<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gartenfl%C3%BCchtling</id>
	<title>Gartenflüchtling - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gartenfl%C3%BCchtling"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gartenfl%C3%BCchtling&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T03:40:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gartenfl%C3%BCchtling&amp;diff=414142&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kalorie: Rechtschreibung nach Duden, K</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gartenfl%C3%BCchtling&amp;diff=414142&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2021-06-03T16:08:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung nach Duden, K&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Borago officinalis.JPG|mini|300px|Eine einzelne Borretschblüte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gartenflüchtling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder [[Stinsenpflanze]] bezeichnet man Pflanzen, die in einer Region ursprünglich nicht heimisch sind und es aufgrund ihrer [[Ausbreitungsmechanismen von Pflanzen|Ausbreitungsstrategien]] schaffen, sich in der freien Natur anzusiedeln und dort fortzupflanzen. Der entsprechende Begriff für Tierarten, die sich aus der Gefangenschaft heraus in einer Region ansiedeln, ist [[Gefangenschaftsflüchtling]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gartenflüchtlinge zählen zu den sogenannten [[Hemerochorie|hemerochoren]] Pflanzen. Diesen Begriff verwendet man übergreifend für Pflanzen, die direkt oder indirekt durch den Menschen eingeführt worden sind. Der Begriff umfasst damit auch die unbeabsichtigt eingeführten Pflanzen, die durch Saatgutverschmutzung ([[Speirochorie]]) oder durch unbeabsichtigten Transport ([[Agochorie]]) eingeführt wurden. Gartenflüchtlinge gehen dagegen auf gezielt eingeführte Pflanzen zurück und sind damit meist sogenannte [[Ethelochorie|ethelochore]] Pflanzen. Sie können sich zu invasiven Pflanzen entwickeln, deren Ansiedlung als problematisch zu werten ist. Das gilt beispielsweise für den [[Riesen-Bärenklau]], ein einstmals aus dem Kaukasus als Zierpflanze eingeführter zweijähriger [[Neophyt]], und das [[Drüsiges Springkraut|Drüsige Springkraut]], das großflächig heimische Arten verdrängt. Bei Gehölzen ist vor allem der [[Götterbaum]] zu nennen, der ebenfalls als Gartenflüchtling gilt und sich in der freien Natur massiv ausbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harmlos ist dagegen der [[Borretsch]], der aus dem Mittelmeerraum stammt und dem es gelegentlich gelingt, sich aus Gärten heraus in freier Natur anzusiedeln. Häufig anzutreffen sind auch das [[Kleines Immergrün|Kleine Immergrün]] und der [[Bärlauch]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Stolz (2013): &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Zeigerpflanzen: Fallbeispiele aus dem Taunus und dem nördlichen Schleswig-Holstein. Plants as indicators for archaeological find sites: Case studies from the Taunus Mts. and from the northern part of Schleswig-Holstein (Germany)&amp;#039;&amp;#039;. Schriften des Arbeitskreises Landes- und Volkskunde 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere in fragilen oder instabilen Ökosystemen können sich Gartenflüchtlinge zu invasiven Eindringlingen entwickeln. Viele invasive Neophyten in Australien und Neuseeland waren ursprünglich Gartenflüchtlinge. Ihre Ausbreitung lässt sich gelegentlich sogar auf [[Botanischer Garten|botanische Gärten]] zurückführen. Gartenflüchtlinge sind daher Forschungsgegenstand der [[Invasionsbiologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Stolz (2013): &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Zeigerpflanzen: Fallbeispiele aus dem Taunus und dem nördlichen Schleswig-Holstein. Plants as indicators for archaeological find sites: Case studies from the Taunus Mts. and from the northern part of Schleswig-Holstein (Germany)&amp;#039;&amp;#039;. Schriften des Arbeitskreises Landes- und Volkskunde 11. &lt;br /&gt;
* Angelika Lüttig, Juliane Kasten (2003): &amp;#039;&amp;#039;Hagebutte &amp;amp; Co: Blüten, Früchte und Ausbreitung europäischer Pflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Fauna, Nottuln. ISBN 3-93-598090-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gartenfluchtling}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzentyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Invasionsbiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kalorie</name></author>
	</entry>
</feed>