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	<title>Gastarbeiter - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;J budissin: Änderungen von ~2026-24886-91 (Diskussion) auf die letzte Version von Frarenatin zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-23T12:00:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-24886-91&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-24886-91&quot;&gt;~2026-24886-91&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-24886-91&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-24886-91 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Frarenatin&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Frarenatin (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Frarenatin&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt Gastarbeiter und ihre Anwerbung, vor allem in den 1950er bis 1970er Jahren. Der Artikel [[Anwerbepolitik der Bundesrepublik Deutschland]] behandelt speziell die bundesdeutsche Politik der Anwerbung von Gastarbeitern in den 1950er bis 1970er Jahren, [[Arbeitsmigration]] behandelt allgemein die Wanderung zum Zweck der Arbeitsaufnahme.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F013070-0005, Walsum, Unterricht Gastarbeiter.jpg|mini|[[Schulung]] [[italien]]ischer Gastarbeiter, die im [[Bergbau]] eingesetzt werden sollen ([[Duisburg]], 1962)]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gastarbeiter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet Mitglieder einer Personengruppe, denen aufgrund von [[Anwerbeabkommen]] ein [[Aufenthaltserlaubnis (Deutschland)|zeitlich befristeter Aufenthalt]] in der [[Bundesrepublik Deutschland]], der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], [[Österreich]] oder der [[Schweiz]] zur [[Arbeitnehmer|Arbeitsaufnahme]] gewährt wurde. Der Begriff wurde jedoch seit den 1970er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland auch nach faktischem Wegfall der zeitlichen Befristung ohne weitere Differenzierung als Bezeichnung für [[Arbeitsmigration|Arbeitsmigranten]] [[Umgangssprache|umgangssprachlich]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
=== Begriffsdefinition ===&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Gastarbeiter&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet Mitglieder einer Personengruppe, denen aufgrund von Anwerbeabkommen zur Erzielung von Erwerbseinkommen ein zeitlich befristeter Aufenthalt in der Bundesrepublik oder der DDR gewährt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Gastarbeiter umfasst im gewöhnlichen Sprachgebrauch nicht Arbeitnehmer, die aufgrund der [[Arbeitnehmerfreizügigkeit|Freizügigkeitsregelungen]] der [[Europäische Wirtschaftsgemeinschaft|EWG]] ([[Belgien]], [[Frankreich]], [[Niederlande]]) oder ohne besondere Vertragsgrundlage ([[Österreich]], [[Schweiz]], [[Vereinigtes Königreich]], [[Vereinigte Staaten]]) in der Bundesrepublik arbeiteten. Zahlenmäßig spielten diese Arbeitnehmer auch nur eine geringe Rolle gegenüber denen, die aufgrund von Anwerbeabkommen in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Populär wurde der Begriff Gastarbeiter Anfang der 1960er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland für die in großer Zahl im Ausland angeworbenen Arbeitsmigranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Muster des ersten [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Italien|deutsch-italienischen Anwerbeabkommens]] von 1955&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kalenderblatt: 20.12.1955: Gastarbeiter im Deutschen Wirtschaftswunder |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2007-12-20 |Online=https://www.spiegel.de/geschichte/kalenderblatt-20-12-1955-gastarbeiter-im-deutschen-wirtschaftswunder-a-946431.html |Abruf=2022-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden ab 1960 Anwerbeabkommen mit [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Spanien|Spanien]] (1960), [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Griechenland|Griechenland]] (1960), [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei|der Türkei]] (1961), [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Marokko|Marokko]] (1963), [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Südkorea|Südkorea]] (1963), [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Portugal|Portugal]] (1964), [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Tunesien|Tunesien]] (1965) und zuletzt mit [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Jugoslawien|Jugoslawien]] (1968) getroffen (&amp;#039;&amp;#039;siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Anwerbepolitik der Bundesrepublik Deutschland#Verlauf]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/einestages/tuerkische-gastarbeiter-1964-hoffnungsfroh-und-optimistisch-a-1140080.html &amp;#039;&amp;#039;Türkische Gastarbeiter 1964, hoffnungsfroh und optimistisch&amp;#039;&amp;#039;], Der Spiegel.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wirtschaftskrise|wirtschaftliche Rezession]] der Jahre 1966/1967 ließ die Anwerbung zurückgehen. Die [[Ölpreiskrise#Erste Ölpreiskrise 1973|Ölkrise 1973]] und die damit verbundene Wirtschaftsflaute führten schließlich noch im selben Jahr zu einem völligen [[Anwerbepolitik der Bundesrepublik Deutschland#Anwerbestopp 1973|Anwerbestopp]] durch die [[Sozialliberale Koalition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begriffsgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F008013-0006, Auswärtiges Amt, Gastarbeiter-Vertrag mit Spanien.jpg|mini|[[Auswärtiges Amt]], [[Bonn]] 1960: Unterzeichnung eines Vertrages über Gastarbeiter zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Spanien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F038815-0012, Wolfsburg, VW Autowerk, Unterkunft Gastarbeiter.jpg|mini|Gastarbeiter von [[Volkswagen]] in [[Wolfsburg]], 1973]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff des Gastarbeiters tauchte bereits in den letzten Jahren des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] als Bezeichnung für ausländische [[Zivilarbeiter]] auf, welche auf freiwilliger Basis gegen Entlohnung in der NS-Kriegswirtschaft tätig waren. Damals war allerdings noch der Begriff [[Fremdarbeiter]] vorherrschend. Abzugrenzen ist dieser Begriff von dem Begriff der [[NS-Zwangsarbeit]]er ([[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangene]] und Häftlinge in [[Konzentrationslager]]n), welche ebenfalls in der NS-Kriegswirtschaft eingesetzt wurden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiller6&amp;quot;&amp;gt;Thomas Schiller: [http://books.google.de/books?id=o0LF_bGHQagC&amp;amp;pg=PA10-IA2&amp;amp;lpg=PA10-IA2&amp;amp;dq=%22begriff+Gastarbeiter%22+DDR&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=MwLW_JVWWP&amp;amp;sig=QwPw2f179j6pBoSnOx_YWwLRYNM&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;resnum=9&amp;amp;ct=result &amp;#039;&amp;#039;NS-Propaganda für den Arbeitseinsatz&amp;#039;&amp;#039;] [[LIT Verlag]], Hamburg 1997, ISBN 3-8258-3411-5, S.&amp;amp;nbsp;6. (Quellen: BA R 41/263&amp;amp;nbsp;ff.; Dieter Galinski, Wolf Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegsjahre in Deutschland 1939 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1985, S. 79.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein frühes Beispiel des Begriffs im NS-Propagandaheft: &amp;#039;&amp;#039;EUROPA arbeitet in Deutschland: Sauckel mobilisiert die Leistungsreserven&amp;#039;&amp;#039;, von Dr. Friedrich Didier, Zentralverlag der NSDAP, Berlin 1943, S.&amp;amp;nbsp;63, Titel des Kapitels: „Gastarbeiter schaffen für Gastarbeiter“&amp;lt;/ref&amp;gt; (s. auch: [[Ostarbeiter]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Kontinuitäten der Ausländerbeschäftigung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiller6&amp;quot; /&amp;gt; wurde der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Gastarbeiter&amp;#039;&amp;#039; nach 1945 allgemein nicht mehr mit der Zeit des Nationalsozialismus in Verbindung gebracht. Nach Thomas Schiller sollte der Begriff des Gastarbeiters nach dem Zweiten Weltkrieg „den [[Emigration|Arbeitsemigranten]]“ vorbehalten bleiben, die ab dem Jahre 1955 freiwillig in die Bundesrepublik Deutschland kamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiller6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Arbeitsmigration#Bezeichnungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik am Begriff des Gastarbeiters ===&lt;br /&gt;
Bereits Anfang der 1970er Jahre wurde der Begriff von einigen [[Soziologe]]n als [[Euphemismus|euphemistisch]] betrachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krüger&amp;quot;&amp;gt;Marianne Krüger-Potratz: &amp;#039;&amp;#039;Interkulturelle Bildung. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Münster u.&amp;amp;nbsp;a. 2005, ISBN 3-8309-1484-9, S.&amp;amp;nbsp;191&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf ihre Initiative hin veranstaltete der [[WDR]] 1972 ein Preisausschreiben zur Findung eines geeigneteren Wortes, zu dem 32.000 Vorschläge eingingen. Hiernach wurde zunächst der Begriff des „ausländischen Arbeitnehmers“ vermehrt benutzt. Später war in seriösen Publikationen von „Arbeitsmigranten“ die Rede. Die neuen Begriffe konnten sich aber nicht in der breiten Öffentlichkeit durchsetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krüger&amp;quot; /&amp;gt; Heute wird der Begriff „Gastarbeiter“ – insbesondere in der Fachliteratur – häufig in Anführungsstriche gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Ermisch: &amp;#039;&amp;#039;Minderheitenschutz ins Grundgesetz?&amp;#039;&amp;#039; Münster/Hamburg/London 2000, ISBN 3-8258-4740-3, S.&amp;amp;nbsp;3; Ulrich Rosar: &amp;#039;&amp;#039;Ethnozentrismus in Deutschland. Eine Komparative Analyse 1980 bis 1996.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 2001, ISBN 3-531-13654-2, S.&amp;amp;nbsp;133; Stefan Hradil: &amp;#039;&amp;#039;Die Sozialstruktur Deutschlands im internationalen Vergleich.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Wiesbaden 2006, ISBN 3-531-14939-3, S.&amp;amp;nbsp;56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundproblem besteht darin, dass der Begriff durch seinen Gebrauch und die Art der Berichterstattung ab der 1970er Jahre außerordentlich negativ belastet ist. Vorsichtige Korrekturen finden erst in den letzten Jahren dazu statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar wird darauf verwiesen, dass der Begriff des „[[Gast]]es“ im Wort Gastarbeiter einen Sinn ergebe, da man im Gastland Deutschland einen vorübergehenden Aufenthalt zur Leistung von Arbeit vorsah. Anders als bei der Anwerbung von Arbeitern für [[Bergwerk|Zechen]] während der [[Industrialisierung]] im [[Ruhrgebiet]] ([[Ruhrpolen]]), so wird argumentiert, bestand weder die Absicht, den Menschen eine neue Heimat zu geben, noch hatten die Gastarbeiter die Absicht, sich dauerhaft eine neue Heimat in Deutschland zu suchen. Die zeitliche Beschränkung der Beschäftigung in der Bundesrepublik wurde sowohl von den Anwerbern als auch von den Angeworbenen angestrebt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heike Knortz: &amp;#039;&amp;#039;Diplomatische Tauschgeschäfte. „Gastarbeiter“ in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953–1973.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Gastarbeiterimmigration ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Situation in der Bundesrepublik Deutschland ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Anwerbepolitik der Bundesrepublik Deutschland}}&lt;br /&gt;
Nach einem Anstoß aus Italien, der auf deutscher Seite von [[Ludwig Erhard]] und [[Franz Josef Strauß]] aufgegriffen und mit Unterstützung durch das Auswärtige Amt weiterentwickelt wurde, unterzeichnete [[Kabinett Adenauer II|Adenauer]] am 20. Dezember 1955 in Rom das [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Italien|Anwerbeabkommen mit Italien]]. In diesem ersten [[Anwerbeabkommen]] wurde vereinbart, dass die [[Nürnberg]]er [[Bundesanstalt für Arbeit]] in Italien gemeinsam mit der italienischen Arbeitsverwaltung Arbeitskräfte auswählen und anwerben solle. In den folgenden Jahren schloss die Bundesregierung von 1960 bis 1968 Anwerbeabkommen mit weiteren Staaten: [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Spanien|mit Spanien]] (1960), [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Griechenland|Griechenland]] (1960), [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei|der Türkei]] (1961), [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Marokko|Marokko]] (1963), [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Südkorea|Südkorea]] (1963), [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Portugal|Portugal]] (1964), [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Tunesien|Tunesien]] (1965) und [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Jugoslawien|Jugoslawien]] (1968).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren arbeiteten die Gastarbeiter zumeist als un- oder angelernte Arbeiter in der [[Industrie]]. Dabei arbeiteten sie vor allem in Bereichen, in denen schwere und schmutzige Arbeit verrichtet werden musste und wo das [[Schichtarbeit|Schichtsystem]], serielle Produktionsformen mit niedrigen Qualifikationsanforderungen ([[Fließbandfertigung|Fließbandarbeit]]) sowie der [[Akkordlohn]] den Arbeitsalltag bestimmten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herbert213&amp;quot;&amp;gt;Herbert Ulrich: [http://books.google.de/books?id=1Dhr4EuDsHoC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Gastarbeiter#PPT190,M1 &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland. Saisonarbeiter, Zwangsarbeiter, Gastarbeiter, Flüchtlinge&amp;#039;&amp;#039;], München 2001, ISBN 3-406-47477-2, S.&amp;amp;nbsp;213.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die [[Unternehmen]] als Nachfrager von Arbeitskräften hatte die Rekrutierung von Gastarbeitern finanzielle Vorteile, weil aus ihrer Perspektive deutsche Arbeiter dieselben Arbeitsplätze nur mit erheblichen Lohnzugeständnissen angenommen hätten. Im Umkehrschluss hatte die Anwerbung von ausländischen Arbeitskräften somit auch Einfluss auf das [[Lohnniveau]] von deutschen Anbietern von Arbeitskraft insbesondere im [[Niedriglohn]]bereich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herbert213&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. November 1973 verfügte das [[Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung]] (BMAS) aus Anlass der aktuellen Energie- und Wirtschaftskrise einen [[Anwerbestopp]], der alle Anwerbestaaten außer Italien betraf.&amp;lt;ref&amp;gt;Erlass BMAS vom 23. November 1973 im [http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/anwerbeabkommen/43270/anwerbestopp-1973 &amp;#039;&amp;#039;Wortlaut&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; Bestimmte Branchen wurden allerdings am 13. November 1974 durch eine Weisung der Bundesanstalt für Arbeit vom Anwerbestopp ausgenommen. Es handelte sich dabei um die Branchen [[Bergbau]], Fisch- und Konservenindustrie, [[Torf#Deutschland|Torfindustrie]] und [[Hotel- und Gaststättengewerbe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Schwarz: [https://books.google.com/books?id=OThqlaLQjFIC&amp;amp;pg=PA581 &amp;#039;&amp;#039;Die Bundesrepublik Deutschland: eine Bilanz nach 60 Jahren&amp;#039;&amp;#039;], Böhlau Verlag Köln Weimar, 2008, ISBN 978-3-412-20237-8, S.&amp;amp;nbsp;581.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anwerbestopp gilt für [[Drittstaatsangehörige]] [[de facto]] bis heute, wenngleich er durch Möglichkeiten des [[Familiennachzug]]s, der Aufenthaltserteilung zum Zweck des Studiums u. a. teilweise relativiert wurde. Zudem wurden durch die [[Greencard (Deutschland)|Green-Card]]-Offensive 2000, das [[Aufenthaltsgesetz]] 2005 und die dazu ergangenen Rechtsverordnungen und die [[Beschäftigungsverordnung]] 2013&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnung über die Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern, [https://www.gesetze-im-internet.de/beschv_2013/ BeschV 2013].&amp;lt;/ref&amp;gt; eng umgrenzte Möglichkeiten der Arbeitskräftezuwanderung für qualifizierte Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Staaten geschaffen. Bis heute gelten in den Anwerbeabkommen geregelte sozial- und aufenthaltsrechtliche Vergünstigungen für Arbeitnehmer aus den Anwerbestaaten und ihre Familienangehörigen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anteil der in der Bundesrepublik tätigen Ausländer stieg im Zeitraum 1954–1962 von 0,4 % auf 3,1 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/geschichte/article68f4ed7de848f25b0682f0a2/wadephuls-fehlleistung-mit-tuerkischen-gastarbeitern-hat-das-deutsche-wirtschaftswunder-nichts-zu-tun.html |titel=Wadephuls Fehlleistung: Mit türkischen Gastarbeitern hat das deutsche Wirtschaftswunder nichts zu tun - WELT |sprache=de |abruf=2025-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Situation in der DDR ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Vertragsarbeiter}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1989-0303-020, Berlin, vietnamesische Gastarbeiterin.jpg|mini|[[Vietnam]]esische Vertragsarbeiterin im Berliner Stammbetrieb des [[Kombinat Automatisierungsanlagenbau|Kombinates Automatisierungsanlagenbau]] (1989)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] nahmen die Vertragsarbeiter eine andere Rolle ein. Sie waren keine Gastarbeiter im Sinne der westdeutschen Definition. Unter diesem Personenkreis befanden sich Austauschpersonal für den Aufbau bestimmter Technologie- und Berufsbranchen, eine große Anzahl an Auszubildenden, Studenten (vor allem mit Werkaufträgen ihres Heimatlandes) und andere. Seit Anfang der 1980er Jahre ist der ursprüngliche Grundsatz einer zeitlich festgelegten Begrenzung der Beschäftigungszahl immer mehr aufgelöst worden. 1989 hielten sich ca. 94.000 Vertragsarbeitnehmer in der DDR auf, von denen zwei Drittel vietnamesischer Herkunft waren. Andere Herkunftsländer waren [[Kuba]], [[Mosambik]] (siehe auch [[Madgermanes]]), [[Polen]], [[Ungarn]], [[Bulgarien]], die [[Sowjetunion]] und [[Angola]]. Sie wurden zeitlich befristet in DDR-Betrieben beschäftigt und ausgebildet – anfangs nur für ein, später bis zu fünf Jahren. Die Arbeitnehmer wohnten in normalen Wohngebieten, Internaten, Lehrlingsunterkünften, Werkswohnungen der sie einsetzenden Betriebe oder speziellen Wohnsiedlungen. Eine Integration dieser Arbeitskräfte war wegen ihrer zeitlichen Bedingtheit zwar nicht angestrebt, wurde aber in der DDR-Gesellschaft in unterschiedlichster Form durch kulturelle Angebote, Freizeitbeschäftigung und gemeinsame sportliche Betätigung vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine innerdeutsche Besonderheit stellte die Arbeitskräfte- und Migrationsforschung in der DDR dar. Im Mittelpunkt standen hier vor allem Untersuchungen einzelner Universitäten und Bildungsinstitutionen zu ausgewählten Berufsbild-, Berufsausbildungs- und Branchenforschungen, die Bedarfe, soziale Besonderheiten und Bildungsschwerpunkte unter Beachtung der Herkunftsländer analysierten. Beachtung fanden die bildungsmäßigen Voraussetzungen, sprachliche Besonderheiten und die Gewohnheiten der Herkunftsländer. Eher am Rande wurden auch historische Wanderarbeiterbewegungen in Deutschland wie beispielsweise die Beschäftigung von [[Ruhrpolen|Polen im Ruhrbergbau]] oder die Verschleppung und Ausbeutung von [[Fremdarbeiter]]n in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] untersucht. Es handelte sich um ein in der westdeutschen Bundesrepublik lange Zeit weitgehend unerforschtes Feld, da es in der Forschungslandschaft der BRD dazu kein Interesse gab. Andererseits war die politische Nutzung von Forschungsergebnissen auf diesem Gebiet seit Ende der 1970er Jahre ideologisch durch das Bemühen um Diskreditierung der westdeutschen „Gastarbeitergesellschaft“ bestimmt. „Sämtliche Formen der deutschen Arbeitskräftepolitik – vom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik – wurden in der DDR simplifizierend als ‚Zwangsarbeitersystem des Imperialismus‘ zusammengefasst.“&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Westerhoff ([[Bibliothek für Zeitgeschichte]], Stuttgart), zitiert in: [[Norbert Seitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Erste Weltkrieg in der Geschichtsschreibung der DDR.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlandfunk]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Juni 2016, abgerufen am 3. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die DDR-Wissenschaft verfolgte die Absicht, eine Parallele zwischen der Gastarbeiterbeschäftigung in der Bundesrepublik Deutschland und früheren, als Ausgeburt kapitalistischer Ausbeutung der [[Arbeiterklasse]] gezeichneten Beispielen von Arbeitsmigration in Deutschland zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Situation in Österreich ===&lt;br /&gt;
In den Jahren des „[[Wirtschaftswunder]]s“ herrschte in Österreich Arbeitskräftemangel vor allem im Niedriglohnsektor, weshalb sich die Sozialpartner und die Regierung für die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte entschieden. Aufbauend auf der [[Franz Olah#Erfolge und Misserfolge|Unterzeichnung des Raab-Olah-Abkommens]] vom 28. Dezember 1961 wurde 1962 ein Anwerbeabkommen mit Spanien abgeschlossen, das aber in der Praxis ohne Bedeutung blieb, da das Lohnniveau in Österreich im Vergleich etwa zum Lohnniveau in Deutschland und der Schweiz für potentielle spanische Arbeitskräfte wenig attraktiv war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://orf.at/stories/2090725/2090744/ |titel=Von Anwerbeabkommen und Integration |werk=orf.at |datum=2011-12-27 |abruf=2018-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgten weitere, erfolgreichere Anwerbeabkommen mit der Türkei (1964) und mit Jugoslawien (1966) sowie die Errichtung von Anwerbekommissionen in Madrid, Istanbul und Belgrad. In den folgenden Jahren, vor allem zwischen 1969 und 1973, wanderten ungefähr 265.000 Menschen nach Österreich ein, bis es Anfang der 1970er Jahre angesichts der Wirtschaftskrise zum Anwerbestopp kam. 1973 stammten insgesamt 78,5 % der Gastarbeiter aus Jugoslawien und 11,8 % aus der Türkei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://medienservicestelle.at/migration_bewegt/2014/05/07/anwerbe-abkommen-mit-tuerkei-geschichtlicher-hintergrund/ |titel=Anwerbe-Abkommen mit Türkei – geschichtlicher Hintergrund |werk=Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen |datum=2014-05-07 |abruf=2018-01-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140518231045/http://medienservicestelle.at/migration_bewegt/2014/05/07/anwerbe-abkommen-mit-tuerkei-geschichtlicher-hintergrund/ |archiv-datum=2014-05-18 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Folge der Gastarbeiteranwerbung war die „ethnische Segmentierung“ des Arbeitsmarktes. Gastarbeiter wurden vor allem für schlecht bezahlte und mit hoher Arbeitsbelastung verbundene Stellen angeworben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Gastarbeiter|Gastarbeiter}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Gastarbeitern und ihren Nachkommen &amp;#039;&amp;#039;siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Türken in Österreich#Immigration von Gastarbeitern in den 1960er und 1970er Jahren]] und [[Serben in Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Situation in der Schweiz ===&lt;br /&gt;
Gewisse Regionen der Schweiz beschäftigten schon seit Mitte des [[19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]s vorübergehend viele fremde Arbeitskräfte, insbesondere im Eisenbahnbau. Der Bau der vielen Bahntunnels der Schweiz – [[Gotthardtunnel|Gotthard]], [[Lötschbergtunnel|Lötschberg]], auch kleinere wie der [[Rosenbergtunnel (SBB)|Rosenberg]] in [[St. Gallen]] – wären ohne die vielen [[Italiener in der Schweiz#Gastarbeiter|vorwiegend italienischen]] [[Mineur]]e und [[Bergarbeiter]] unmöglich gewesen. In der Zeit der Hochkonjunktur vor dem Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] waren auch kaum einheimische Arbeitskräfte verfügbar und man konnte sie sich ja leisten. Mit dem Einbruch der Weltwirtschaftskrise änderte sich das rasch. Auch einheimische Arbeiter wurden arbeitslos und man suchte nach einer Möglichkeit, die Zuwanderung fremder Arbeiter und ihrer Familien zu begrenzen. Das sogenannte [[Saisonnierstatut]] von 1934 regelte, unter welchen Bedingungen ausländische Arbeitskräfte kurzfristig beschäftigt werden konnten. Dadurch, dass die Verträge nur für jeweils eine Saison abgeschlossen wurden, sollte sichergestellt werden, dass die Arbeiter danach wieder nach Hause fuhren. Dennoch zogen viele Arbeiter schließlich mitsamt ihren Familien in die Schweiz, was teilweise zu großen sozialen Problemen führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er- und 1960er-Jahren wurden uneheliche Kinder von Gastarbeiterinnen in der Schweiz oft zu einer [[Adoption]] ins Ausland vermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Annika Bangerter |url=https://www.tagblatt.ch/leben/kindsweggabe-fruehe-internationale-adoptionen-ein-kind-schweizerischer-nationalitaet-kommt-nicht-infrage-dagegen-gibt-es-kinder-der-fremdarbeiterinnen-ld.2677556 |titel=Die Schweiz als frühes Drehkreuz internationeler Adoptionen |werk=tagblatt.ch |datum=2024-09-28 |abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zur Wirkungsgeschichte in Deutschland siehe: [[Anwerbepolitik der Bundesrepublik Deutschland#Wirkungsgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Max Frisch]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Überfremdung I&amp;#039;&amp;#039; (1965)&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Schriften von Max Frisch#Gesammelte Werke in zeitlicher Folge|Gesammelte Werke in zeitlicher Folge]]&amp;#039;&amp;#039;, Band V,2. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1976, S.&amp;amp;nbsp;374&amp;amp;nbsp;f.; online: [https://web.archive.org/web/20160309164126/https://www.uni-due.de/literaturwissenschaft-aktiv/nullpunkt/pdf/frisch_ueberfremdung1.pdf uni-duisburg-essen.de] (PDF; 10&amp;amp;nbsp;kB; Webarchiv)&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Arbeitsmigration]]&lt;br /&gt;
* [[Wie geht man als Arbeiter nach Deutschland?]]&lt;br /&gt;
* [[Hellas-Express]]&lt;br /&gt;
* [[Ausländerprogramm der ARD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marcel Berlinghoff: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende der „Gastarbeit“. Europäische Anwerbestopps 1970–1974&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2012, ISBN 978-3-506-77668-6.&lt;br /&gt;
* Aytaç Eryilmaz, Cordula Lissner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geteilte Heimat. 50 Jahre Migration aus der Türkei&amp;#039;&amp;#039;. Klartext Verlag, Essen 2011, ISBN 978-3-8375-0640-2.&lt;br /&gt;
* Aytaç Eryilmaz / [[Mathilde Jamin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fremde Heimat – eine Geschichte der Einwanderung aus der Türkei.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 1998, ISBN 3-88474-653-7 (deutsch und türkisch).&lt;br /&gt;
* Hakan Gürses, Cornelia Kogoj, Sylvia Mattl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gastarbajteri. 40 Jahre Arbeitsmigration&amp;#039;&amp;#039;. Mandelbaum, Wien 2004, ISBN 3-85476-117-1 (Katalog des [[Wien Museum]]s zur Ausstellung vom 22. Januar bis 11. April 2004).&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Herbert]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland. Saisonarbeiter, Zwangsarbeiter, Gastarbeiter, Flüchtlinge.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2001, ISBN 3-406-47477-2.&lt;br /&gt;
* Karin Hunn: &amp;#039;&amp;#039;„Nächstes Jahr kehren wir zurück…“. Die Geschichte der türkischen „Gastarbeiter“ in der Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2005, ISBN 3-89244-945-7.&lt;br /&gt;
* Heike Knortz: &amp;#039;&amp;#039;Diplomatische Tauschgeschäfte. „Gastarbeiter“ in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953–1973.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2008, ISBN 978-3-412-20074-9.&lt;br /&gt;
* [[Özcan Mutlu]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;60 Jahre – Wie Deutschland zur Heimat wurde&amp;#039;&amp;#039;, mit einem Vorwort von Bundespräsident [[Frank-Walter Steinmeier]], Correctiv Verlag, Essen 2021, ISBN 978-3-948013-15-8.&lt;br /&gt;
* [[Hedwig Richter]] u. Ralf Richter: &amp;#039;&amp;#039;Die Gastarbeiter-Welt. Leben zwischen Palermo und Wolfsburg&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh 2012.&lt;br /&gt;
* Hedwig Richter, Ralf Richter: &amp;#039;&amp;#039;Der Opfer-Plot&amp;#039;&amp;#039;. Probleme und neue Felder der deutschen Arbeitsmigrationsforschung. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;1, Oldenbourg, München 2009, {{ISSN|0042-5702}} S. 61–97. [http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/2009_1_3_richter.pdf Online]&lt;br /&gt;
* Roberto Sala: [http://www.zeithistorische-forschungen.de/3-2005/id=4672 &amp;#039;&amp;#039;„Gastarbeitersendungen“ und „Gastarbeiterzeitschriften“ in der Bundesrepublik (1960–1975) - ein Spiegel internationaler Spannungen&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeithistorische Forschungen]]/Studies in Contemporary History&amp;#039;&amp;#039; 2 (2005), S. 366–387.&lt;br /&gt;
* Johannes-Dieter Steinert: &amp;#039;&amp;#039;Migration und Politik. Westdeutschland – Europa – Übersee 1945–1961&amp;#039;&amp;#039;, sec Kommunikation und Gestaltung, Osnabrück 1995, ISBN 3-929979-14-4.&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Lichtenberger]] und Heinz Faßmann: [http://homepage.univie.ac.at/elisabeth.lichtenberger/assets/pdf/gastarbeiter.pdf Guestworkers - Life in two Societies. In: Foreign Minorities in Continental European Cities. – Hg. G. Glebe und J. O’Loughlin – Erdkundliches Wissen 84: 240 – 257.]&lt;br /&gt;
* Shwan Christoph, Fotos: Henning Christoph: &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft: Die deutschen Türken&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[GEO (Zeitschrift)|Geo-Magazin.]]&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1979,4, S. 8–34. Informativer Erlebnisbericht: „Vielen Kindern türkischer Familien ist Deutschland zur Heimat geworden. Doch die Welt, in die sie hineinwachsen, hat andere Formen, als traditionsbewusste Eltern und Koranschulen. ‚Klein Istanbul‘ in Essen gibt ein Beispiel.“ {{ISSN|0342-8311}}&lt;br /&gt;
* Konrad Pölzl: &amp;#039;&amp;#039;„Gastarbeiter hatten wir gerufen, gekommen sind aber Menschen.“ Historische Netzwerkanalyse zum medialen Diskurs über „Gastarbeiter*innen“ in österreichischen Tageszeitungen 1973&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;historia.scribere&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 12, 2020, S. 121–138, {{DOI|10.15203/historia.scribere.12.605}} (abgerufen am 23. November 2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Foreign workers in Germany|Gastarbeiter in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Deutschland:&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.wortgestoeber.de/wg-magazin/000304.php |text=Der millionste Gastarbeiter in Deutschland |wayback=20080219063731}}&lt;br /&gt;
* Hedwig Richter: [http://zeitgeschichte-online.de/thema/die-komplexitaet-von-integration Die Komplexität von Integration. Arbeitsmigration in die Bundesrepublik Deutschland von den fünfziger bis in die siebziger Jahre] auf [http://zeitgeschichte-online.de/thema/die-komplexitaet-von-integration Zeitgeschichte-online] November 2015.&lt;br /&gt;
* Migrationsmuseum Rheinland-Pfalz: [https://lebenswege.rlp.de/de/dauerausstellungen/arbeitsmigrationsgeschichte-in-rheinland-pfalz/ Dauerausstellung zur Arbeitsmigration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Österreich:&lt;br /&gt;
* [http://orf.at/stories/2090725/2090744/ Von Anwerbeabkommen und Integration], ORF.at&lt;br /&gt;
* [http://www.demokratiezentrum.org/wissen/timelines/arbeitsmigration-nach-oesterreich-in-der-zweiten-republik.html Arbeitsmigration nach Österreich in der Zweiten Republik], Lernmodule für die politische Bildung, Demokratiezentrum Wien&lt;br /&gt;
* [http://medienservicestelle.at/migration_bewegt/2014/05/07/anwerbe-abkommen-mit-tuerkei-geschichtlicher-hintergrund/ Anwerbe-Abkommen mit Türkei – geschichtlicher Hintergrund], Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen&lt;br /&gt;
* [http://archivdermigration.at/de/aktuelles/50-jahre-anwerbeabkommen-%C3%B6sterreich-t%C3%BCrkei 50 Jahre Anwerbeabkommen Österreich-Türkei], archivdermigration.at&lt;br /&gt;
* [http://www.gastarbajteri.at/ Gastarbajteri], Virtuelle Ausstellung der Initiative Minderheiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4003743-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwerbepolitik der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Arbeitermilieu)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Migrationspolitik (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Migrationssoziologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Wirtschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Migration)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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