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	<title>Garzweiler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Garzweiler&amp;diff=111091&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Persönlichkeiten */</title>
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		<updated>2025-12-31T06:00:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Ort Garzweiler. Siehe auch [[Garzweiler (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Jüchen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/06/28/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 06/30/22/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 70 &amp;lt;!--www.tim-online.nrw.de--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 0.4&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.rwe.com/web/cms/de/1140350/umsiedlung/meine-umsiedlung/abgeschlossene-umsiedlungen/garzweiler-priesterath-stolzenberg-juechen-sued/ |text=Garzweiler/Priesterath/Stolzenberg/Jüchen-Süd |wayback=20150402122226}}. Website RWE zur Umsiedlung. Abgerufen am 8. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1277&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-11-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.juechen.de/rathaus/unsere-stadt/profil |titel=Stadtprofil |hrsg=Stadt Jüchen |sprache=de |abruf=2024-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 41363&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02165&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Rheinisches Braunkohlerevier DE.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage des ehemaligen sowie des umgesiedelten Ortes Garzweiler im Rheinischen Braunkohlerevier&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Garzweiler Atlas 1575.jpg|mini|Lage der früheren Dörfer Garzweiler und Priesterath auf einer Karte von [[Christian Sgrothen]] von 1575]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TrK59-Grevenbroich A1.jpg|mini|Garzweiler und Jüchen, [[Topographische Aufnahme der Rheinlande|Tranchotkarte]] von 1807]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AkGarzweiler.JPG|mini|Ansichtskarte Alt-Garzweiler]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Pankratius (Garzweiler) (1).jpg|mini|[[St. Pankratius (Garzweiler)|Neu St. Pankratius]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Garzweiler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Jüchen]] im [[Rhein-Kreis Neuss]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Der früher weiter südlich gelegene Ort musste dem gleichnamigen [[Tagebau Garzweiler|Braunkohletagebau Garzweiler]] weichen und wurde 1984 bis 1989 an den heutigen neuen Standort umgesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Garzweiler liegt nordöstlich von Jüchen und grenzt im Osten an Herberath, im Norden an [[Kelzenberg]] und im Westen an [[Priesterath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Dorf ({{Coordinate|text=DMS|NS=51.064556|EW=6.497194|type=city|name=Ursprüngliche Lage von Garzweiler|region=DE-NW}}) lag östlich von [[Alt-Otzenrath]] und [[Pesch (Erkelenz)|Pesch]], die mittlerweile ebenfalls dem Tagebau weichen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Alt-Garzweiler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Garzweiler Ortsplan.jpg|mini|Alt-Garzweiler-Ortsplan]]&lt;br /&gt;
Der Ortsname wurde 1283 als &amp;#039;&amp;#039;Gartzwilre&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gerhardswilere&amp;#039;&amp;#039;) in einer Urkunde des Kölner [[Stift (Kirche)|Stiftes]] [[St. Maria ad Gradus (Köln)|Mariengraden]] genannt, in der bestimmt wird, dass der [[Zehnte]] aus Garzweiler dem [[Propst]] des Stifts direkt zufließen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Anne Dorothee von den Brincken: &amp;#039;&amp;#039;Das Stift St. Mariengraden zu Köln, Mitteilungen aus dem [[Historisches Archiv der Stadt Köln|Stadtarchiv]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 57. Köln 1969 (Die Urkunde selbst steht im I. Band S. 360 unter: Sammlungen Farragines [[Johannes Gelenius|Gelenii]], Bestand 1039)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1794 besetzten französische Truppen den Ort, und 1796 wurde die [[Mairie]] Garzweiler im [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] [[Elsen (Grevenbroich)|Elsen]] des [[Arrondissement de Cologne]] im [[Département de la Roer]] eingerichtet. 1815 wurde daraus die [[Preußen|preußische]] Bürgermeisterei Garzweiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Synagoge der jüdischen Dorfbewohner wurde 1938 in der [[Reichspogromnacht]] niedergebrannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Saatz: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte von Otzenrath und Spenrath&amp;#039;&amp;#039;, Jüchen 2008. S. 141&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Februar 1945 wurde Garzweiler von westalliierten Truppen besetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://history.army.mil/html/books/007/7-9-1/CMH_Pub_7-9-1.pdf#page=193 S. 172]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!----- 30. Division ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1972 wurde die Ortschaft [[Jackerath]] (4,80&amp;amp;nbsp;km² mit 763 Einwohnern) in die Gemeinde [[Titz]] umgegliedert. Am 1. Januar 1975 wurde Garzweiler mit den noch verbliebenen 17,10&amp;amp;nbsp;km² nach Jüchen eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=295}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Einwohnerentwicklung&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 2562&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=neuss.html |name=mit Jackerath |abruf=2023-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Juni 1961 || 1970&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Mai 1970 || 1791&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30. Juni 1974 || 1841&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann, Heinz Köstering |Titel=Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1975 |ISBN=3-555-30092-X |Seiten=48}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umsiedlung und Abbruch von Alt-Garzweiler ===&lt;br /&gt;
1980 wurde der Norden Jüchens als Umsiedlungsstandort für das Dorf festgelegt. 1987 schloss die Grundschule. Im folgenden Jahr wurde das letzte Schützenfest gefeiert und das Altenheim geschlossen. Die verlassenen Häuser und Höfe wurden sofort eingeebnet. Auch die von 1858 bis 1860 errichtete neugotische Pfarrkirche St. [[Pankratius]] des späteren [[Wien]]er Baumeisters [[Friedrich von Schmidt]] wurde 1989 abgerissen. [[Orgel]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.weyland-orgelbau.de/1024/garz.html |text=Orgel der Kirche St. Pankratius |wayback=20010425205644}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fenster und [[Taufbecken]] hat die Kirchengemeinde in die neue Pfarrkirche übernommen. Der Friedhof, der auch Gräber von jüdischen Garzweilern aufwies, wurde ebenso „umgesiedelt“. 1989 war die Umsiedlung abgeschlossen. Das verlassene und zerstörte Dorf nutzten einzelne Künstler und Fotografen für ihre Arbeiten. So schuf der Fotograf [[Andreas Magdanz]] 1997 eine dokumentarische Fotoserie. 60 Prozent der Gesamtbevölkerung von Alt-Garzweiler siedelten nach (Neu-)Garzweiler um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neu-Garzweiler ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 erhielt der Ortsteil Neu-Garzweiler einen Sonderpreis für Denkmalpflege im Rahmen des Wettbewerbs [[Unser Dorf hat Zukunft]]. Der Zusatz „Neu“ wurde gestrichen und der neue Ortsteil nennt sich nur noch Garzweiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Jüchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsleben ==&lt;br /&gt;
* Die [[Schützenbruderschaft]] St. Sebastianus Bruderschaft Garzweiler um 1450, die laut einer Urkunde von 1550 bereits „seit Menschengedenken“ bestand.&lt;br /&gt;
* Der Sportverein VfL Viktoria Jüchen/Garzweiler 1908/1909 e.&amp;amp;nbsp;V., der am 1. Juli 1994 durch die Fusion der beiden Vereine FC Viktoria 09 Jüchen und VfL Eintracht 08 Garzweiler entstand. Der Verein betreibt Fußball, Leichtathletik und als Breitensport Turnen, Gymnastik und Aerobik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten, Töchter und Söhne ==&lt;br /&gt;
* [[Reiner Joseph Esser]] (* 1747 in Garzweiler; † 1834 in Arnsberg), Jurist, Regierungsrat und Dirigent der Liquidationskommission in Arnsberg&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Feinendegen]] (* 29. Januar 1895 in Mönchengladbach; † 28. März 1975 in Süchteln), Politiker, Bürgermeister von Garzweiler und Oberkreisdirektor im ehemaligen nordrhein-westfälischen Landkreis Kempen-Krefeld&lt;br /&gt;
* [[Ludwig E. Feinendegen]] (* 1. Januar 1927 in Garzweiler; † 17. August 2024 in Lindau), Strahlenmediziner und Pionier der deutschen Nuklearmedizin&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Feinendegen]] (* 30. Januar 1930 in Garzweiler), Jurist und Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans Georg Kirchhoff&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte der ehemaligen Gemeinde Garzweiler&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Geschichte der Gemeinde Jüchen&lt;br /&gt;
   |Reihe=Schriftenreihe des Kreises Neuss&lt;br /&gt;
   |Band=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Neusser Druckerei und Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Neuss&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |Umfang=219}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Andreas Magdanz]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Garzweiler&lt;br /&gt;
   |Verlag=Selbstverlag&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Fotoband, Zeitungsdruck im Pappschuber}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ingrid Bachér]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Grube&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dittrich&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-937717-70-8&lt;br /&gt;
   |Umfang=140}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jürgen Kiltz&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Gemeinden Bedburdyck, Garzweiler und Kelzenberg mit ihren Ortschaften auf Ansichtskarten&lt;br /&gt;
   |Reihe=Geschichte der Gemeinde Jüchen&lt;br /&gt;
   |BandReihe=15&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hundt Druck&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-00-053029-6&lt;br /&gt;
   |Umfang=294}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.andreasmagdanz.de/index.php?id=3006 Garzweiler-Fotos von Andreas Magdanz]&lt;br /&gt;
* [https://www.bruderschaft-garzweiler.de/ St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Garzweiler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Jüchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4286726-5|VIAF=239579140}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgebaggerter Ort im Rheinischen Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Jüchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rhein-Kreis Neuss)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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