurden die [[Juden]] des Gaus versammelt und in das [[KZ Gurs]] in Südfrankreich deportiert. Diese zunächst geheim gehaltene [[Wagner-Bürckel-Aktion]] wurde von den Gauleitern [[Josef Bürckel]] (Gau Saarpfalz) und Robert Wagner geplant und in Karlsruhe vom SS-Führer [[Gustav Adolf Scheel]] durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ns-ministerien-bw.de/ns-ministerien/baden/chronik-1933-1945/tabellarische-chronik-1933-1945-fuer-baden/ Chronik 1933-1945]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. November 1941 wurde die [[Reichsuniversität Straßburg]] eröffnet, die im NS-Geist wirken sollte. Im Gau bestanden das [[Sicherungslager Schirmeck-Vorbruck]] und das [[KZ Natzweiler-Struthof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gauleitung hatte ihren Sitz in [[Karlsruhe]], Ritterstraße 28,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.findbuch.at/tl_files/data/adressbuecher/1940_dr_od_ak/3__Grossdeutschland_NSDAP_Verbaende_und_Reichsregierung.pdf www.findbuch.at: Adressbuch]&amp;lt;/ref&amp;gt; ab dem 7. August 1940 in [[Straßburg]], Pioniergasse 4. Eine [[Gauführerschule]] bestand in [[Frauenalb]]. Das Gauamt für Beamte unter [[Leopold Mauch]] hatte eigene Gauschulen in [[Schloss Hornberg (Schwarzwald)]] und ab 1940 in [[Karspach]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=NQbLPwqiqccC&amp;amp;pg=PA98&amp;amp;lpg=PA98&amp;amp;dq=Gauschule+Baden&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=HlL0mYIkBy&amp;amp;sig=rhqpLokdi0DXvTnUCuitxFhEHRw&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiAlbTt2bzQAhWEEiwKHZFMC3UQ6AEIJjAB#v=onepage&amp;amp;q=Gauschule%20Baden&amp;amp;f=false Rauh-Kühne: Regionale Eliten, S. 99ff]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine spezielle Bürgermeisterschulung fand in [[Sportschule Schöneck|Schöneck]]-Turmberg und im elsässischen [[Illkirch-Graffenstaden]] statt. Gauwirtschaftsberater war der IHK-Präsident [[Clemens Kentrup]], der auch „[[Staatskommissar]] für die badische Wirtschaft“ war. Der Handwerkerfunktionär und [[Wehrwirtschaftsführer]] [[Robert Roth (Politiker)|Robert Roth]] diente als Gauinspekteur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der als Schläger bekannte [[Fritz Plattner]] war bis 1938 der Gauobmann der [[Deutsche Arbeitsfront|DAF]], der Heidelberger Kreisleiter [[Philipp Dinkel]] leitete das Gauamt für die [[NS-Volkswohlfahrt|NSV]]. Der [[Lahr]]er Kreisleiter [[Karl Gärtner (Ministerialdirektor)|Karl Gärtner]] war der Gauobmann des [[NS-Lehrerbund]]s (bekannt für den Ausspruch „Es wird mir keiner Hauptlehrer oder Oberlehrer, der mir nicht ein nationalsozialistisches Dorf zu Füßen legt.“). Als leitender Beamter im Schulbereich sorgte er mit [[Andreas Hohlfeld]] für eine regimetreue Lehrerschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1933 zum Professor berufene [[Paul Schmitthenner (Historiker)|Paul Schmitthenner]] trat als Gauredner auf und wurde 1940 Kultusminister und Rektor der Universität Heidelberg. Der Karlsruher Kreisleiter [[Willi Worch]] wurde Beisitzer beim [[Volksgerichtshof]]. [[Carl Schneider (Mediziner)|Carl Schneider]] leitete von 1937 bis 1940 das [[Rassenpolitisches Amt der NSDAP|Rassenpolitische Amt]] im Gau und war als [[T4-Gutachter]] in die Euthanasie eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gauleiter:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Robert Wagner (Gauleiter)|Robert Wagner]] (26. Februar 1925 – Ende April 1945)&lt;br /&gt;
* [[Walter Köhler (Politiker, 1897)|Walter Köhler]] (Dez. 1932 – März 1933 geschäftsführend, als Wagner zur Reichsleitung abgestellt war)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stellvertretender Gauleiter:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Karl Lenz (Politiker, 1899)|Karl Lenz]] (1926 – August 1931)&lt;br /&gt;
* Walter Köhler (August 1931 – Mai 1933)&lt;br /&gt;
* Mai 1933 – 1934 offenbar unbesetzt&lt;br /&gt;
* [[Hermann Röhn]] (1934 – 1945)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Struktur der NSDAP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst Ferdinand: &amp;#039;&amp;#039;Köhler, Walter Friedrich Julius, NS-Politiker, Kaufmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baden-Württembergische Biographien.&amp;#039;&amp;#039; Band II, Kohlhammer, Stuttgart 1999, ISBN 3-17-014117-1, S. 276–280 ([http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/124231004/biografie Online])&lt;br /&gt;
* [[Michael Kißener]], [[Joachim Scholtyseck]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Führer der Provinz. NS-Biographien aus Baden und Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, Konstanz 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nazi Germany|Gau Baden}}&lt;br /&gt;
* {{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=gau_baden.html|name=Der Gau Baden}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/uebersicht-der-nsdap-gaue-der-gauleiter-und-der-stellvertretenden-gauleiter-zwischen-1933-und-1945/ Übersicht über die Parteigaue der NSDAP]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gaue im NS-Staat}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=124907-1|VIAF=239205836}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (NSDAP)|Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Elsass)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1925|Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;McNamara</name></author>
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