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	<title>Gartenkosaken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T13:48:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gartenkosaken&amp;diff=2726971&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knowledge2need: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2024-07-03T19:46:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Otto Pilzecker H. Otto Gruss aus Hannover 1898 Auesseres Stadtgebiet. Letzter Kosaken-Sitz an der Weide No. 1 Bildseite.jpg|miniatur|hochkant=1.5|„LETZTER ‚KOSAKEN‘-SITZ AN DER WEIDE No. 1“ im „Äußeren Stadtgebiet“ (im heutigen Stadtteil [[Hannover-Südstadt|Südstadt]])&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Lithografie]] als [[Ansichtskarte]], 1898 versandt&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den historischen Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gartenkosaken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hatten die [[Bürger]] der Stadt [[Hannover]] geprägt. In der [[Umgangssprache]] wurden damit Bürger oder auch [[Siedler]] ohne [[Bürgerrecht]] bezeichnet, die in den [[dorf]]freien Gebieten außerhalb der [[Stadtbefestigung Hannover]]s, insbesondere vor dem [[Steintor (Hannover)|Steintor]] und vor dem [[Aegidientorplatz#Aegidientor|Aegidientor]], kleine [[Garten|Gärten]] bewirtschafteten oder dort auch dauerhaft wohnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot;&amp;gt;Klaus Mlynek: &amp;#039;&amp;#039;Gartenkosaken&amp;#039;&amp;#039; (siehe Literatur).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtplan 1835 komplett 200dpi.jpg|mini|links|Dieser [[Stadtplan Hannover|hannoversche Stadtplan]] von 1835 zeigt oben Teile der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Steintor&amp;#039;&amp;#039;-, rechts der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Aegidientor-Gartengemeinde&amp;#039;&amp;#039; und links die [[Glocksee]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:F. Astholz jun. AK 0229 Alt-Hannover. Auf dem Lärchenberge. Bildseite. Frauen, Männer und Kinder der ehemaligen Gartenkosaken (Kotsassen) im Jahr 1900.jpg|mini|Männer, Frauen und – viele – Kinder der Gartenkosaken im Jahr 1900 in der Straße &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Lärchenberge&amp;#039;&amp;#039; in der [[Hannover-Oststadt|Oststadt]] Hannovers;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;[[Ansichtskarte]] Nr. &amp;#039;&amp;#039;229&amp;#039;&amp;#039; von [[Friedrich Astholz junior|F. Astholz jun.]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gartenkosaken, also kleinere [[Gartenbau]]betreiber und Gartenbewohner, gab es seit dem 16. Jahrhundert um die seinerzeitige Stadt Hannover. Die [[Verballhornung]] als [[Kosake]]n war abgeleitet von dem Begriff [[Kotsasse]], den Kötnern, wie minderberechtigte [[Bauern]] auch bezeichnet wurden. Ihnen waren die Gartenleute rechtlich gleichgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „Gartenleute“ erfasste erstmals 1664 eine [[Kopfsteuer]]beschreibung diejenigen Bürger der [[Altstadt]], die vor dem Steintor Gärten besaßen. Deren Gartenhäuser bildeten die Wurzel für die spätere „Steintor-Gartengemeinde“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH Nordstadt&amp;quot;&amp;gt;Klaus Mlynek: &amp;#039;&amp;#039;Nordstadt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Hannover&amp;#039;&amp;#039;, S. 482f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel dazu hatte sich auch die Aegidientor-Gartengemeinde herausgebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH Nordstadt&amp;quot; /&amp;gt; Sie hatte schon 1690 eine „Gartenschule“ gegründet und 1741 den [[Gartenfriedhof (Hannover)|Gartenfriedhof]] angelegt,&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Weiß, Marianne Zehnpfennig: &amp;#039;&amp;#039;Aegidien-Neustadt und -vorstadt.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans-Herbert Möller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]], [[Baudenkmal]]e in Niedersachsen, Stadt Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1, Bd. 10.1, [[Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege|Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Veröffentlichungen des Instituts für Denkmalpflege]], Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig / Wiesbaden 1983, ISBN 3-528-06203-7, S. 65f.&amp;lt;/ref&amp;gt; der als „Neuer Kirchhof vor dem Aegidientor“ als erster städtischer Friedhof durch den [[Magistrat (Deutschland)|Magistrat]] verwaltet wurde und auch den Bürgern Hannovers offenstand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Schulze (Historiker)|Peter Schulze]]: &amp;#039;&amp;#039;Gartenfriedhof.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Hannover.&amp;#039;&amp;#039; S. 202f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1793 wurden die beiden Gartengemeinden vor dem Steintor und vor dem Aegidientor zum [[Amt Hannover|Gerichtsschulzenamt]] zusammengefasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH Nordstadt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gartenhaus Hannover Nordstadt Alter Judenfriedhof Am Judenkirchhof 11c.jpg|miniatur|links|Das um 1820 datierte [[Gartenhaus (Hannover)|Gartenhaus]] im Stadtteil [[Hannover-Nordstadt|Nordstadt]] gilt als letztes seiner Art.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eines der letzten erhaltenen Gartenhäuser gilt das [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]] und um 1820 datierte [[Gartenhaus (Hannover)|Gartenhaus]] gegenüber dem [[Alter Jüdischer Friedhof an der Oberstraße|Alten Jüdischen Friedhof an der Oberstraße]] im heutigen Stadtteil [[Hannover-Nordstadt|Nordstadt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Weiß: &amp;#039;&amp;#039;Die Gartengemeinden der Nordstadt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland … Stadt Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Glockseestraße 1 Hannover Ecke Calenberger Straße Villa Rosa Gartenseite schräg vom Peter-Fechter-Ufer.jpg|miniatur|Ebenso gilt die um 1830 von [[Georg Ludwig Friedrich Laves|Laves]] errichtete [[Villa Rosa (Hannover)|Villa Rosa]] als letzte Garten-[[Villa]] ihrer Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hatten jedoch auch mehr und mehr wohlhabende Bürger aus der Altstadt im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert feste Sommer- oder auch Dauerwohnsitze in den Gebieten der Gartenkosaken errichtet, insbesondere nach den [[Schleifung]] des größten Teils der Stadtbefestigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH Vorstadt&amp;quot;&amp;gt;Klaus Mlynek: &amp;#039;&amp;#039;Vorstadt Hannover.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Hannover.&amp;#039;&amp;#039; S. 649f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein letztes erhaltenes Beispiel für solche festen Garten[[Villa|villen]] ist die 1830 von [[Ernst Ludwig Täntzel]] und [[Georg Ludwig Friedrich Laves]] für [[Friedrich August Christian Eisendecher]], Hofrat und Leiter der General-Steuerkasse des [[Königreich Hannover|Königreichs Hannover]], errichtete [[Villa Rosa (Hannover)|Villa Rosa]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Voigt: &amp;#039;&amp;#039;Hannover, Gartenhaus Eisendecker, „Villa Rosa“, Glockseestraße 1, 1830.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Günther Kokkelink]], [[Harold Hammer-Schenk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Laves und Hannover. Niedersächsische Architektur im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Edition libri artis, Rev. Neuaufl., Hannover 1989, ISBN 3-88746-236-X, S. 484–486.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmählich hatten sich die Bebauung in und um Hannover so sehr verdichtet, dass 14 umliegende Orte im Jahr 1829 zur [[Vorstadt Hannover]] zusammengefasst und 1859 schließlich [[Eingemeindung|eingemeindet]] wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH Vorstadt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „Äußeren Stadtgebiet“ hatte gegen Ende des 19. Jahrhunderts der Künstler „H. Otto“ den letzten „Kosaken-Sitz“ im Bereich des heutigen Stadtteils [[Hannover-Südstadt|Südstadt]] zeichnerisch festgehalten: Die [[Lithografie]] des damaligen bäuerlichen [[Fachwerkhaus]]es &amp;#039;&amp;#039;An der Weide 1&amp;#039;&amp;#039; diente als eigens produzierte [[Ansichtskarte]] sogar als „Gruß aus Hannover“, und dem Verlag von &amp;#039;&amp;#039;Otto Pilzecker&amp;#039;&amp;#039; als willkommene Einnahmequelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche beispielsweise [[:Datei:Otto Pilzecker H. Otto Gruss aus Hannover 1898 Auesseres Stadtgebiet. Letzter Kosaken-Sitz an der Weide No. 1 Bildseite.jpg|&amp;#039;&amp;#039;diese&amp;#039;&amp;#039;]] 1898 benutzte Ansichtskarte.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Jacob: &amp;#039;&amp;#039;Die Südstadt in Hannover. Ein Beitrag zur Geschichte und Entwicklung eines Stadtteiles aus der Sicht eines Südstädters&amp;#039;&amp;#039;. H. Jacob, Wennigsen 1993.&lt;br /&gt;
* [[Carl-Hans Hauptmeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Nicht nur Bürger – Wer lebte im 17. Jahrhundert in der Residenzstadt Hannover?&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Dieter Schmid]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hannover – am Rande der Stadt.&amp;#039;&amp;#039; (Hannoversche Schriften zur Regional- und Lokalgeschichte, Bd. 5). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 1992, ISBN 3-927085-44-8, S. 37–65.&lt;br /&gt;
* Andreas Fahl: &amp;#039;&amp;#039;Die Gartengemeinden – Wirtschaftsbetrieb oder ländliche Idylle?&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrike Weiß u. a. (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Goethes Lotte: ein Frauenleben um 1800. Essays zur Ausstellung. (…) Historisches Museum Hannover, 28. August 2003 bis 30. November 2003.&amp;#039;&amp;#039; Historisches Museum, Hannover 2003, ISBN 3-422-06443-5&amp;lt;!-- auch mit falscher ISBN 3-422-06433-5 --&amp;gt;, S. 70–83.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Mlynek]]: &amp;#039;&amp;#039;Gartenkosaken.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Mlynek, [[Waldemar R. Röhrbein]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 203.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gartenkosaken (Hannover)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Calenberger Neustadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitte (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordstadt (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oststadt (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südstadt (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redewendung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartenbaugeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knowledge2need</name></author>
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