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	<title>Gasthof Westerhüsen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T13:21:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gasthof_Westerh%C3%BCsen&amp;diff=2016856&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Beegies: doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert</title>
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		<updated>2023-08-12T13:31:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alt Westerhüsen 14.JPG|miniatur|Gasthof Westerhüsen]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gasthof Westerhüsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Denkmalschutz|denkmalgeschütztes]] Gebäude im [[Magdeburg]]er Stadtteil [[Westerhüsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Architektur ==&lt;br /&gt;
Das an der Adresse &amp;#039;&amp;#039;Alt Westerhüsen 14&amp;#039;&amp;#039; an der Ecke zur &amp;#039;&amp;#039;Husumer Straße&amp;#039;&amp;#039; stehende zweigeschossige Gebäude entstand Anfang des 20. Jahrhunderts als Wohnhaus und zeigt [[Neobarock|neobarocke]] Gestaltungselemente. Es stellt einen Rest der gründerzeitlichen Bebauung der Hauptstraße Westerhüsens dar. Der verputzte Eckbau hat über dem zur Hauptstraße zeigenden Eingang einen [[Schweifgiebel]]. Im Obergeschoss sind die Fenster jeweils mit Stuckdekor in barocken Formen bekrönt. Im [[polygonal]] gebrochenen Eckbereich befindet sich im Obergeschoss ein [[Kastenerker]], der die Ecklage in besonderer Weise betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zunächst war der Gastwirt &amp;#039;&amp;#039;Alex Hoffmeier&amp;#039;&amp;#039; Eigentümer des Gebäudes, welches bis zur 1910 erfolgten Eingemeindung Westerhüsens die Adresse &amp;#039;&amp;#039;Schönebecker Straße 66&amp;#039;&amp;#039; hatte. Auch die benachbarten Gebäude hatten Gastwirtschaften. Nördlich, auf der anderen Seite der damaligen Kanzlerstraße, der heutigen Husumer Straße, befand sich die Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Zum Deutschen Haus&amp;#039;&amp;#039;. Direkt südlich grenzte der [[Gasthof „Zum Anker“ (Magdeburg)|Gasthof „Zum Anker“]] an. Später in den 1920er Jahren, Hoffmeier war bereits verstorben, betrieb zunächst seine Witwe &amp;#039;&amp;#039;R. Hoffmeier&amp;#039;&amp;#039; das Lokal. In den 1930er Jahren führte &amp;#039;&amp;#039;Franz Jahn&amp;#039;&amp;#039; die Gastwirtschaft. Das Gebäude gehörte jedoch der dann in [[Oschersleben]] wohnenden Witwe. Jahn übernahm später das Gebäude. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] entwickelte sich das Lokal, trotz eines bronzenen [[Adolf Hitler|Hitler]]-Bildes an der Wand, zu einem Treffpunkt der [[Frankreich|französischen]] Fremd- und Zwangsarbeiter der Umgebung. In der von ihnen als Cafe „J’Hann“ bezeichneten Gaststätte wurde ein dunkles Bier im freien Verkauf ausgeschenkt und konnte [[Billard]] gespielt werden. Darüber hinaus lag das Chemiewerk [[Fahlberg-List]], in dem viele der Zwangsarbeiter arbeiten mussten, direkt gegenüber dem Lokal. An einer Wand in der Gaststätte befand sich eine große Europakarte, anhand derer der Kriegsverlauf nachvollzogen werden konnte. Wirt und Wirtin wurden von den französischen Zwangsarbeitern als freundlich beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Georges Goris, &amp;#039;&amp;#039;Unterhaltung und Freizeit&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahn führte auch noch nach dem Zweiten Weltkrieg die Gastwirtschaft weiter. Die beiden benachbarten Wirtschaften bestanden zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Zumindest in der Zeit der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] bis in die 1990er Jahre trug die Gaststätte den Namen &amp;#039;&amp;#039;Zur Quelle&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurde von &amp;#039;&amp;#039;Karl-Heinz Jordan&amp;#039;&amp;#039; betrieben. Anfang des 21. Jahrhunderts bestand die traditionsreiche Wirtschaft dann noch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Gasthof Westerhüsen&amp;#039;&amp;#039;. Derzeit (Stand 2022) ist sie jedoch geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (Herausgeber), &amp;#039;&amp;#039;Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Band 14, Landeshauptstadt Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gasthof in Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (DDR)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Beegies</name></author>
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