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	<title>Gaswerksteg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:36:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gaswerksteg&amp;diff=869886&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2023-01-25T09:53:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:GuentherZ 2013-05-09 0351 Wien03 Gaswerksteg ueber Donaukanal.JPG|mini|Der Gaswerksteg, praterseitig gesehen (2013)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaswerksteg1.JPG|mini|Blick auf den Gaswerksteg (2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien,-Erdberg,-Gaswerksteg-Plan-(1905).jpg|mini|Gaswerksteg (Südende), Plan zur Umwandlung in eine Fußgängerbrücke (vor 1906)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien,-Erdberg,-Gaswerksteg-(1910).jpg|mini|Der Gaswerksteg bei Freigabe für den Fußgängerverkehr (1910)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gaswerksteg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gasrohrsteg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gassteg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) überquert den [[Wiener Donaukanal|Donaukanal]] in [[Wien]] und verbindet die Bezirke [[Landstraße (Wien)|Landstraße]] und [[Leopoldstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Gaswerksteg liegt in der Nähe des U-Bahnbetriebsbahnhofs [[Landstraße (Wien)|Erdberg]]. Die Verlängerung über die Gleisanlagen des Betriebsbahnhofs wurde 1988 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zwischen dem 25. Juli 1898 und dem 16. Juli 1899 wurde der Gaswerksteg mit 64 Meter Spannweite&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Gaswerksteg&amp;#039;&amp;#039;. In: Ewald Frühwirth (Red.): [http://www.gasometer-city.eu/geschichte.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Wiener Gasometer – eine Zeitreise&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;gasometer-city.eu&amp;#039;&amp;#039;, 11. Juni 2016, abgerufen am 10. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; für &amp;#039;&amp;#039;das große Gasrohr&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dvb|13|12|1903|33&amp;quot;/&amp;gt; (später: drei Gasrohre mit je 120 Zentimetern Durchmesser) errichtet, um eine Gasleitung vom [[Gasometer (Wien)|städtischen Gaswerk]] in [[Simmering]] in den [[Leopoldstadt|2. Wiener Gemeindebezirk]] zu ermöglichen. Die Halbparabelträger sind an den Enden 3,5 Meter und in der Mitte 8,5 Meter hoch und 6,55 Meter voneinander entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projektiert wurde das Bauwerk durch den Architekten des Wiener Stadtbauamtes [[Johann Nepomuk Scheiringer]] (1855–1934) sowie den städtischen Ingenieur Josef Luger; die Arbeiten an der Stahlkonstruktion wurden von der Firma [[Ignaz Gridl|Gridl]] aus Wien ausgeführt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien,-Erdberg,-Gaswerksteg-(1936).jpg|mini|Der Gaswerksteg als [[Tribüne (Architektur)|Tribüne]] am 5. Juli 1936&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tan|06|07|1936|03|NAME=Tiroler Anzeiger. Mit der Abendausgabe: „IZ-Innsbrucker Zeitung“ und der illustrierten Wochenbeilage: „Weltguck“|Tagesneuigkeiten. (…) Waghalsige Versuche|ZUSATZ=Nr. 152/1936 (XXIX. Jahrgang)|ALTSEITE=3, Spalte 3.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits bei der Planung wurde die Möglichkeit einer Begehbarmachung für Fußgänger vorgesehen und die Tragfähigkeit des Stegs entsprechend ausgelegt. In einem zwischen [[Hofärar]] und Gemeinde Wien am 8.&amp;amp;nbsp;Dezember 1900 geschlossenen Übereinkommen zeigte sich das Hofärar mit Adaptierung und Nutzung des Brückenbauwerks für den Fußgängerverkehr einverstanden, sobald die angrenzende (zugunsten der Kommune abgetretene) &amp;#039;&amp;#039;Quaistraße&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Straßennamen von Wien/Landstraße#E|Donaulände]]&amp;#039;&amp;#039;; heute: [[Ost-Autobahn|Ost-Autobahn A 4]]) bis zur &amp;#039;&amp;#039;Gasbrücke&amp;#039;&amp;#039; ausgebaut sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|rpt|05|06|1902|03|NAME=Reichspost. Unabhängiges Tagblatt für das christliche Volk Oesterreich-Ungarns|Gemeindezeitung. Wiener Gemeinderath. Sitzung vom 4. Juni 1902. (…) Bezüglich der Gasbrücke (…)|ZUSATZ=Nr. 126/1902 (IX. Jahrgang)|ALTSEITE=3, Spalte 1.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1907 die Bezirksverwaltung erste Initiativen zur Umsetzung des ursprünglichen Vorhabens setzte, stießen diese auf die Ablehnung des Hofärars, das offenbar eine weitere Erschließung des [[Wiener Prater|Praters]] abwenden wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwg|05|12|1907|58|NAME=Neues Wiener Abendblatt. Abend-Ausgabe des „Neuen Wiener Tagblatt“|Wiener Angelegenheiten. (…) Der Gasrohrsteg|ZUSATZ=Nr. 334/1907 (XLI. Jahrgang)|ALTSEITE=6, Spalte 1.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst 1910 wurden, um den Steg für Fußgänger benützbar zu machen, in die Konstruktion neue Deckenteile eingezogen und an beiden Ufern Stiegenhäuser angebaut. Die ohne Feierlichkeiten erfolgte Verkehrsfreigabe dürfte auf den 21. November 1910 gefallen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|20|11|1910|06|NAME=|Kleine Chronik. (…) Der Gassteg über den Donau-Kanal|ZUSATZ=Nr. 265/1910|ALTSEITE=6, Spalte 2.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkehrstechnisch aufgewertet wurde die Brücke durch die Eröffnung der am rechten Ufer des Donaukanals geführten [[Preßburger Bahn]] 1914 (Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Gassteg&amp;#039;&amp;#039;), die 1909 und 1910 am linken, also praterseitigen Ufer des Kanals in Betrieb gegangenen Straßenbahnlinien 80 ([[Lusthaus (Wien)|Lusthaus]]) und 81 ([[Galopprennbahn Freudenau]]) boten ebenfalls Anschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er-Jahren spielte das Brückenbauwerk bei Sportgroßveranstaltungen eine Rolle: am 5. Juli 1936 als Ziellinie bei der an der [[Stadionbrücke (Wien)|Schlachthausbrücke]] gestarteten &amp;#039;&amp;#039;15. Österreichischen [[Zille (Schiff)|Zille]]nmeisterschaft&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wst|02|07|1936|06|NAME=Sport-Tagblatt. Sport-Ausgabe des Neuen Wiener Tagblattes|Allerlei Sport. Das Programm der Zillenmeisterschaft|ZUSATZ=Nr. 180/1936 (LXX. Jahrgang)|ALTSEITE=6, Spalte 1.}};&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|wst|03|07|1936|07|NAME=Sport-Tagblatt. Sport-Ausgabe des Neuen Wiener Tagblattes|Allerlei Sport. (…) Wassersportrevue im Donaukanal|ZUSATZ=Nr. 181/1936 (LXX. Jahrgang)|ALTSEITE=7, Spalte 3.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am 2. Juli 1937 die &amp;#039;&amp;#039;16. Österreichische Zillenmeisterschaft&amp;#039;&amp;#039;, bei welcher sich auf dem Steg die Ehrentribüne&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wst|05|07|1937|06|NAME=Sport-Tagblatt. Sport-Ausgabe des Neuen Wiener Tagblattes|Allerlei Sport. Die Zillenmeisterschaft|ZUSATZ=Nr. 183/1937 (LXXI. Jahrgang)|ALTSEITE=6, Spalte 1.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die Aufbauten für das [[Wasserspringen|Turmspringen]] befanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Wiener Operation|Schlacht um Wien]] 1945 wurde auch der Gaswerksteg von der Wehrmacht gesprengt. Der Wiederaufbau war im November 1945 bereits so weit fortgeschritten, dass provisorisch Gasrohre gelegt werden konnten und eine Fertigstellung für das kommende Frühjahr in Aussicht genommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ovs|04|11|1945|03|NAME=Österreichische Volksstimme. Zentralorgan der Kommunistischen Partei Österreichs|Alle acht Wiener Brücken im Frühjahr fertig|ZUSATZ=Nr. 77/1945|ALTSEITE=3 (unpaginiert).}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die an der Wiedererrichtung der (am 19. Mai 1946 eröffneten) [[Floridsdorfer Brücke|Malinowskibrücke]] beteiligten russischen &amp;#039;&amp;#039;[[Stachanow-Bewegung|Stachanow-Arbeiter]]&amp;#039;&amp;#039; waren auch beim Neubau des Gaswerkstegs im Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ovs|15|05|1946|03|NAME=Österreichische Volksstimme. Zentralorgan der Kommunistischen Partei Österreichs|Malinowskibrücke im Stachanow-Tempo fertiggestellt. Eröffnung am 19.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;– Mustergültige Zusammenarbeit russischer Pioniere und österreichischer Arbeiter|ZUSATZ=Nr. 112/1946|ALTSEITE=3 (unpaginiert).}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1903 wurde von der Bezirksverwaltung für das Objekt der Name &amp;#039;&amp;#039;Gasrohrsteg&amp;#039;&amp;#039; vorgeschlagen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|iwe|15|05|1903|03|AUTOR=|Gemeindewesen. (…) „Marxerbrücke“ und „Gasrohrsteg“|ZUSATZ=Morgen-Ausgabe, Nr. 133/1903 (XXXII. Jahrgang)|ALTSEITE=3 Mitte.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 1903 beschloss der [[Wiener Gemeinderat|Wiener Stadtrat]], das Brückenbauwerk &amp;#039;&amp;#039;Gaswerksteg&amp;#039;&amp;#039; zu nennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dvb|13|12|1903|33&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|dvb|13|12|1903|33|AUTOR=|Gemeinde-Angelegenheiten. (…) Gaswerksteg|ZUSATZ=Morgen-Ausgabe, Nr. 5366/1903 (XV. Jahrgang)|ALTSEITE=33, Spalte 3.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Name wurde am 10. Juli 1963 für den wieder errichteten Steg vom zuständigen Gemeinderatsausschuss amtlich festgelegt. Der Name erinnert an das historische [[Gaswerk Erdberg]] der [[Imperial-Continental-Gas-Association]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–Da.&amp;#039;&amp;#039; Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1992, ISBN 3-218-00543-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 wurde der Steg beiderseits verlängert und mit Rampen zur leichteren Erreichbarkeit versehen. Unmittelbar unter der Verlängerung im 3. Bezirk befindet sich der U-Bahn-Betriebsbahnhof Erdberg der [[Wiener Linien]] mit der Station Erdberg der Linie U3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Kapaun: &amp;#039;&amp;#039;Die Erbauung des Wiener städtischen Gaswerkes.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrage des Bürgermeister Karl Lueger. Selbstverlag des Wiener Gemeinderates, Wien 1901.&lt;br /&gt;
* Christine Klusacek, Kurt Stimmer: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt und der Strom. Wien und die Donau.&amp;#039;&amp;#039; Edition Wien, Wien 1995, ISBN 3-85058-113-6.&lt;br /&gt;
* Walter Hufnagel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Querungen. Brücken – Stadt – Wien.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Sappl, Kufstein 2002, ISBN 3-902154-05-5.&lt;br /&gt;
* Alfred Pauser: &amp;#039;&amp;#039;Brücken in Wien – Ein Führer durch die Baugeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Wien 2005, ISBN 3-211-25255-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://einestages.spiegel.de/static/entry/prater_palatschinken_und_paraden/22962/gaswerksteg.html?o=position-ASCENDING&amp;amp;s=0&amp;amp;r=24&amp;amp;a=3121&amp;amp;of=16&amp;amp;c=1 | wayback=20100401000000 |text=&amp;#039;&amp;#039;Prater, Palatschinken und Paraden&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;einestages.spiegel.de&amp;#039;&amp;#039;, 20. November 2008, abgerufen am 10. Oktober 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Donaukanalbrücken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/11/26/N |EW=16/25/12/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Donaukanalbrücke in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußgängerbrücke in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brücke in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leopoldstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landstraße (Wien)]]&lt;/div&gt;</summary>
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