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	<title>Gattaca - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T01:59:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gattaca&amp;diff=20000&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dannyroemhild: /* Weblinks */ Abgelaufene Links entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gattaca&amp;diff=20000&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-30T14:15:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Abgelaufene Links entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild             = Gattaca.jpg&lt;br /&gt;
| Deutscher Titel  = Gattaca&lt;br /&gt;
| Originaltitel    = Gattaca&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = USA&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = Englisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 1997&lt;br /&gt;
| Länge            = 106&lt;br /&gt;
| FSK              = 12&lt;br /&gt;
| JMK              =&lt;br /&gt;
| Produktionsunternehmen = Jersey Films&lt;br /&gt;
| Regie            = [[Andrew Niccol]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         = Andrew Niccol&lt;br /&gt;
| Produzent        =&lt;br /&gt;
* [[Danny DeVito]]&lt;br /&gt;
* [[Michael Shamberg]]&lt;br /&gt;
* [[Stacey Sher]]&lt;br /&gt;
| Musik            = [[Michael Nyman]]&lt;br /&gt;
| Kamera           = [[Sławomir Idziak]]&lt;br /&gt;
| Schnitt          = [[Lisa Zeno Churgin]]&lt;br /&gt;
| Synchronisation  = [[#Synchronisation|Besetzung und Synchronisation]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gattaca&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Dystopie|dystopischer]] [[Science-Fiction-Film]] mit [[Ethan Hawke]], [[Uma Thurman]] und [[Jude Law]] in den Hauptrollen. [[Regie]] führte [[Andrew Niccol]], der auch das [[Drehbuch]] verfasste. Der [[Cyberpunk]]-Film startete am [[Filmjahr 1997|24. Oktober 1997]] in den US-Kinos und am 9. Juli 1998 in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vertreter des Subgenres [[Biopunk]] setzt sich &amp;#039;&amp;#039;Gattaca&amp;#039;&amp;#039; mit Fragen der [[Genetische Diskriminierung|genetischen Diskriminierung]] so differenziert auseinander, dass der Film nicht nur für universitäre Einführungen in den Themenbereich Biopunk, Bioethik und die Wissenschaft der Genmanipulation genutzt wird, sondern auch Jahrzehnte später noch aktuell ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.utoronto.ca/news/science-movies-gattaca &amp;#039;&amp;#039;Science at the Movies: Gattaca&amp;#039;&amp;#039;] University of Toronto, (englisch), abgerufen am 19. Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genetics&amp;quot;&amp;gt;C. B. Ogbunugafor &amp;amp; M. D. Edge: &amp;#039;&amp;#039;Gattaca as a lens on contemporary genetics: marking 25 years into the film’s “not-too-distant” future.&amp;#039;&amp;#039; Genetics. 2022 Oct 11;222(4):iyac142. [[doi:10.1093/genetics/iyac142]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
In einer „nicht allzu weit entfernten Zukunft“ ist es möglich, mittels [[DNA-Analyse|DNS-Analyse]] des menschlichen Erbguts [[Disposition (Medizin)|Veranlagungen]] für alle erdenklichen Krankheiten, für geistige und physische Fähigkeiten sowie die [[Lebenserwartung]] zu ermitteln. Nachwuchs wird fast nur noch per [[In-vitro-Fertilisation]] gezeugt und anschließend mittels [[Präimplantationsdiagnostik]] selektiert. Die wenigen noch auf natürliche Weise Gezeugten nennt man zwar euphemistisch „Gotteskinder“, in Wahrheit hält man sie jedoch für „invalid“, d.&amp;amp;nbsp;h. in jeder Hinsicht minderbemittelt. Diskriminierung aus genetischen Gründen ist zwar offiziell verboten, aber dessen ungeachtet werden die „Invaliden“ von der modernen Hochleistungsgesellschaft gnadenlos ausgegrenzt und bilden die neue [[Unterschicht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Geburt des [[Protagonist]]en &amp;#039;&amp;#039;Vincent Freeman&amp;#039;&amp;#039; liest die Krankenschwester nach einem sofort durchgeführten Bluttest vor, welche gesundheitlichen Risiken ihn in seinem Leben erwarten – unter anderem ein schwaches Herz und eine niedrige Lebenserwartung. Anders als bei seinem jüngeren Bruder &amp;#039;&amp;#039;Anton&amp;#039;&amp;#039; haben sich seine Eltern entschieden, keine Selektion anzuwenden. Zwischen den Brüdern entwickelt sich eine ständige Rivalität. Anton glaubt fest an seine genetische Überlegenheit und kann sie bei ihren kindlichen Kraft- und Ausdauerproben auch stets beweisen. Trotzdem stellt sich Vincent der Herausforderung hartnäckig immer wieder, und eines Tages ist tatsächlich er es, der ein Wettschwimmen auf offenem Meer gewinnt: Der Bruder erleidet einen Schwächeanfall und geht unter, Vincent rettet ihn. Bald darauf trennen sich ihre Lebenswege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh begeistert sich Vincent für die [[Raumfahrt]], wenngleich eine Astronautenkarriere für ihn ein unerfüllbarer Traum bleiben muss. Zwar ist seine Intelligenz hervorragend, nichts deutet auf die prognostizierten Herzprobleme hin, und seine Kurzsichtigkeit lässt sich leicht mit Kontaktlinsen korrigieren, doch bei der Berufswahl zählen praktisch nur noch die genetischen Daten. So bleibt ihm nach diversen Ablehnungen, aufgrund seiner genetischen Einstufung tatsächlich nur ein Job als Gebäudereiniger. Allerdings gibt es inzwischen illegale Mittel und Wege, um die [[genetische Diskriminierung]] zu umgehen. Ein obskurer Vermittler bringt Vincent mit dem ehemaligen Weltklasseathleten &amp;#039;&amp;#039;Jerome Eugene Morrow&amp;#039;&amp;#039; zusammen, der bereit ist, ihm seine Identität zu verkaufen. Jerome ist durch einen Unfall [[Querschnittlähmung|querschnittgelähmt]] und auf einen Rollstuhl angewiesen, sodass ihm seine hervorragende genetische Ausstattung nichts mehr einbringt und er eine andere Geldquelle braucht, um seinen gewohnten luxuriösen Lebensstil fortführen zu können. Um den biometrischen Merkmalen Jeromes auch optisch zu entsprechen, muss Vincent sich zunächst einer [[Beinverlängerung]] (mittels [[Fixateur externe]]) unterziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Jeromes Identität bekommt Vincent so schließlich einen Ausbildungsplatz beim Raumfahrtunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Gattaca&amp;#039;&amp;#039;. Als er noch bei der Putzkolonne arbeitete, hatte er bereits die scharfen Sicherheitsvorkehrungen ausgespäht. Für die häufigen Tests und Kontrollen versorgt Jerome ihn nicht nur mit Urin- und Blutproben, sondern sogar mit aufgezeichneten Belastungs-EKGs. Mittels ausgeklügelter Vorrichtungen gelingt es Vincent, den wachsamen Blick des Raumfahrtmediziners &amp;#039;&amp;#039;Doktor Lamar&amp;#039;&amp;#039; zu täuschen. Natürlich darf er auch keine Spuren seiner eigenen Identität wie z.&amp;amp;nbsp;B. Haare oder Hautzellen hinterlassen, was eine äußerst penible Körperpflege erfordert. Als Lohn aller Mühen winkt die verlockende Aussicht, am ersten bemannten Flug zum Saturnmond [[Titan (Mond)|Titan]] teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch komplizierter wird es für Vincent, als er sich in die Mitarbeiterin &amp;#039;&amp;#039;Irene&amp;#039;&amp;#039; verliebt. Nie könnte er ihr sein Geheimnis offenbaren, da er durch seinen Betrug inzwischen allen Anforderungen entspricht, während sie, obwohl genetisch selektiert und nicht weniger ehrgeizig als er, allein wegen einer geringfügigen Herzschwäche abgelehnt wurde. Überdies ist es auch unter Verliebten üblich, vom potentiellen Partner heimlich eine Genanalyse anfertigen zu lassen. Deshalb ist Vincent jetzt noch vorsichtiger und präpariert sein Umfeld gezielt mit genetischem Material von Jerome.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein leitender Gattaca-Mitarbeiter ermordet wurde, findet die Polizei die genetische Spur eines dort nicht registrierten „Invaliden“ (von engl. in-valid; ungültig); ein Wimpernhaar, das Vincent am Arbeitsplatz ausgefallen war. Sofort konzentrieren sich die Ermittlungen darauf, den Besitzer des Haars zu finden, da den genetisch als minderwertig Deklarierten eine Neigung zu Gewalttätigkeit nachgesagt wird. Dabei ist der zuständige Ermittler ausgerechnet Vincents Bruder Anton. Glücklicherweise erkennt er seinen älteren Bruder vorerst nicht, da Vincent sein Aussehen verändert hat und Anton davon ausgeht, dass er längst an seinem Herzfehler verstorben sei. Dennoch droht Vincent aufzufliegen, so dass die Teilnahme an dem Raumflug, der ungeachtet der laufenden Ermittlungen starten soll, zu seiner letzten Chance wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Polizei den Täter findet und die Untersuchung einstellt, entspannt sich Vincents Lage nicht, denn sowohl Irene als auch Anton haben sein Doppelleben inzwischen durchschaut. Irene ringt sich dazu durch, ihn nicht zu verraten, während Anton als Polizist den Betrug auf keinen Fall dulden will. Wieder kommt es zu einem erbitterten Kräftemessen, und wiederum muss sich Anton angesichts der extremen Willensstärke und Risikobereitschaft seines „invaliden“ Bruders geschlagen geben. Daraufhin schweigt auch er und lässt Vincent gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Teil der Besatzung will Vincent gerade das Raumschiff betreten, als vor dem Start ein unangekündigter letzter Urintest verlangt wird, auf den Vincent nicht vorbereitet war. Obwohl er sein Ergebnis sieht, bescheinigt Doktor Lamar ihm lächelnd den Status „valid“. Offenbar wusste er schon länger von Vincents falscher Identität und half ihm unbemerkt bei der Verschleierung. Der Grund dafür ist, dass sein eigener Sohn trotz Selektion nicht ganz so geworden ist, „wie man es versprochen hat“, wobei Vincents Beispiel ihm Hoffnung machte, dass er trotzdem erreichen könne, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jerome anfangs noch zynisch, depressiv und zuweilen gefährlich nachlässig war, hat er Vincents Wunsch zunehmend unterstützt. Beim Abschied zeigt er Vincent einen enormen Vorrat an konservierten Blut- und Urinproben, der nach dessen Rückkehr für lange Zeit ausreichen wird. Da er jedoch keine Perspektive für sich selbst sieht, nimmt Jerome seine Medaille und setzt seinem Leben durch [[Selbstverbrennung]] ein Ende, während die Rakete mit Vincent startet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die Dreharbeiten fanden unter anderem in [[Barstow (San Bernardino County, Kalifornien)|Barstow, Kalifornien]], statt. Die Innenaufnahmen entstanden zum Teil im &amp;#039;&amp;#039;Marin County Civic Center&amp;#039;&amp;#039;, erbaut in den Jahren 1957–1966 vom US-amerikanischen Architekten [[Frank Lloyd Wright]]. Im Hintergrund sind die startenden Raumfahrzeuge im gewölbten [[Oberlicht|Glasdach]] zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.omnihomeideas.com/design/organic-architecture/frank-lloyd-wright/marin-county-civic-center-marin-county-california/ &amp;#039;&amp;#039;Marin County Civic Center&amp;#039;&amp;#039;.] In: Frank Lloyd Wright Building Index&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Teil des Films wurde im Sonnenwärmekraftwerk [[Solar Energy Generating Systems|Kramer Junction Solar Electric Generating Station]] in Kalifornien gedreht. Die deutsche [[Synchronfassung]] entstand bei der [[Hermes Synchron]]. [[Dialogregie]] führte [[Lutz Riedel]] nach eigenem [[Dialogbuch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;synchro&amp;quot;&amp;gt;{{Synchronkartei|film|1209|Abruf=2019-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Kopfzeile Synchronisation|class=zebra}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;synchro&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vincent Freeman || [[Ethan Hawke]] || [[Andreas Fröhlich]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Irene Cassini || [[Uma Thurman]] || [[Petra Barthel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jerome Eugene Morrow || [[Jude Law]] || [[David Nathan]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Direktor Josef || [[Gore Vidal]] || [[Peter Schiff (Schauspieler)|Peter Schiff]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dr. Lamar || [[Xander Berkeley]] || [[Norbert Gescher]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anton Freeman, Bruder von Vincent || [[Loren Dean]] || [[Torsten Michaelis]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vincent Freeman als Jugendlicher || Chad Christ || [[Timmo Niesner]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vincent Freeman als Kind || [[Mason Gamble]] || N. N.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anton Freeman als Jugendlicher || [[William Lee Scott]] || [[Julien Haggège]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anton Freeman als Kind || Vincent Nielson || N. N.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Marie Freeman, Mutter von Vincent || [[Jayne Brook]] || [[Susanna Bonasewicz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antonio Freeman, Vater von Vincent || [[Elias Koteas]] || [[Erich Räuker]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Genetiker|| [[Blair Underwood]] || [[Martin Keßler (Schauspieler)|Martin Keßler]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Caesar, Leiter der Putzkolonne || [[Ernest Borgnine]] || [[Wolfgang Völz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| German, Genom-Makler || [[Tony Shalhoub]] || [[Stefan Staudinger]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Detective Hugo, Kriminalpolizist || [[Alan Arkin]] || [[Christian Brückner]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gattaca-Fitnesstrainerin || [[Gabrielle Reece]] || N. N.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mission Commander || [[Lindsey Ginter|Lindsey Lee Ginter]] || N. N.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themen und Motive ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gattaca&amp;#039;&amp;#039; war das Regiedebüt von [[Andrew Niccol]], dem [[Drehbuchautor]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Die Truman Show]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Film folgt der Tradition von Werken wie &amp;#039;&amp;#039;[[Flucht ins 23.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[THX&amp;amp;nbsp;1138]]&amp;#039;&amp;#039; (Erstlingswerk von [[George Lucas]]), die sich ebenfalls kritisch mit der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung auseinandersetzen und versuchen, die daraus resultierenden Gefahren in teilweise düsteren Zukunftsvisionen aufzuzeigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prisma&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Gattaca“ ist aus den Abkürzungen der vier [[Nukleinbasen]] der [[Desoxyribonukleinsäure|DNS]] zusammengesetzt: A&amp;amp;nbsp;für [[Adenin]], C&amp;amp;nbsp;für [[Cytosin]], G&amp;amp;nbsp;für [[Guanin]] und T&amp;amp;nbsp;für [[Thymin]]. Die Abfolge dieser Basen als GATTACA kann oft in der menschlichen DNA gefunden werden. Im Vor- und Abspann sind diese Buchstaben in den Namen der Akteure hervorgehoben. Auch im Film selbst finden sich immer wieder Anspielungen auf das menschliche Erbgut, an dessen Güte in der Welt von Gattaca der Wert jedes Menschen ablesbar sein soll; so zum Beispiel die Wendeltreppe in Jeromes Haus, die sich an die Struktur der [[Doppelhelix]] anlehnt. Jeromes Zweitname –&amp;amp;nbsp;Eugene&amp;amp;nbsp;– ist griechischen Ursprungs und bedeutet wörtlich übersetzt „gute Geburt“ (im Sinne von: von guter Herkunft): Jerome hat also gute Anlagen von Geburt an und könnte es wegen seines „unübertroffenen genetischen Quotienten“ in der Welt von Gattaca weit bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch, dass Vincent am Ende des Films seinen Traum verwirklicht und ins All reist, verliert das in &amp;#039;&amp;#039;Gattaca&amp;#039;&amp;#039; dargestellte Gemeinwesen seine Glaubwürdigkeit. Er ist der „Fehler im System“, der bisher im Konflikt mit der dargestellten Gesellschaft gestanden hat. Sein Erfolg beweist, dass das Leben eines Individuums nicht allein durch die Gene determiniert ist und somit auch jene, die aufgrund ihres genetischen Hintergrunds verstoßen und diskriminiert werden, ihren Lebenstraum realisieren können. Dadurch wird das gesamte gesellschaftliche System von &amp;#039;&amp;#039;Gattaca&amp;#039;&amp;#039; infrage gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Chloé Zirnstein: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Fakt und Fiktion. Die politische Utopie im Film&amp;#039;&amp;#039;. Utz, München 2006, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
{{Filmbewertung&lt;br /&gt;
| AllMovie    = {{Rating|3.5|5}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{AllMovie |gattaca-v158677/review |20190715190535 |Autor=Sarah Sloboda}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| CinemaScore = B–&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gattaca&amp;#039;&amp;#039; erhielt ein gutes Presseecho, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer [[Aggregator]]en widerspiegelt. So erfasst [[Rotten Tomatoes]] größtenteils freundliche Besprechungen und ordnet den Film damit als „Verbrieft Frisch“ ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rotten tomatoes&amp;quot; /&amp;gt; Laut [[Metacritic]] fallen die Bewertungen [[Gewichtetes arithmetisches Mittel|im Mittel]] „Grundsätzlich Wohlwollend“ aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;metacritic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat |Text=Ein elegisch erzählter Science-Fiction-Thriller als anklagende Parabel über die die Menschlichkeit zerstörende Gen-Manipulation. In verstörend schönen Bildern spannend erzählt, konzentriert sich der Film ganz auf die zutiefst menschliche Botschaft und die ausdrucksstarken Charaktere. |Quelle=[[Lexikon des internationalen Films]] |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|508702|abruf=2017-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat |Text=Dieser formal wie inhaltlich vorzüglich gestaltete Sciencefiction-Thriller ist das Regiedebüt von Andrew Niccol, dem Drehbuchautor von &amp;#039;&amp;#039;[[Die Truman Show]]&amp;#039;&amp;#039;. Endlich mal ein Film, der absolut durchdacht ganz in der Tradition von Filmen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Flucht ins 23.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[THX&amp;amp;nbsp;1138]]&amp;#039;&amp;#039; steht und eine durchaus denkbare Zukunftsvision vorstellt. |Quelle=[[Prisma (Fernsehzeitschrift)|Prisma]] |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;prisma&amp;quot;&amp;gt;{{Prisma|370923|abruf=2019-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] lobte Andreas Platthaus die Darsteller und beschrieb den Film als eine Zukunftsvision, die „deshalb so beklemmend ist, weil sie sich in ihrer Ausstattung nur in Nuancen von der Gegenwart unterscheidet“.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Platthaus: &amp;#039;&amp;#039;Die neue G-Klasse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 11. Juli 1998, S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Auszeichnungen&lt;br /&gt;
! Preis&lt;br /&gt;
! Kategorie&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Resultat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Academy Award]]&lt;br /&gt;
| Bestes Szenenbild&lt;br /&gt;
| [[Jan Roelfs]]&amp;lt;br /&amp;gt;Nancy Nye&lt;br /&gt;
| {{Nominiert}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Art Directors Guild|ADG Award]]&lt;br /&gt;
| Bestes Szenenbild&lt;br /&gt;
| Jan Roelfs&amp;lt;br /&amp;gt;Sarah Knowles&amp;lt;br /&amp;gt;Natalie Richards&lt;br /&gt;
| {{Nominiert}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Bogey Award]]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Bogey Award&lt;br /&gt;
| {{Gewonnen}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Festival international du film fantastique de Gérardmer|Gérardmer Film Festival]]&lt;br /&gt;
| Spezialpreis der Jury&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|[[Andrew Niccol]]&lt;br /&gt;
| {{Gewonnen}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fun Trophy&lt;br /&gt;
| {{Gewonnen}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 55. [[Golden Globe Award]]s&lt;br /&gt;
| Beste Musik&lt;br /&gt;
| [[Michael Nyman]]&lt;br /&gt;
| {{Nominiert}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Hugo Awards]]&lt;br /&gt;
| Best Dramatic Presentation&lt;br /&gt;
| Andrew Niccol&lt;br /&gt;
| {{Nominiert}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[London Film Critics Circle]] Awards&lt;br /&gt;
| Bestes Drehbuch&lt;br /&gt;
| Andrew Niccol&lt;br /&gt;
| {{Gewonnen}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Pariser Filmfestival&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Grand Prix&lt;br /&gt;
| {{Nominiert}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Satellite Awards]]&lt;br /&gt;
| Bestes Szenenbild&lt;br /&gt;
| Jan Roelfs&lt;br /&gt;
| {{Nominiert}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Saturn Awards]]&lt;br /&gt;
| beste Kostüme&lt;br /&gt;
| Coleen Atwood&lt;br /&gt;
| {{Nominiert}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beste Musik&lt;br /&gt;
| Michael Nyman&lt;br /&gt;
| {{Nominiert}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Bester Home Video Release&lt;br /&gt;
| {{Nominiert}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Sitges Festival Internacional de Cinema Fantàstic de Catalunya|Sitges Film Festival]]&lt;br /&gt;
| Bester Film&lt;br /&gt;
| Andrew Niccols&lt;br /&gt;
| {{Gewonnen}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bester originaler Soundtrack&lt;br /&gt;
| Michael Nyman&lt;br /&gt;
| {{Gewonnen}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Valentin Platzgummer&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Errettung der Menschheit. Studien zu den Science Fiction-Filmen Gattaca und [[Matrix (Film)|Matrix]]&lt;br /&gt;
   |Verlag=Tectum Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Marburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8288-8570-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Andreas Lienkamp]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Andreas Lienkamp, Caspar Söling&lt;br /&gt;
   |Titel=„GATTACA“ – Eine Parabel auf die gegenwärtige Biopolitik?&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Die Evolution verbessern? Utopien der Gentechnik&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bonifatius&lt;br /&gt;
   |Ort=Paderborn&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89710-192-0&lt;br /&gt;
   |Seiten=99–116&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.lienkamp-berlin.de/wp-content/uploads/lienkamp_gattaca_2002.pdf lienkamp-berlin.de]&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{OFDb|1412}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0119177}}&lt;br /&gt;
{{Filmdaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Andrew Niccol}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4772573-4|VIAF=197250809}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Dannyroemhild</name></author>
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