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	<title>Gary Webb (Journalist) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T22:10:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gary_Webb_(Journalist)&amp;diff=242048&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Webarchiv statt toter Link</title>
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		<updated>2026-03-23T09:34:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Webarchiv statt toter Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gary Stephen Webb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. August]] [[1955]] in [[Corona (Kalifornien)|Corona]], [[Kalifornien]]; † [[10. Dezember]] [[2004]] in [[Sacramento]], Kalifornien) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Investigativer Journalismus|Investigativjournalist]] und [[Pulitzer-Preis]]träger. Webb wurde vor allem durch seine Artikelserie &amp;#039;&amp;#039;Dark Alliance&amp;#039;&amp;#039; bekannt, in der er 1996 Verbindungen des US-amerikanischen Auslandsgeheimdiensts [[Central Intelligence Agency|CIA]] zum organisierten [[Drogenhandel]] beschrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der scharfen Kritik großer US-Zeitungen an der umfangreich dokumentierten Artikelserie verlor er seinen Job und konnte beruflich nie wieder Fuß fassen. 2004 starb Webb laut zuständigem [[Coroner]] durch [[Suizid]]. Die Tatsache, dass er durch zwei Schüsse in den Kopf starb, ist jedoch seither immer wieder Anlass für Zweifel an der Todesursache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Webb schrieb nach einem abgebrochenen Journalistikstudium an der [[Northern Kentucky University]] ab 1978 als [[Reporter]] für die &amp;#039;&amp;#039;Kentucky Post&amp;#039;&amp;#039;. Für eine Artikelserie erhielt er 1980 den &amp;#039;&amp;#039;Investigative Reporters and Editors Award&amp;#039;&amp;#039; in der Kategorie für kleine Zeitungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://ire.org/awards/ire-awards/winners/1980-ire-award-winners/ |wayback=20150204084007 |text=ire.org}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1983 wechselte er zum &amp;#039;&amp;#039;[[The Plain Dealer (Zeitung)|Cleveland Plain Dealer]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 bis 1997 war er bei den &amp;#039;&amp;#039;San Jose Mercury News&amp;#039;&amp;#039; beschäftigt. 1990 erhielt er zusammen mit seinem Team der &amp;#039;&amp;#039;San Jose Mercury News&amp;#039;&amp;#039; den [[Pulitzer-Preis]] für eine Reportage über das [[Loma-Prieta-Erdbeben 1989|Loma-Prieta-Erdbeben]] in der [[San Francisco Bay Area]] 1989. 1994 erhielt er den [[Henry L. Mencken|Mencken-Preis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1996 berichtete er in der Artikelserie &amp;#039;&amp;#039;Dark Alliance&amp;#039;&amp;#039; über die Verbindungen der CIA zu den US-Drogenkartellen und die Contras in Nikaragua und African American neighborhoods in Kalifornien. 1997 kündigte Webb bei der &amp;#039;&amp;#039;San Jose Mercury News&amp;#039;&amp;#039;, nachdem diese ihm ihre Unterstützung entzogen hatte. Die CIA startete intern eine Operation um Webb zu diskreditieren; große Medien in den USA kritisierten seine Darstellungen und nahmen die CIA in Schutz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ryan Devereaux |url=https://theintercept.com/2014/09/25/managing-nightmare-cia-media-destruction-gary-webb/ |titel=How the CIA Watched Over the Destruction of Gary Webb |werk=The Intercept |datum=2014-09-25 |sprache=en-US |abruf=2025-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Kampagne gegen seine Dark-Alliance-Serie war Webbs Karriere als [[Investigativer Journalismus|investigativer Journalist]] bei größeren Zeitungen faktisch beendet. 1998 veröffentlichte er seine Recherchen in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Dark Alliance: The CIA, the Contras, and the Crack Cocaine Explosion&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr 2005 kündigte Webb einen Dokumentarfilm und ein Buch mit weiteren Enthüllungen über die Affäre an. Zu diesem Zweck interviewte er erneut die damaligen Schlüsselfiguren der Affäre. Er konnte diese Arbeiten jedoch nicht vollenden. Webb wurde am 10. Dezember 2004 in seinem Haus in [[Sacramento]] erschossen aufgefunden. Er starb durch zwei Schüsse aus einer Waffe vom [[Kaliber]] .38 in den Kopf. Diese Tatsachen führten in Verbindung mit den Suiziden anderer bekannter kritischer Journalisten in den USA (zum Beispiel James Hatfield und [[Hunter S. Thompson]]) zu zahlreichen Spekulationen, dass Webb ermordet worden sein könnte. Bekannt wurde aber auch, dass Webb bereits Jahre vor seinem Tod auf Grund von Depressionen mehrfach in Behandlung war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zuständige Coroner von Sacramento erklärte zum gewaltsamen Tod Webbs: {{&amp;quot;|It’s unusual in a suicide case to have two shots, but it has been done in the past, and it is in fact a distinct possibility.|Autor=Robert Lyons |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news |first=Sam |last=Stanton |url=http://dwb.sacbee.com/content/news/story/11772749p-12657577c.html |title=Reporter’s suicide confirmed by coroner |newspaper=[[The Sacramento Bee]] |date=2004-12-15 |archive-url=https://web.archive.org/web/20080507054818/http://dwb.sacbee.com/content/news/story/11772749p-12657577c.html |archive-date=2008-05-07 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; |Übersetzung=Zwei Schüsse sind in einem Selbstmordfall ungewöhnlich, aber es ist in der Vergangenheit vorgekommen, und es ist in der Tat durchaus möglich.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Werke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dark Alliance: The CIA, the Contras, and the Crack Cocaine Explosion.&amp;#039;&amp;#039; Seven Stories Press, 1999, ISBN 1-888363-93-2.&lt;br /&gt;
* Als Co-Autor in: Kristina Boriesson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zensor USA. Wie die amerikanische Presse zum Schweigen gebracht wird.&amp;#039;&amp;#039; Pendo, 2004, ISBN 3-85842-577-X. (In einem 23-seitigen Beitrag schildert Webb die Ereignisse nach der Veröffentlichung seiner Artikelserie. Guter Überblick über die Materie, einzige Veröffentlichung von Webb auf Deutsch.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Dark Alliance}} „Dark Alliance“ ===&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Webb 1996 durch eine unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dark Alliance&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;San Jose Mercury News&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte Artikelserie. Darin legte er detailliert und mit zahlreichen Dokumenten und Zeugenaussagen belegt dar, dass die [[nicaragua]]nischen [[Contra (Organisation)|Contra-Rebellen]] in den 1980er Jahren mit Wissen der CIA in großem Maße [[Kokain]] in die USA geschmuggelt hatten, um ihren [[Contra-Krieg|Guerillakrieg]] gegen die [[Sandinistas|Sandinisten]] zu finanzieren. Laut Webb soll die von ihm aufgedeckte Contra-Connection für rund die Hälfte des in dieser Zeit in die USA geschmuggelten Kokains verantwortlich gewesen sein, während die andere Hälfte auf das [[Medellín-Kartell]] zurückging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Serie traf auf große Resonanz, die Internetseite der Zeitung verzeichnete in der Hochphase 1,3 Millionen Besucher pro Tag. Die Enthüllungen lösten einen Aufruhr in der Black Community aus, da vor allem die Afro-Amerikaner Opfer der durch den Zustrom von billigem Kokain nach Kalifornien ausgelösten [[Crack (Droge)|Crack]]-Welle der 1980er Jahre waren. Auf dem Höhepunkt des Aufruhrs der [[Öffentliche Meinung|öffentlichen Meinung]] sah sich der damalige CIA-Chef [[John Deutch]] bei einer öffentlichen Veranstaltung in [[Los Angeles]] einer aufgebrachten Menge gegenüber, die er nur durch das Versprechen einer offiziellen Untersuchung besänftigen konnte. Auf der Veranstaltung trat auch [[Michael C. Ruppert]] auf, ein ehemaliger Drogenfahnder des [[Los Angeles Police Department]]. Er konfrontierte Deutch mit dem Vorwurf, dass die CIA auch dafür gesorgt habe, dass die Polizei die Verteilung des Kokains in den Innenstädten nicht behindere. Insbesondere sei er selber Ende der 1970er Jahre von der CIA kontaktiert worden, um bei der Vertuschung von Drogenaktivitäten mitzuwirken. Er nannte dabei drei entsprechende [[verdeckte Operation]]en der CIA: Amadeus, Pegasus und Watchtower.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Crack the CIA.&amp;#039;&amp;#039; Kurz-Dokumentarfilm über CIA-Drogenaktivitäten von guerillanewsnetwork.com, mit dem Auftritt von Michael Ruppert und John Deutch. {{archive.org|ctc}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hauptthesen von Webb in den Dark-Alliance-Artikeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dark-Alliance-Serie bestand aus an drei aufeinanderfolgenden Tagen publizierten Artikeln mit zusammen rund 20.000 Wörtern (siehe Weblinks).&amp;lt;ref&amp;gt;Die folgende Zusammenfassung der Hauptthesen ist aus dem Beitrag von Gary Webb in dem unter „Literatur“ aufgeführten Buch &amp;#039;&amp;#039;Zensor USA&amp;#039;&amp;#039;, S. 252 zitiert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die von der CIA organisierten Contras hatten tatsächlich Kokain verkauft, um ihre Aktivitäten zu finanzieren. Diese Behauptung hatten die großen Medien und die CIA heftig bestritten, seit Journalisten Mitte der 1980er Jahre (&amp;#039;&amp;#039;siehe Weblinks&amp;#039;&amp;#039;) erstmals über den Drogenhandel der Contras berichtet hatten.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Contras hatten in den [[Ghetto]]s von Los Angeles Kokain verkauft, und ihr wichtigster Kunde war der größte Crack-Dealer von Los Angeles gewesen. &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elemente in der US-Regierung wussten damals über die Aktivitäten des Drogenrings Bescheid und unternahmen wenig oder nichts, um ihnen ein Ende zu setzen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Drogenring spielte bei Entstehung und Aufrechterhaltung des ersten großen auf Crack basierenden Kokainmarkts in den USA eine zentrale Rolle.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die ursprünglich auf Los Angeles beschränkten [[Bande (Gruppe)|Banden]] [[Bloods und Crips|Crips und Bloods]] konnten mittels ihrer Gewinne aus dem Crack-Verkauf auch in anderen Städten Fuß fassen und den Crack-Missbrauch auch dort in den Vierteln der Schwarzen verbreiten, so dass aus einem schweren regionalen Problem ein schweres nationales Problem wurde.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webb warf der CIA dabei keinesfalls vor, dass sie die Vorgänge gezielt oder im Sinne einer [[Verschwörung]] gegen die schwarze Bevölkerung der USA gefördert hätte, wie ihm viele Kritiker entgegenhielten. Vielmehr bewertete er das Geschehen folgendermaßen: &amp;#039;&amp;#039;Eine dumme Idee hatte dank dummer politischer Entscheidungen und verheerendem historischen Timing zur Katastrophe geführt.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Zensor USA&amp;#039;&amp;#039;, S. 252)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folgen ===&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
Nach anfänglich positiver Bewertung von Webbs Arbeit, etwa im &amp;#039;&amp;#039;[[Newsweek]]&amp;#039;&amp;#039;-Magazin, begann etwa drei Monate später eine Kritikwelle der großen US-Zeitungen an den Artikeln, wobei sich vor allem die &amp;#039;&amp;#039;[[New York Times]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Washington Post]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Los Angeles Times]]&amp;#039;&amp;#039; hervortaten. Sie präsentierten Zeugen aus dem Geheimdienstumfeld wie Vincent Cannistraro, die die Vorwürfe vehement bestritten. Obwohl die von Webb dargelegten Tatsachen und Zusammenhänge nie im Detail widerlegt wurden, gab sein Chefredakteur unter dem Druck der etablierten Medien schließlich nach und entschuldigte sich für die Artikel. Die CIA betrachtete die Dark Alliance-Veröffentlichung als PR-Desaster. Sie konnte jedoch laut einem Artikel aus dem CIA-internen Journal, teils auch über „eine Basis an bereits produktiven Beziehungen zu Journalisten“, eine größere Katastrophe verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://firstlook.org/theintercept/2014/09/25/managing-nightmare-cia-media-destruction-gary-webb/ Managing a Nightmare: How the CIA Watched Over the Destruction of Gary Webb], The Intercept, 25. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde waren viele der von Webb geschilderten Tatsachen nicht neu. Bereits im Dezember 1986 hatten [[Robert Parry (Journalist)|Robert Parry]] und Brian Barger in einem Artikel der [[Nachrichtenagentur]] [[Associated Press]] (AP) über den Kokainschmuggel der nicaraguanischen Contras in die USA berichtet (siehe Weblinks). Diese Geschichte nahm Senator [[John Kerry]] zum Anlass, eine Kongressuntersuchung zu beginnen (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webb selbst hat geäußert, dass die extreme Wirkung von &amp;#039;&amp;#039;Dark Alliance&amp;#039;&amp;#039; vermutlich daraus resultierte, dass in dieser Zeit (1996) das Internet gerade zum Massenmedium wurde und die Geschichte sich entsprechend schnell verbreitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Offizielle Untersuchungen ====&lt;br /&gt;
Eine Untersuchungskommission des amerikanischen Kongresses, die praktisch im Alleingang von dem damals jungen Senator, späteren Präsidentschaftskandidaten und US-Außenminister [[John Kerry]] betrieben wurde, hatte schon 1986 die wesentlichen von Webb beschriebenen Fakten zu Tage gefördert.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Parry: [http://www.consortiumnews.com/2004/102904.html &amp;#039;&amp;#039;Kerry’s Contra-Cocaine Chapter.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Salon.com&amp;#039;&amp;#039;, 29. Oktober 2004 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ergebnisse wurden allerdings von den großen Medien weitgehend ignoriert. 1998 bestätigten zwei durch Webbs Artikel ausgelöste Aufsichtsberichte der CIA die wesentlichen Fakten der Artikelserie und des im Jahre 1998 veröffentlichten Buchs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.consortiumnews.com/1990s/consor29.html |titel=The Consortium |abruf=2023-07-05 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der von Webb benannten Großdealer von Los Angeles, Danilo Blandon, hatte schon im Februar 1994 vor einem kalifornischen Gericht ausgesagt, dass er Drogengeschäfte mit dem Contra-Funktionär Norwin Meneses gemacht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.narconews.com/darkalliance/drugs/library/4.htm |wayback=20060502032839 |text=&amp;#039;&amp;#039;Aussage von Danilo Blandon über seine Contra-Verbindungen.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;NarcoNews.com&amp;#039;&amp;#039;, 3. Februar 1994 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfilmung der Biografie ==&lt;br /&gt;
In der Verfilmung &amp;#039;&amp;#039;[[Kill the Messenger (2014)|Kill the Messenger]]&amp;#039;&amp;#039; (Regie: [[Michael Cuesta]]) wird Webb von [[Jeremy Renner]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[CIA und der Drogenhandel]]&lt;br /&gt;
* [[Alfred W. McCoy]]&lt;br /&gt;
* [[Barry Seal (Drogenschmuggler)|Barry Seal]]&lt;br /&gt;
* [[Iran-Contra-Affäre]]&lt;br /&gt;
* [[War on Drugs]]&lt;br /&gt;
* [[Air America]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gary Webb: &amp;#039;&amp;#039;Dark alliance: the CIA, the Contras, and the crack cocaine explosion.&amp;#039;&amp;#039; Seven Stories Press, New York 1998, ISBN 978-1-888363-68-5 (und weitere Ausgaben)&lt;br /&gt;
* [[Alexander Cockburn (Journalist)|Alexander Cockburn]] und [[Jeffrey St. Clair]]: &amp;#039;&amp;#039;Whiteout: the CIA, Drugs and the Press.&amp;#039;&amp;#039; Verso Books, 1998, ISBN 1-85984-139-2. (Aufbauend auf den Ergebnissen von Webb behaupten die Autoren, beides bekannte US-Enthüllungsjournalisten, dass die tatsächliche Involvierung der CIA in den Drogenhandel noch weit größer war als von Webb beschrieben.)&lt;br /&gt;
* [[Daniel Hopsicker]]: &amp;#039;&amp;#039;Barry und die Boys. Barry Seal, eine Schlüsselfigur der amerikanischen Geheimgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Zweitausendeins, 2005, ISBN 3-86150-727-7.&lt;br /&gt;
* [[Alfred W. McCoy]]: &amp;#039;&amp;#039;Die CIA und das Heroin. Weltpolitik durch Drogenhandel.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Zweitausendeins, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-86150-608-4. (Standardwerk zu CIA und Drogenhandel, mit eigenem Kapitel zur Contra-Thematik.)&lt;br /&gt;
* [[Robert Parry (Journalist)|Robert Parry]]: &amp;#039;&amp;#039;Lost History: Contras, Cocaine, the Press &amp;amp; „Project Truth“.&amp;#039;&amp;#039; Media Consortium, 1999, ISBN 1-893517-00-4.&lt;br /&gt;
* [[Peter Dale Scott]], Jonathan Marshall: &amp;#039;&amp;#039;Cocaine Politics. Drugs, Armies, and the CIA in Central America.&amp;#039;&amp;#039; University of California Press, April 1998, ISBN 0-520-21449-8.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Roth (Publizist)|Jürgen Roth]]: &amp;#039;&amp;#039;Schmutzige Hände. Wie die westlichen Staaten mit der Drogenmafia kooperieren.&amp;#039;&amp;#039; Goldmann, 2000, ISBN 3-442-15134-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20170829001514/http://www.narconews.com/darkalliance/drugs/start.htm Rekonstruierte Webversion der Dark-Alliance-Artikel] inklusive der zitierten Dokumente (Webarchiv)&lt;br /&gt;
* [http://www.consortiumnews.com/2004/102904.html Artikel über die Untersuchungskommission von Senator John Kerry] und den ersten AP-Artikel zum Kokain-Thema von 1985&lt;br /&gt;
* [http://www.gwu.edu/~nsarchiv/NSAEBB/NSAEBB113/north06.pdf Bericht der Untersuchungskommission von John Kerry] (PDF; 9,5&amp;amp;nbsp;MB) Kapitel über Drogenschmuggel der Contras ab S. 36 (PDF-Datei; 9,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.fromthewilderness.com/free/ww3/121304_gary_webb.shtml Nachruf auf Gary Webb] mit zahlreichen Links zu Artikeln über die offiziellen Untersuchungen und vermeintliche Verbindungen zur Iran-Contra-Affäre&lt;br /&gt;
* [http://www.consortiumnews.com/archive/crack.html Artikelsammlung zur Contra-Kokain-Verbindung]&lt;br /&gt;
* [https://www.journal21.ch/toetet-den-boten »Tötet den Boten«], von [[Armin Wertz]], in [[Journal21]] (7. Okt. 2014)&lt;br /&gt;
* Videoaufnahme [https://www.youtube.com/watch?time_continue=177&amp;amp;v=GJkNEtgMulw Gary Webb: In His Own Words (2002)] – CIA Cocaine Dark Alliance, von Guerrilla News Network / Creative Commons&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1056486295|LCCN=n90696662|VIAF=28698719}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Webb, Gary}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Investigativjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pulitzer-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Webb, Gary&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Webb, Gary Stephen&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer investigativer Journalist und Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. August 1955&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Corona (Kalifornien)|Corona]], Kalifornien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Dezember 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sacramento]], Kalifornien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
	</entry>
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