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	<title>Gaspermeation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T17:10:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gaspermeation&amp;diff=1531799&amp;oldid=prev</id>
		<title>5.28.124.172: Verwechslung von Retentat und Permeat</title>
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		<updated>2017-03-19T21:56:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verwechslung von Retentat und Permeat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gaspermeation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;permeare&amp;#039;&amp;#039; – durchdringen) ist ein Verfahren zur [[Gastrennung|Trennung von Gasgemischen]]. Bei einer [[Permeation]] durchdringt ein Stoff ([[Permeat]]) einen Festkörper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Das zu trennende [[Gas]] wird mit [[Überdruck]] in ein Gastrennmodul geleitet. In diesem wandern die abzutrennenden Stoffe infolge der Druckdifferenz durch eine selektive [[Membrantechnik|Membran]]. Dadurch trennt sich der Rohgasstrom auf in ein gereinigtes Permeat (das Reingas) und das aufkonzentrierende [[Retentat]] (ein Reichgas).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bei der Gaspermeation ablaufenden Transportprozesse sind eine Folge des Aufbaus der Trennmembran sowie der auftretenden Druck- und Konzentrationsverhältnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Membran weist einen mehrschichtigen Aufbau auf:&lt;br /&gt;
* [[Lösemittel]]selektiver, porenfreier Polymerfilm (Dicke &amp;lt; 0,5 pm)&lt;br /&gt;
* mikroporöse Trägermembran: hohe [[Porosität]], keine Trennwirkung für Gase&lt;br /&gt;
* durchlässiges [[Vliesstoff|Vlies]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gasmolekül wandert durch die Membran, indem es sich im [[Polymer]]film löst und danach auf Grund der treibenden Kraft des [[Konzentrationsgefälle|Konzentrationsgradienten]] auf die Niederdruckseite diffundiert. Der Prozess erfolgt in drei Schritten:&lt;br /&gt;
# [[Absorption (Physik)|Absorption]] auf der Druckseite ([[Henry-Gesetz|Henry’sches Gesetz]])&lt;br /&gt;
# [[Diffusion]] durch die Membran ([[Diffusion|Fick’sches Gesetz]])&lt;br /&gt;
# [[Desorption]] auf der [[Vakuum]]seite (Henry’sches Gesetz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Gaspermeation wird vor allem zur Reinigung von [[Technisches Gas|Technischen Gasen]], [[Brenngas|Brenn-]], [[Synthesegas|Synthese-]] und [[Abgas]]en genutzt.&lt;br /&gt;
=== Abgasreinigung ===&lt;br /&gt;
Mit der Gaspermeation allein können die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen [[Emission (Umwelt)|Emissionswerte]] meist nicht erreicht werden. Sie wird deshalb in Kombination mit anderen Verfahren eingesetzt. Besonders bedeutsam ist die Kombination mit der [[Adsorption|Druckwechseladsorption]], indem hier der bei der Gaspermeation erzeugte Druck respektive das Vakuum zur Adsorption und zur Desorption genutzt wird. Adsorption und Desorption erfolgen im Wechselbetrieb. Die Adsorption bei den Überdruckbedingungen der Druckseite, die Desorption bei den Unterdruckbedingungen der Vakuumseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biogasaufbereitung ===&lt;br /&gt;
Die Gaspermeation wird im zunehmenden Maße auch für die Aufbereitung von [[Biogas]] angewendet. Biogas wird durch die Aufarbeitung mit Gaspermeation auf [[Erdgas]]qualität angehoben und kann dann in das Erdgasnetz eingespeist werden. In [[Bruck an der Leitha]] steht seit Anfang 2007 eine entsprechende Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemisch-technisches Verfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Membrantechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biogastechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgasreinigungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>5.28.124.172</name></author>
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