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	<title>Gastrecht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gastrecht&amp;diff=971117&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Killarnee: http → https</title>
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		<updated>2022-06-02T15:05:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lückenhaft|Gastrecht im arabischen Raum. Oder bei den Touareg und andere Nomadenvölker. Wesentlich stärker als der Rechtsrahmen in Deutschland. In diesem Kontext auch die Frage nach Gastpflicht. Bin leider praktischer Laie in diesem Bereich.}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gastrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die befristete und widerrufliche Berechtigung, als Besucher in einer anderen als seiner eigenen Umgebung, besonders in einem Personenkreis, zu dem er nicht fest gehört, zu bestimmten Zwecken vorübergehend anwesend zu sein und die [[Gastfreundschaft]] anderer in Anspruch zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.duden.de/rechtschreibung/Gastrecht &amp;#039;&amp;#039;Gastrecht&amp;#039;&amp;#039;] duden.de, abgerufen am 17. Dezember 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gastrecht beruht auf Freiwilligkeit und begründet keine klagbaren [[Rechtsanspruch|Ansprüche]] im juristischen Sinn. Ein Beispiel ist das universitätsfremden Wissenschaftlern gewährte Gastrecht an einer Hochschuleinrichtung zur Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiso.uni-hamburg.de/forschung/archiv/gast/hinweise-ueber-die-gewaehrung-von-gastrechten.pdf &amp;#039;&amp;#039;Hinweise für die Gewährung des Gastrechts an der Universität Hamburg&amp;#039;&amp;#039;] Stand: April 2000&amp;lt;/ref&amp;gt; oder die vorübergehende Duldung [[Fahrendes Volk#Schweiz|Nichtsesshafter]] an einem bestimmten Ort.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.srf.ch/news/regional/zuerich-schaffhausen/fahrende-erhalten-in-zuerich-gastrecht &amp;#039;&amp;#039;Fahrende erhalten in Zürich Gastrecht&amp;#039;&amp;#039;] [[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF]], 6. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Asylrecht (Deutschland)|Asylrecht]] für politisch Verfolgte ist dagegen ein im [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetz]] verankertes [[Grundrechte (Deutschland)|Grundrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antike ==&lt;br /&gt;
Das Gastrecht erscheint, durch Sitte und Tradition verpflichtet, zunächst als natürliches Postulat, das mitunter auch durch [[Zeremonie]]n und Symbole ausdrücklich anerkannt wird. Insbesondere mit dem [[Speisesalz|Salz]] verbindet sich von alters her der Begriff der Gastlichkeit und Treue. Wie noch heute bei [[Slawen|slawischen]] Völkern der Eintretende mit entgegengebrachtem [[Brot und Salz]] willkommen geheißen wird, so beruft man sich im arabischen Kulturkreis bei Streitigkeiten darauf, dass der Gegner mit ihm Brot und Salz gegessen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Griechenland ===&lt;br /&gt;
War bei den [[Grieche]]n der Fremde als Gast aufgenommen, stand er unter dem Schutz des [[Zeus Xenios]] und hatte das Recht, vom [[Gastfreund]] Schutz gegen jede Gefährdung zu fordern. Dieses Recht beruhte jedoch nur auf religiösen Anschauungen. Durch die [[Proxenos|Proxenie]] wurde es aber zu einem wirklich rechtlichen Verhältnis, indem Gastfreunde (&amp;#039;&amp;#039;próxenoi&amp;#039;&amp;#039;) von Staats wegen bestellt wurden. Das waren Bürger, die von einem auswärtigen Staat oder Fürsten beauftragt waren, die Angehörigen dieses Staates gastlich aufzunehmen, ihre Rechte zu wahren und ihnen darüber hinaus mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, also Vorgänger der heutigen [[Konsul]]n und Residenten. Meist gehörten sie dem Staate an, für den sie als &amp;#039;&amp;#039;próxenoi&amp;#039;&amp;#039; fungierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisches Reich ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Römisches Reich|Römern]] entwickelte sich das Gastrecht (&amp;#039;&amp;#039;hospitium&amp;#039;&amp;#039;) in ähnlicher Weise, nur dass hier die Schutzpflicht für diejenigen, die sie übernommen hatten, oft nur als eine bloße Ehrenbezeugung vonseiten der Auftraggeber in sich schloss.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Samuel Albert Mellin]]: [http://books.google.de/books?id=thQtAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA710 &amp;#039;&amp;#039;Gastrecht&amp;#039;&amp;#039;] Encyclopädisches Wörterbuch der kritischen Philosophie, Jena und Leipzig 1799&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch zwischen Individuen und einzelnen Familien wurde vertragsmäßig das Gastrecht begründet, man gab sich wechselweise Geschenke (Gastgeschenke, &amp;#039;&amp;#039;xenia&amp;#039;&amp;#039;), tauschte die Erkennungszeichen (&amp;#039;&amp;#039;symbola&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;tesserae hospitales&amp;#039;&amp;#039;): die Teile eines zerbrochenen Ringes, die ineinander passten, Täfelchen und dergleichen. Diese Symbole wurden auch [[Erbe|vererbt]], wenn das Gastrecht auf die Nachkommen übergehen sollte, vom Vater auf den Sohn. Das Verhältnis konnte ordnungsgemäß nur durch die förmliche [[Kündigung|Aufkündigung]] des Vertrags aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
Mit der zunehmenden Entwicklung des Transports und Verkehrs kam auch das Wirtshaus und andere Übernachtungsmöglichkeiten auf. Die Gastfreundschaft erhielt zum Teil andere Formen, besonders durch die Einwirkung des [[Christentum]]s. Die Unterstützung Fremder, insbesondere reisender Christen, war Christenpflicht, ein Teil des kirchlichen Spendenaufkommens wurde für die Beherbergung und Verpflegung der Fremden verwendet. Später traten an die Stelle dieser momentanen Beiträge aus dem Kirchenschatz die [[Hospital|Hospitäler]]. Die reisenden Christen erhielten auch von ihren [[Bischof|Bischöfen]] Empfehlungsschreiben, um freundschaftliche Aufnahme in den fremden Gemeinden zu erhalten. Von einem Recht auf Gastlichkeit kann aber hier keine Rede sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Völkerrecht ==&lt;br /&gt;
Im [[Seekriegsrecht]] besteht das Gastrecht in einer zeitlich beschränkten Befugnis von Kriegsschiffen, sich in einem neutralen Hafen aufzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Gastrecht}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Mommsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Das römische Gastrecht und die römische Clientel&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.jstor.org/stable/27588061?seq=1#page_scan_tab_contents Historische Zeitschrift, Band 1, 1859, S. 332–379]&lt;br /&gt;
* Otto Hiltbrunner: &amp;#039;&amp;#039;Gastfreundschaft in der Antike und im frühen Christentum&amp;#039;&amp;#039;. [[Wissenschaftliche Buchgesellschaft]] Darmstadt, 2005. [http://www.deutschlandradiokultur.de/willkommen.950.de.html?dram:article_id=132963 Rezension] von Susanne Nessler, Deutschlandradio Kultur, 16. Juni 2005&lt;br /&gt;
* Seyla Benhabib: &amp;#039;&amp;#039;Die Rechte der Anderen. Ausländer, Migranten, Bürger.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main, 2008. [http://www.hannaharendt.net/index.php/han/article/view/139/244 Rezension] von Waltraud Meints und Oliver Bruns, HannahArendt.net, Mai 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialgeschichte (Antike)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Killarnee</name></author>
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