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	<title>Gartz (Oder) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Chleo: _</title>
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		<updated>2025-09-06T22:28:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;_&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/12/37/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 14/23/28/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Gartz (Oder) in UM.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Uckermark&lt;br /&gt;
|Amt               = Gartz (Oder)&lt;br /&gt;
|Höhe              = 6&lt;br /&gt;
|PLZ               = 16307&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 033332&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12073189&lt;br /&gt;
|Adresse           = Kleine Klosterstraße 153&amp;lt;br /&amp;gt; 16307 Gartz (Oder)&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gartz.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=18265 www.gartz.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Luca Piwodda&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Partei des Fortschritts|PdF]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gartz (Oder)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Landstadt]] im [[brandenburg]]ischen [[Landkreis Uckermark]] und Verwaltungssitz des [[Amt Gartz (Oder)|Amtes Gartz (Oder)]]. Sie zählt zur [[Agglomeration Stettin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Gartz (Oder) liegt inmitten einer [[Endmoräne]]nlandschaft im [[Nationalpark Unteres Odertal]] 30 Kilometer südlich von Stettin. Sechs Kilometer südlich von Gartz trennt sich die [[Oder]] in zwei Arme, die [[Westoder]] und die [[Ostoder]]. Die Westoder fließt direkt an der östlichen Stadtgrenze vorbei und bildet die Staatsgrenze zur Republik [[Polen]]. In Gartz mündet der [[Salveybach]] in die Westoder. Der Ortsteil Friedrichsthal ist der nördliche Endpunkt der [[Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße]], die parallel zur Oder verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
* Ortsteile:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://service.brandenburg.de/de/stadt_gartz_(oder)/19838 |wayback=20190402194609 |text=Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Stadt Gartz (Oder) |archiv-bot=2025-03-21 08:52:56 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Friedrichsthal (Gartz (Oder))|Friedrichsthal]], Gartz, [[Geesow]], [[Hohenreinkendorf]]&lt;br /&gt;
* Bewohnte Gemeindeteile: Bahnhof Geesow, Heinrichshofer Ausbau&lt;br /&gt;
* [[Wohnplatz|Wohnplätze]]: Beatenhof, Freudenfeld, Salveymühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Ausblick auf Gartz.jpg|900|Gartz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gartz lag im [[Herzogtum Pommern]]. 1124 erstmals urkundlich erwähnt, erhielt Gartz 1249 von Herzog [[Barnim I. (Pommern)|Barnim I.]] von Pommern das Stadtrecht verliehen. 1325 wurde Gartz als Mitglied der [[Hanse]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus dem [[Slawische Sprachen|Slawischen]] stammende Ortsname leitet sich vom Wort &amp;#039;&amp;#039;Gard&amp;#039;&amp;#039; für „Burg“ oder „Stadt“ ab (vgl. [[Kaschubische Sprache|kaschubisch]] &amp;#039;&amp;#039;gard&amp;#039;&amp;#039;, [[Niedersorbische Sprache|niedersorbisch]] &amp;#039;&amp;#039;grod&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard E. Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin. Alter – Herkunft – Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; Bebra Wissenschaft, 2005, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bezieht sich auf den Umstand, dass bereits die hier ansässigen slawischen [[Wilzen]] einen befestigten Ort an dieser Stelle unterhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gartz wurde 1280 ein Nonnenkloster genannt, das in der Reformation an den Herzog von Pommern fiel. Lange wurde über dessen Umwandlung in ein adliges Damenstift verhandelt, bis es 1624 durch Brand zerstört wurde. Welchem Orden das Gartzer Nonnenkloster zugehörte, ist unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Hoogeweg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Stifter und Klöster der Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Stettin: Saunier, 1924, S. 580–582.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stephanskirche wurde zuerst um 1280 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1290 wurde, wahrscheinlich durch Verlegung des in Stettin gegründete Männerkloster Wilhelmsthal der [[Wilhelmiten]] nach Gartz, ein Kloster der [[Augustiner-Eremiten]] angelegt. Es bestand bis etwa 1530. An der gleichen Stelle wurde für den Herzog ein Haus errichtet, das aber schon 1578 abbrannte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Hoogeweg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Stifter und Klöster der Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Stettin: Saunier, 1924, S. 576–580; [[Hermann Hoogeweg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Stifter und Klöster der Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Stettin: Saunier, 1925, S. 457.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird für Gartz zuerst 1298 eine Nikolaikirche erwähnt, die aber nach dem Brand von 1624 nicht wieder aufgebaut wurde. Eine Oderbrücke bestand 1305–1630.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Keyser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nordostdeutschland&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart, Kohlhammer, 1939 (Deutsches Städtebuch 1), S. 167.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gartz-1618-24.JPG|mini|links|Gartz an der Oder 1618]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gartz-Oder-1761.jpg|mini|links|Gartz an der Oder 1761]]&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer strategisch wichtigen Lage an der Oder war die Stadt immer wieder kriegerischen Auseinandersetzungen ausgesetzt. So wurde sie u.&amp;amp;nbsp;a. 1630 im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], 1659 im [[Schwedisch-Polnischer Krieg|Schwedisch-Polnischen Krieg]] und 1713 im [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieg]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben des pommerschen Herzogshauses der [[Greifen]] im Dreißigjährigen Krieg wurde Gartz ein Teil von [[Schwedisch-Pommern]]. Mit Ende des Großen Nordischen Krieges musste Schweden im [[Frieden von Stockholm (1720)|Frieden von Stockholm]] 1720 das südliche Vorpommern an [[Preußen]] abtreten. So kam Gartz an Preußen, wo es bis 1945 zur [[Provinz Pommern]] gehörte. Von 1818 bis 1939 gehörte die Stadt zum [[Landkreis Randow]] und nach dessen Auflösung 1939 bis 1945 zum [[Landkreis Greifenhagen]]. 1944 verlagerte die Schiffsschraubenfabrik Ostermann aus Köln einen Teil ihrer Produktion nach Gartz, wo Minensuchbootpropeller hergestellt wurden. 1945 wurden die Anlagen durch die sowjetische Besatzungsmacht demontiert, lediglich Reste der Stahlbetonhallen sind erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Gartz 1945 schwer zerstört. Nach Einstellung der Kampfhandlungen wurde das rechts der Oder, östlich der [[Oder-Neiße-Grenze|Oder-Neiße-Linie]], gelegene Stadtgebiet dem [[sowjetisch]]en Machtbereich einverleibt und seitens der sowjetischen Besatzungsmacht der [[Volksrepublik Polen]] zur Verwaltung überlassen. [[Marwice (Widuchowa)|Marwitz]], früher eines der vier Eigentumsdörfer von Gartz,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogtums Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Anklam 1865, S. 1325 ([http://books.google.de/books?id=u9QAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1325 Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt; schräg gegenüber der Stadt südöstlich auf der rechten Seite der Oder gelegen, wurde nun in „Marwice“  umbenannt, die einheimischen Bewohner von der polnischen Administration [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 kam Gartz mit dem deutsch gebliebenen Teil der ehemaligen Provinz Pommern zunächst zum [[Land Mecklenburg]] und gehörte zu dem mit Kreissitz in [[Löcknitz]] wieder errichteten [[Landkreis Randow]]. Die Stadt wurde 1950 in das Land Brandenburg umgegliedert und kam dort zum [[Kreis Angermünde]], der nach der Auflösung der Länder in der DDR im Jahre 1952 zum neu geschaffenen [[Bezirk Frankfurt (Oder)]] gehörte. Der Wiederaufbau ist bis heute nicht abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 gehört Gartz zum neukonstituierten Bundesland Brandenburg. Am 1. Oktober 1992 hat sich Gartz mit 20 weiteren Gemeinden zur gemeinsamen Erledigung der Verwaltungsgeschäfte zum [[Amt Gartz (Oder)]] zusammengeschlossen. Mit der brandenburgischen Verwaltungsreform 1993 kamen Stadt und Amt Gartz zum neugebildeten [[Landkreis Uckermark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Eingemeindungen&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2002 wurden die Orte Friedrichsthal, Geesow und [[Hohenreinkendorf]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1730 || 1 650&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1782 || 1 856&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1802 || 2 201&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 || 2 732&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1831 || 3 373&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || 4 278&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || 4 984&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 4 471&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 4 050&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 3 535&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 3 624&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 3 950&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 3 672&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 3 675&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 2 950&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 2 667&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 2 284&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 2 252&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 2 158&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 2 055&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 2 054&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2 588&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 2 477&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 2 478&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 2 524&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 2 442&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 2 359&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 2 336&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 2 328&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-15_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Uckermark&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) S. 18–21&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730, 1790, 1837&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Julius Schladebach |Titel=Urkundliche Geschichte der Stadt Gartz an der Oder |Verlag=Friedrich Fleischer |Ort=Leipzig |Datum=1841 |Seiten=5 |Online={{archive.org |bub_gb_ReQBAAAAcAAJ |Blatt=n24}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtverordnetenversammlung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus, Gartz.JPG|mini|Rathaus und Stettiner Tor]]&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenversammlung von Gartz besteht entsprechend der Einwohnerzahl der Stadt aus 12 Mitgliedern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#6 |titel=Gesetz über die Kommunalwahlen im Land Brandenburg |titelerg=§ 6 |werk= bravors.brandenburg.de |abruf=2025-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 62,6 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120735304189.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#73804189 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || – || – || || 24,3 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Luca Piwodda || – || – || || 16,4 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Lutz Kohlheim || – || – || || {{0}}8,4 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Alle für Gartz  || – || – || || {{0}}8,2 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Steffen Gundermann || – || – || || {{0}}6,2 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerberin Eva Kolbe || – || – || || {{0}}6,1 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 15,9 % || 2 || || {{0}}5,6 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 13,2 % || 2 || || {{0}}5,2 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || {{0}}9,2 % || 1 || || {{0}}5,1 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Freie Bürger || 24,7 % || 4 || || {{0}}4,8 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Wählergemeinschaft Geesow || {{0}}5,9 % || 1 || || {{0}}4,6 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Uwe Wegner || – || – || || {{0}}2,0 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Johannes Meiselbach || – || – || || {{0}}1,9 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerberin Petra Grade || – || – || || {{0}}1,2 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Wählergruppe Gewerbebund Gartz (Oder) || 11,0 % || 2 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Alle für Gartz – Liste Hohenreinkendorf || 10,1 % || 2 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freiparlamentarische Allianz]] || 10,1 % || 2 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2024 entfielen auf die AfD drei Sitze, von denen einer unbesetzt bleibt, weil die Partei nur zwei Kandidaten nominiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Piwodda kandidierte sowohl als Stadtverordneter als auch als Bürgermeister. Sein Stimmenanteil bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung entsprach zwei Sitzen. Da er die Wahl zum Bürgermeister annahm, bleiben nach § 60 (3) des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#60 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz § 60]&amp;lt;/ref&amp;gt; diese Sitze unbesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1998–2003: Ulrike Siebeke ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wahlen.brandenburg.de/sixcms/detail.php/lbm1.c.321026.de |text=Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Uckermark |wayback=20180415190540}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003–2008: Lutz-Uwe Mademann (CDU)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2008/BVII3-6_2003_ehrenamtlicheBuergermeister.pdf Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen] (PDF) S. 34&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008–2019: Burkhard Fleischmann ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/publikationen/stat_berichte/2008/SB_B7-3-6_j05-08_BB.pdf Kommunalwahlen im Land Brandenburg am 28.09.2008. Bürgermeisterwahlen] (PDF) S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019–2024: Inge Reppenhagen ([[Freiparlamentarische Allianz|FPA]])&lt;br /&gt;
* seit 2024: Luca Piwodda ([[Partei des Fortschritts|PdF]], gewählt als Unabhängiger)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_09062024_120735304189 Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Gartz (Oder) am 9.6.2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inge Ballenthin (seit ihrer Heirat Reppenhagen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pressreader.com/germany/9hrz/20200625/282127818740785 |titel=Hochzeit für die Gartzer Bürgermeisterin |werk=[[Märkische Oderzeitung]] Angermünde |datum=2020-06-25 |abruf=2021-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 16. Juni 2019 mit 73,6 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#73 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)]&amp;lt;/ref&amp;gt; gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/start/kommunalwahlen/bm-wahlen/ergebnisse/~s_16062019_1207318904 Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 16. Juni 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahlbeteiligung bei dieser Stichwahl lag bei nur 34,9 %.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gartz.de/news/1/509259/nachrichten/stichwahl-in-gartz-(oder).html gartz.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luca Piwodda wurde bei der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 mit 74,4 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_09062024_120735304189 Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Gartz (Oder) am 9.6.2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung und Gerichte ===&lt;br /&gt;
Die Verwaltungsgeschäfte der Stadt werden überwiegend über das [[Amt Gartz (Oder)]] mit Sitz in Gartz abgewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das für Gartz zuständige Amtsgericht ist das [[Amtsgericht Schwedt/Oder]] und das zuständige Landgericht das [[Landgericht Neuruppin]] im Bezirk des [[Brandenburgisches Oberlandesgericht|Brandenburgischen Oberlandesgerichts]] in [[Brandenburg an der Havel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Gartz (Oder) COA alt.svg|mini|hochkant=0.6|Vor 1992 verwendetes Stadtwappen]]&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Gartz&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Silber ein blauer geharnischter Ritter mit golden bekröntem Helm und geschlossenem Visier und mit 3 grünen Pfauenfedern; in der Rechten an blauem, goldbeknauftem Speer ein nach aufwärts flatterndes, silbernes Banner mit einem zum Flaggenstock sehenden roten Greifen haltend, mit der Linken auf einen silbernen Schild mit rotem Greifen gestützt; hinter dem Schild ein gestürztes blaues Schwert mit goldenem Griff.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde am 23. September 1992 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = [https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/wappen/~wappen-der-stadt-gartz-336872 Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg]&lt;br /&gt;
|Begründung      = Das Wappen von Gartz lässt sich schon im 14. Jahrhundert nachweisen, zu jener Zeit war der Silberschild mit einer roten Lilie geschmückt, während der pommersche Greif darin erst 1576 erscheint. In einer in Vierraden ausgestellten Urkunde vom 13. August 1284 findet sich ein anderes Wappen der Stadt. Es zeigt ein von zwei Mauertürmen flankiertes Tor, darüber eine Lilie. In späteren Urkunden erscheint dieses Wappen nicht mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karlheinz Blaschke, Gerhard Kehrer, Heinz Machatscheck |Hrsg=Heinz Göschel |Titel=Lexikon – Städte und Wappen der Deutschen Demokratischen Republik |Auflage=1. |Verlag=VEB Verlag Enzyklopädie |Ort=Leipzig |Datum=1979 |Seiten=140/141 |DNB=800116615}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Partnerschaftliche Beziehungen bestehen mit den Städten&lt;br /&gt;
* [[Wentorf bei Hamburg|Wentorf]] in [[Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
* [[Gryfino]] in Westpommern (Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Gartz Oder, Seitenansicht.jpg|mini|Stadtkirche St. Stephan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gartz, Spitel.jpg|mini|hochkant=0.7|Heilig-Geist-Hospital]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gartz, Stettiner Tor.jpg|mini|hochkant=0.7|Stettiner Tor]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* [[St. Stephan (Gartz)|Stadtkirche St. Stephan]], im 13./14. Jahrhundert unter Beteiligung des Baumeisters [[Hinrich Brunsberg]], dem der Chorbau zugerechnet wird, im Stil der [[Backsteingotik]] errichtet. Nach Kriegszerstörungen 1945 wurde zunächst nur der erhaltene [[Chor (Architektur)|Chor]] gesichert. Von 1982 bis 1987 wurde das Querhaus unter Einrichtung eines Gemeindezentrums wiederaufgebaut. Das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] wurde als nicht überdachte Ruine gesichert und dient heute als [[Hof (Architektur)|Atrium]]. Der Turm erhielt anstelle der 1945 zerstörten barocken Haube eine zeltartige flache Abdeckung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uckermark-kirchen.de/uckermark_g/kirche_gartz.htm Stadtkirche St. Stephan]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehemalige Kirche des Heilig-Geist-Hospitals (Spittel), erbaut um 1400 im [[Gotik|gotischen]] Stil, heute nach umfangreicher Restaurierung für Ausstellungen und Konzerte genutzt&lt;br /&gt;
* [[Stadtbefestigung Gartz (Oder)|Mittelalterliche Stadtmauer]] mit Storchenturm, Pulverturm und Blauem Hut. Das im 13. Jahrhundert erbaute Stettiner Tor ist das letzte erhaltene von ehemals vier Stadttoren.&lt;br /&gt;
* Rathaus der Stadt, [[Neugotik|neugotischer]] Backsteinbau, wurde von 1900 bis 1904 als Amtsgericht errichtet. Seit 1953 dient das Gebäude als Rathaus.&lt;br /&gt;
* [[Ackerbürger]]häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert in der Altstadt&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Gartz)|Jüdischer Friedhof]] an der Heinrichshofer Straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Liste der Baudenkmale in Gartz (Oder)]] mit den in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmalen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museum ===&lt;br /&gt;
* [[Ackerbürgermuseum Gartz|Ackerbürgermuseum]] am Stettiner Tor mit Ausstellung zur Geschichte der Stadt Gartz vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
* Gartz liegt an der [[Bundesstraße 2]] zwischen [[Schwedt/Oder|Schwedt]] und [[Stettin]] sowie an der [[Landesstraße]] L 27 nach [[Casekow]]. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist &amp;#039;&amp;#039;Penkun&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 11]] ([[Berlin]]–Stettin).&lt;br /&gt;
* 1912 entstand mit der 7,3 Kilometer langen [[Bahnstrecke Tantow–Gartz]] (Personenverkehr seit dem 15. März 1913) mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Gartz (Oder)]]&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Geesow&amp;#039;&amp;#039; eine Verbindung zur [[Berlin-Stettiner Eisenbahn]], die nach Kriegsende 1945 demontiert wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;Nächstgelegene Bahnhöfe sind heute &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Tantow|Tantow]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Casekow|Casekow]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Berlin-Stettiner Eisenbahn|Eisenbahnstrecke Berlin–Stettin]]. Sie werden von der [[Regional-Express|Regionalexpresslinie]] RE 66 [[Bahnhof Berlin-Lichtenberg|Berlin-Lichtenberg]]–[[Bahnhof Szczecin Główny|Szczecin Główny]] und der [[Regionalbahn]]linie RB&amp;amp;nbsp;66 [[Bahnhof Angermünde|Angermünde]]–Szczecin Główny bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In Gartz befindet sich eine Anlegestelle für die Fahrgastschifffahrt auf der Oder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Sleker]] († 1629), Hochschullehrer und Geistlicher, Rektor der Universität Rostock&lt;br /&gt;
* [[Adam Riccius]] (1605–1662), Rechtswissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Michael Gabriel Fredersdorf]] (1708–1758), Geheimer Kämmerer und Vertrauter König Friedrichs&amp;amp;nbsp;II.&lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Ludwig Hellwig]] (1743–1831), Mathematiker und Naturwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Karl Ludwig von Wuthenau]] (1767–1821), preußischer Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Hermann von Holleben]] (1804–1878), preußischer General der Infanterie&lt;br /&gt;
* [[Albert von Trossel]] (1817–1875), preußischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
* [[Jonathan Paul]] (1853–1931), evangelischer Pfarrer, Zeltmissionar und Publizist&lt;br /&gt;
* [[Ernst Faulstich]] (1863–1925), klassischer Philologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Hugo Kaeker]] (1864–1940), Schullehrer und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Hans von Abel]] (1878–1937), Landrat im [[Kreis Crossen]]&lt;br /&gt;
* [[Fritz Grobba]] (1886–1973), Diplomat, Bevollmächtigter des Auswärtigen Amts für die arabischen Länder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Christian Albrecht von Dohna]] (1621–1677), kurbrandenburgischer General, gestorben in Gartz&lt;br /&gt;
* [[Hermann Petrich]] (1845–1933), Superintendent in Gartz&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Vitz]] (1834–1907), Rektor des Progymnasiums Gartz 1869–1871&lt;br /&gt;
* [[Marion Michael]] (1940–2007), Bühnen- und Filmschauspielerin, lebte zuletzt in einem Bauernhaus nahe der polnischen Grenze und starb in Gartz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gartz, Stadt, an der linken Seite der Oder, Kreis Randow, Regierungsbezirk Stettin, Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus &amp;#039;&amp;#039;Meyers Orts- und Verkehrslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Gartz ([https://www.meyersgaz.org/place/10544052 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil I: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Einleitung und Beschreibung des Preußischen Vorpommern&amp;#039;&amp;#039;. Stettin 1779, S. 180–184 ([https://books.google.de/books?id=kQk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA180 Google Books]).&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogtums Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Anklam 1865, S. 1258–1323 ([http://books.google.de/books?id=u9QAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1258 books.google.de])&lt;br /&gt;
* [[Gustav Kratz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Städte der Provinz Pommern – Abriss ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1865, S. 145–153; {{archive.org |bub_gb_g2sRAAAAYAAJ |Blatt=n239}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zur 750-Jahrfeier der Stadt Gartz (Oder)&amp;#039;&amp;#039;, Stadt Gartz (Oder), 1999&lt;br /&gt;
* Julius Schladebach: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Geschichte der Stadt Gartz an der Oder&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1841; {{archive.org |bub_gb_ReQBAAAAcAAJ |Blatt=}}.&lt;br /&gt;
* Julius Schladebach: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründungsurkunde der Stadt Gartz an der Oder&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1842; {{archive.org |bub_gb_vH0AAAAAcAAJ |Blatt=}}.&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Gartz |Band=13 |Seite=58–59}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gartz.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=18265 Gartz (Oder) beim Amt Gartz (Oder)]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Vanja Budde |url=https://www.deutschlandfunk.de/gartz-in-der-uckermark-nachbarschaftshilfe-aus-polen.862.de.html?dram:article_id=448823 |titel=Gartz in der Uckermark – Nachbarschaftshilfe aus Polen |werk=[[Deutschlandfunk]]-Sendung „Dlf-Magazin“ |datum=2019-05-16 |abruf=2019-05-17 |abruf-verborgen=1 |kommentar=auch als [http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2019/05/16/alles_nur_nicht_abgehaengt_zuzug_aus_dem_nachbarland_dlf_20190516_1928_9ce21b30.mp3 MP3] 6,1&amp;amp;nbsp;MB, 6:36&amp;amp;nbsp;Minuten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Gartz (Oder)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Uckermark&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4419685-4|LCCN=n97100656|VIAF=265504050}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Uckermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Oder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1124]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1249]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chleo</name></author>
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