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	<title>Gasterntal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T18:38:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gasterntal Waldhaus.jpg|mini|Gasterntal, Blick taleinwärts vom Hotel Waldhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gasternholz Geltibach.JPG|mini|[[Geltenbachhöhle|Geltenbachfall]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gasterntal Gasternholz2.jpg|mini|Gasternholz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gasterntal05.jpg|mini|Talschluss mit Kanderfirn und junger Kander]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gasterntal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gasterental&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder (laut Schweizerischer Landeskarte) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gasteretal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein Tal bei [[Kandersteg]] im [[Berner Oberland]] in der [[Schweiz]]. Es wird von der [[Kander (Aare)|Kander]] durchflossen. Der hintere Talkessel liegt etwa 1600&amp;amp;nbsp;m, der Talausgang etwa 1350&amp;amp;nbsp;m hoch. Das Tal ist nur während der Sommermonate bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gasteren&amp;#039;&amp;#039; bedeutet im Kandersteger Dialekt gleich viel wie «übernachten». Früher war Selden, der hintere Teil des Tales, ganzjährig bewohnt; zwei Gasthäuser boten den Reisenden über den [[Lötschenpass]] Unterkunft und Verpflegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das relativ unberührte, von hohen Felswänden begrenzte Tal ist ca. 10&amp;amp;nbsp;km lang und liegt im Südosten der Gemeinde Kandersteg. Wenn man aus dem Talkessel aufsteigt, gelangt man zum [[Kanderfirn]], wo der Fluss auf etwa 2100 m Höhe entspringt. Im Norden wird das Tal von [[Doldenhorn]], [[Fründenhorn]], [[Oeschinenhorn]] und [[Blüemlisalp]], im Süden von [[Altels]], [[Balmhorn]], [[Lötschenpass]], [[Hockenhorn]], [[Sackhorn]] und [[Birghorn]] begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schönheit rührt einerseits von der abgeschiedenen Lage und der ungezähmt [[Mäander (Flussschlinge)|mäandrierenden]] Kander her, andererseits von der insbesondere im Bergfrühling  auftretenden Blütenfülle mit Exemplaren von teils seltenen Arten. Das Gasterntal bietet Wander- und Bergsteigemöglichkeiten sowie Unterkunft und Verpflegung in mehreren Gasthöfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Südwand des Gasterntales tritt bei warmer Witterung der Geltenbach mitten aus einer rund 300 Meter hohen Felswand. Die Gesamtlänge der [[Geltenbachhöhle]] beträgt rund 1350 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.speleo.ch/~documents/documents/lists/Laengste_Hoehlen.pdf |text=Speleo.ch |archivebot=2018-04-11 15:03:05 InternetArchiveBot}} (PDF; 199&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Weg vom [[Lötschental]] ins Gasterntal war schon früh begangen: 1352 wurde auf dem Lötschenpass ein Holzkreuz erwähnt. 1367 verbündeten sich die Bewohner des Gasterntals mit den Lötschentalern und den Leuten der Pfarrei [[Leuk]]. Zwischen 1384 und 1419 wurden auf dem Lötschenpass aus politischen und wirtschaftlichen Gründen mehrmals blutige Kämpfe zwischen Wallisern und Bernern ausgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.loetschenpass.ch/ueber-uns/geschichte/ Lötschenpass.ch]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1696 wurde mit dem Ausbau des alten Römerweges vom Gasterntal über den Lötschenpass begonnen; die Leitung hatten Abraham von Graffenried und Ulrich Thormann, damals Landvogt von [[Aigle VD]]. Die Walliser bauten den Weg auf der Südseite jedoch nicht weiter und das Vorhaben scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil 1739 der einfach begehbare Weg über den [[Gemmipass]] eröffnet worden war, ging die Bevölkerungszahl im Gasterntal zurück. 1785 lebten noch 50 Menschen im Tal. Im gleichen Jahr wurde im Oktober der letzte Bär erlegt. 1924/1925 wurde die Fahrstrasse durch die [[Klus (Tal)|Klus]] als Arbeitslosenprogramm gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Talboden verlaufen der [[Lötschbergtunnel]] und der [[Lötschberg-Basistunnel]]. 1908 kamen beim Bau des Lötschbergtunnels 26 Arbeiter ums Leben, als nach einer Sprengung die Kander in die frisch gefräste Röhre einbrach. Die Trassenführung musste daraufhin geändert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albert Heim |Titel=Beweist der Einbruch im Lötschbergtunnel glaciale Übertiefung des Gasterentales? |TitelErg=Geologische Nachlese |Sammelwerk=Vierteljahresschrift der Naturforschenden Gesellschaft Zürich |Band=53 |Datum=1908 |Seiten=471–480 |Kommentar=Die Nachschrift auf die Geologische Nachlese von Albert Heim auf S. 479–480 ist datiert mit 14.II.1909 |Online=[https://ngzh.ch/wp-content/uploads/2024/07/53_22.pdf online] |Format=PDF |KBytes=154}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
ETH-BIB-Gastnertal, Querschnitt-Dia 247-Z-00032.tif|Talquerschnitt am Einbruch&lt;br /&gt;
ETH-BIB-Gasterntal-Einbruch, geolog. Karte-Dia 247-Z-00031.tif|Geologische Karte am Einbruch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am unteren Taleingang liegt die [[Führungsanlage K20]], ein 1999 fertiggestellter [[Unterirdische Führungsanlage|Regierungsbunker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erreichbarkeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gasterntal Zufahrt.jpg|mini|Zufahrtsstrasse, erbaut 1924/25]]&lt;br /&gt;
Das Gasterntal ist zu Fuss, per Fahrrad, mit einem privaten Autobusdienst oder mit dem Auto erreichbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Samuel Burri |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/klassiker-ob-kandersteg-gasterntalstrasse-einbahn-abenteuer-seit-100-jahren |titel=Gasterntalstrasse: Schmale Strasse fordert nicht nur Buschauffeur |werk=srf.ch |datum=2025-08-08 |sprache=de-CH |abruf=2025-08-17 |kommentar=In Dialekt gesprochener Audiobeitrag ausführlicher als der schriftliche Text}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zufahrt erfolgt über eine schmale, gebührenpflichtige Bergstrasse. Die Fahrt ist jeweils nur während zwanzig Minuten pro Stunde je Richtung erlaubt. Für den Autobusdienst ist eine Reservation notwendig. Zuhinterst im Tal liegen der Weiler Selden (1537 m) und die Alp Heimritz (1635 m). Von Süden her erreicht man das Gasterntal zu Fuss über den [[Gemmipass]] oder den Lötschenpass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiet ==&lt;br /&gt;
Der tiefer liegende Teil des Gasterntales, das Gastereholz, sowie das Gebiet um den Weiler Selden im hinteren Teil das Tales sind seit Februar 2012 als «Auengebiet von nationaler Bedeutung» eingestuft und stehen unter Naturschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gastereholz ist eine der letzten grösseren intakten Auen, in denen die Kander natürlich über weite Kiesbänke fliesst, ihren Lauf je nach Wasserstand immer wieder ändert und das Flussbett formt. Weite Grauerlen- und Weidenwälder, Lawinenzüge, Schuttkegel und einmündende Seitenbäche bieten Lebensraum für seltene Tiere wie beispielsweise die [[Aspisviper]], [[Waldschnepfe]] und [[Türks Dornschrecke]]n. Zudem gedeihen hier unter anderem [[Gelber Frauenschuh|Frauenschuh]], [[Türkenbund]] und [[Tamariske]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Naturschutzgebiet ausgenommen ist das Landwirtschaftsgebiet rund um das «Hotel Waldhaus».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hotel Waldhaus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldhaus 2022.jpg|mini|Gasthof Waldhaus]]&lt;br /&gt;
Zuunterst im Tal steht das Hotel Waldhaus, eines der wenigen Hotels in der Schweiz, die Zimmer ohne Elektrizität und fliessendes Wasser anbieten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.myswitzerland.com/de/unterkunft/weitere/hotels2/kerzenlicht-im-berghotel-waldhaus.html |text=My Switzerland |archivebot=2018-04-11 15:03:05 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geschichte des Hauses geht auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück, als der [[Frutigen|Frutiger]] Gemeinderat Peter Klopfenstein beim Berner Büro Steiner &amp;amp; Schneider Pläne zur Errichtung einer Pension im Gasterntal in Auftrag gab. Der Plan wurde nicht realisiert; ein Grund dafür mag unter anderem gewesen sein, dass das Tal damals nur über einen schmalen Pfad erreichbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 unternahm der Grossrat G. Tönen aus Frutigen einen erneuten Anlauf. Verwirklicht wurde ein wesentlich kleineres Gebäude, als die Pläne des Büros Friedrich Steiner in Bern zeigen. Der Grund dafür ist nicht bekannt; vielleicht waren die zu hohen Kosten dafür verantwortlich. 1936 erwarben die sieben Geschwister Ryter aus Kandergrund von Walter Thönen im Gasterntal 1000 [[Juchart]] Land, darunter auch das Waldhaus. Heute ist es im Besitz der Familie Aellig-Ryter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selden und Heimritz ==&lt;br /&gt;
Selden heisst der Weiler im hintersten Teil des Gasterntales. Früher war er ganzjährig bewohnt, heute ist er es nur noch im Sommer. Zwei Gasthäuser bieten Verpflegungs- und Übernachtungsmöglichkeiten. Selden ist die Endstation des privat geführten Busbetriebs Kandersteg-Gasterntal-Selden, die in einem Kleinbus Gäste vom Bahnhof Kandersteg ins Gasterntal und wieder zurück bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hängebrücke, die bei Selden über die Kander führt, wurde nach dem Unwetter vom Oktober 2011 erbaut. Sie wurde 2013 eröffnet. Knapp eine halbe Stunde zu Fuss von Selden entfernt steht das Gasthaus «Heimritz».&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Steinbock Selden.jpeg| Gasthaus Steinbock&lt;br /&gt;
Hotel Gasterntal Selden - panoramio.jpg|Gasthaus Gasterntal&lt;br /&gt;
Gasterntal Brücke Selden.JPG|Hängebrücke über die Kander&lt;br /&gt;
Heimritz 2022.JPG|Gasthaus Heimritz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kander-Brücken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chlusenbrücke über die Kander, Gasterntal, Kandersteg BE 20220712-jag9889.jpg|mini|Chlusenbrücke von 1925]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Brücken über die Kander}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13 Brücken und Stege überspannen die Kander im Gasterntal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unwetter Oktober 2011 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimritz Wanderweg.JPG|mini|Sommer 2012: Abgerutschter Wanderweg bei Heimritz]]&lt;br /&gt;
Am 10. Oktober 2011 ging zwischen 10 und 11 Uhr bei der Alp Heimritz im hintersten Teil des Gasterntales ein gewaltiger [[Murgang]] nieder. Ausgelöst wurde er durch lange andauernde starke Regenfälle und gleichzeitig einsetzende Schneeschmelze. Vom Hockenhorn herunter schob sich über einen Höhenunterschied von 1300 Metern eine grosse Masse aus Schlamm, Geröll und Wasser auf die Alp Heimritz zu. Die Kander wurde rund 30 Meter nach Norden gegen die Gebäude hin verschoben, ihr alter Lauf wurde zugeschüttet. Wiesen und Alpen verschwanden innert kurzer Zeit unter einer mehrere Meter starken Schicht aus Geröll und Steinen, ein Teil des Waldes wurde niedergewalzt. Die Schuttmasse wurde von Geologen auf 250&amp;#039;000 m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://tt.bernerzeitung.ch/region/thun/Gasterntal-wird-erbluehen/story/11428979 |wayback=20140714190920 |text=Berner Zeitung }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsstrasse von Selden zur Alp Heimritz auf der linken Talseite und ein Stall wurden zerstört, der Wanderweg auf der rechten Talseite rutschte ab. Mittlerweile wurde die Brücke oberhalb Selden neu gebaut und auf der Südseite eine neue Zufahrtsstrasse zur Alp Heimritz erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gasternbibel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gasternbibel – 01.jpg|mini|Gasternbibel]]&lt;br /&gt;
Seit rund 300 Jahren findet bei Selden jeweils am ersten Augustsonntag die Gasternpredigt statt. Sie geht auf einen Pfarrer von Frutigen zurück, der damals zwei Mal jährlich unter anderem auch ins Gasterntal stieg und dort für die ansässigen Familien einen Gottesdienst abhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Kulturstiftung.ch |url=http://kulturgutstiftung.ch/Themen/Brauch-Sagen/Brauch-Sagen.html |wayback=20090415122931 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wird aus der Gasternbibel gelesen, die jeweils vom ältesten Bewohner des Tales aufbewahrt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1696, als  mit dem Bau des neuen Weges vom Gasterntal über den Lötschenpass begonnen wurde, gab es im Gasterntal noch keine eigene Bibel. Als Dank für die Gastfreundschaft der Einheimischen gegenüber den Soldaten, die den neuen Weg bauten, erhielten sie eine Bibel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Rudolf Pfister (Theologe)|Rudolf Pfister]] |Titel=Kirchengeschichte der Schweiz |Hrsg= |Sammelwerk= |Band=2 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Zwingli Verlag |Ort= |Datum=1964 |ISBN= |Seiten=529 |Online={{Google Buch | BuchID =XHwcAAAAMAAJ }} |Zitat=Eine 1684/85 in Bern gedruckte Piscatorbibel ist auch die «Gasternbibel».}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um ein Exemplar der ersten Auflage der von 1684 von der &amp;#039;&amp;#039;[[Obrigkeitliche Druckerei (Bern)|Oberkeitlichen Truckerey]] durch Andreas Hügenet&amp;#039;&amp;#039; herausgegebenen Berner Bibelausgabe in der Übersetzung des süddeutschen Theologen [[Johannes Piscator]]. Die Aufsicht über den Druck lag bei [[Gabriel Thormann]], einem Cousin des mit dem Ausbau des Weges über den Lötschenpass beauftragten Ulrich Thormann. Gabriel Thormann schrieb eine Widmung. Zuunterst hielt er fest: «Es soll dise Bibel allzeit verbleiben in Handen dess Eltesten Hausvatters oder Hausmutter derjenigen so dass gantze Jahrauss in Gastern wohnen».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1785 die Berner Magistraten Victor von [[Wattenwyl (Patrizierfamilie)|Wattenwyl]], Beat [[Tscharner (Patrizierfamilie)|Tscharner]] und Johann Rudolf Bucher wegen Holzlieferungen ins Gasterntal stiegen, fanden sie die Bibel in einem schlechten Zustand vor. Sie nahmen sie nach Bern mit, wo sie repariert und mit einem starken beschlagenen Deckel versehen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;AG Heimatbuch Kandersteg: &amp;#039;&amp;#039;Kandersteg.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 35f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|WP Gasterental Pano 180908.jpg|1000|Gasterntal vom Hockenhorn aus gesehen – rechts Kanderfirn und [[Petersgrat]], links die Ostwand des Balmhorns, in der Mitte das Doldenhorn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Dübi]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Gasterntals.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Blätter für bernische Geschichte, Kunst und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 10, Heft 4, 1914, S. 261–281 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=bbg-001%3A1914%3A10#283 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* AG Heimatbuch Kandersteg: &amp;#039;&amp;#039;Kandersteg.&amp;#039;&amp;#039; 2001.&lt;br /&gt;
* Eneas Domeniconi: Die Chlusestrasse ins Gasterntal. Reihe: Schweizerische Kunstführer Nr. 1137, herausgegeben von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Bern 2024.&lt;br /&gt;
* Eneas Domeniconi: Die Chlusestrasse ins Gasterntal – Ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung. In: Wege und Geschichte, ViaStoria; 2/2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hotel Waldhaus (Kandersteg)}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Selden/Heimritz}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gasternbibel}}&lt;br /&gt;
* [http://gasterntal.ch/ Gasterntal.ch]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.srf.ch/news/schweiz/klassiker-ob-kandersteg-gasterntalstrasse-einbahn-abenteuer-seit-100-jahren Gasterntalstrasse: Einbahn-Abenteuer seit 100 Jahren]&amp;#039;&amp;#039;, Radio SRF, 8. August 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=46.462753|EW=7.667985|type=landmark|region=CH-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auengebiet von nationaler Bedeutung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandersteg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1992]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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