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	<title>Gaspare Landi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;LigaDue: /* Werke (Auswahl) */ lf</title>
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		<updated>2025-09-22T20:46:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke (Auswahl): &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gaspare Landi - Self-Portrait - WGA12434.jpg|mini|Selbstporträt von Gaspare Landi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gaspare Landi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Januar]] [[1756]] in [[Piacenza]]; † [[27. Februar]] [[1830]] ebenda) war ein italienischer [[Malerei|Maler]] des [[Klassizismus (Malerei)|Klassizismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde als zweites Kind von Ercole Landi und Maria Francesca Rizzi geboren und hatte vier Geschwister.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot;&amp;gt;Stefano Grandesso: &amp;quot;LANDI, Gaspare&amp;quot;, in: &amp;#039;&amp;#039;Dizionario Biografico degli Italiani, Volume 63&amp;#039;&amp;#039;, 2004, [https://www.treccani.it/enciclopedia/gaspare-landi_(Dizionario-Biografico)/ online], abgerufen am 30. November 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl der Vater adeliger Herkunft war und auch die Mutter aus gehobenen Verhältnissen stammte, war die familiäre Situation in Gaspares Kindheit und Jugend von finanziellen Sorgen geprägt, sein Vater musste zeitweilig sogar wegen [[Schulden]] ins Gefängnis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge ging die Familie nach [[Brescia]], wo der Vater Arbeit als [[Schneider]] fand und die Mutter und Schwestern in einem [[Kloster]] wohnten. Gaspare wurde seinem Onkel Emanuele anvertraut, der als Beamter am herzoglichen Hof von [[Parma]] lebte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; Bis 1768 ging Landi in eine [[Jesuiten]]schule (bis zur Unterdrückung des Ordens), danach besuchte er eine öffentliche Schule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; Seine erste künstlerische Ausbildung erhielt er bei dem Maler G. Bandini in Piacenza, danach bildete er sich teilweise [[autodidaktisch]] weiter und besuchte auch eine private Kunstschule in Brescia (bei seinem Vater).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; Nach 1772 setzte er seine Ausbildung in Piacenza zunächst bei A. Porcelli fort, einem Maler, der auf [[Glasmalerei]] spezialisiert war. Zusammen mit seinem Freund, dem Dekorateur und Bühnenbildner M. Nicolini, studierte Landi anhand von [[Kupferstich|Stichen]] selbständig die Werke alter Meister, wie [[Guercino]], [[Pordenone]], [[Camillo Procaccini|Procaccini]] und [[Ludovico Carracci]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. August 1774 heiratete er Diana Giuseppa Albanesi, mit der er zwei Söhne hatte: Alfonso (* 10. Juni 1775) und Pietro Antonio (26. Dezember 1777).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:(Venice) Cupid and Psyque, 1787-1794 - Museo Correr.jpg|mini|links|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Amor und Psyche&amp;#039;&amp;#039;, 1794–96 (beeinflusst von [[Antonio Canova|Canova]])]]&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren entstanden verschiedene [[Andachtsbild]]er, [[Schlachtenmalerei|Schlachten]] und [[Porträtmalerei|Porträts]], von denen nur einige Heiligenbilder in Santa Maria di Campagna bekannt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; Etwa im Jahr 1780 malte Gaspare ein &amp;#039;&amp;#039;Reiterbildnis des Marchese A. Scotti di Fombio&amp;#039;&amp;#039;, das ihm die Protektion des Marchese Giovanni Battista Landi delle Caselle einbrachte. Dieser finanzierte ihm einen Studienaufenthalt in [[Rom]], wo er am 20. Juni 1781 bei der Schwester seines [[Mäzen]]s eintraf, der Marchesa R. Landi della Somaglia.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rom war Landi Schüler von [[Domenico Corvi]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; und von [[Pompeo Batoni]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; und studierte die theoretischen Schriften über Malerei von [[Anton Raphael Mengs]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; Daneben studierte er vor Ort selbständig die römischen Antiken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seinen Mäzen, den Marchese Landi, malte er als Beweis seiner Fortschritte verschiedene Bilder, darunter: &amp;#039;&amp;#039;Prometheus an der Klippe&amp;#039;&amp;#039; (1782, Monza, Musei civici), &amp;#039;&amp;#039;Paris mit der Nymphe Aenone&amp;#039;&amp;#039; (1783) und &amp;#039;&amp;#039;Alexander gibt Campaspe an Appelles&amp;#039;&amp;#039; (1785–1787).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1780ern gewann Landi auch einige Preise: 1783 den Preis der Accademia von Parma mit der Nachtszene &amp;#039;&amp;#039;Raub des Palladio&amp;#039;&amp;#039; (Parma, Galleria nazionale),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; und 1788 den Primo Curlandese von Bologna, über das Thema &amp;#039;&amp;#039;Aegeus erkennt Theseus wieder&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; Diese Erfolge führten wiederum zu einigen internationalen Aufträgen: 1785 malte er für den piemontesischen Fürsten A. Dal Pozzo della Cisterna die Bilder &amp;#039;&amp;#039;Ariadne und Bacchus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Thetys und Peleus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Amor und Psyche&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Raub der Proserpina&amp;#039;&amp;#039;, und 1786 folgte für den Marquis de Créquy das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Francesca da Rimini&amp;#039;&amp;#039; (alle verschollen). 1788 malte er für die [[Basilika vom Heiligen Haus in Loreto|Basilica di Loreto]] eine &amp;#039;&amp;#039;Vergine Addolorata&amp;#039;&amp;#039;, deren aktueller Verbleib unbekannt ist (Stand 2018).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaspare landi, la famiglia del marchese giambattista landi con autoritratto (coll. privata).JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Die Familie des Marchese Giambattista Landi mit Selbstbildnis&amp;#039;&amp;#039; (ganz links), Turin, Collezione D&amp;#039;Albertas, 1798]]&lt;br /&gt;
Da die [[Historienmalerei]] relativ zeitaufwendig und kostspielig war, konzentrierte sich Gaspare Landi in der Folge vor allem auf Andachtsbilder und Porträts, mit denen er so viel Erfolg hatte, dass er mit [[Angelika Kauffmann]] rivalisieren konnte, die er im Übrigen sehr schätzte, wegen ihres [[anmut]]igen „Grazioso“-Stils, der weit entfernt war von dem [[heroisch]]en Repertoire der Studenten von der [[Académie française]] in Rom.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelang Landi außerdem, wichtige Kontakte zur gebildeten Gesellschaft von Rom zu knüpfen, wie zum Fürsten Sigismondo Chigi (1736–1793) und dem [[Archäologen]] [[Ennio Quirino Visconti]], von denen er auch ein &amp;#039;&amp;#039;Doppelporträt mit dem Fürsten zu Pferde&amp;#039;&amp;#039; herstellte (Rom, Privatsammlung).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; Zusammen mit diesen besuchte Landi auch Ausgrabungsstätten und Visconti  fungierte 1795 für Landis Bild &amp;#039;&amp;#039;Aesculap&amp;#039;&amp;#039; auch als Berater, bezüglich einer möglichst originalgetreuen griechisch-antiken Atmosphäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; Eine besonders fruchtbare und langlebige Freundschaft verband Landi mit dem Architekten O. Boni und mit dem Komödiendichter G. G. De Rossi, den Herausgebern des Kunstjournals &amp;#039;&amp;#039;Memorie per le belle arti&amp;#039;&amp;#039;, das von Chigi finanziert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1790 hielt sich Landi in Piacenza auf, wo er ein Bild für die Kirche Santa Maria in Torricella ausführte. Während dieser Reise wurde er von Graf [[Malaspina]] di Sannazaro in [[Mailand]] beim Fürsten A. Barbiano di [[Belgiojoso]] eingeführt, den er auch porträtierte. Darüber hinaus lernte er bei diesem Aufenthalt, der bis Juni 1791 dauerte, auch [[Andrea Appiani]] kennen, und malte weitere Bildnisse von Mitgliedern des Hauses Belgiojoso, des Mailänder Hofes und der Fürstin [[Maria Beatrice d’Este]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1792 war Landi wieder in Rom. 1795 starb sein Sohn Alfonso, der erst kurz zuvor seinen Abschluss an der [[Sapienza-Universität|Sapienza]] gemacht hatte. Landi war auch mit [[Antonio Canova]] befreundet, der ihn schon seit den 1780er Jahren künstlerisch beeinflusste, u.&amp;amp;nbsp;a. bei seinem Bild &amp;#039;&amp;#039;Amor und Psyche&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1794–96; [[Museo Correr]], Venedig).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ankunft der Franzosen in Rom 1798 zog sich Landi vorsichtshalber nach Piacenza zurück, wo er sich wieder verschiedenen Porträts widmete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder in Rom erhielt er nach der Wahl von [[Pius VII.]] zum Papst einige wichtige Kirchen-Aufträge, wie die &amp;#039;&amp;#039;Himmelfahrt Mariens&amp;#039;&amp;#039; für die Gemeindekirche von [[Castell’Arquato]] (1806).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;  1804 wurden seine Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Il trasporto della Vergine&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Auffindung des leeren Grabes&amp;#039;&amp;#039; mit großem Erfolg im Pantheon ausgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;  Im gleichen Jahr unterzeichnete er einen Vertrag für das monumentale Bild &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg zum Kalvarienberg&amp;#039;&amp;#039; für die Kirche San Giovanni in Canale in Piacenza; für das Gegenstück &amp;#039;&amp;#039;Die Präsentation im Tempel&amp;#039;&amp;#039;, schlug Landi selber seinen Freund [[Vincenzo Camuccini]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;  Die beiden Bilder wurden 1809 im [[Pantheon (Rom)|Pantheon]] gleichzeitig ausgestellt und forderten einen akademischen Stilvergleich heraus, wobei man Landi als Erben des [[Venezianische Malerei|venezianischen Kolorits]] und des [[lombardisch]]en [[Chiaroscuro]] ansah, und Camuccini als Epigonen des toskano-romanischen [[Disegno (Kunsttheorie)|Disegno]]. Auch Pietro Giordani verglich in seiner 1811 in Bologna gehalten akademischen Rede die Würde und Feierlichkeit von Camuccini mit der chromatischen Farbpalette und der Gefühlsbetontheit von Landi.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1809 nahm er an einer Ausstellung auf dem [[Kapitol (Rom)|Kapitol]] teil, und wurde von der napoleonisch-französischen Regierung für die Dekoration der neuen kaiserlichen Residenz im [[Quirinalspalast]] ausgewählt. Dabei war er zusammen mit Camuccini, Canova, R. Stern, [[Vivant Denon]] und [[Pierre Daru|M. Daru]] verantwortlich für die Wahl des ikonografischen Programms und der beteiligten Künstler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;  Er selber bekam Ende desselben Jahres den Auftrag für ein Bild &amp;#039;&amp;#039;Napoleon verhandelt mit Fürst Liechtenstein den Waffenstillstand von Znaim&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;  Er malte außerdem 1811–1813 für die &amp;#039;&amp;#039;Sala dello Zodiaco&amp;#039;&amp;#039; (Saal des Tierkreises) zwei Bilder: &amp;#039;&amp;#039;Perikles, umgeben von Künstlern und Philosophen besucht die Arbeiten am Partenon&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Harun al Raschid in seinem Zelt mit den Weisen des Orient&amp;#039;&amp;#039;, die beide als Anspielung auf die von Napoleon geförderten Künste und Wissenschaften gedacht waren (heute: [[Benevento]], Museo del Sannio).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaspare Landi - Portrait of Canova - WGA12435.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Portrait von Antonio Canova&amp;#039;&amp;#039;, [[Galleria Borghese]], Rom, 1806]]&lt;br /&gt;
Landi erhielt nun zahlreiche Aufträge. 1812 wurde sein Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Venus und Mars&amp;#039;&amp;#039; (aktueller Verbleib unbekannt) für den Marquis Giovanni Battista Sommariva im Pariser [[Salon de Paris|Salon]] ausgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; Danach war der Maler in Mailand und [[Pavia]], und mit der Ausführung diverser Porträts beschäftigt, darunter auch eins von der Vizekönigin [[Amalie Auguste von Bayern]] (Verbleib unbekannt).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; 1813 malte er für den Grafen B. Mandelli &amp;#039;&amp;#039;Die drei Marien am Grab Christi&amp;#039;&amp;#039;, das später in den Besitz des Königs der Niederlande [[Louis Bonaparte]] überging und nach der [[Restauration (Frankreich)|Restauration]] an die Galerie in [[Florenz]] ([[Palazzo Pitti]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; 1817 bis 1819 schuf er für die Herzogin von [[Lucca]], Maria Luigia di Borbone, das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Veturia zu Füßen des Coriolanus&amp;#039;&amp;#039; (heute: Florenz, [[Galleria d’arte moderna (Florenz)|Galleria d’arte moderna]], 1817–19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1812 bis 1827 hatte Gaspare Landi den Lehrstuhl für Malerei an der [[Accademia di San Luca]] in Rom und war zwischen 1817 und 1820 auch deren Präsident.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; Ähnliche Posten waren ihm zuvor schon mehrfach angeboten worden von Instituten in [[Lissabon]] (1786), [[Bologna]], Mailand und [[Venedig]] – aber er hatte sie bis dahin alle abgelehnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem Landi an der Accademia auf sein Gehalt verzichtet hatte, weil er es angesichts seiner gesellschaftlichen Position für unangebracht hielt, eins zu nehmen, überließ ihm Canova, als Leiter der Akademie, seine Wohnung mit Studio im Kloster Sant&amp;#039;Apollinare, wo sich die Räumlichkeiten der Schule befanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1820 und 1824 zog sich Landi nach Piacenza zurück, wo er einige Ländereien erworben hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; Danach kehrte er nach Rom zurück, wo er im Auftrag von Ferdinand I. von Bourbon eine &amp;#039;&amp;#039;[[Unbefleckte Empfängnis]]&amp;#039;&amp;#039; für die Kirche [[San Francesco di Paola (Neapel)|San Francesco di Paola]] in Neapel malte; die Fertigstellung verzögerte sich bis 1828, auch aufgrund gesundheitlicher Probleme des Malers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaspare Landi starb in Piacenza am 27. Februar 1830.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seinen zahlreichen Schülern befanden sich Tommaso Minardi, G. Silvagni und C. M. Viganoni&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grandesso&amp;quot; /&amp;gt; und [[Michele Ridolfi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hebe offering cup to Jupiter in form of eagle by Gaspare Landi (1790).jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Hebe mit Jupiter in Form eines Adlers&amp;#039;&amp;#039;, 1790 (?)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prometheus an der Klippe&amp;#039;&amp;#039;, [[Monza]], Musei civici, 1782&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Raub des Palladio&amp;#039;&amp;#039;, Parma, [[Galleria nazionale di Parma|Galleria nazionale]], 1783&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vergine Addolorata&amp;#039;&amp;#039;, ehemals in der [[Basilika vom Heiligen Haus in Loreto|Basilica di Loreto]], jetzt verschollen, 1788&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Doppelportrait des Fürsten Sigismondo Chigi und des Archäologen [[Ennio Quirino Visconti]]&amp;#039;&amp;#039;, Rom, Privatsammlung, um 1790&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tobias und Sara&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Beisetzung der [[Jungfrau Maria|heiligen Jungfrau]]&amp;#039;&amp;#039;, Kathedrale zu Piacenza&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hebe&amp;#039;&amp;#039;, Brescia, Pinacoteca civica Tosio-Martinengo, 1790&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Agar&amp;#039;&amp;#039;, Cappella Colleoni, [[Bergamo]], 1790–91&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hebe&amp;#039;&amp;#039;, [[Musei civici di Pavia]], [[Pavia]], 1790–1799&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Regione Lombardia |url=https://www.lombardiabeniculturali.it/opere-arte/schede/F0070-00003/?view=autori&amp;amp;offset=0&amp;amp;hid=2036&amp;amp;sort=sort_int |titel=Ebe Landi Gaspare |werk=lombardiabeniculturali.it |hrsg=Regione Lombardia |datum=2007 |sprache=it |abruf=2024-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paris&amp;#039;&amp;#039;, Musei civici di Pavia, Pavia, 1790–1799&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Regione Lombardia |url=https://www.lombardiabeniculturali.it/opere-arte/schede/F0070-00005/?view=autori&amp;amp;offset=4&amp;amp;hid=2036&amp;amp;sort=sort_int |titel=Paride Landi Gaspare |werk=lombardiabeniculturali.it |hrsg=Regione Lombardia |datum=2007 |sprache=it |abruf=2024-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hektor und Paris&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Begegnung von Hektor und Andromaca&amp;#039;&amp;#039;, Piacenza, Istituto Gazzola, 1794&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Malerei weint an der Urne Raffaels&amp;#039;&amp;#039;, [[Mailand]], [[Pinacoteca Ambrosiana]], 1795&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Amor und Psyche&amp;#039;&amp;#039;, [[Museo Correr]], Venedig, ca. 1794–96&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ariadne&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Hochzeit der Sarah&amp;#039;&amp;#039;, Parma, [[Galleria nazionale di Parma|Pinacoteca nazionale]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Selbstbildnis mit Giovanni Battista Landi&amp;#039;&amp;#039;, Privatsammlung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jakob und Laban&amp;#039;&amp;#039;, Mailand, Civica [[Galleria d’Arte Moderna (Mailand)|Galleria d’arte moderna]], 1797&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gruppenbild der Familie Landi in Konversation&amp;#039;&amp;#039;, [[Turin]], Collezione D&amp;#039;Albertas, 1798&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Porträt des Grafen G. Rota&amp;#039;&amp;#039;, Piacenza, [[Museo civico (Piacenza)|Museo civico]], 1798&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hl. Georg und Joseph&amp;#039;&amp;#039;, Kirche von Le Mose, [[Piacenza]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Portrait von Antonio Canova&amp;#039;&amp;#039;, [[Galleria Borghese]], Rom, 1806&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mariä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039;, Collegiata di [[Castell’Arquato]], 1806&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oedipus in Kolon&amp;#039;&amp;#039; (ehemals München, Sammlung Messinger)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alkibiades&amp;#039;&amp;#039;, [[Budapest]], [[Szépművészeti Múzeum]], 1806&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg zum Kalvarienberg&amp;#039;&amp;#039;, in der Kirche San Giovanni in Canale, Piacenza, 1809&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tod der Camilla&amp;#039;&amp;#039;, Rom, Collezione L. Taverna, 1809&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Napoleon verhandelt mit Fürst Liechtenstein den Waffenstillstand von Znaim&amp;#039;&amp;#039;, ab 1809&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Perikles, umgeben von Künstlern und Philosophen besucht die Arbeiten am Partenon&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Harun al Raschid in seinem Zelt mit den Weisen des Orient&amp;#039;&amp;#039; (urspr. für den [[Quirinalspalast|Quirinal]] in Rom), [[Benevento]], Museo del Sanni, 1811–1813&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Apotheose des Herkules&amp;#039;&amp;#039;, Privatsammlung, 1813&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die drei Marien am Grab Christi&amp;#039;&amp;#039;, [[Florenz]], [[Palazzo Pitti]], um 1813&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jesus vor den Schriftgelehrten&amp;#039;&amp;#039;, Piacenza, Museo civico, 1812–16.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vetturia zu Füßen von Koriolan&amp;#039;&amp;#039;, Florenz, Galleria d’arte moderna, 1817–19&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Unbefleckte Empfängnis]]&amp;#039;&amp;#039;, in der Kirche [[San Francesco di Paola (Neapel)|San Francesco di Paola]], [[Neapel]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abschied der Maria Stuart von Paris&amp;#039;&amp;#039; (Verbleib unbekannt), 1827&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefano Grandesso: „LANDI, Gaspare“, in: &amp;#039;&amp;#039;Dizionario Biografico degli Italiani, Volume 63&amp;#039;&amp;#039;, 2004, [https://www.treccani.it/enciclopedia/gaspare-landi_(Dizionario-Biografico)/ online], abgerufen am 30. November 2018 (italienisch; Quelle des vorliegenden Artikels)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12175846X|LCCN=n2005026209|VIAF=37205366}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Landi, Gaspare}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1756]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Landi, Gaspare&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Landi, Gasparo&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1756&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Piacenza]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Februar 1830&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Piacenza]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LigaDue</name></author>
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