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	<title>Gartenkürbis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T09:53:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gartenk%C3%BCrbis&amp;diff=883032&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: vgl. https://en.wikipedia.org/wiki/Cucurbita_pepo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gartenk%C3%BCrbis&amp;diff=883032&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-17T05:05:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;vgl. https://en.wikipedia.org/wiki/Cucurbita_pepo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Gartenkürbis&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cucurbita pepo&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Kürbisse&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cucurbita&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Kürbisgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cucurbitaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kürbisartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cucurbitales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = 0.2014_Cucurbita_pepo_subsp._pepo_convar._giromontiina_-_Sanok.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Zucchini]] (&amp;#039;&amp;#039;Cucurbita pepo&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;pepo&amp;#039;&amp;#039; convar. &amp;#039;&amp;#039;giromontiina&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gartenkürbis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cucurbita pepo&amp;#039;&amp;#039;; Synonym: &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita melopepo&amp;#039;&amp;#039;) ist eine kultivierte [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der Familie der [[Kürbisgewächse]] (Cucurbitaceae). Der Gartenkürbis wird in mehreren [[Sorte (Pflanze)|Sorten]] als Futter-, Öl-, Gemüse-, Arznei- und Zierpflanze angebaut. Er wurde zur [[Arzneipflanze des Jahres]] 2005 gekürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den meisten Sorten des [[Riesenkürbis]] werden Gartenkürbisse wie etwa [[Zucchini]] und [[Patisson]] als &amp;#039;&amp;#039;[[Sommerkürbis]]se&amp;#039;&amp;#039; eher früh geerntet, bevor Kerne und Schale verhärten und der Stiel verholzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Schlaghecken: [https://www.hortipendium.de/K%C3%BCrbis_-_Speisek%C3%BCrbis Kürbis - Speisekürbis], Hortipedium.de. Abgerufen im November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cucurbita peppo Pollen 400x.jpg|miniatur|Pollenkorn des Gartenkürbis]]&lt;br /&gt;
Der Gartenkürbis ist eine [[Einjährige Pflanze|einjährige]] [[krautige Pflanze]]. Er wächst sowohl als [[Kletterpflanze]] oder kriechende Pflanze mit langen [[Ranke]]n als auch in buschiger Form mit kurzen, begrenzt wachsenden Trieben ohne Ranken. Die einfachen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind lang gestielt. Die [[Blattform#Spreitengrund|herzförmigen]] [[Blattspreite]]n sind sehr groß und stark [[Blattform#Gliederung der Spreite|gelappt]] bis tief eingeschnitten. Die ästigen [[Blatt (Pflanze)#Ranken|Blattranken]] sind wahrscheinlich aus Mittelrippen abzuleiten. Sie reagieren in wenigen Sekunden auf eine Belastung von weniger als einem Millionstel Gramm. Bei feuchtem Wetter erfolgt die Reaktion so schnell, dass man die Einkrümmung verfolgen kann. Der [[Spross]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;zuwachs kann bis zu 14&amp;amp;nbsp;cm pro Tag betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist [[einhäusig]] getrenntgeschlechtig ([[monözisch]]) und blüht von Juni bis August. Die [[Trichterblüte]]n sind vormittags geöffnet. Die goldgelbe [[Kronblatt|Blütenkrone]] hat einen Durchmesser von 7 bis 10&amp;amp;nbsp;cm. Die Kronröhre der männlichen Blüten ist becherförmig, etwas eingeschnürt und mit pfriemförmigen bis [[Blattform#Gestalt der Spreite|lanzettlichen]] Zipfeln versehen. Die Zuckerproduktion im [[Nektar (Botanik)|Nektar]] ist mit 28&amp;amp;nbsp;mg pro Tag und [[Blüte]] sehr hoch. Die Blüten werden reichlich von [[Bienen]] und [[Hummeln]] besucht. Die stacheligen Pollenkörner sind mit 0,2&amp;amp;nbsp;mm Durchmesser und einem Gewicht von nur 0,001&amp;amp;nbsp;mg die größten der in Mitteleuropa wachsenden Pflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Frucht (Botanik)|Frucht]] ist gelb bis orange (bei einigen Zuchtformen auch andersfarben), rundlich oder länglich und erreicht eine Größe von 15 bis 40&amp;amp;nbsp;cm im Durchmesser. Die Früchte sind [[Beere]]n (Panzerbeeren); sie können über 30&amp;amp;nbsp;kg schwer werden. Das Fruchtfleisch ist faserig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderen kultivierten Kürbis-Arten lässt er sich durch folgende Merkmale unterscheiden: Der Fruchtstiel ist hart, eckig, tief gefurcht und nur selten am Fruchtansatz verbreitert. Die Sprossachse sowie die Blattstiele sind mit einzeln stehenden, borstigen „Haaren“ (Trichomen) besetzt. Die Blätter sind handförmig gelappt, häufig tief eingeschnitten und ebenfalls stechend behaart. Die Samen sind stumpf weiß bis bräunlich, mit glatter Oberfläche, deutlichem, aber glattem Rand, der sich farblich nicht vom Rest des Samens unterscheidet. Die Samennarbe ist quadratisch bis rund.&amp;lt;ref&amp;gt;R. W. Robinson, D. S. Decker-Walters: &amp;#039;&amp;#039;Cucurbits&amp;#039;&amp;#039;. CAB International, Wallingford 1997, S. 75, ISBN 0-85199-133-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 40.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Gartenkürbis ist eine Pflanze der gemäßigten Klimazone d.&amp;amp;nbsp;h., Keim- und optimale Wachstumstemperaturen liegen höher als bei den heimischen Pflanzen. Sie erfriert schon bei leichtem Frost und kümmert bei länger anhaltender kühler Sommerwitterung etwa unter 10&amp;amp;nbsp;°C. Die Zuckerproduktion im Nektar ist mit 28&amp;amp;nbsp;mg pro Tag sehr hoch. Es findet reicher Bienenbesuch statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cucurbita pepo-IMG 9278.jpg|mini|Männliche Blüte eines Gartenkürbis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cucurbita pepo-IMG 9276.jpg|mini|Zucchini gibt es mit gelber und grüner Haut.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006-10-18Cucurbita pepo02.jpg|mini|Zierformen des Gartenkürbis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pattypans on display.jpg|mini|Kürbissorte [[Patisson]]]]&lt;br /&gt;
Der Gartenkürbis ist die formenreichste Art der Gattung [[Kürbisse]] (&amp;#039;&amp;#039;Cucurbita&amp;#039;&amp;#039;). Es werden mehrere Unterarten unterschieden sowie mehrere Sorten-Gruppen. Die beiden Systeme können wie folgt kombiniert werden:&amp;lt;ref&amp;gt;R. W. Robinson, D. S. Decker-Walters: &amp;#039;&amp;#039;Cucurbits&amp;#039;&amp;#039;. CAB International, Wallingford 1997, S. 78, ISBN 0-85199-133-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Katzir&amp;quot;&amp;gt;N. Katzir, Y. Tadmor, G. Tzuri, E. Leshzeshen, N. Mozes-Daube, Y. Danin-Poleg, H.S. Paris: &amp;#039;&amp;#039;Further ISSR and preliminary SSR analysis of relationships among accessions of Cucurbita pepo&amp;#039;&amp;#039;. In: N. Katzir, H.S. Paris: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of 7th EUCARPIA Meeting on Cucurbit Genetics and Breeding&amp;#039;&amp;#039;. Acta Horticulturae, Band 510, 2000, S. 433–439, ISBN 90-6605-852-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita pepo&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;fraterna&amp;#039;&amp;#039; umfasst Wildformen im Nordosten Mexikos.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita pepo&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;ovifera&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) D.S.Decker}} umfasst zwei Varietäten:&amp;lt;ref&amp;gt;Deena S. Decker: &amp;#039;&amp;#039;Origin(s), Evolution, and Systematics of Cucurbita pepo (Cucurbitaceae)&amp;#039;&amp;#039;. Economic Botany, Band 42, S. 1988, S. 4–15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita pepo&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;texana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Scheele) D.S.Decker}} umfasst Wildformen in den USA, die früher als eigene Art &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita texana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Scheele) A.Gray}} geführt wurden.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita pepo&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;ovifera&amp;#039;&amp;#039; umfasst Zier- und Ess-Sorten:&lt;br /&gt;
*** Acorn-Gruppe: Frucht klein, deckelförmig, gerillt, am Blütenende zugespitzt&lt;br /&gt;
*** Crookneck-Gruppe: Frucht lang mit gekrümmtem Hals&lt;br /&gt;
*** Scallop-Gruppe: kleine, abgeflachte Frucht, typisch mit ausgebogenem Rand&lt;br /&gt;
*** Straightneck-Gruppe: Frucht zylindrisch mit geradem, leicht verengtem Hals&lt;br /&gt;
*** Oviform-Gruppe Zierformen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita pepo&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;pepo&amp;#039;&amp;#039; umfasst die meisten essbaren Sorten und einige Zierformen. Wildformen sind nicht bekannt.&lt;br /&gt;
** Cocozelle-Gruppe: Frucht lang, zylindrisch, vom breiten Blütenende weg schmaler werdend; Länge-zu-Breite-Verhältnis über 3,5.&lt;br /&gt;
** Pumpkin-Gruppe: Frucht rund oder oval&lt;br /&gt;
** Vegetable-marrow-Gruppe: Frucht kurz, zylindrisch, vom breiten Blütenende zum engen Stielende hin schmaler werdend. Hierher gehört der [[Spaghettikürbis]]&lt;br /&gt;
** [[Zucchini]]-Gruppe: Frucht lang, zylindrisch, wenig oder nicht schmäler werdend zum Ende hin.&lt;br /&gt;
** Spherical Zierformen&lt;br /&gt;
** Warted Zierformen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phylogenetische Untersuchungen haben gezeigt, dass die Einteilungen aufgrund der Fruchtformen im Wesentlichen den Verwandtschaftsverhältnissen entsprechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Katzir&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standort ==&lt;br /&gt;
Der Gartenkürbis wird als Sommergemüse („[[Zucchini]]“) heute weltweit angebaut. Die Nutzung der ausgereiften Früchte beschränkt sich in den USA und Europa häufig auf [[Halloween]] („Jack-o-Lantern“); in anderen Ländern werden jedoch auch die reifen Früchte gegessen.&lt;br /&gt;
Der Gartenkürbis benötigt, wie alle [[Kürbisgewächse]], nährstoffreichen Boden und genügend Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als Stammform des Gartenkürbisses gilt der Texanische Wildkürbis (&amp;#039;&amp;#039;Cucurbita texana&amp;#039;&amp;#039;). Die Heimat der verschiedenen Kürbisarten, von denen der Gartenkürbis die größte Bedeutung hat, liegt zwischen [[Peru]] und den südlichen [[USA]]. Der Kürbis ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und gehörte schon bei [[Maya]] und [[Azteken]] zu den [[Grundnahrungsmittel]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Jörg Albrecht (Journalist)|Jörg Albrecht]] |titel=Das Früchtchen |hrsg=[[Die Zeit]] |url=https://www.zeit.de/1997/45/Das_Fruechtchen/komplettansicht |datum=1997-10-31 |abruf=2020-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Archäologische Funde aus [[Mexiko]] weisen auf eine Kultivierung kleinsamiger Formen um 7000 bis 5000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. hin. Funde aus dem südlichen Mexiko wurden auf 10.000 v. Chr. datiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hammer_et_al&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Karl Hammer (Biologe)|Karl Hammer]] et al. |url=https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/index.php?eID=dumpFile&amp;amp;t=f&amp;amp;f=2326&amp;amp;token=06fc3e05d254e2da415b2fa3b16050ae8420f746 |titel=Kürbis, Kiwano &amp;amp; Co. - vom Nutzen der Vielfalt |seiten=7 |hrsg=[[Universität Kassel]] |datum=2002 |abruf=2025-03-05| format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurde der Gartenkürbis unabhängig davon im östlichen Nordamerika domestiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Pickersgill: &amp;#039;&amp;#039;[http://aob.oxfordjournals.org/content/100/5/925.full Domestication of Plants in the Americas: Insights from Mendelian and Molecular Genetics.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annals of Botany.&amp;#039;&amp;#039; Band 100, Nr. 5, 2007, S. 925–940.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Christoph Kolumbus]] berichtet, dass er die Pflanze 1492 in [[Kuba]] kennen und schätzen gelernt habe. Anfang des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gelangten dann die ersten Gartenkürbissamen nach Europa, so dass mit &amp;#039;&amp;#039;cucurbita&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 176 („Cucurbita – kurbiß, genella, coloquintida […]“ = Lagenaria vulgaris Ser., später auch Cucurbita pepo L., und Citrullus vulgaris Schrad., jeweils möglicherweise nicht scharf von Cucumis melo L. unterschieden).&amp;lt;/ref&amp;gt; zuvor nicht der Gartenkürbis gemeint sein konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küche ===&lt;br /&gt;
Das zerkleinerte und süßsauer eingemachte Fruchtfleisch ist als [[Kompott]] oder Fleischbelag schmackhaft. Für [[Kürbissuppe]]n wird das Fruchtfleisch des Kürbisses allein oder in Mischung mit Kartoffeln und anderen Gemüsen (z.&amp;amp;nbsp;B. Möhren) in einer Gemüse- oder Fleischbrühe gekocht und anschließend mit Gewürzen püriert. Die großen Blüten werden in Mexiko für Suppen verwendet und in Italien gefüllt. Auch als Salat kann Kürbis dienen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ternes2005&amp;quot; /&amp;gt; Als Besonderheit gilt der Spaghettikürbis, der als ganzes gekocht, aufgeschnitten, fädig mürbes Fruchtfleisch liefert. Die Samen werden für Backwaren verwendet und dienen geröstet oder ungeröstet als Snack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltsstoffe ===&lt;br /&gt;
Die Früchte des Gartenkürbisses sind reich an [[Kalium]], [[Calcium]], [[Magnesium]] und [[Vitamin C]], ebenfalls reichlich vorhanden ist die Aminosäure [[Citrullin]]. Die Samen enthalten bis etwa 35 % fettes Öl (z.&amp;amp;nbsp;B. beim „Ölkürbis“), das in manchen Ländern als [[Speiseöl]] genutzt wird. Besonders bekannt ist dabei das [[Kürbiskernöl]] aus der österreichischen [[Steiermark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ölgewinnung ===&lt;br /&gt;
Zur Gewinnung von [[Kürbiskernöl]] wird vorwiegend der Steirische Ölkürbis verwendet; seine Samen sind nackt, d. h., sie besitzen nur eine dünnhäutige Samenschale. Die Kerne anderer Sorten enthalten ebenfalls Öl, jedoch oft weniger als der Ölkürbis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zierpflanze ===&lt;br /&gt;
Der Gartenkürbis wird in verschiedenen Sorten gezogen, zu denen die vielfältigen „Zierkürbisse“ gehören. In den USA und in zunehmendem Maß in anderen Ländern ist es üblich, zu [[Halloween]] Kürbisse auszuhöhlen, Gesichter hineinzuschnitzen und von innen zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Als Heildroge dienen die Samen verschiedener Kulturvarietäten, vor allem von der gut untersuchten und wirkstoffreichen var. styriaca, dem Weichschaligen Steirischen Ölkürbis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkstoffe sind: [[Phytosterole]], darunter [[delta-7-Sterole]], [[Tocopherol]]e wie [[Vitamin E]], seltene [[Aminosäuren]] wie das wurmwirksame [[Cucurbitin]], [[Spurenelement]]e wie [[Selen]], Mangan, Kupfer, Zink und auch fettes Öl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendung: die Kürbissamen werden vor allem bei Reizblase und Beschwerden, wie sie beim Wasserlassen bei gutartiger [[Prostatavergrößerung]] auftreten, eingesetzt. Die [[Sterole]] sollen hierbei Bindung und Speicherung von [[Dihydrotestosteron]]  beeinflussen, das für die Vergrößerung der [[Prostata]] verantwortlich gemacht wird. Tocopherole und Selen mit entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften werden als weitere Wirkstoffe diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lagerung ===&lt;br /&gt;
Die mögliche Lagerdauer ist von der Beschaffenheit der Schale und somit von der Sorte abhängig. Gelagert werden Kürbisse am besten bei 7 bis 10&amp;amp;nbsp;°C und einer Luftfeuchte von durchschnittlich 90 %. Dann sind Winterkürbisse (ausgereifte Kürbisse) bis zu sechs Monate haltbar. Sommerkürbisse (junge, unreife Kürbisse; diese werden hierzulande meist [[Zucchini]] genannt) besitzen eine dünne Schale und sind nicht lagerfähig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ternes2005&amp;quot;&amp;gt;W. Ternes: &amp;#039;&amp;#039;Lebensmittel-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Behr’s Verlag DE, 2005, S. 1011, ISBN 3-89947-165-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Siegmund Seybold (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schmeil-Fitschen interaktiv&amp;#039;&amp;#039; (CD-Rom), Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2001/2002, ISBN 3-494-01327-6. (Merkmale)&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait.&amp;#039;&amp;#039; 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.&lt;br /&gt;
* Ingrid und [[Peter Schönfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Das neue Handbuch der Heilpflanzen&amp;#039;&amp;#039;, Franckh-Kosmos Verlagsgesellschaft, 2011, ISBN 3-440-09387-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cucurbita pepo|Gartenkürbis (&amp;#039;&amp;#039;Cucurbita pepo&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/xKleineFamilien/kuerbis.htm#Garten-%20K%C3%BCrbis  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [https://www.nabu.de/m05/m05_10/02998.html Arzneipflanze des Jahres 2005]&lt;br /&gt;
* [http://www.heilpflanzen-suchmaschine.de/kuerbis/kuerbis_anwendung.shtml Pharmakologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt; {{BibISBN|3800131315|Seite=679}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Arzneipflanze des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4165900-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gartenkurbis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kürbisgewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fruchtgemüse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ölpflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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